Heilpraktiker Prüfungsfragen Nervensystem

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Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Nerven werden als Hirnnerv bezeichnet? 1. Nervus vestibulocochlearis 2. Nervus vagus 3. Nervus medianus 4. Nervus peroneus 5. Nervus abducens
A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
2. Welche der folgenden Aussagen zum Schlaganfall treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen und kurzzeitige Lähmungen sind im Rahmen einer transitorisch-ischämischen Attacke (TIA) seltene Warnzeichen eines Schlaganfalls
B) Da sich die Symptome einer TIA schnell zurückbilden, ist eine weitere Diagnostik unnötig
C) Eine linksseitige armbetonte Hemiparese weist auf einen Infarkt im Bereich der rechten Arteria cerebri media hin
D) Ein Schlaganfall kann sowohl durch eine Thrombose als auch durch eine Embolie entstehen
E) Akute Verwirrtheit mit Sprachstörungen sind keine Zeichen eines Schlaganfalls
3. Welche der folgenden Aussagen zur Chorea Huntington treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! 1. Ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild 2. tritt als Komplikation einer langjährigen Alkoholabhängigkeit auf 3. stellt eine Spezialform der Schizophrenie dar 4. Kann mit generalisierten Krampfanfällen einhergehen 5. Ist durch die drei Kardinalsymptome Tremor, Rigor und Akinese gekennzeichnet
A) Das Suizidrisiko ist erhöht
B) Die Erkrankung entsteht typischerweise durch eine chronische Bleivergiftung
C) Regelmäßige Aderlässe ermöglichen eine kausale Therapie der Chorea
D) Die Erkrankung führt typischerweise zu Persönlichkeitsveränderungen
E) Die Erstmanifestation erfolgt meist im Alter zwischen 60 und 70 Jahren
4. Welche der folgenden Aussagen zu neurologischen Erkrankungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Doppelbilder können ein Erstsymptom der Multiplen Sklerose sein
B) Eine kausale Therapie der Polyneuropathie (PNP) ist die regelmäßige Injektion von Magnesium in den geschädigten Nerven
C) Zur sogenannten "Fallhand" kommt es typischerweise bei Schädigung des Nervus medianus
D) Eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) heilt in der Regel nach etwa 4 Wochen aus
E) Das hypokinetisch-rigide Syndrom tritt bei Morbus Parkinson auf
5. Welche Aussage trifft zu? Ein 63-jähriger Patient mit lange bestehender insulinpflichtiger Zuckerkrankheit berichtet von "Brennen" an den Fußsohlen: Sie stellen bei der Untersuchung distal betonte, symmetrische Sensibilitätsstörungen der Füße beidseits, ein vermindertes Vibrationsempfinden und eine verminderte Schmerzempfindlichkeit fest. Es besteht am ehesten ein/e
A) Morbus Parkinson
B) Neuroborreliose
C) Kauda-Syndrom
D) Multiple Sklerose
E) periphere Polyneuropathie
6. Welche der folgenden Aussagen zur Epilepsie treffen zu? 1. Im Rahmen eines Status epilepticus kann es zu einer hypoxischen Hirnschädigung kommen 2. Auf dem Boden einer langjährig bestehenden Epilepsie kann sich ein chronisches organisches Psychosyndrom entwickeln 3. Im Falle eines postiktalen Schlafs (Terminalschlaf) muss der Patient in Schocklage (Kopf tief, Beine hoch) gelagert werden 4. Bei Hypoglykämie besteht ein erhöhtes Anfallrisiko 5. Einem primär generalisierten epileptischen Anfall geht immer eine Aura voraus
A) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
7. Eine 30-jährige Frau kommt in Begleitung ihres Ehemannes mittags in Ihre Praxis. Ihr Gangbild ist unsicher, der Ehemann führt sie beim Gehen. Seit 2 Stunden habe sie sehr starke Kopfschmerzen und dabei zweimal Schleim erbrochen. Man habe zu Hause Fieber (37,2°C) sowie Blutdruck (150/80mmHg) gemessen. Die von Ihnen gemessenen Werte liegen etwa im gleichen Bereich. Die Anamnese ist überwiegend durch den Mann zu erheben, da die Frau schläfrig wirkt. Welche der folgenden Diagnosen ist am wahrscheinlichsten?
A) Hypertensive Krise
B) Glaukomanfall
C) Gastroenteritis mit Flüssigkeitsverlust
D) Subarachnoidalblutung
E) Tubargravidität
8. Welche der folgenden Aussagen zur Hirnblutung treffen zu? 1. Die Hirnblutung ist die häufigste Ursache des Schlaganfalls 2. Die Epiduralblutung wird meist durch ein Schädelhirntrauma verursacht 3. Eine Subarachnoidalblutung ist meist eine venöse Blutung 4. Bei einer Subarachnoidalblutung berichten Patienten von plötzlich auftretenden, stärksten Kopfschmerzen 5. Eine Subduralblutung kann insbesondere bei Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten durch Bagatelltrauma ausgelöst werden
A) Nur die Aussagen1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
9. Welche Aussage trifft zu? Ein Patient leidet nach einer Schilddrüsenoperation an Heiserkeit und Luftnot bei körperlicher Belastung. Sie vermuten eine Stimmbandlähmung bei Schädigung des
A) Nervus trigeminus
B) Nervus olfactorius
C) Nervus phrenicus
D) Nervus facialis
E) Nervus recurrens
10. Welche Aussage trifft zum Symptom Tremor zu?
A) Der Intentionstremor ist typisch für den Morbus Parkinson
B) Unter Haltetremor versteht man das Zittern in Ruhe
C) Der Ruhetremor ist typisch für Kleinhirnerkrankungen
D) Flapping tremor (Flattertremor) tritt zum Beispiel bei hepatischer Enzephalopathie auf
E) Der physiologische Tremor verschwindet typischerweise bei emotionaler Anspannung
11. Welchem Teil des Körpers ordnen Sie den Thalamus zu?
A) Männliche Geschlechtsorgane
B) Weibliche Geschlechtsorgane
C) Verdauungstrakt
D) Herz-Kreislauf-System
E) Gehirn
12. Welche der folgenden Aussagen zum Hirnödem treffen zu? 1. Hirnödeme treten u. a. in der Umgebung von Hirntumoren auf 2. Beim Verdacht auf ein Hirnödem sollte möglichst rasch eine Lumbalpunktion zur Diagnosesicherung veranlasst werden 3. Typische Zeichen für ein Hirnödem sind u.a. Kopfschmerzen, Schwindel und Sehstörungen 4. Nach mehrtätiger Bettruhe bilden sich die meisten Hirnödeme zurück 5. Am Augenhintergrund kann man bei einem Hirnödem eine Vorwölbung der Papille erkennen (sog. Stauungspapille)
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 2 und 4 sind richtig
C) Nur 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
13. Welche der folgenden Aussagen zum Thema Nystagmus („Augenzittern“) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Nystagmus ist ein Leitsymptom bei Fazialisparese
B) Der Spontannystagmus ist in der Regel physiologisch
C) Unter Nystagmus versteht man willkürliche rasche rhythmische Augenbewegungen
D) Ein Nystagmus lässt sich durch Drehbeschleunigung hervorrufen
E) Durch Spülen des Gehörganges (z. B. zur Entfernung von Cerumen) kann es zu Nystagmus kommen
14. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Alzheimer-Demenz
A) ist auf einer generalisierten arteriosklerotischen Gefäßerkrankung begründet
B) hat einen stark wechselhaften und schubförmigen Verlauf
C) zeigt einen schleichenden Beginn mit langsamer Verschlechterung
D) hat als Initialsymptomatik Hirnnervenausfälle und Störungen der Oberflächensensibilität
E) führt im Verlauf häufig zu Apraxie
15. Welche Aussage trifft zu? Die Epiphyse (Zirbeldrüse) bildet
A) ADH (Antidiuretisches Hormon)
B) Melatonin
C) TSH
D) Oxytocin
E) Cortisol
16. Zur Überprüfung der Nervenwurzelsegmente dienen Reflexe. Welche Zuordnung trifft am ehesten zu?
A) Bizepssehnenreflex (BSR) C1/C2
B) Achillessehnenreflex (ASR) L1/L2
C) Patellarsehnenreflex (PSR) L3/L4
D) Tricepssehnenreflex (TSR) C2/C3
E) Radiusperiostreflex (RPR) Th3/Th4
17. Welche der folgenden Aussagen zur transitorischen ischämischen Attacke (TIA) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eine TIA dauert maximal eine halbe Stunde
B) Nach einer TIA ist das Schlaganfallrisiko erhöht
C) Nach einer TIA bleibt in der Regel eine leichte Augenmuskulaturschwäche zurück
D) Eine Amaurosis fugax (vorübergehende Erblindung) kann ein charakteristisches Symptom einer TIA sein
E) Halbseitenlähmungen treten nicht auf
18. Welche Aussage trifft zum Symptom Tremor zu?
A) Flapping tremor (Flattertremor) tritt zum Beispiel bei hepatischer Enzephalopathie auf
B) Der physiologische Tremor verschwindet typischerweise bei emotionaler Anspannung
C) Der Intentionstremor ist typisch für den Morbus Parkinson
D) Der Ruhetremor ist typisch für Kleinhirnerkrankungen
E) Unter Haltetremor versteht man das Zittern in Ruhe
19. Welche Aussage trifft zu? Bei einem Schlaganfall können Paresen der Extremitäten die Folge sein. In welchem Bereich sind die Paresen in der Regel zu erwarten, wenn im Großhirn die Schädigung auf der rechten Seite zu finden ist?
A) Im Bereich der unteren Extremitäten rechts und im Bereich der oberen Extremitäten auf der linken Seite
B) Im Bereich der unteren Extremitäten links und im Bereich der oberen Extremitäten auf der rechten Seite
C) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der rechten Seite
D) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der linken Seite
E) Es sind nur die unteren Extremitäten, nicht jedoch die oberen Extremitäten betroffen
20. Welchem System ordnen Sie die Basalganglien zu?
A) Lymphatisches System
B) Verdauungsapparat
C) Hörapparat
D) Zentrales Nervensystem
E) Hormonhaushalt
21. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bestandteile des Hirnstamms sind: 1. Endhirn (Telecephalon) 2. Mittelhirn (Mesencephalon) 3. Kleinhirn (Cerebellum) 4. Brücke (Pons) 5. Verlängertes Mark (Medulla Oblongata)
A) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
22. Welche der folgenden Symptome sind für einen Morbus Parkinson typisch? 1. Hyperkinese 2. Hypokinese 3. Rigor 4. Ruhetremor 5. Lichtscheu
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 2 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
23. Welche der folgenden Aussagen zum Kleinhirn (Cerebellum) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das Kleinhirn ist ein Teil des Hirnstamms
B) Bei Hirndrucksteigerung können Kleinhirnteile im Hinterhauptsloch eingeklemmt werden
C) Das Kleinhirn spielt eine Rolle für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts und der Bewegungskoordination
D) Kleinhirnläsionen sind durch Hemiparesen charakterisiert
E) Die Blutversorgung des Kleinhirns erfolgt hauptsächlich über die Arteria carotis externa
24. Welche der folgenden Aussagen zum vegetativen Nervensystem treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sympathikuswirkung führt zu einer Pupillenerweiterung
B) Sympathikuswirkung führt zu einem Blutdruckanstieg
C) Sympathikuswirkung führt zu einer Verengung der Bronchien
D) Parasympathikuswirkung führt zu einer Verminderung der Tränensekretion
E) Parasympathikuswirkung führt zu einer Steigerung der Herzfrequenz
25. Welche der folgenden Aussagen zur Rückenmarksverletzungen treffen zu? Wählen Sie bitte zwei Antworten!
A) Nach einer Commotio spinalis ("Rückenmarkserschütterung") verbleiben dauerhaft motorische Ausfälle (Lähmungen)
B) Ein spinaler Schock unmittelbar nach traumatischer Querschnittläsion ist durch eine Spastik unterhalb des Läsionsortes gekennzeichnet
C) Positive Pyramidenbahnzeichen sind ein Hinweis für Rückenmarksschädigungen
D) Für ein im Erwachsenenalter auftretendes Querschnittsyndrom kommen ausschließlich traumatische Auslöser in Betracht
E) Charakteristisches Symptom einer Querschnittläsion des sakralen Rückenmarks ist eine Blasenstörung
26. Welche der folgenden Aussagen zur Migräne treffen zu? 1. Bei einer Migräne mit Aura treten zusätzlich Symptome wie Lichtblitze, Gefühlsstörungen oder Sehstörungen auf. 2. Bei typischer Migräne ohne Aura wird die Diagnose aufgrund der Anamnese und der Symptomatik gestellt, die neurologische Untersuchung ist in der Regel unauffällig 3. Nichtmedikamentöse Maßnahmen wie Regulierung des Tagesrhythmus, regelmäßiger Schlafrhythmus und regelmäßiger Ausdauersport können Einfluss auf die Häufigkeit der Migräneattacken haben 4. Typisch sind pulsierende, meist einseitig auftretende Kopfschmerzen 5. Bei regelmäßiger Einnahme von Schmerzmedikamenten besteht die Gefahr eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
27. Welche Aussage trifft zu? Der Zustand eines Patienten, der schläfrig, schwer ansprechbar, aber weckbar ist, wird bezeichnet als
A) Benommenheit
B) Delir
C) Koma
D) Somnolenz
E) Stupor
28. Welche Aussage zur Subduralblutung (Subduralhämatom) trifft zu?
A) Die Blutung liegt zwischen Schädelknochen und harter Hirnhaut
B) Die Blutung liegt zwischen harter und weicher Hirnhaut
C) Das erste Symptom ist meist einseitiges Nasenbluten
D) Es handelt sich meist um eine Aneurysmablutung
E) Ursache ist meist ein entgleister Bluthochdruck
29. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die Aktivierung des Sympathikus führt zu 1. Verengung der Pupille 2. Erweiterung der Bronchien 3. Verminderung der Sekretion der Speicheldrüsen 4. Zunahme des Herzschlages 5. Senkung des Blutdrucks
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
30. Welche der folgenden Aussagen zur Subarachnoidalblutung (SAB) treffen zu? 1. Plötzliche, heftigste Kopfschmerzen sind ein typisches Symptom 2. Risikofaktoren für eine SAB sind u.a. arterielle Hypertonie, Nikotinabusus und Alkoholabusus 3. Häufigste Ursache ist eine Ruptur eines intrakraniellen Aneurysmas 4. Die SAB stellt eine neurologische Notfallsituation dar 5. Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen sprechen für einen erhöhten Hirndruck
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
31. Welche der folgenden Symptome können im Rahmen der diabetischen Polyneuropathie auftreten? 1. Impotenz 2. Magenentleerungsstörungen 3. Schmerzhafte Missempfindungen der Füße ("burning feet") 4. Blutdruckregulationsstörungen 5. Harninkontinenz
A) Nur 3 und 4 sind richtig
B) 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
32. Welche der folgenden Aussagen zur Demenz treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die häufigste Ursache ist die vaskuläre Demenz
B) Zur Symptomatik gehört bereits im Frühstadium eine Einschränkung des Bewusstseins
C) Die Diagnose muss bei zunehmendem geistigen Leistungsverlust und fortschreitendem Gedächtnisverlust in Betracht gezogen werden
D) Demenz führt auch im fortgeschrittenen Stadium selten zu Auffälligkeiten der Sprache oder des Verhaltens
E) Demenz kann bei Betroffenen zu Ängsten und emotionaler Instabilität führen
33. Welche Aussage trifft zu? Bei der klinischen Untersuchung soll der Patient die Zunge herausstrecken. Dies prüft die Funktion des
A) Nervus olfactorius (Hirnnerv I)
B) Nervus trochlearis (Hirnnerv IV)
C) Nervus vagus (Hirnnerv X)
D) Nervus hypoglossus (Hirnnerv XII)
E) Nervus medianus
34. Beim Hausbesuch einer 78-jährigen Patientin mit neu aufgetretener Sprachstörung wird der Verdacht auf einen Schlaganfall geäußert. Während die Patientin auf den Notarzt wartet, hat sie Hunger und möchte eine Scheibe Brot essen. Aus welchem Grund ist von der Nahrungsaufnahme abzuraten?
A) Eine Durchblutungsanregung des Magen -Darm-Traktes sollte vermieden werden, da dies die Durchblutung des Gehirns einschränkt
B) Die notwenige Diagnostik kann erst zwei Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme durchgeführt werden
C) Bei den meisten Schlaganfallpatienten ist eine Operation notwendig
D) Es könnte eine Schluckstörung mit Gefahr der Aspiration bestehen
E) Bei Notfallpatienten ist es dem Notarzt vorbehalten, über eine Nahrungsaufnahme zu entscheiden
35. Ein 80-jähriger Patient wird Ihnen von seiner Ehefrau vorgestellt, da er in den letzten Monaten sehr vergesslich geworden sei. Ihnen fallen ein kleinschrittiger Gang ohne mitschwingende Arme, ein Zittern der Hände sowie eine verminderte Mimik auf. Welche Aussage trifft zu?
A) Die Gedächtnisstörungen sprechen beim Alter des Patienten für eine Multiple Sklerose
B) Das Zittern spricht für ein akutes Delirium tremens
C) Zur Besserung der Bewegungsstörungen werden Medikamente mit Wirkung auf den Dopaminstoffwechsel eingesetzt
D) Wegen der Bewegungsstörung der Beine und Arme ist vordringlich eine orthopädische Untersuchung angezeigt
E) Wegen der Steifigkeit mit Muskelschmerzen im Nacken- und Schulterbereich handelt es sich wahrscheinlich um eine bakterielle Meningitis
36. Bei einem Patienten tritt nach einem Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma eine zweistündige Erinnerungslücke auf das Geschehen nach dem Unfall auf. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Retrograde Amnesie
B) Alkoholentzugsdelir
C) Anterograde Amnesie
D) Organisches amnestisches Syndrom
E) Dissoziative Amnesie
37. Eine junge Frau, die wegen einer Migräne in Behandlung ist, berichtet, dass sie auf dem linken Auge für einige Tage eine Sehstörung hatte (wie durch Schleier gesehen, Farben nicht so kräftig wie auf anderem Auge). Zudem habe sie gelegentlich eine Sensibilitätsstörung im linken Fuß, die aber auch immer wieder vergehe. In letzter Zeit habe sie vermehrt Stress. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? 1. Bei bekannter Migräne sind die Beschwerden darauf zurückzuführen; man kann die Patientin beruhigen 2. Die Rückbildung der Beschwerden lässt auf eine harmlose Ursache schließen 3. Die geschilderten Beschwerden könnten zu einer Multiplen Sklerose passen 4. Es sollte eine neurobiologische Abklärung erfolgen 5. Die junge Frau hat wahrscheinlich psychische Probleme und sollte primär in einer psychiatrischen Fachklinik vorstellen
A) Nur die Aussagen 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
38. Welche der folgenden Aussagen zu Hirnnerven treffen zu? 1. Es gibt 15 Hirnnerven 2. Der N. olfactorius (l. Hirnnerv) ist ein motorischer Hirnnerv 3. Für Augenbewegungen gibt es keine speziellen Hirnnerven 4. Die Sinne Hören und Gleichgewicht verlaufen zusammen in einem Nerv 5. Der N. Vagus (X. Hirnnerv) versorgt nicht nur den Kopf und Hals, sondern auch Baucheingeweide
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
39. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Eine 50-jährige Patientin vermutet bei ihrem Vater eine Alzheimer-Krankheit. Für das Vorliegen einer Demenz bei Alzheimer-Krankheit sprechen am ehesten: 1. Ein plötzlicher Beginn der Symptome 2. Zunehmende Wortfindungsstörungen 3. Das Bestehen eines Diabetes Mellitus seit über 30 Jahren 4. Eine zunehmende Desorientierung 5. Ein chronischer Alkoholmissbrauch
A) Nur 2 und 4 sind richtig
B) Nur 4 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
40. Welche der folgenden Aussagen zu einem vollständigen Ausfall des Nervus ulnaris treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei dem Ausfall sind sensible Hautbezirke von Ringfinger und Kleinfinger des angrenzenden Handrückens betroffen
B) Der Ausfall führt zur sog. "Krallenhand"
C) Der Ausfall führt zum Unvermögen, die Zeige- und Mittelfinger zu beugen
D) Bei dem Ausfall sind sensible Hautbezirke von Daumen- und Zeigefinger betroffen
E) Beim Ausfall kommt es zu einem Ruhetremor
41. Sie vermuten bei einem 78-jährigen Patienten, der Ihnen wegen einer Abnahme des Denkvermögens vorgestellt wird, eine Demenz bei Alzheimer-Krankheit. Welche der folgenden anamnestischen Angaben und Symptome stützen Ihren Verdacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Seit einem Jahr bestehende Gedächtnisstörungen
B) linksseitige Halbseitenlähmung nach mehreren Schlaganfällen
C) Kleinschrittiger Gang ohne Mitschwingen der Arme und Zittern der Hände
D) Phasenhafter Verlauf
E) Schleichender Beginn mit langsamer Zunahme der Beschwerden
42. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Als Ursache einer einseitigen Pupillenerweiterung kommen in Betracht: 1. subdurale Blutung 2. Hirninfarkt 3. systemische Vergiftung 4. intravenöse Drogeninjektion 5. Schädel-Hirn-Trauma
A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 2, und 5 sind richtig
D) Nur 2, 4, und 5 sind richtig
E) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
43. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der klinischen Untersuchung soll der Patient die Schultern gegen den Widerstand ihrer Hände anheben. Dies prüft die Funktion des
A) Nervus ulnaris
B) Nervus trochlearis (Hirnnerv IV)
C) Nervus accessorius (Hirnnerv XI)
D) Nervus hypoglossus (Hirnnerv XII)
E) Musculus trapezius
44. Welche Aussage trifft zu? "Steppergang" und Spitzfußstellung spricht für eine Schädigung des
A) Nervus medianus
B) Nervus peroneus
C) Nervus trigeminus
D) Nervus trochlearis
E) Kleinhirns
45. Sie werden zu einem 80-jährigen Patienten gerufen. Die Angehörigen klagen, dass er nachts öfter anrufe, das Datum nicht mehr wisse und nicht mehr alleine zurecht komme. Im Gespräch mit Ihnen wirkt er bewusstseinsklar. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Hebephrenie
B) Dementielle Entwicklung
C) Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens
D) Chorea Huntington
E) Akuter Schlaganfall
46. Welche der folgenden Aussagen zu Meningeomen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Meningeome sind schnell wachsende Tumore der Nervenzellen
B) Das Meningeom ist ein häufiger intrakranieller Tumor
C) An Erstsymptomen fallen meist Kopfschmerzen, psychische Veränderungen oder Krampfanfälle auf
D) Motorische Ausfälle treten bei einem Meningeom nicht auf
E) Die meisten Meningeome sind perkutorisch abgrenzbar
47. Welche der folgenden Aussagen zur Demenz treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Alzheimer-Krankheit ist bei älteren Menschen (über 80 Jahre) nur selten Ursache einer Demenz
B) Vollwertige, ausgewogene Ernährung verhindert die Entstehung einer Demenz
C) Im Frühstadium der Demenz ist typischerweise das Neugedächtnis gestört und das Altgedächtnis erhalten
D) Für Heilpraktiker besteht bei Patienten mit Demenz bei Parkinson-Krankheit ein Behandlungsverbot
E) Die Demenzerkrankung führt langfristig bei vielen Patienten zur Geschäftsunfähigkeit
48. Welche der folgenden Aussagen passen am ehesten zur Diagnose Spannungskopfschmerz? Wählen Sie zwei Antworten.
A) Drehschwindel ist ein typisches Symptom
B) Die Schmerzqualität ist drückend
C) Der Spannungskopfschmerz geht mit Skotomen und Flimmerphänomenen einher
D) Meningismus ist ein Hinweis auf einen Spannungskopfschmerz
E) Der Spannungskopfschmerz tritt meistens beidseitig auf
49. Zum Gehirn gehören: 1. Großhirn, Zwischenhirn, Hirnstamm und Kleinhirn 2. Im Hypothalamus werden Hormone gebildet 3. Das Sehzentrum liegt im Stirnlappen 4. Die Medulla oblongata enthält wichtige Steuerungszentren von Herz, Kreislauf und Atmung 5. Das limbische System ist ein wichtiges Zentrum zur Steuerung von unwillkürlichen Reflexen
A) Nur 4 ist richtig
B) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
50. Welche der folgenden Aussagen zum Thema Nystagmus ("Augenzittern") treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Unter Nystagmus versteht man willkürliche rasche rhythmische Augenbewegungen
B) Ein Nystagmus lässt sich durch Drehbeschleunigung hervorrufen
C) Der Spontannystagmus ist in der Regel physiologisch
D) Durch Spülen des Gehörganges (z.B. zur Entfernung von Cerumen) kann es zu Nystagmus kommen.
E) Nystagmus ist ein Leitsymptom bei Fazialisparese
51. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen eines symptomatischen (sekundären) Parkinson-Syndroms können sein: 1. Pharmakologisch 2. Toxisch 3. Infektiös 4. Metabolisch 5. Traumatisch
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 3 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
52. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Charakteristische Symptome eines Morbus Parkinson sind: 1. Tremor 2. Tinnitus 3. Hemiplegie 4. Akinese 5. Rigor
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 3 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
53. Zu Ihnen kommt ein Patient, der in der Anamnese angibt, vor 2 Jahren eine rechtsseitige Hirnblutung erlitten zu haben. Welche der vorliegenden Befunde sind typischerweise zu erwarten? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Anwinkelung des linken Armes
B) Schlaffes Herabhängen des linken Armes
C) Schlaffe Lähmung des linken Beines
D) Spastische Lähmung des linken Beines
E) Gangausgleich durch Zirkumduktion des rechten Beines
54. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Therapeutische Maßnahmen bei einem ischämischen Schlaganfall sind: 1. Lysetherapie bei einem thrombotischen Verschluss einer Hirnarterie 2. Regulation des Blutzuckers 3. Sofortige Blutdrucksenkung auf hypotone Blutdruckwerte 4. Thromboseprophylaxe bei Bettlägerigkeit 5. Frühzeitige krankengymnastische Therapie
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
55. Welche der folgenden Symptomkonstellationen beschreibt die Wirkung bzw. Funktionen des Sympathikus zutreffend?
A) Verengung der Pupillen, Erweiterung der Bronchien, Steigerung der Sekretion der Speicheldrüsen
B) Annahme der Pulsrate des Herzmuskels, Verengung der Pupillen, Erweiterung der Bronchien
C) Gefäßerweiterung in peripheren Muskeln, Erweiterung der Pupillen, Verengung der Bronchien
D) Verminderung der Sekretion der Speicheldrüsen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckanstieg
E) Verengung der Bronchien, Gefäßverengung in peripheren Muskeln, Verengung der Pupillen
56. Bei einem Schlaganfall können Paresen der Extremitäten die Folge sein. In welchem Bereich sind die Paresen in der Regel zu erwarten, wenn im Großhirn die Schädigung auf der rechten Seite zu finden sind?
A) Im Bereich der unteren Extremitäten rechts und im Bereich der oberen Extremitäten auf der linken Seite
B) Im Bereich der unteren Extremitäten links und im Bereich der oberen Extremitäten auf der rechten Seite
C) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der rechten Seite
D) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der linken Seite
E) Im Bereich der unteren Extremitäten auf beiden Seiten, nicht jedoch im Bereich der oberen Extremitäten
57. Welche(s) der folgenden Symptome ist (sind) bei einer Pyramidenbahnschädigung zu erwarten? 1. Riechstörung 2. Babinskisches Zeichen 3. Gesteigerte Muskeleigenreflexe 4. Intentionstremor 5. Muskelrigor
A) Nur die Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
58. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der klinischen Untersuchung soll der Patient die Schultern gegen Widerstand der Hände anheben. Dies prüft die Funktion des
A) Nervus Ulnaris
B) Nervus trochlearis (Hirnnerv IV)
C) Nervus accessorius (Hirnnerv XI)
D) Nervus hypoglossus (Hirnnerv XII)
E) Musculus trapezius
59. Zu Ihnen kommt ein Patient, der in der Anamnese angibt, vor 2 Jahren eine rechtsseitige Hirnblutung erlitten zu haben. Welche der folgenden Befunde sind typischerweise zu erwarten? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Schlaffe Lähmung des linken Beines
B) Spastische Lähmung des linken Beines
C) Gangausgleich durch Zirkumduktion des rechten Beines
D) Schlaffes Herabhängen des linken Armes
E) Anwinkelung des linken Armes
60. Welche Aussage zur Trigeminusneuralgie trifft zu?
A) Ein typisches Symptom bei der Trigeminusneuralgie ist die Abschwächung des Kornealreflexes
B) Die chirurgische Behandlung der Trigeminusneuralgie besteht in der Entfernung des gesamten Trigeminusnerven
C) Bei einer Trigeminusneuralgie treten in der Regel Schmerzen diffus in der gesamten Gesichtshälfte auf
D) Die Trigeminusneuralgie ist gekennzeichnet durch blitzartig auftretende Schmerzzustände, die meist Nur Sekunden anhalten
E) Bevorzugt betroffen von der Trigeminusneuralgie sind Männer in der 2. und 3. Lebensdekade
61. Welche Aussage trifft zu? Der Morbus Parkinson ist eine
A) chronisch-entzündliche Erkrankung bei der die Markscheiden (Myelinscheiden) im ZNS angegriffen sind
B) Erkrankung, die zur Zellwucherung des Gehirns oder der umgebenden Strukturen, wie Hirnhäute oder Hirnnerven, führt
C) Erkrankung des extrapyramidalmotorischen Systems bedingt durch das Absterben der Dopamin produzierenden Nervenzellen im Mittelhirn (Substantia nigra)
D) Erkrankung des Gehirns, die durch eine Störung der Blutversorgung verursacht wird und zu einem anhaltenden Ausfall von Funktionen des ZNS führt
E) Erkrankung des Gehirns, die durch eine Erweiterung der liquorgefüllten Flüssigkeitsräume des Gehirns verursacht wird
62. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Charakteristisch für Morbus Parkinson sind: 1. Ruhetremor 2. Demenz als Frühsymptom 3. Rigor 4. Hypokinese 5. Lebhaftes Mitschwingen der Arme beim Gehen
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
63. Welche Aussagen trifft zu? Eine 65-jährige Frau ist seit mehreren Jahren an Diabetes mellitus erkrankt. In den letzten Monaten klagt sie über eine vermehrte Gangunsicherheit. Anamnestisch besteht eine distal betonte Sensibilitätsstörung. Der Achillessehnenreflex ist nicht auslösbar. Dies spricht am ehesten für ein/eine
A) zerebelläre Ataxie
B) toxische Ursache
C) ängstliche Gangstörung
D) Polyneuropathie
E) Parkinson-Syndrom
64. Bei einem Patienten trifft nach einem Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma eine zweistündige Erinnerungslücke für das Geschehen nach dem Unfall auf. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Alkoholentzugsdelir
B) Anterograde Amnesie
C) Dissoziative Amnesie
D) Retrograde Amnesie
E) Organisches amnestisches Syndrom
65. Welche der folgenden Aussagen zur Funktion der Hirnnerven treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Sensorische Signale zum Gehirn leiten:
A) N. opticus (II. Hirnnerv)
B) N. trochlearis (IV. Hirnnerv)
C) N. vestibulocochlearis (VIII. Hirnnerv)
D) N. abducens (VI. Hirnnerv)
E) N. accessorius (XI. Hirnnerv)
66. Welche Auswahl trifft zu? Das sogenannte Zahnradphänomen spricht am ehesten für:
A) Multiple Sklerose
B) Morbus Alzheimer
C) Morbus Parkinson
D) Morbus Meniére
E) Epilepsie
67. Welche Aussage zu Pyramidenbahnzeichen trifft zu?
A) Pyramidenbahnzeichen liegen vor, wenn bei einer Meningitis eine erhöhte Lichtempfindlichkeit besteht
B) Das Pyramidenbahnzeichen ist eines der drei Kardinalsymptome bei einem Morbus Parkinson
C) Pyramidenbahnzeichen treten bei einer Schädigung des 1. motorischen Neurons auf
D) Durch das Pyramidenbahnzeichen werden vor allem Störungen der Sensibilität geprüft
E) Pyramidenbahnzeichen werden durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes geprüft
68. Für welche der folgenden Krankheiten ist das Auftreten von Doppelbildern (Doppeltsehen) typisch? 1. Schädigung des N. hypoglossus (Hirnnerv XII) 2. Multiple Sklerose 3. Schädigung des N. trochlearis (Hirnnerv IV) 4. Botulismus 5. Kompartment-Syndrom
A) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
69. Ein Patient leidet an chronischen Kopfschmerzen. Welche der folgenden Symptome lassen Sie an einen Hirntumor denken? 1. Persönlichkeitsveränderung 2. Vorübergehende klonische Zuckungen des linken Beines 3. Morgendliches Erbrechen 4. Strömungsgeräusch über der A. carotis rechts 5. Alterssichtigkeit (Presbyopie)
A) Nur 2 und 3 sind richtig
B) Nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
70. Welche Aussagen trifft zu? Die intrakranielle Druckerhöhung (Hirndrucksteigerung)
A) wird immer durch akute Erkrankungen hervorgerufen
B) zeigt bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die gleichen Symptome
C) zeigt als typisches Symptom einen Blutdruckabfall
D) kann im Verlauf zu einer Stauungspapille führen
E) kann bei einem niedrigen Puls (Pulsverlangsamung) ausgeschlossen werden
71. Welche der folgenden Aussagen zur Anatomie des Gehirns treffen zu? 1. Die beiden Großhirnhemisphären sind durch den Balken (Corpus callosum) miteinander verbunden 2. Die Dura mater (harte Hirnhaut) bildet die äußere Hülle des Gehirns 3. Die Hypophyse liegt in der hinteren Schädelgrube 4. Das Ventrikelsystem steht mit dem Subarachnoidalraum in Verbindung 5. Die zentrale Steuerung des Herz-Kreislauf-Systems befindet sich im Bereich des Kleinhirns (Cerebellum)
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
72. Welche Aussage trifft zu? Die Untersuchung des Kornealreflexes dient der Prüfung des Hirnnerven:
A) N. oculomotorius (III)
B) N. trochlearis (IV)
C) N. trigeminus (V)
D) N. abducens (VI)
E) N. accessorius (XI)
73. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Doppelbilder (Doppeltsehen) sind am ehesten typisch für:
A) Zentralarterienverschluss (Verschluss der A. centralis retinae)
B) Multiple Sklerose
C) Schädigung des Nervus olfactorius (Hirnnerv 1)
D) Chorea Huntington
E) Botulismus
74. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Typische psychische Begleitsymptome bei Morbus Parkinson sind
A) Enthemmung
B) Affektlabilität
C) Verlangsamung der geistigen Funktione4n und Denkabläufe (Bradyphrenie)
D) Inadäquate euphorische Stimmung
E) Antriebssteigerung
75. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen eines symptomatischen (sekundären) Parkinson-Syndroms können sein: 1. Pharmakologisch 2. Toxisch 3. Infektiös 4. Metabolisch 5. Traumatisch
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 3 und 5 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
76. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome des Morbus Parkinson sind: 1. Monotone Stimme 2. Mikrografie 3. Bewegungsarmut 4. Tremor 5. Krampfanfälle
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig