Heilpraktiker Prüfungsfragen Psychiatrie

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit originalen Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker im Fachgebiet Psychiatrie. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen zur Depression treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eine Behandlungsmöglichkeit ist die kognitive Verhaltenstherapie
B) Libidosteigerung ist ein Symptom
C) Sportaktivitäten können die Symptomatik bessern und präventiv wirken
D) Eine depressive Erkrankung kann nicht ein zweites Mal auftreten
E) Depressive Erkrankungen gibt es nur bei Erwachsenen
2. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein 53-jähriger Patient erwähnt während des Patientengesprächs die frühere Einnahme von Haloperidol (z.B. Haldol®). Dies kann am ehesten auf folgende Vorerkrankungen hinweisen: 1. Manische Episode 2. Schizophrenie 3. Organisch bedingte Psychose 4. Epilepsie 5. Morbus Parkinson
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
3. Welche der folgenden Aussagen Delir treffen zu? 1. Das hyperaktive Delir zeigt u.a. eine erhöhte psychomotorische Aktivität, stereotype Aktivitäten, Umherwandern, leichte Erregbarkeit und Euphorie 2. Das hypoaktive Delir zeigt u.a. Schwerfälligkeit, Lethargie, Verwirrtheit verlangsamte und reduzierte Sprache und ein reduziertes Bewusstsein 3. Beim Alkoholdelir findet man neben einer psychotischen auch eine psychovegetative Symptomatik (Hypertonie, Tachykardie, Tremor) 4. Prädisponierende Faktoren eines Delirs sind hohes Lebensalter, Demenz, Depression, Dehydration und Malnutrition 5. Auslöser eines Delirs können akute Infektionen, Stoffwechselentgleisungen, Medikamenteneinnahme oder -entzug sein
A) Nur 2 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
4. Welche Aussage trifft zu? Zu den inhaltlichen Denkstörungen gehört:
A) Zönästhesie
B) Denkhemmung
C) Amnesie
D) Ideenflucht
E) Wahn
5. Welche der folgenden Aussagen zur Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) des Erwachsenenalters treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Affektive Störungen treten gehäuft begleitend auf
B) Die motorische Unruhe nimmt meist mit dem Alter deutlich zu
C) Missbrauch und Abhängigkeit von psychotropen Substanzen treten gehäuft begleitend auf
D) Eine medikamentöse Behandlungsmöglichkeit besteht nicht
E) Männer erkranken seltener als Frauen
6. Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Ein langjähriger Alkoholiker zeigt sich beim Besuch Ihrer Praxis deutlich unruhig und zittrig. Er ist stark verschwitzt und atmet schnell. Der Puls beträgt 120/min. Er klagt über Hunger. Sie vermuten am ehesten eine
A) hypertensive Krise
B) Hypothyreose
C) Hyperglykämie
D) Hypoglykämie
E) megaloblastäre Anämie
7. Welche der folgenden Aussagen zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) treffen nach ICD10 zu? 1. Symptome klingen innerhalb von 3 Tage nach belastendem Ereignis ab 2. Häufig bestehen komorbide psychische Störungen 3. Traumafokussierte Psychotherapieverfahren sind grundsätzlich kontraindiziert 4. Nach Traumata entwickeln die meisten der Betroffenen eine PTBS 5. Typisch ist das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Träumen
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
8. Welche der folgenden Aussagen zum schizophrenen Residuum treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Kennzeichnend sind ausgeprägte Wahnvorstellungen
B) Meist plötzlicher Beginn
C) Typisch ist Gesprächigkeit und Geselligkeit
D) Antriebsminderung ist charakteristisch
E) Vernachlässigung der Körperpflege ist ein mögliches Symptom
9. Ein 26-jähriger Mann stellt sich vor mit Taubheitsgefühl in der linken Wange, Schlafstörungen und Herzrasen. Er sei bereits bei mehreren Ärzten gewesen und keiner habe eine organische Ursache für seine Beschwerden gefunden. Vor 4 Wochen habe sich seine langjährige Lebensgefährtin von ihm getrennt und er stecke mitten in den Vorbereitungen zur Studienabschlussprüfung. In den letzten 2 Wochen haben die Beschwerden deutlich zugenommen. Welche der folgenden Aussagen zum weiteren Vorgehen trifft (treffen) zu? 1. Sie erheben eine ausführliche Anamnese, einschließlich psychiatrischer Vorgeschichte und Sozialanamnese 2. Sie erarbeiten mit dem Patienten einen Notfallplan, was er tun kann, wenn diese Symptome akut auftreten (z.B. Ansprechpartner, Entspannungstechniken) 3. Sie Fragen nach selbstverletzendem Verhalten und Selbstmordgedanken 4. Sie beantragen beim Gericht eine sofortige Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik 5. Sie erläutern dem Patienten, dass es sich bei ihm wahrscheinlich um eine Angststörung handelt, die organische Symptome hervorruft und die man gut mit Psychotherapie behandeln kann
A) Nur 1 ist richtig
B) Nur 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
10. Eine Ihrer Patientinnen nimmt wegen einer Depression einen Selektiven Serotoninwiederaufnahme-Hemmer (SSRI, z.B. Citalopram, Paroxetin, Sertralin) ein. Bei welcher zusätzlichen Selbstmedikation muss vor allem mit einem erhöhten Auftreten von Nebenwirkungen gerechnet werden?
A) Jod (Strumaprophylaxe)
B) Lavendel
C) Baldrian
D) Johanniskraut
E) Hopfen
11. Welche der folgenden Symptome gehören zum "Präsuizidalen Syndrom" (nach Ringel)? 1. Einengung 2. Manische Euphorie 3. Aggressionsphantasien 4. Suizidphantasien 5. Katatonie
A) Nur 1 und 4 sind richtig
B) Nur 1 und 5 sind richtig
C) Nur 3 und 4 sind richtig
D) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
E) Alle sind richtig
12. Im Gespräch mit einem Patienten bemerken Sie eine Diskrepanz zwischen dem Gefühlsausdruck und dem Erlebnisinhalt. Welcher psychopathologische Begriff trifft hierfür am ehesten zu?
A) Parathymie
B) Läppischer Affekt
C) Ambivalenz
D) Insuffizienzgefühle
E) Affektinkontinenz
13. Welche der folgenden Aussagen treffen auf das Asperger-Syndrom zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es ist mit einem Entwicklungsrückstand der Sprache verbunden
B) Die Störung tritt überwiegend bei Jungen auf
C) Die kognitive Entwicklung ist in der Regel nicht beeinträchtigt
D) Der Intelligenzquotient (IQ) liegt in der Regel unter 70
E) Ein Zusammenhang mit Nikotingenuss in der Schwangerschaft ist nachgewiesen
14. Welche der folgenden Aussagen zur Benzodiazepinabhängigkeit trifft (treffen) zu? 1. Abhängigkeitsstörungen von Benzodiazepinen sind selten und treten in der Regel erst nach sechs Monaten Gerbrauch auf 2. Die Halbwertszeiten von Benzodiazepinen haben keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Auftretens von Entzugserscheinungen 3. Durch kontrollierte und zeitlich begrenzte Verschreibungen lässt sich das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung verringern 4. Risiken des langfristigen Gebrauchs von Benzodiazepinen sind neben der Abhängigkeitsentwicklung, Sturzneigung und kognitive Einbußen 5. In der Substitutionstherapie hat sich Methadon bei Benzodiazepinabhängigkeit bewährt
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussage 3 und 4 ist richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische körperliche Symptome einer depressiven Episode sind: 1. Libidoverlust 2. Schlafstörungen 3. Suizidgedanken 4. Appetitlosigkeit 5. Fieber
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
16. Ein 65-jähriger Patient befindet sich seit einigen Wochen im Ruhestand. Seine Frau berichtet, dass er sich seither stark verändert habe. Er sei sehr zurückgezogen und wortkarg. Wenn er mit ihr spreche, äußere er nur Sorgen und Ängste. Welche Diagnose trifft für die Beschreibung am ehesten zu?
A) Posttraumatische Belastungsstörung
B) Anpassungsstörung
C) Somatisierungsstörung
D) Abhängige Persönlichkeitsstörung
E) Angststörung
17. Eine 22-jährige Patientin mit bekannter Anorexia nervosa befindet sich seit drei Jahren in Ihrer Behandlung. In den ersten zweieinhalb Jahren Ihrer Betreuung zeigte die Patientin ein konstantes Gewicht. Dieses fiel seit der letzten Vorstellung vor sechs Monaten kontinuierlich um 30% ab. Der Body-Mass-Index (BMI) der Patientin liegt nun bei 12,9 kg/m². Welche der folgenden Therapiemaßnahmen ist vordringlich?
A) Aufklärung der Patientin über eine gesunde Ernährungsweise
B) Stationäre Behandlung in einer spezialisierten psychiatrischen Fachklinik
C) Initiierung einer Soziotherapie bei mangelnder sozialer Unterstützung
D) Fortführung regelmäßiger Vorstellungen bei Ihnen in halbjährigem Abstand zur weiteren Beurteilung des Gewichtsverlaufs
E) Einleitung einer homöopathischen Therapie (z.B. Abrotanum D2 - Eberraute)
18. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wichtige Eigenschaften des Therapeuten in der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie sind: 1. Positive Wertschätzung 2. Emotionale Wärme 3. Aktives, direktes Verhalten 4. Kongruenz 5. Echtheit
A) Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
19. Welche der folgenden Aussagen zu alkoholbedingten Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ein Delirium tremens bessert sich in der Regel rasch durch hochdosierte Vitamin C (Ascorbinsäure) Gabe
B) Die Wernicke- Enzephalopathie beruht auf ein Vitamin b1 (Thiamin) Mangel
C) Spider naevi (Spinnennävi, Gefäßsternchen) auf der Haut sind ein möglicher Hinweis auf eine Leberzirrhose
D) Die Alkoholhalluzinose ist gekennzeichnet durch ausgeprägte vegetative Symptome und Orientierungsstörungen
E) Die Suizidrate ist bei Alkoholkranken eher geringer als bei der Normalbevölkerung
20. Welche der folgenden Symptome sind typisch für die schizoide Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10)? 1. Gedankenausbreitung 2. Emotionale Kühle 3. Introvertiertheit 4. Akustische Halluzinationen 5. Mangendes Gespür für geltende Normen
A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
21. Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität trifft (treffen) zu? 1. Suizidversuche bei Patienten sind für Heilpraktiker meldepflichtig 2. Bei der überwiegenden Zahl der Suizide besteht keine psychische Erkrankung 3. Ältere, alleinstehende Männer haben eine erhöhte Suizidrate 4. Die Wiederholung eines Suizidversuchs im weiteren Lebenslauf ist äußerst selten 5. Bei Angststörungen ist die Suizidalität höher als bei der Allgemeinbevölkerung
A) Nur 3 ist richtig
B) Nur 1 und 3 sind richtig
C) Nur 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
22. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den formalen Denkstörungen zählen: 1. Zerfahrenheit 2. Sperrung des Denkens 3. Illusionen 4. Neologismen (Wortneubildungen) 5. Hypochondrischer Wahn
A) Nur 3 ist richtig
B) Nur 2 und 3 sind richtig
C) Nur 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
E) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
23. Ein Patient berichtet Ihnen, das Mienenspiel und die Bewegungen der Nachbarn bezögen sich auf ihn. Man wolle ihm damit zu verstehen geben, dass er über besondere Fähigkeiten und übernatürliche Kräfte verfüge. Um welche der folgenden Erkrankungen handelt es sich am ehesten?
A) Depression
B) Schizophrenie
C) Zwangsstörung
D) Persönlichkeitsstörung
E) Angststörung
24. Welche Aussagen zum Alkoholkonsum treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei einem täglichen Alkoholkonsum von 10 g besteht gemäß ICD-10 eine Alkoholabhängigkeit
B) Das fetale Alkoholsyndrom (FAS) zählt zu den häufigen Ursachen einer geistigen Behinderung
C) Kinder alkoholkranker Mütter fallen häufig durch prä- und postnatale Wachstumsretardierung auf
D) Ein typischer Alkoholfolgeschaden ist die einseitige Abschwächung des Achillessehnenreflexes mit rechtsbetonter Sensibilitätsstörung
E) Das Alkoholentzugssyndrom beginnt ca. 1 Woche nach Entzug
25. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Das Autogene Training
A) ist eine Methode zur Fremdsuggestion
B) dient der Selbstbeeinflussung
C) zielt auf einen tiefen Entspannungszustand
D) ist insbesondere bei akuten schizophrenen Psychosen indiziert
E) dient primär der Muskelkräftigung
26. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Verschiedene körperliche Erkrankungen können mit Symptomen einer Panikattacke einhergehen: Hierzu zählen: 1. Hyperthyreose 2. Hypoglykämie 3. Koronare Herzkrankheit 4. Zerebrales Anfallsleiden 5. Asthma bronchiale
A) Nur 1 und 5 sind richtig
B) Nur 2 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
27. Sie werden durch den Angehörigen eines alkoholabhängigen Patienten telefonisch um Rat gefragt. Der Angehöre schildert Ihnen folgende Symptome des Patienten: Bewusstseinsstörungen, gestörte örtliche und zeitliche Orientierung, wirre Äußerungen mit Situationsverkennungen, Unruhe, starkes Schwitzen, starkes Händezittern. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Fokaler epileptischer Anfall
B) Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
C) Korsakow-Syndrom
D) Delirium tremens
E) Stupor
28. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den Negativsymptomen einer Schizophrenie gehören
A) Halluzination
B) Zerfahrenheit
C) Sprachverarmung
D) Apathie
E) Wahn
29. Welche der folgenden Aussagen über ein Delirium tremens treffen zu? Ein Delirium tremens 1. ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild 2. tritt als Komplikation einer langjährigen Alkoholabhängigkeit auf 3. stellt eine Spezialform der Schizophrenie dar 4. kann mit generalisierten Krampfanfällen einhergehen 5. ist durch die drei Kardinalsymptome Tremor, Rigor und Akinese gekennzeichnet
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
30. Welche der folgenden Symptome sind Leitsymptome für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ängstliche Zurückhaltung
B) Störung der Aufmerksamkeit
C) Störung der Muskelkoordination und des Körpergefühls
D) Impulsivität
E) Intelligenzminderung
31. Sie werden zu einem 55-jährigen bisher unauffälligen Mann gerufen. Er sei von einem Tag auf den anderen plötzlich verwirrt geworden, schreie laut in seiner Wohnung herum und verbarrikadiert die Türe. Als er Ihnen nach langem Zureden öffnet, sehen Sie, dass er stark zittert und schwitzt. Aufgeregt und teils unzusammenhängend erzählt er von Krokodilen, die versuchen, in seine Wohnung einzudringen. Um welches Krankheitsbild handelt es sich am ehesten?
A) Eine agitierte Depression
B) Eine posttraumatische Belastungsstörung
C) Eine chronische Schizophrenie
D) Ein Alkoholentzugsdelir
E) Eine akute Belastungsreaktion
32. Welche der folgenden Aussagen zur Borderline-Persönlichkeitsstörung treffen zu? 1. Suchtmittelmissbrauch ist selten 2. Der Großteil der Betroffenen ist weiblich 3. Ein Großteil der Betroffenen berichtet von Missbrauch oder Gewalterfahrung 4. Die Affektregulation ist typischerweise nicht gestört 5. Die Prognose ist günstig, da die Patienten meistens nach der Pubertät spontan genesen
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 4 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
33. Welche Aussage trifft zu? Halluzinationen
A) treten erst nach der Pubertät auf
B) kommen bei organischen psychischen Störungen vor
C) sind Störungen des Affekts
D) sind inhaltliche Denkstörungen
E) sind eine Störung der Gedächtnisfunktion
34. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ticstörungen (nach ICD-10) 1. sind willkürliche, rhythmische Muskelaktionen und Lautäußerungen 2. gelten ab einer Dauer von einem Monat als chronisch 3. beginnen typischerweise vor der Pubertät 4. werden klinisch diagnostiziert 5. können bei Kindern und Jugendlichen vorübergehend auftreten
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
35. Welche Aussage trifft zu? Eine inhaltliche Denkstörung ist:
A) Ideenflucht
B) Gedankenabreißen
C) Größenwahn
D) Denkverlangsamung
E) Perseveration
36. Welche der folgenden Aussagen zum sogenannten Messie-Syndrom (pathologisches Horten) treffen am ehesten zu? 1. Charakteristisch ist das Anhäufen und Sammeln von wertlosen oder verbrauchten Dingen in der eigenen Wohnung 2. Das Messie-Syndrom geht häufig mit Symptomen einer Zwangsstörung einher 3. Die Betroffenen reagieren meist mit sozialem Rückzug 4. Pathologisches Horten findet in der Regel außerhalb der eigenen Wohnung statt 5. Überwiegend sind Kinder und Jugendliche sind betroffen
A) Nur 1 und 3 sind richtig
B) Nur 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
37. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Charakteristisch für das klinische Bild der paranoiden Schizophrenie (nach ICD-10) sind:
A) Störung der örtlichen Orientierung
B) Akustische Halluzinationen
C) Wahnideen
D) Haltungsstereotypien
E) Gehobene Stimmung
38. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Erstmanifestation liegt typischerweise zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr
B) In Deutschland erkranken etwa 5% der Bevölkerung an Schizophrenie (Lebenszeitrisiko)
C) Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer
D) Suizidale Krisen treten typischerweise erst nach jahrelanger Erkrankung auf
E) Die Erkrankung tritt familiär gehäuft auf
39. Welche der folgenden Aussagen zur generalisierten Angststörung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Angst ist zielgerichtet auf auslösende Alltagssituationen
B) Typisch ist eine ängstliche Erwartungshaltung mit gesteigerter Anspannung und vegetativen Beschwerden
C) Die einzelnen Angstattacken halten meist nur kurz an
D) Es handelt sich meist um eine unrealistische oder übertriebene Angst und Besorgnis bezüglich verschiedenster Lebensumstände
E) Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht ein Behandlungsverbot
40. Welche Aussage ist richtig? - Welche der folgenden Aussagen trifft am ehesten zu? Die klassische Psychoanalyse
A) arbeitet bevorzugt mit negativer Verstärkung
B) strebt die Aufdeckung und Bearbeitung alter Konflikte an
C) ist symptomorientiert
D) wirkt über systematische Desensibilisierung
E) setzt am aktuell bestehenden Problemverhalten an
41. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Kennzeichen einer sozialen Phobie ist/sind am ehesten:
A) Angst in Menschenmengen
B) Suggestibilität
C) Direkter Augenkontakt wird als belastend empfunden
D) Antriebsstörung
E) Furcht vor Kritik
42. Welche Aussagen trifft zu? Bei einer Agrophobie hat sich folgende Psychotherapiemethode als besonders wirksam erwiesen:
A) Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Rogers
B) Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
C) Gestaltpsychotherapie mit integrierten Psychodramasitzungen
D) Achtsamkeitsbasierte Körpertherapie
E) Verhaltenstherapie
43. Welche der folgenden Aussagen treffen für eine Lese- und Rechtschreibstörung (nach ICD-10) zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Soziale und emotionale Anpassungsprobleme stehen mit einer Lese- und Rechtschreibstörung in keinem Zusammenhang
B) Die Leseleistung muss unter dem Niveau liegen, das aufgrund des Alters, der allgemeinen Intelligenz und Beschulung zu erwarten wäre
C) Eine umschriebene Entwicklungsstörung des Sprechens und der Sprache geht der Lese- und Rechtschreibstörung häufig voraus
D) Ein Defizit des Leseverständnisses ist typischerweise nicht vorhanden
E) Die Störung tritt im Rahmen einer allgemeinen Intelligenzminderung auf
44. Welche der folgenden Aussagen zu Drogenkonsum trifft (treffen) zu? 1. Typisch für eine Opiat-Intoxikation ist eine Mydriasis (weite Pupillen) 2. Die häufigste illegale Droge in Deutschland ist Cannabis 3. Halluzinogene führen zu einer sehr starken körperlichen Abhängigkeit 4. Amphetamine führen zu einer sehr starken körperlichen Abhängigkeit 5. Bei Konsum von Cannabis ist das Risiko später zu harten Drogen zu greifen nicht erhöht
A) Nur die Aussagen 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
45. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Symptomen des akuten Cannabisrausches zählen: 1. Gerötete Augen 2. Konzentrationsverbesserung 3. Veränderung der Sinneswahrnehmung 4. Ideenflüchtiges Denken 5. Miosis
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
46. Welche der folgenden Symptome bzw. Erkrankungen sind einem Alkoholentzugssyndrom zuzuordnen? 1. Krampfanfälle 2. Wernicke-Enzephalopathie 3. Tremor 4. Tachykardie 5. Polyneuropathie
A) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
47. Welche der folgenden Aussagen zu sozialen Phobien (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Männer sind deutlich häufiger von der Störung betroffen als Frauen
B) Soziale Phobien können sich auch im Drang zum Wasserlassen äußern
C) Die Symptome erreichen nie das Ausmaß einer Panikattacke
D) Soziale Phobien beginnen meist im mittleren Lebensalter
E) Soziale Phobien können klar abgegrenzt sein und z.B. nur auf Essen in der Öffentlichkeit beschränkt sein.
48. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Minussymptomen (Negativsymptomen) im Rahmen einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis zählen: 1. Apathie 2. Denkzerfahrenheit 3. Wahn 4. Sozialer Rückzug 5. Sprachverarmung
A) Nur 1 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
49. Welche der folgenden Aussagen zu Halluzinationen treffen zu? 1. Von der Illusion unterscheidet sich die Halluzination durch das Fehlen eines entsprechenden Sinnesreizes 2. Es handelt sich um eine Sinnestäuschung, bei welcher die Wahrnehmung kein reales Wahrnehmungsobjekt hat 3. Bei Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis kommen etwa gleich häufig akustische wie optische Halluzinationen vor 4. Ohne das Vorliegen von Halluzinationen kann die Diagnose einer Schizophrenie nicht gestellt werden 5. Die Feststellung einer Halluzination lässt noch keinen sicheren Schluss auf das Vorhandensein eines psychotischen Prozesses zu
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
50. Welche der folgenden Zuordnungen zwischen psychischer Erkrankung und klinischen Symptomen treffen zu? 1. Konversionsstörung-pseudoneurologische Symptome 2. Somatisierungsstörung-multiple, organisch nicht begründbare Symptome 3. Anhaltende Schmerzstörung-Schmerzen und Behinderungsgrad unverhältnismäßig zu objektivierbarer organischer Läsion 4. Neurasthenie-überwertige Krankheitsfurcht 5. Körperdysmorphe Störung - überwertiges Gefühl der Hässlichkeit
A) Nur 3 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
51. Welche der folgenden Aussagen treffen/trifft zu? Eine paranoide Persönlichkeitsstörung (nach ICD-10) äußert sich 1. in geringer Empfindlichkeit gegenüber Ablehnung 2. in Selbstbezogenheit 3. in ausgeprägtem Misstrauen 4. in streitsüchtigem Verhalten 5. in stetigem Drang zum Perfektionismus
A) Nur die Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
52. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Symptome einer schizophrenen Erkrankung sind: 1. Wahn 2. Orientierungsstörungen 3. Ich-Störungen 4. Störungen der Affektivität 5. Halluzinationen
A) Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
53. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Uu den Ich-Störungen zählen: 1. Depersonalisation 2. Fremdbeeinflussungserlebnisse 3. Illusionen 4. Gedankenentzug 5. Hypochondrischer Wahn
A) Nur 1 und 3 sind richtig
B) Nur 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
54. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Antriebssteigerung ist ein typisches Symptom bei
A) schizophrenem Residuum
B) hebephrener Schizophrenie
C) agitierter Depression
D) manischer Episode
E) Hypothyreose
55. Welche der folgenden Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei einer sozialen Phobie? 1. Kognitive Techniken 2. Gruppentherapie 3. Entspannungsübungen 4. Expositionsübungen 5. Training sozialer Kompetenzen
A) Nur 2 und 5 sind richtig
B) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
56. Sie haben den Verdacht auf Suizidalität bei einem Ihrer Patienten. Welche weiteren Symptome bzw. Kenntnisse zu dem Patienten stützen Ihren Verdacht? 1. Suchtmittelkonsum 2. Fehlen tragfähiger Bindungen 3. Autoaggressivität 4. Suizidandrohungen in der Vergangenheit 5. Sozialer Rückzug
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
57. Welche Aussage zur Schizophrenie trifft zu:
A) Der Krankheitsbeginn ist meist nach dem 40. Lebensjahr
B) Die Prognose der Erkrankung ist bei schleichendem Beginn besser als bei akut einsetzenden psychotischen Symptomen
C) Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken, liegt bei 1 %
D) Männer erkranken in einem deutlich späteren Alter als Frauen
E) Der Verwandtschaftsgrad zu einem an Schizophrenie Erkrankten spielt für das Erkrankungsrisiko keine Rolle
58. Ein 54-jähriger Mann kommt mit reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit „starken Schmerzpflastern“ behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa 1 Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
59. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Für eine depressive Episode (nach ICD 10) ist charakteristisch: 1. Sie kann von somatischen Symptomen begleitet werden 2. Es besteht ein Verlust der Freude 3. Es bestehen Gedanken über eigene Wertlosigkeit 4. Es bestehen Orientierungsstörungen 5. Es besteht eine Verminderung von Antrieb und Aktivität
A) Nur 5 ist richtig
B) Nur 1 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
60. Welche der folgenden Aussagen zum Störungsbild der sozialen Phobie treffen zu? 1. die Symptome treten in (fast) allen Lebensbereichen auf 2. die Störung ist gekennzeichnet durch eine deutliche Furcht, sich in sozialen Situationen auf peinliche oder erniedrigende Weise zu verhalten 3. Typische hinzukommende Symptome sind Erröten, Zittern oder die Angst zu erbrechen 4. Patienten mit einer sozialen Phobie weisen nur selten ein niedriges Selbstwertgefühl auf 5. Die Ängste in sozialen Situationen werden als übertrieben bzw. unvernünftig erlebt
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
61. Welche der genannten Erkrankungen gehen im späteren Verlauf gehäuft mit einer demenziellen Entwicklung einher? 1. Morbus Crohn 2. Arteriosklerose 3. Morbus Parkinson 4. Chronischer Alkoholismus 5. Psoriasis
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
62. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Suizidrate ist hoch (ca.5-15 %)
B) Durch eine mehrmonatige neuroleptische Therapie lassen sich Rezidive dauerhaft verhindern
C Bei Patienten mit schizophrenem Residuum besteht für Heilpraktiker Behandlungsverbot
D) Bei chronischem Verlauf stehen häufig kognitive Störungen und sozialer Rückzug im Vordergrund der Symptomatik
E) Bei einer Erstmanifestation einer akuten Schizophrenie besteht für Heilpraktiker Meldepflicht
63. Welche Aussage trifft zu? Eine Dysthymia (nach ICD-10) ist
A) eine sogenannte larvierte Depression
B) eine affektive Störung mit häufigem Stimmungswechsel zwischen Subdepressivität und Hypomanie
C) eine affektive Störung mit mehr als 4 Erkrankungs-phasen pro Jahr
D) eine chronische depressive Verstimmung eher leichter Ausprägung
E) eine Störung mit gesteigerter Ermüdbarkeit nach geringsten Anstrengungen
64. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den typischen Methoden/Techniken der Psychoanalyse zählt: 1. Shaping (Verhaltensausformung) 2. Kognitive Umstrukturierung 3. Bearbeitung der Übertragung 4. Biofeedback 5. Flooding
A) Nur 1 ist richtig
B) Nur 3 ist richtig
C) Nur 1 und 2 sind richtig
D) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
65. Welche der folgenden Aussagen zur Depression treffen zu? 1. Zu den typischen Symptomen einer depressiven Episode (nach ICD-10) gehören gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Verminderung des Antriebs 2. Frauen erkranken häufiger an einer Depression als Männer 3. Depressionen sind häufige komorbide Störungen bei Alkoholabhängigkeit 4. Psychotische Symptome können im Rahmen einer Depression auftreten 5. Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) spielt in der Behandlung von schweren Depressionen keine Rolle
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
66. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen am ehesten zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es besteht eine hohe Komorbidität mit Suchterkrankungen
B) Bei den Betroffenen besteht eine Orientierungsstörung
C) Die Mehrzahl der Erkrankten zeigt vor dem 40. Lebensjahr Symptome
D) Währen der akuten Erkrankungsphase stehen „negative“ Symptome (Minussymptome) im Vordergrund des klinischen Bildes
E) Die Schizophrenie lässt sich gut mit einer Psychotherapie heilen
67. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als formale Denkstörungen gelten: 1. Gedankenausbreitung 2. Gedankenabreißen 3. Neologismen 4. Gedankenentzug 5. Ideenflucht
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
68. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Hinweise für Alkoholabhängigkeit sind: 1. Starker Wunsch oder eine Art Zwang, Alkohol zu trinken 2. Deutliche verminderte Wirkung bei fortgesetztem Konsum derselben Alkoholmenge 3. Körperliche Entzugserscheinungen bei Verminderung der Trinkmenge oder Abstinenz 4. Vernachlässigung von Interessen und Verpflichtungen 5. Häufiges Scheitern und Trinkmengenreduktion
A) Nur 1 und 3 sind richtig
B) Nur 2 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) 1.3 und 5 sind richtig
E) Alle sind richtig
69. Ein 35-jähriger Mann ist aggressiv, verwirrt, tachykard, psychotisch und halluziniert. Das Gangbild ist ataktisch, er schwitzt vermehrt. Was ist die wahrscheinliche Ursache?
A) Parkinson-Syndrom
B) Alzheimer Demenz mit frühem Beginn
C) Vaskuläre Demenz
D) Alkoholentzugsdelir
E) Hypothyreose
70. Während der therapeutischen Sitzung sagt der 60-jährige, verwitwete, depressive Patient nebenbei im Gespräch über seinen Stress am Arbeitsplatz: „Am liebsten wäre es mir, es gäbe einen Knall und ich wäre tot!“ Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft am ehesten zu?
A) Der Therapeut sollte erst darauf eingehen, wenn der Patient noch einmal darauf zu sprechen kommt
B) Der Therapeut sollte nicht darauf eingehen, weil er sonst die Todeswünsche verstärken könnte
C) Der Therapeut sollte sogleich die Polizei anrufen und den Patienten wegen Selbstgefährdung einweisen lassen
D) Der Therapeut sollte abklären, wie konkret die Todeswünsche ausgeprägt sind
E) der Therapeut sollte das eigentliche Gespräch über den Arbeitsstress fortsetzen, da der Patient vor 5 Sitzungen einen NON-Suizid-Vereinbarung abgeschlossen hat.
71. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein erhöhtes Suizidrisiko gegenüber der Normalbevölkerung besteht bei einer Erkrankung an: 1. Schizophrenie 2. Depression 3. Alkoholkrankheit 4. Anorexia nervosa 5. Persönlichkeitsstörung
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 5 sin richtig
E) 1-5, alle sind richtig
72. Welche Aussage trifft am ehesten zu? Bei einer schizoaffektiven Störung
A) werden manische Symptome nicht beobachtet
B) handelt es sich um eine drogeninduzierte Psychose
C) wechselt die Stimmung ständig zwischen bedrückt und euphorisch
D) sind kontinuierlich Wahnvorstellungen vorhanden
E) treten affektive und schizophrene Symptome in derselben Krankheitsphase auf
73. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Symptome einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen können sein: 1. Somatisches Syndrom 2. Akustische Halluzination 3. Versündigungswahn 4. Verarmungswahn 5. Psychomotorische Hemmung
A) Nur 2 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
74. Bei einem Patienten besteht der Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Welche der folgenden Aussagen stützen im Rahmen der Differenzialdiagnose die Verdachtsdiagnose? 1. Die Symptome traten innerhalb von Minuten nach dem belastenden Ereignis auf und gingen innerhalb von 3 Tagen zurück 2. Das auslösende Ereignis war lebensbedrohend 3. Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen und Teilnahmslosigkeit der Umgebung gegenüber 4. Flashbacks treten auf 5. Die Beschwerdesymptomatik ist durch Erinnerung an das Trauma auslösbar.
A) Nur 2 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
75. Welche der folgenden Aussagen zur Bulimia treffen zu? 1. In der Vorgeschichte lässt sich häufig eine Episode einer Anorexia nervosa nachweisen 2. Die Betroffenen betreiben teilweise einen Missbrauch von Abführmitteln, Schilddrüsenpräparaten oder Diuretika 3. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen 4. Der Body-Maß-Index liegt typischerweise unter 17,5 kg/m2 5. Die Betroffenen zeigen häufig depressive Symptome
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
76. Ein 45-jähriger Landwirt kommt in Begleitung seiner Ehefrau und seinen Eltern zu Ihnen. Bislang sei er nie psychisch auffällig gewesen. Nun wirke er seit etwa 14 Tagen sehr "überdreht" und plane den landwirtschaftlichen Betrieb aufzugeben und stattdessen einen Industriepark auf seinen Grundstücken anzusiedeln und zu managen. Welche Erkrankung oder Störung könnte hier am ehesten vorliegen?
A) Zwangsstörung
B) Manie
C) Schizophrenie
D) Delir
E) Wahnhafte Störung
77. Ein Patient kommt in Begleitung seiner Tochter in Ihre Behandlung. Die Tochter berichtet über psychische Auffälligkeiten Ihres Vaters. Bei welchen der folgenden Symptome denken Sie in erster Linie an eine organisch bedingte psychische Störung? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Klarheit des Bewusstseins ist nicht beeinträchtigt
B) Störungen der Orientiertheit
C) Gedankenentzug
D) Kommentierte Stimmen
E) Anhaltende Wortfindungsstörungen
78. Das Verhalten eines Patienten erscheint Ihnen sonderbar, bizarr, gekünstelt, unnatürlich. Welcher Psychopathologische Begriff trifft hier am ehesten zu?
A) Parathymie
B) Affektlabilität
C) Logorrhö
D) Manirismen
E) Mutismus
79. Es werden qualitative von quantitativen Bewusstseinsstörungen unterschieden. Welche der folgenden Begriffe werden zu den qualitativen Bewusstseinsstörungen gerechnet? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Benommenheit
B) Bewusstseinseinengung
C) Somnolenz
D) Stupor
E) Bewusstseinsverschiebung
80. Welche der folgenden Störungsbilder sind nach ICD-10 den affektiven Störungen zugeordnet? 1. Hypomanie 2. Manie mit psychotischen Symptomen 3. Dysthymia 4. Zwangsstörung 5. Zyklothymia
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
81. Welche Aussage trifft zu? Sie werden zu einem alkoholkranken älteren Mann gerufen. Dieser zeigt sich desorientiert, in seiner Merkfähigkeit gestört und konfabulierend. Es handelt sich am ehesten um:
A) einen komplizierten Rauschzustand
B) eine Alzheimer-Demenz
C) ein Korsakow-Syndrom
D) eine mittelgradige Intelligenzminderung
E) ein typisches Entzugsdelir
82. Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? 1. Die körperlichen Reaktionen und Empfindungen der pathologischen Angst unterscheiden sich in der Qualität erheblich von denen der „normalen" Angst 2. Die soziale Phobie gehört zu den häufigsten Angststörungen 3. Bei der Agoraphobie besteht eine Angst, sich in eine Menschenmenge oder auf öffentliche Plätze zu begeben 4. Eine Panikattacke ist eine einzelne, abrupt beginnende Episode von intensiver Angst oder Unbehagen, die mit vegetativen Symptomen einhergeht 5. Eine primäre Angststörung liegt bei einem Angstsyndrom vor, das auf eine körperliche oder psychische Grunderkrankung zurückzuführen ist
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
83. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Was stützt die Verdachtsdiagnose Anorexia nervosa? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Halluzinationen
B) Körperschemastörung
C) Meiden körperlicher Aktivitäten
D) Ausgeprägter Alkoholkonsum
E) Starke Angst vor Gewichtssteigerung
84. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Im Rahmen einer depressiven Episode kann es zum Auftreten folgender Symptome kommen: 1. Agitiertheit 2. Halluzinationen 3. Wahnvorstellungen 4. Autoaggressive Handlungen 5. Hypochondrische Grübeleien
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
85. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Merkmale des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind:
A) Wahnvorstellungen
B) Morgentief
C) Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
D) Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
E) Psychomotorische Hemmung
86. Welche der folgenden Aussagen zur Broca-Aphasie (motorische Aphasie) trifft (treffen) zu? 1. Es kommt typischerweise zu Wortneuschöpfungen 2. Es treten schwere Wortfindungsstörungen auf 3. Typisch ist eine stockende, angestrengte Sprache 4. Das Sprachverständnis ist weitgehend erhalten 5. Eine Broca-Aphasie tritt bei einer Schädigung im Bereich des Kleinhirns auf
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
87. Sie haben bei einer 20-jährigen Patienten den Verdacht auf eine Anorexia nervosa (nach ICD-10) Welche der folgenden Informationenstützen Ihren Verdacht? 1. Die Patientin meidet fett- und kohlenhydratreiche Lebensmittel 2. Der BMI (Body-Mass-Index) der Patientin beträgt 19,5 kg/m 2 3. Die Patientin berichtet von selbst induziertem Erbrechen 4. Die letzte Regelblutung der Patientin war vor 14 Tagen 5. Die Patientin nimmt sich als zu dick war
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
88. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? 1. Die erste psychotische Episode tritt meist zwischen dem 55. und 70. Lebensjahr auf 2. Es stehen u.a. Veränderungen des Denkens und der Wahrnehmung im Vordergrund des Krankheitsbildes 3. Sog. "negative Symptome" wie auffällige Apathie, Sprachverarmung, verflachte oder inadäquate Affekte können bestehen 4. Die Denkstörung des Schizophrenen kann sich in Zerfahrenheit äußern 5. Die Erkrankung geht mit einer verminderten durchschnittlichen Lebenserwartung einher
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
89. Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei depressiven Patienten sollte man Fragen nach Suizidgedanken meiden, da diese das Suizidrisiko i.d.R. erhöhen
B) Suchtkranke Menschen sind in erhöhtem Maße suizidgefährdet
C) Wenn suizidale Patienten nach vorheriger Verzweiflung plötzlich ruhig und gelöst wirken, ist dies ein Zeichen von Besserung, die Suizidgefahr lässt nach
D) nur wenige Patienten mit Suizidgedanken kündigen geplante Suizidhandlungen an
E) In Deutschland sterben mehr Menschen an Suizid als im Verkehr
90. Welche der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen (nach ICD-10) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Im Verlauf der Erkrankung kommt es häufig zur Abhängigkeit von Schmerzmittel und/oder Beruhigungsmitteln
B) Die Diagnose der somatoformen Störung wird meist sehr früh im Krankheitsverlauf gestellt
C) Es sind mehr Männer als Frauen vom Krankheitsbild der somatoformen Störung betroffen
D) Die Betroffenen können meist sehr schnell von der Notwendigkeit der Durchführung einer Psychotherapie überzeugt werden
E) Die hypochondrische Störung gehört zu den somatoformen Störungen
91. Ein 5-jähriges Mädchen, das nach Angaben der Mutter über eine altersentsprechende Sprachkompetenz verfügt, spricht seit einiger Zeit nur noch leise mit der Mutter. Auch mit den weiteren Familienangehörigen spricht sie nur noch vermittelt über die Mutter. Mit Nachbarn und Freunden spricht sie überhaupt nicht mehr. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Aufmerksamheitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung
B) Asperger-Syndrom
C) Hebephrenie
D) Elektiver Mutismus
E) Agoraphobie
92. Welche Aussage zur leichten Intelligenzminderung (nach ICD-10) trifft zu?
A) Intelligenzquotient (IQ) im Bereich von 20 bis 34.
B) Die Prävalenz der leichten Intelligenzminderung im Jugendalter liegt bei ungefähr 10%
C) Die meisten Personen dieser Gruppe leiden an einer deutlich ausgeprägten motorischen Schwäche oder anderen Ausfällen
D) Die Hauptprobleme treten in der Schulbildung auf, insbesondere beim Lesen und Schreiben
E) Die sprachlichen Fähigkeiten reichen für eine verbale Kommunikation in der Regel nicht aus
93. Welche der folgenden Aussagen zu Sexualstörungen treffen nach ICD-10 zu? 1. Bei sexuellen Funktionsstörungen muss an eine mögliche organische Ursache gedacht werden. 2. Anhedonie bezeichnet psychogen bedingte Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs 3. Der dauerhafte Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, wird als Transsexualismus bezeichnet 4. Exhibitionismus wird zu den sexuellen Funktionsstörungen gerechnet 5. Homo- und Bisexualität werden zu den Störungen der Sexualpräferenz gerechnet
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
94. Welche der folgenden Aussagen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) treffen zu? 1. Erkrankung wie das Tourette-Syndrom oder der Asperger-Autismus treten oft mit einer begleitenden ADHS-Symptomatik auf. 2. Erworbene Erkrankungen wie Schädel-Hirn-Traumata und entzündliche Hirnerkrankungen können ähnliche Symptome wie ein ADHS bedingen. 3. Bei neuropsychologischen Testungen fallen ADHS-Patienten im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen durch geringere Auslassungsfehler und Falschantworten auf 4. Bei erwachsenen ADHS-Patienten treten dissoziale Persönlichkeitsstörungen gehäuft auf 5. Bei Erwachsenen spricht impulsives Verhalten gegen ein ADHS
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
95. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Merkmale des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind:
A) Wahnvorstellungen
B) Morgentief
C) Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
D) Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
E) Psychomotorische Hemmung
96. Welche Aussage trifft zu? Nachhallerinnerungen sind ein typisches Symptom bei
A) Angststörung
B) Posttraumatischer Belastungsstörung
C) Manie
D) Schmerzmittel-Missbrauch
E) Schizophrenie
97. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein erhöhtes Risiko für vollzogene Suizide besteht bei 1. Männer über 75 Jahren 2. an Depression erkrankten Menschen 3. Menschen ohne früheren Suizidversuch 4. Menschen mit Suiziden in der Familiengeschichte 5. gut und sozial eingebundene Menschen
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
98. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Mit welchen Symptomen ist nach abrupten Absetzen der Benzodiazipinmedikation bei langjähriger Benzodiazipinabhängigkeit zu rechnen? 1. Hypersomnie 2. Wahrnehmungsstörungen 3. Krampfanfälle 4. Tremor 5. Dysphorie
A) Nur 1 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
99. Welche derB:N folgenden Aussagen treffen zu? Als Symptome einer Depression können auftreten: 1. Sozialer Rückzug 2. Interessenverlust 3. Pseudodemenz 4. Verarmungswahn 5. Schlafstörungen
A) Nur 1 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle sind richtig
100. Welche der folgenden Aussagen zu psychiatrischen Notfallsituationen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Durch den Konsum sogenannter synthetischer Kräutermischungen, können akute psychotische Zustände mit akuter Selbstgefährdung auftreten
B) Nur im Falle einer akuten Fremdgefährdung kann der Patient gegen seinen Willen zwangsweise untergebracht werden
C) Akute Erregungszustände treten unter anderem bei hirnorganischen Erkrankungen auf
D) Ein Stupor tritt typischerweise bei der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung auf
E) Im Falle eines akuten Alkoholentzugs ist die vorübergehende Gabe von Alkohol als therapeutische Maßnahme ausreichend
101. Welche der folgenden Aussagen zum Delir treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das Delir bezeichnet eine irreversible chronische Form der organisch bedingten Psychose
B) Typisch sind vegetative Störungen (Tachykardie/Schwitzen)
C) Im Vordergrund steht eine Beeinträchtigung des Langzeitgedächtnisses
D) Ein Delir hinterlässt in der Regel keine Amnesie für die Zeit des Verwirrtheitszustandes
E) Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus treten auf
102. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Sozialer Rückzug ist ein häufiges Symptom bei 1. Depressionen 2. Angststörungen 3. Zwangsstörungen 4. Schizophrenien 5. Demenz
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
103. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Verminderter Antrieb ist ein typisches Symptom bei 1. Schizophrenem Residuum 2. Hypothyreose 3. Stimulanzieneinnahme 4. manischer Episode 5. depressiver Episode
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
104. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Methoden/Techniken der Verhaltenstherapie sind:
A) Traumdeutung
B) Systematische Desensibilisierung
C) Soziales Kompetenztraining
D) Freie Assoziation
E) Homöopathie
105. Welche Aussage zu frühkindlichem Autismus trifft zu?
A) Bei autistischen Kindern beindruckt zunächst die ausgeprägte Emotionalität
B) Autistische Kinder schließen in Intelligenztests besonders gut in den Sub-Tests für sprachliche Fähigkeiten ab
C) Häufig wird die Störung beim Besuch der Schule aufgedeckt und äußert sich schon in den ersten Unterrichtswochen durch fehlenden emotionalen Kontakt
D) Zum Aufbau von positiven oder normalen Fertigkeiten wie Blickkontakt und Sprachbenutzung werden besonders häufig operante Methoden eingesetzt
E) Repetitives und autoaggressives Verhalten kommen selten vor
106. Welche Aussage ist richtig? Eine 44-jährige Frau leidet seit mehreren Jahren unter anhaltenden, aber stark wechselnden Beschwerden wie Hautbrennen und - jucken, schmerzhafte Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen verbunden mit Unpässlichkeit und Gereiztheit. Die Patientin berichtet über familiäre Spannungen. Eine körperliche Ursache war immer auszuschließen. Es handelt sich am ehesten um
A) typische Wechseljahresbeschwerden
B) eine Somatisierungsstörung
C) Symptome eines Diabetes mellitus
D) einen hypochondrischen Wahn
E) eine generalisierte Angststörung
107. Ein 50-jähriger Mann mit bekannter Alkoholkrankheit wird von Angehörigen in ihre Praxis gebracht. Welche der folgenden Befunde stützen den Verdacht auf ein Korsakow-Syndrom? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Akustische Halluzinationen
B) Störung des Kurzzeitgedächtnisses
C) Ausgeprägte Bewusstseinstrübung
D) Größenwahn
E) Deutliche Störung des Zeitgefühls
108. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Charakteristische Symptome der Bulimia nervosa sind:
A) Extreme Selektion der Nahrung im Hinblick auf gesunde Ernährung
B) Krankhafte Furcht davor, dick zu werden
C) Schädigung des Zahnschmelzes
D) Pigmentstörungen im Gesicht
E) Körperhalluzinationen
109. Welche Aussage zur Schizophrenie trifft zu?
A) Ein akuter Krankheitsbeginn ist prognostisch eher günstig
B) Symptome nach Drogenkonsum haben keine Ähnlichkeit mit Symptomen der Schizophrenie
C) Mit geduldiger Erklärung kann sich der Patient vom Wahninhalt lösen
D) Es treten keine kognitiven Defizite auf
E) Frauen erkranken in der Regel deutlich früher als Männer an einer Schizophrenie
110. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Merkmalen des Alkoholdelirs gehören: 1. Zeitliche Desorientiertheit 2. Optische Halluzinationen 3. Nesteln 4. Bradykardie 5. Schwitzen
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
111. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den formalen Denkstörungen zählen:
A) Neologismen
B) Ich-Erlebnis-Störungen
C) Gedanken-Lautwerden
D) Beeinflussungserleben
E) Perseverationen
112. Eine 25-jährige Patientin kommt nach mehreren Therapieabbrüchen und Therapiewechseln (Psychotherapie) erstmals in Ihre Praxis. In den letzten 6 Monaten was sie mehrfach notfallmäßig im Krankenhaus wegen selbst zugefügter Schnittverletzungen. Die Vorgeschichte spricht am ehesten für eine:
A) paranoide Schizophrenie
B) schwere depressive Episode
C) emotional instabile Persönlichkeitsstörung
D) Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
E) Intelligenzminderung
113. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Therapieziele der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger sind: 1. Sicherstellung des Überlebens 2. Abstinenz von unerlaubt erworbenen oder erlangten Opioiden 3. Reduktion der psychotherapeutischen Behandlungen 4. Reduktion der Straffälligkeit 5. Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
114. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Symptomen einer Manie zählen: 1. Ein deutlich vermehrtes Redebedürfnis 2. Man hält sich für deutlich qualifizierter und intelligenter als man tatsächlich ist 3. Ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis 4. Formale Denkstörungen 5. Vermindertes Selbstwertgefühl mit Zweifeln an sich selbst
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
115. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Körperliche Folgen einer Erkrankung an Anorexia nervosa können sein 1. Hypokaliämie mit Herzrhythmusstörungen 2. Hypotonie 3. Amenorrhö 4. Osteoporose mit erhöhtem Risiko einer Fraktur 5. Niereninsuffizienz
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3 4, und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
116. Sie behandeln einen Patienten, der plötzlich im Laufe der Therapie unbeirrt droht, sich selbst zu töten. Er ist nicht absprachefähig. Einer stationären Aufnahme stimmt er unter keinen Umständen zu. Was machen Sie?
A) Sie behandeln weiter und verkürzen die Therapieabstände
B) Sie fahren den Patienten persönlich zum Hausarzt
C) Sie informieren die Angehörigen des Patienten, damit diese etwas unternehmen
D) Sie bringen den Patienten selbst nach Hause
E) Sie informieren die Polizei bzw. die Ordnungsbehörde
117. Welche der folgenden Aussagen Delir treffen zu? 1. Das hyperaktive Delir zeigt u.a. eine erhöhte psychomotorische Aktivität, stereotype Aktivitäten, Umherwandern, leichte Erregbarkeit und Euphorie 2. Das hypoaktive Delir zeigt u.a. Schwerfälligkeit, Lethargie, Verwirrtheit verlangsamte und reduzierte Sprache und ein reduziertes Bewusstsein 3. Beim Alkoholdelir findet man neben einer psychotischen auch eine psychovegetative Symptomatik (Hypertonie, Tachykardie, Tremor) 4. Prädisponierende Faktoren eines Delirs sind hohes Lebensalter, Demenz, Depression, Dehydration und Malnutrition 5. Auslöser eines Delirs können akute Infektionen, Stoffwechselentgleisungen, Medikamenteneinnahme oder -entzug sein
A) Nur 2 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
118. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei der Bulimia nervosa finden sich als Begleitphänomene gehäuft: 1. Zahnschmelzdefekte 2. Elektrolytstörungen 3. Laxantien-Abusus 4. Zönästhesien 5. Negativismus
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 1 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle sind richtig
119. Welche der genannten Erkrankungen bringt das größte Risiko mit sich, an der Erkrankung zu sterben?
A) Bulimia nervosa
B) Anorexia nervosa
C) Hypochondrische Störung
D) Somatoforme autonome Funktionsstörung (Herz- und Kreislaufsystem)
E) Generalisierte Angststörung
120. Welche Aussage trifft zu? Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:
A) Fehlende Krankheitseinsicht
B) Akute erhebliche Eigengefährdung
C) Suchtmittelgebrauch
D) Unheilbare körperliche Erkrankung
E) Die Krankheitseinschätzung durch nächste Angehörige
121. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Somatoforme Störungen 1. können zu einem primären Krankheitsgewinn führen 2. sind oft mit einem Missbrauch von Schmerzmitteln oder Alkohol verbunden 3. sind meist Ausdruck einer körperlichen Erkrankung 4. können sich in muskulärer Schwäche äußern 5. haben auch bei später Diagnosestellung eine günstige Prognose
A) Nur 3 ist richtig
B) Nur 1 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
122. Ein 40-jähriger Patient, der Sie wegen psychischer Probleme aufsucht, berichtet im Rahmen der Anamnese, dass er von seinem Arzt Polamidon (Methadon) verordnet bekommen habe. Für welche Erkrankung spricht diese Behandlung am ehesten?
A) Alkoholkrankheit
B) Paranoide Schizophrenie
C) Heroinabhängigkeit
D) Cannabisanhängigkeit
E) Borderline-Störung
123. Welche der folgenden Maßnahmen sollten unter anderem im Rahmen der Behandlung einer Somatisierungsstörung erfolgen? 1. Regelmäßige Vorstellung in der Sprechstunde mit Festlegen eines gemeinsamen Therapieplanes 2. Wiederholte somatische Diagnostik 3. Ausschluss der Familienangehörigen 4. Ausführliche Erklärung des Therapeuten über die psychosomatischen Zusammenhänge 5. Ausführliche Sozialanamnese
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 5 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
124. Welche der folgenden Aussagen zur Binge-Eating-Störung (BES) treffen zu? 1. Die Erkrankung tritt überwiegend in Verbindung mit einer psychotischen Erkrankung auf 2. Charakteristisch sind wiederkehrende Essanfälle über einen Zeitraum von mehreren Monaten 3. Die Erkrankung wird typischerweise von Scham und Schuldgefühlen begleitet 4. Psychische Faktoren spielen bei der Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle 5. Durch gegensteuerndes Verhalten (Erbrechen, Hungerperiode) besteht meist ein deutliches Untergewicht
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
125. Welche Aussage trifft zu? Grübeln gehört im psychopathologischen Befund zur Gruppe der
A) Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
B) formalen Denkstörungen
C) Befürchtungen und Zwänge
D) lch-Störungen
E) inhaltlichen Denkstörungen
126. Welche Aussage trifft zu? Typisch für eine histrionische Persönlichkeitsstörung ist:
A) Stilles, zurückhaltendes Auftreten
B) Exzentrisches, theatralisches Verhalten
C) Übermäßiges Misstrauen seiner Umwelt gegenüber
D) Einzelgängerisches Verhalten
E) Gewissenhaftigkeit, Perfektionismus
127. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wichtige diagnostische Kriterien beim Borderline-Syndrom sind: 1. Instabile und intensive zwischenmenschliche Beziehungen 2. Körperliche selbstschädigende Handlungen 3. Zerfahrenheit 4 Desorientiertheit 5. Alleinsein wird schwer ertragen
A) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
128. Ein Ihnen bekannter Patient mit Alkoholproblemen, der soeben aus dem Krankenhaus wegen einer komplikationslosen Appendektomie entlassen wurde, lässt erkennen, dass er halluziniert. Er spricht von kleinen beweglichen Insekten. Sie äußern den Verdacht auf Alkoholdelir. Welche weiteren Symptome erhärten Ihren Verdacht? 1. Bradykardie 2. Epileptische Anfälle 3. Agitierte Psychomotorik 4. Obstipation 5. Schlafstörungen
A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
129. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein erhöhtes Suizidrisiko gegenüber der Allgemeinbevölkerung besteht bei: 1. schizophrener Psychose 2. depressiver Störung 3. Alkoholabhängigkeit 4. Anorexia nervosa 5. narzisstischer Persönlichkeitsstörung
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig