Heilpraktiker Prüfungsfragen Infektionskrankheiten

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit originale Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker im Fachgebiet Infektionskrankheiten. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

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Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen zur treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht ein Behandlungsverbot für
A) Bulimie
B) Diphtherie
C) einen grippalen Infekt
D) Windpocken
E) Schizophrenie
2. Welche der folgenden Erreger ist Ursache des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS)?
A) MRSA (Methicillin resistenter Staphylococcus aureus)
B) Adenoviren
C) Streptokokken der Gruppe B
D) EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli)
E) Gonokokken
3. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Eine Erkrankung durch Noroviren ist typischerweise gekennzeichnet durch
A) akuten Beginn
B) schleichend einsetzendes Unwohlsein
C) Durchfall und Erbrechen
D) hohes Fieber
E) Hautausschlag am Rumpf
4. Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Die Symptome Fieber, Tonsillitis, Lymphknotenschwellung bei einem 20-jährigen, bisher gesunden Mann sind am ehesten typisch für:
A) Toxoplasmose
B) Mononucleosis infectiosa (Pfeiffer-Drüsenfieber)
C) Lymphogranulomatose (M. Hodgin)
D) Chronisch-lymphatische Leukämie (CLL)
E) Mumps
5. Ein 2-jähriges Kind leidet seit 2 Tagen an Husten und Schnupfen. Die Körpertemperatur ist nicht erhöht. Den Eltern fallen nachts bellender Husten und pfeifende Geräusche beim Einatmen auf. Für welches Krankheitsbild ist diese Symptomatik am ehesten typisch?
A) Pseudokrupp
B) Asthma bronchiale
C) Pneumonie
D) Spastische Bronchitis
E) Sinusitis
6. Welche Aussage trifft zu? Ein dreijähriges Mädchen zeigt im Bereich Oberlippe Bläschen, die platzen und unter Bildung honiggelber Krusten abheilen. Es besteht leichtes Fieber.
A) Erysipel
B) Impetigo contagiosa
C) Scharlach
D) Herpes-simplex-Infektion
E) Ringelröteln
7. Ein Patient bittet Sie aufgrund einer geplanten Afrikareise um Informationen zu Malaria. Welche der folgenden treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Anophelesmücken stechen vor allem tagsüber
B) Hohes Fieber am Ankunftstag in einem Malariagebiet spricht für einen Malaria tropica
C) Die Diagnose der Malaria erfolgt u. a. durch mikroskopischen Parasitennachweis
D) Eine regelrecht durchgeführte Chemoprophylaxe, z. B. mit Atovaquon/Proguanil (Malarone®), schließt eine Malariaaus
E) Die Chemoprophylaxe gegen Malaria verhindert nicht die Infektion, sondern unterdrückt den klinischen Ausbruch der Erkrankung
8. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Komplikationen von Masern sind: 1. Enzephatitis 2. Osteomyelitis 3. Otitis media 4. Pneumonie 5. Parotitis
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 1,3 und 4 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) alle sind richtig
9. Welche der folgenden Aussagen zu Hepatitis treffen zu? 1. Bei der Hepatitis A gibt es häufig Dauerausscheider 2. Die Hepatitis A verläuft bei Erwachsenen häufig chronisch 3. Die Hepatitis C wird überwiegend durch Schmierinfektion übertragen 4. Die Hepatitis E wird unter anderem durch Verzehr von unzureichend gegartem Fleisch übertragen 5. Eine Hepatitis ist immer Folge einer Infektion
A) Der behaarte Kopf und das Gesicht sind charakteristische Prädilektionsstellen (bevorzugt betroffene Stellen)
B) Zur Lokaltherapie sind stark rückfettende Haar- und Hautpflegeprodukte zu empfehlen
C) Das seborrhoische Ekzem weist häufig eine Besserung in den Sommermonaten auf
D) Es handelt sich um eine allergische Reaktion auf Kosmetika
E) Es besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker
10. Welche Aussage trifft zu? In einem Seniorenheim erkranken im Januar mehrere Bewohner und Pflegekräfte akut kurz hintereinander an schwallartigem Erbrechen, Übelkeit mit leichten Bauchschmerzen und wenig wässrigen Diarrhöen. Auch ohne Therapie klingen die Symptome nach zwei bis drei Tagen wieder ab. Es handelt sich am ehesten um:
A) Botulismus
B) Shigellenruhr
C) Norovirusinfektion
D) Amöbenruhr
E) EHEC-Infektion
11. Welche der folgenden Aussagen zur Influenza treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Mensch kann im Laufe seines Lebens wiederholt an Influenza erkranken
B) Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 2 Wochen
C) Ein zweiter Fieberanstieg kann ein Hinweis auf eine bakterielle Sekundärinfektion sein
D) Die aktive Immunisierung wird derzeit in erster Linie für gesunde Kleinkinder empfohlen
E) Bei Influenza besteht für Heilpraktiker kein Behandlungsverbot
12. Welche der folgenden Aussagen zur Meningokokken-Meningitis treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es existiert keine Impfung gegen Meningokokken-Infektion
B) Es handelt sich um eine Viruserkrankung
C) Es besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker
D) Eine Ansteckungsgefahr besteht nicht
E) Typische Symtome sind Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteife
13. Welche der folgenden Aussagen zu Tetanus (Clostridium tetani) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Sporen kommen im Erdreich vor
B) Die Sporen benötigen Sauerstoff
C) Eine aktive Immunisierung (Impfung) sollte bereits im Säuglingsalter begonnen werden
D) Nur in schlecht durchbluteten Wunden kommt es zur Infektion
E) Die Ansteckung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch
14. Welche der folgenden Erkrankungen sind bei Verdacht für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) namentlich meldepflichtig? 1. Windpocken 2. Keuchhusten 3. Röteln 4. Mumps 5. Masern
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 2 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen zu Madenwurminfektionen (Oxyuriasis) bei Menschen treffen zu? 1. Die Madenwurmerkrankung ist in Deutschland die häufigste Wurmerkrankung im Kindergarten- und Grundschulalter 2. Die Übertragung erfolgt vor allem durch die orale Aufnahme von Eiern nach Kratzen am Anus, kann aber auch durch Schmierinfektion oder Inhalation erfolgen 3. Typische Symptome sind Juckreiz am Anus und Tagesmüdigkeit 4. In der Regel wird die Madenwurminfektion durch Nachweis von Madenwürmern in Stuhlproben diagnostiziert 5. Es besteht für Heilpraktiker ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
16. Welche Aussage trifft zu? Eine 19-jährige Patientin entwickelt plötzlich starke Kopf- und Nackenschmerzen, Übelkeit und Brechreiz und ist verwirrt. An den Beinen zeigen sich petechiale Einblutungen. Sie vermuten eine/einen
A) Hirntumor
B) bakterielle Meningitis
C) hypertone Krise
D) Hirnblutung
E) atypische Migräne
17. Welche der folgenden Aussagen zur Lyme-Borreliose treffen zu? 1. Die Lyme-Borreliose geht charakteristischerweise mit einemErythema nodosum einher 2. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt nicht 3. Die Lyme-Borreliose wird durch Zecken übertragen 4. Die Lyme-Borreliose wird mit Antibiotika behandelt 5. Nach einer früher durchgemachten Infektion ist eine erneute Infektion nicht möglich
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
18. Welche der folgenden Erkrankungen werden durch Bakterien verursacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Windpocken
B) Scharlach
C) Hepatitis B
D) Borreliose
E) Malaria
19. Welche der folgenden Aussagen zur Malaria treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Eine regelrecht durchgeführte Malariaprophylaxe schließt einen Malariaerkrankung aus
B) Die meisten (ca.90 %) aller importierten Malaria-tropica Erkrankungen treten innerhalb des ersten Monats nach Rückkehr aus den Tropen auf
C) Malariaplasmodien kann der Heilpraktiker mit einem Urinstreifentest nachweisen
D) Die Inkubationszeit der Malaria liegt zwischen 1-5 Tagen
E) Fieber, Schüttelfrost, Leber- und Milzvergrößerung sind typische Malariasymptome
20. Welche der folgenden Aussagen zu MRSA (Methicillin-restistenter Staphylococcus) treffen zu? Währen Sie zwei Antworten!
A) MRSA bedeutet eine nicht behandelbare Pilzinfektion
B) MRSA sind resistent gegenüber gängigen Desinfektionsmitteln
C) Gesunde Menschen können MRSA-Träger sein
D) Bei MRSA-Infektionen sind besondere Hygienemaßnahmen notwendig
E) Eine MRSA-Infektion ist für den Heilpraktiker stets meldepflichtig
21. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Ab einem Alter von 60 Jahren sollte entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut jährlich gegen folgende Erkrankung(en) geimpft werden: 1. Tetanus 2. Poliomyelitis 3. Influenza 4. Masern 5. Pertussis
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussage 3 ist richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 4 und 5 sind richtig
22. Welche Aussage zu Erkrankungen, die von Zecken übertragen werden, trifft zu?
A) Nach jedem Zeckenbiss sollte eine antibiotische Behandlung über drei Wochen erfolgen
B) Eine schwerwiegende, durch Zecken übertragbare Erkrankung ist die Brucellose
C) Die FSME-Impfung schützt vor Borreliose
D) Das Risiko einer Borrelieninfektion steigt mit der Saugdauer der Zecke
E) Das Erythema migrans ist das bleibende Spätstadium einer Borrelieninfektion
23. Welche Aussage zur nosokomialen Infektion trifft zu?
A) Nosokomiale Infektionen werden ausschließlich in der Chirurgie beobachtet
B) Einen nosokomiale Infektion ist eine Infektion, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer stationären oder ambulanten medizinischen Maßnahme steht, soweit die Infektion nicht vorher bestand
C) Voraussetzung für eine nosokomiale Infektion ist die Auslösung durch multiresistente Erreger
D) Die Harnwegsinfektionen zählen nicht zu den nosokomialen Infektionen
E) Allgemeinzustand und Vorerkrankungen des Patienten
24. Welche der folgenden Aussagen zur Syphilis (Lues) treffen zu? 1) Syphilis ist eine durch Viren verursachte Infektionserkrankung 2) Für Heilpraktiker besteht nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) ein Behandlungsverbot 3) Leitsymptom einer Frühinfektion ist bei infizierten Männern morgendlicher eitriger Ausfluss aud der Harnröhre ("Bonjour-Tropfen") 4) Etwa 2 bis 3 Monate nach der Infektion kommt es häufig zu breiten, teilweise nässenden und hochinfektiösen Hautknoten (sogenannten Condylomata lata) 5) Der sogenannte syphilische Primärkomplex im Rahmen des Primärstadiums der Infektion besteht aus einem meist am Genital sitzenden hochinfektiösen Geschwür sowie Lymphknotenschwellungen der Leistenregion
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 1,3 und 5 sind richtig
D) nur 1,4 und 5 sind richtig
E) nur 2,4 und 5 sind richtig
25. Welche der Aussagen zu Masern treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten
A) Für Heilpraktiker besteht nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) eine namentliche Meldepflicht bei Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod
B) Die Übertragung erfolgt meist fäkal-oral
C) Die Ansteckungsfähigkeit beginnt mit Auftreten des Exanthems
D) Die Inkubationszeit bis zum Ausbruch des Exanthems beträgt ca. 2-5 Tage
E) Das Masernvirus löst über 95% der ungeschützten Infizierten kliniksche Erscheinungen aus
26. Welche der folgenden Aussagen zum Infektionsweg treffen zu? Eine Übertragung durch respiratorische Sekrete ist typisch für 1. Röteln 2. Meningokokken-Meningitis 3. HIV 4. Hepatitis 5. Scharlach
A) Nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 2 und 5 sind richtig
C) nur 1,2 und 5 sind richtig
D) nur 2,4 und 5 sind richtig
E) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
27. Welche Aussage trifft zu? Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung
A) ist eine Totimpfung
B) sollte bis zum 6. Lebensmonat erfolgen
C) ist auch bei Immunsupprimierten uneingeschränkt durchzuführen
D) sollte nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut zweimal im Kindesalter erfolgen
E) bedarf einer regelmäßigen Auffrischung
28. Welche Aussage zu Tetanus trifft zu?
A) Die Erreger des Tetanus sind empfindliche Bakterien, die in der Umwelt rasch absterben
B) Bei einer Erkrankung kommt es rasch zum Bewusstseinsverlust
C) Todesfälle an Tetanus treten in Deutschland durch die Gabe von Antibiotika nicht mehr auf
D) Typisch für die Erkrankung sind rasch auftretende schlaffe Lähmungen
E) Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch tritt nicht auf
29. Welche der folgenden Aussagen zur Toxoplasmose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es handelt sich um eine Viruserkrankung
B) Bei Infektion in der Schwangerschaft ist das ungeborene Kind durch die Plazentaschranke geschützt
C) Für den Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot
D) Lymphknotenschwellungen sind ein Symptom der Toxoplasmose
E) Sie wird vor allem durch Hunde und Füchse auf den Menschen übertragen
30. Welche der folgenden Aussagen zur Tuberkulose treffen zu? 1. Die postprimäre Tuberkulose kann auch Jahrzehnte nach der Erstinfektion auftreten 2. Eine Erstinfektion mit erfolgreicher Eindämmung der Erreger ohne Entstehung einer Primärtuberkulose ist möglich 3. Die Symptomatik der Tuberkulose ist häufig uncharakteristisch 4. Jeder Tuberkuloseverdacht muss vom Heilpraktiker namentlich an das Gesundheitsamt gemeldet werden 5. Subfebrile Temperaturen, Gewichtsverlust und Auswurf sind mögliche Tuberkulosesymptome
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
D) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
E) alle Aussagen sind richtig
31. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? ECEC-Erreger können übertragen werden durch: 1. Tierkontakte 2. Pflanzliche Lebensmittel 3. Rohes Fleisch 4. Rohe, nicht erhitzte Milch 5. Schmierinfektion von Mensch zu Mensch
A) nur 2 und 5 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
32. Welche der genannten Symptome bzw. Befunde gehören zu den Leitsymptomen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS)? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ausgeprägte periphere Ödeme
B) Brennende Schmerzen beim Wasserlassen
C) Thrombozytopenie
D) Hypochrome Anämie
E) Hämolytische Anämie
33. Welche der folgenden Aussagen zu Kopfläusen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ausgewachsene Kopfläuse sind mit bloßem Auge erkennbar (ca. 3mm groß)
B) Kopfläuse werden vor allem durch Haustiere übertragen
C) Kopfläuse können selbstständig größere Wegstrecken überwinden
D) Nissen können von Schuppen nicht unterschieden werden
E) Kopfläuse nehmen mehrmals täglich Blut als Nahrung auf.
34. Welche der folgenden Aussagen zur genitalen Chlamydien-Infektionen treffen zu? 1) Etwa 2-3 Monate nach der Infektion tritt typischerweise ein generalisiertes, nicht juckendes Exanthem (Roseolen) auf 2) Für Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot 3) Chlamydien-Infektionen sind bei Frauen eine Ursache der erworbenen Sterilität 4) Das Neugeborene kann während der Geburt angesteckt werden und an Augen- oder Lungenentzündung erkranken 5) Die Infektion wird bei Frauen durch regelmäßigen Scheidenspülungen mit jodhaltigen Lösungen behandelt
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 2,3 und 4 sind richtig
E) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
35. Welche der folgenden Aussagen zur Tuberkulose treffen zu: 1. Ein typisches Symptom einer Lungentuberkulose ist Husten mit oder ohne Auswurf 2. Die Tuberkulosebakterien werden vom Immunsystem hauptsächlich mit Antikörpern bekämpft 3. Die Tuberkulose ist auf den Menschen nur durch Tröpfcheninfektion übertragbar 4. Es besteht Meldepflicht bei Erkrankung und Tod an einer behandlungspflichtigen Tuberkulose 5. Der Nachweis von Tuberkulose im Sputum des Patienten spricht für eine offene Tuberkulose
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 4 und 5 sind richtig
C) nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle Aussagen sind richtig
36. Welche der folgenden Aussagen zum Herpes genitalis treffen zu? 1) Es handelt sich um eine sexuell übertragbare Krankheit 2) Lippenherpes kann nicht in den Genitalbereich übertragen werden 3) Es besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker 4) Typisch sind kleine gruppierte Bläschen an den Geschlechtsorganen 5) Es handelt sich um eine virale Erkrankung
A) nur 4 und 5 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 1,3 und 5 sind richtig
D) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
37. Welche Aussage trifft zu? Bei Auftreten einer Norovirusinfektion
A) stehen Virostatika zur schnellen Behandlung zur Verfügung
B) ist eine Übertragung über Tröpfchen möglich
C) handelt es sich um eine vektorübertragene Erkrankung
D) ist mit gründlichem Händewaschen eine zuverlässige Virusabtötung möglich
E) besteht nach Abklingen der Symptome keine Ansteckungsfähigkeit mehr
38. Welche der folgenden Aussagen zu Bakterien treffen zu? 1. Eine Ansteckung mit Mykobakterien führt zu Scharlach 2. Staphylokokken können eine systemische Infektion verursachen 3. Kolibakterien verursachen das Rheumatische Fieber 4. Mykoplasmen können Pneumonien und Infektionen der oberen Atemwege verursachen 5. Diphterie wird durch Korynebakterien verursacht
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 und 5 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
39. Welche der folgenden Aussagen über den Hospitalismuserreger Pseudomonas aeruginosa trifft (treffen) zu? 1. P. aeruginosa kann schwere Wundinfektionen verursachen 2. P. aeruginosa kann in feuchter Umgebung nicht überleben 3. P. aeruginosa kann Multiresistenzen gegen Antibiotika entwickeln 4. Bei Befall des Auges, besonders der Cornea, mit P. aeruginosa kann es zu schweren Ulcerationen kommen 5. Bei einer Otitis externa, die nach einem Schwimmbad-Besuch auftritt, muss eine P. aeruginosa-Infektion in Betracht gezogen werden.
A) nur 3 ist richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
E) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
40. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut wird älteren Menschen (ab 60 Jahren) in Deutschland ein Impfschutz empfohlen gegen: 1) Influenza 2) Hepatitis C 3) Pneumokokken 4) Pertussis 5) Diphtherie
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 3 und 5 sind richtig
C) nur 1,3 und 5 sind richtig
D) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
41. Welche der folgenden Aussagen zu Impfungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten
A) Bei der aktiven Impfung wird das Immunsystem mit Antigenen konfrontiert und muss selbst eine Immunität ausbilden
B) Kurzzeitige Allgemeinreaktionen wie z. B. Kopf-und Gliederschmerzen gelten als meldepflichtige Impfkomplikationen
C) Die passive Immunisierung hat gegenüber der aktiven Impfung den Vorteil, dass sie einen dauerhaften Schutz gegen den Krankheitserreger hervorruft
D) Um einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen, werden bei den meisten Impfstoffen mehrere Teilimpfungen benötigt
E) Lebendimpfstoffe werden heutzutage nicht mehr verwende
42. Welche der folgenden Aussagen zur akuten infektiösen Enteritis treffen zu? 1. Eine akute infektiöse Enteritis ist besonders im Säuglings- und Kleinkindalter häufig 2. Je dünner ein Kind mit akuter infektiöser Enteritis ist, desto größer ist das Risiko eine Dehydration zu entwickeln 3. Gegen Rotaviren, einen häufigen Erreger einer akuten infektiösen Enteritis, ist eine Impfung bislang noch nicht möglich 4. Eine diagnostische Erregersuche ist im Allgemeinen bei erwachsenen Patienten in gutem Allgemeinzustand nicht notwendig 5. Die Therapie beruht auf einer mehrtägigen Nahrungskarenz
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
43. Welche der folgenden Aussagen zu Chlamydia trachomatis treffen zu? 1. Chlamydien gehören zu den Viren 2. Chlamydien sind Ursache einer Augenerkrankung 3. Eine Chlamydien Infektion zählt zu den Ursachen einer Sterilität 4. Chlamydien werden mit Antibiotika behandelt 5. Um Reinfektionen zu vermeiden, sollte bei urogenitalen Infektionen der Sexualpartner mitbehandelt werden
A) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
44. Welche der folgenden Aussagen zum Botulismus bzw. Botulinumtoxin treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Botulinumtoxin wird von Clostridium botulinum nur bei ausreichender Sauerstoffversorgung gebildet
B) Botulinumtoxin ist ein Neurotoxin
C) Typisch für das klinische Bild eines akuten Botulismus sind Sehstörungen mit Doppelbildern
D) Bei Vergiftungen mit Botulinumtoxin treten als Frühsymptome Fieber und Bewusstseinsstörungen auf
E) Eine Botulinumtoxinvergiftung bzw. Botulismus kann nur durch Fleischkonserven verursacht werden
45. Welche Aussage trifft zu? Ein dreijähriges Mädchen zeigt im Bereich der Oberlippe Bläschen, die platzen und unter Bildung honiggelber Krusten abheilen. Es besteht leichtes Fieber. Es handelt sich am ehesten um:
A) Erysipel
B) Impetigo contagiosa
C) Scharlach
D) Herpes-simplex-Infketion
E) Ringelröteln
46. Welche der folgenden Aussagen zur Pertussis treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Pertussis-Impfung führt zu einem lebenslangen Schutz
B) Auch Erwachsene sollten gegen Pertussis geimpft werden
C) Gegen die tyischen Hustenanfälle wirken Antibiotika zuverlässig
D) Pertussis kann für Säuglinge lebengefährlich werden
E) Pertussis ist eine durch Plasmodien ausgelöste Erkrankunng
47. Welche Aussage zu Krätze (Scabies) trifft zu?
A) Typische Hauterscheinungen sind kreisrunde rötliche Flecken mit silberweißen Schüppchen
B) Gesicht und behaarter Kopf sind bei Erwachsenen bevorzugt befallen
C) Eine Superinfektion der befallenen Hautareale ist möglich
D) Krätzmilben sind ca. 2-3mm lang
E) Die Diagnose wird durch den Nachweis von Nissen am Haarschaft gesichert
48. Eine Mutter stellt ihr 2-jähriges Kind vor. Seit 3 Tagen hätten sich im Gesichtsbereich, ausgehend von einer wunden Stelle an der Nase, kleine gelbliche Krusten gebildet. Nun sei auch am Unterarm eine solche Kruste aufgefallen. Welche Verdachtsdiagnose ist am wahrscheinlichsten?
A) Rosazea
B) Windpocken
C) Impedito contagiosa
D) Beginnende Neurodermitis
E) Numuläres (münzförmiges) Ekzem
49. Welche der Aussagen zur Hepatitis A trifft zu?
A) Eine Hepatitis A kann chronifizieren
B) Nach einer Hepatitis A-Infektion besteht lebenslange Immunität
C) Eine Meldepflicht nach Infektionsschutzgesetz (lfSG) besteht bei der Hepatitis A für Erkrankung und Tod, nicht aber für den Verdachtsfall
D) Gegen die Hepatitis A gibt es derzeit keine aktive Schutzimpfung
E) Die Verwendung von Kondomen schützt zuverlässig vor einer Übertragung der Hepatitis A
50. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Symptome einer Rötelnerkrankung beim Kleinkind sind:
A) Schwellung der Nackenlymphknoten
B) Stürmischer Beginn mit hohem Fieber
C) Makulopapulöses Exanthem
D) Retinopathie und Katarakt
E) Leukozytose und Thrombozytose
51. Welche der folgenden Aussagen zur allgemeinen Infektiologie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die individuelle Neigung eines Menschen an bestimmten Infektionen zu erkranken wird als "Virulenz" bezeichnet
B) Unter dem Begriff "nosokomiale Infektionen" werden alle Infektionserkrankungen zusammengefasst, welche durch multiresistente Keime verursacht werden
C) Die Zeitspanne zwischen dem Eindringen eines Erregers in den Körper und dem Auftreten erster Symptome der Infektionserkrankung wird als Inkubationszeit bezeichnet
D) Nur die Infektion eines bereits durch einen anderen (Mikro-) Parasiten befallenen Organismus durch einen zweiten Parasiten wird als "Superinfektion" bezeichnet
E) Röteln und Toxoplasmose sind Beispiele für Infektionserkrankungen, welche von Schwangeren über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden können
52. Welche der folgenden Aussagen über Viren treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Viren sind infektiöse Proteinpartikel ohne Nukleinsäure
B) Viren sind bis auf wenige resistente Stämme erfolgreich mit Breitbandantibiotika zu behandeln
C) Viren sind unter anderem Erreger der Diphterie
D) Viren benötigen zur Vermehrung lebende Zellen
E) Gegen bestimmte Virusinfektionen ist eine Schutzimpfung möglich
53. Welche der folgenden Aussagen zur HIV-Infektion treffen zu? 1) 1 bis 6 Wochen nach der Erstinfektion tritt bei einem Teil der Infizierten ein Mononukleose-ähnliches Krankheitsbild auf u.a. mit Fieber, Lymphknotenschwellungen und Exanthem 2) Die derzeit verwendeten Tests (Antikörper-Nachweis) sind bereits Stunden nach einer möglichen Infektion zuverlässig 3) Die postexpositionelle Prophylaxe (PEP) ist auch dann noch wirksam, wenn sie erst 1 Woche nach Exposition beginnt 4) Bei der HIV-Infektion besteht eine gute Korrelation der Prognose zur Granulozytenzahl 5) Zu den opportunistischen Infektionen, die AIDS definieren, zählen die Tuberkulose
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1,2 und 3 sind richtig
D) nur 1,3 und 4 sind richtig
E) nur 2,3 und 5 sind richtig
54. Welche der folgenden Aussagen zur FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) treffen zu? 1. In Endemiegebieten in Süddeutschland sind fast alle Zecken mit dem Erreger befallen 2. Der überwiegende Anteil der Infektionen verläuft ohne Symptome 3. Zur Verhinderung einer FSME sollte nach Zeckenbissen eine 4-wöchige Antibiotikatherapie erfolgen 4. Der Diagnose dienen neben Anamnese und klinischem Bild auch Blutuntersuchungen 5. Eine Übertragung des Erregers findet erst etwa 8 Stunden nach dem Zeckenbiss statt
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
55. Welche der folgenden Aussagen zu Legionellosen treffen zu? 1. Die Inkubationszeit beträgt etwa 3 Wochen 2. Pflegebedürftige ältere Menschen gelten als Risikogruppe für eine Ligionella-Pneumonie 3. Bei Legionella-Pneumonie besteht für Heilpraktiker kein Behandlungsverbot 4. Der häufigste Infektionsweg ist ein direkter Kontakt zum Erkrankten 5. Legionellen treten auch als nosokomiale Erkrankung auf
A) nur 2 und 5 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1,2 und 4 sind richtig
D) nur 2,4 und 5 sind richtig
E) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
56. Welche Aussage zu Hepatitis A trifft zu?
A) Sie wird meist durch unsaubere Spritzen und Blutbestandteile übertragen
B) Sie wird in der Regel mit Antibiotika behandelt
C) Sie heilt fast regelmäßig vollständig aus
D) Sie führt häufig zu einer Leberzirrhose
E) Sie ist meist mit hohem Fieber verbunden
57. Bei welcher der im Folgenden genannten Erkrankungen ist das Infektionsrisiko nach einer Nadelstichverletzung am größten?
A) HIV-Erkrankung
B) Hepatitis A
C) Hepatitis B
D) Norovirus-Erkrankung
E) Salmonellose
58. Welche Aussage trifft zu? Die Masern sind eine Erkrankung,
A) die eine geringe Infektiosität aufweist
B) die erst mit Beginn des Exanthems ansteckend ist
C) zu deren Übertragung kein direkter Körperkontakt nötig ist
D) die einen leichten Verlauf hat und die keiner Prophylaxe bedarf
E) die gut mit Antibiotika therapierbar ist
59. Welche der folgenden Aussagen über die Erkrankung Poliomyelitis treffen zu? 1. Nach der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert KochInstitut wird die Impfung mit einem Lebendimpfstoff durchgeführt 2. Die Erkrankung wird durch Bakterien verursacht 3. Die Erkrankung ist meldepflichtig 4. Die Erkrankung ist fäkal-oral übertragbar 5. Die Erkrankung kann mit schlaffen Lähmungen einhergehen
nur 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
60. Ein 10-jähriger Junge mit Fieber und Halsschmerzen wird von seinem Vater in Ihre Praxis gebracht. Welche der genannten Befunde sprechen am ehesten für eine Streptokokken bedingte Erkrankung? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Periorale Blässe
B) Scharf begrenzte, schuppende Hautveränderungen an beiden Ellenbogen
C) Kleine weißliche Flecken mit leicht gerötetem Hof an der Wangenschleimhaut
D) Hautausschlag mit Bläschen und Krusten ("Sternenhimmel")
E) Stark gerötete Zunge mit hervortretenden Papillen
61. Welche der folgenden Aussagen zu Candida-Infektionen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Candida-Pilze finden sich bei einem Teil der gesunden Bevölkerung im Stuhl
B) Eine Candidose wird vorwiegend auf dem Blutweg übertragen
C) Eine Candida-Infektion sollte über einen längeren Zeitraum mit Kortisonpräparaten behandelt werden
D) Bei Patienten mit Abwehrschwäche kann es zu einer klinisch relevanten Candida-Infektion kommen
E) Bei jedem Nachweis von Candida-Pilzen ist eine antimykotische Behandlung angezeigt
62. Welche der folgenden Symptome sind charakteristisch für Cholera? 1. Reiswasserstühle 2. Erbsbreistühle 3. Trockene, faltige Haut 4. Hohes Fieber 5. Tiefliegende Augen
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 3 und 5 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
63. Welche der folgenden Aussagen zur Lyme-Borreliose treffen zu ? 1. Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung in Europa 2. In etwa der Hälfte der Fälle wird die Lyme-Borreliose durch Stechmücken oder Stechfliegen übertragen 3. In der Labordiagnostik der Lyme-Borreliose steht der Nachweis spezifischer Antikörper im Serum und im Liquor an erster Stelle 4. Die Therapie mit Antibiotika ist vor allem bei frühen Erkrankungsformen wie der Wanderröte (Erythema migrans) gut wirksam 5. Borrelia burgdorferi lässt sich wegen Resistenzentwicklung nicht antibiotisch behandeln
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 2 und 5 sind richtig
C) nur 1,3 und 4 sind richtig
D) nur 1,3 und 5 sind richtig
E) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
64. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Impfungen werden in Deutschland von der ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen gegen
A) Pertussis
B) Hepatitis C
C) Hepatitis E
D) Scharlach
E) Pneumokokken
65. Welche der folgenden Aussagen zu Viren treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Viren können sich außerhalb von Zellen nicht selbstständig vermehren
B) Viren besitzen Mitochondrien und Ribosomen
C) Die Nukleinsäuren *DNA (DNS) oder *RNA (RNS) enthalten das Erbgut des Virus
D) Viren spielen bei der Entstehung von bösartigen Tumoren keine Rolle
E) Eine latente Virusinfektion ist durch hohes Fieber gekennzeichnet
66. Welche der folgenden Aussagen zu Clostridientreffen zu? 1. Clostridien können Gasbrand verursachen 2. Clostridien können Tetanusverursachen 3. Clostridien können Diphterie verursachen 4. Clostridien können Toxine bilden 5. Clostridien wachsen nur in Gegenwart von Sauerstoff
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
67. Welche der folgenden Erkrankungen wird typischerweise durch Zecken übertragen und kann durch Schutzimpfung vermieden werden?
A) Tuberkulose
B) Borreliose
C) Infektiöse Mononukleose
D) Meningokokken-Meningitis
E) Frühsommer-Meningoenzephalitis
68. In Ihrer Praxis wird ein 7-jähriges Kind vorgestellt. Die Mutter berichtet von folgenden Auffälligkeiten: Seit etwa 4 Tagen: Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit. Seit gestern: Fieber, dunkler Urin, heller Stuhl, gelbliche Skleren. Außerdem erfahren Sie, dass die Familie von ca. 4 Wochen zum Badeurlaub in Ägypten war. Dort sei das Kind nicht krank gewesen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sie empfehlen fiebersenkende Medikamente, körperliche Schonung und Wiedervorstellung nach 3 Tagen
B) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis A
C) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis B
D) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis C
E) Ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Urlaubsreise ist wahrscheinlich
69. Welche der folgenden Aussagen zur Tuberkulose trifft (treffen) zu? 1) Tuberkulose wird meist aerogen (Tröpfcheninfektion) übertragen 2) Die Tuberkulose ist weltweit immer noch eine der häufigsten bakteriellen Infektionserkrankungen 3) Gegen Tuberkulose gibt es in Deutschland einen wirksamen Impfschutz 4) Die Ausbreitung einer Infektion kann grundsätzlich hämatogen, lymphogen oder kanalikulär (z.B. bronchogen) erfolgen 5) Die klinischen Symptome der Lungentuberkulose sind immer spezifisch
A) nur 5 ist richtig
B) nur 1 und 4 sind richtig
C) nur 1,2 und 4 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
70. Eine 79-jährige Patientin wurde mehrere Wochen im Krankenhaus behandelt. Sie wurde dabei über einen längeren Zeitraum mit verschiedenen Antibiotika therapiert. Einen Tag nach der Entlassung werden Sie zu ihr nach Hause gerufen, weil sie mehrfach übelriechenden wässrigen Stuhl abgesetzt hat. Dazu bestehen Schmerzen im Unterbauch und leichtes Fieber. Auf welchen Erreger weist die Symptomkonstellation typischerweise hin?
A) Salmonella enteritidis
B) Norovirus
C) Campylobacter jejuni
D) Clostridium difficile
E) Staphylococcus aureus
71. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei einem laborchemisch gesicherten Nachweis eines Primäraffektes der Syphilis
A) sind lokal antiseptische Maßnahmen ausreichend
B) besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker
C) besteht Infektionsgefahr
D) hat der Heilpraktiker die Pflicht, den Sexualpartner des Patienten zu informieren
E) besteht keine Gefahr der Ausbildung neurologischer Symptome im weiteren Krankheitsverlauf
72. Welche der folgenden Aussagen zur Diarrhö trifft (treffen) zu? 1. Bei Tropenanamnese sollte an Lamblien und Amöben gedacht werden 2. Bei fieberhaften Durchfällen nach Einnahme eines Breitbandantibiotikums sollte dasselbe Antibiotikum noch längere Zeit eingenommen werden 3. Bei einer Lebensmittelvergiftung durch oral aufgenommene Staphylokokkentoxine beträgt die Inkubationszeit wenige Stunden (ca. 2-6 Stunden) 4. Bei Reisediarrhöen sollten regelmäßig Antibiotika eingenommen werden 5. Die meisten (über 70%) Durchfälle im Kleinkindesalter werden durch Salmonellen ausgelöst
A) nur 1 ist richtig
B) nur 1 und 3 ist richtig
C) nur 2 und 3 sind richtig
D) nur 1,4 und 5 sind richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
73. Welche der folgenden Aussagen zu Ringelröteln treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Erreger der Ringelröteln ist ein Virus
B) Die Ansteckungsgefahr ist in den ersten 4 bis 10 Tagen nach der Infektion am größten
C) Eine Infektion während der Schwangerschaft ist für das ungeborene Kind nicht gefährlich
D) Ringelröteln können mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden
E) Erwachsene können nicht an Ringelröteln erkranken
74. Welche Aussage zur Keratoconjunctivitis epidemica trifft zu?
A) Die Erkrankung wird durch Chlamydien hervorgerufen
B) Ansteckungsfähigkeit besteht in der Regel für 1-2 Tage nach Symptombeginn
C) Ein Fremdkörpergefühl spricht gegen die Erkrankung
D) Eine mögliche Infektionsquelle ist die gemeinsame Verwendung von Handtüchern
E) Bei Raumtemperaturen sterben die Viren in der Umwelt schnell ab
75. Ein 30-jähriger männlicher Patient berichtet in Ihrer Sprechstunde über Brennen beim Wasserlassen und gelb-grünen Ausfluss aus der Harnröhre. Wie gehen Sie vor? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ich verordne das reichliche Trinken von Harn- und Blasentee
B) Ich melde den Patienten namentlich an das zuständige Gesundheitsamt mit dem Verdacht auf Gonorrhö
C) Ich verweise den Patienten an einen Urologen
D) Ich führe eine ausführliche körperliche Untersuchung und eine Blutentnahme zum Nachweis von Entzündungszeichen und Antikörpern durch und vereinbare einen Termin zur Befundbesprechung
E) Ich kläre den Patienten über das mögliche Vorliegen einer sexuell übertragbaren Krankheit und die Ansteckungsgefahr auf
76. Welche Aussage trifft zu? Typische Hauterscheinungen bei Scabies sind:
A) Roseolen
B) Kreisrunde rötliche Flecken
C) Ekzemähnliches Exanthem mit Knötchen und Kratzspuren
D) Quaddeln
E) Geschwüre
77. Welche der folgenden Aussagen zur Tuberkulose treffen zu? 1. Tuberkulose ist immer auf die Lunge beschränkt 2. Gewichtsverlust und blutiger Auswurf 3. Bei früherer ausgeheilter Tuberkulose ist eine erneute Infektion unmöglich 4. Bei Erkrankung an Tuberkulose gilt ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker 5. Tröpfcheninfektion ist ein möglicher Übertragungsweg
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 2, 3 und 4 sind richtig
C) nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
78. Welche der folgenden Aussagen zur Influenza treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Pandemien der Influenza kommen etwa alle 3-5 Jahre vor
B) Die Impfung führt zu einem langjährigen Schutz vor Ansteckung
C) Die Erkrankung setzt überwiegend schlagartig ein
D) Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 10-14 Tage
E) Typisch ist ein oft mehrwöchiger Krankheitsverlauf mit anhaltender Schwäche und Müdigkeit
79. Bei einem 5-jährigen Kind mit einem akuten Infekt der Atemwege verschlechtert sich der Zustand rapide: Es tritt hohes Fieber über 39,5 ᴼC auf. Das Kind erbricht, hat Kopfschmerzen, ist benommen und nimmt eine Schonhaltung mit Überstreckung des Kopfes und Anwinkeln der Beine ein. Welche Erkrankung liegt am ehesten vor?
A) Lungenentzündung
B) Influenza
C) Harnwegsinfektion
D) Meningitis
E) Masern
80. Ein 32-jähriger Patient klagt über Schmerzen beim Wasserlassen und einen schleimigen, gelbgrünlichen Ausfluss aus der Harnröhre, besonders morgens. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Syphilis
B) HIV-Infektion
C) Gonorrhö
D) Ulcus molle (Weicher Schanker)
E) Borreliose
81. Welche der folgenden Aussagen zu Impfungen trifft (treffen zu)? 1. Eine aktive Tetanusimpfung ist nach einer frischen Verletzung kontraindiziert 2. Nach Milzentfernung sollten Patienten gegen Pneumokokken geimpft werden 3. Bei passiver Immunisierung wird der Organismus mit Antigenen von Krankheitserregern konfrontiert und muss selbst Antikörper bilden 4. Lebendimpfstoffe enthalten attenuierte (abgeschwächte Krankheitserreger 5. Bei der aktiven Immunisierung werden Immunglobuline verabreicht
A) nur 2 ist richtig
B) nur 4 ist richtig
C) nur 2 und 4 sind richtig
D) nur 1, 3 und 4 sind richtig
E) nur 1, 4 und 5 sind richtig
82. Welche der folgenden Aussagen zu einer Norovirusinfektion treffen zu? 1. Vermehrtes Vorkommen während der Wintermonate 2. Im Allgemeinen klingen die Symptome nach 1 bis 3 Tagen wieder ab 3. Nach einer Infektion besteht langjährige Immunität 4. Die Erkrankten leiden häufig unter wässrigen Diarrhoen, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen 5. Typisch ist hohes Fieber über mehrere Tage
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
83. Welche der folgenden Infektionskrankheiten werden durch Bakterien verursacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Kinderlähmung
B) Hepatitis B
C) Tuberkulose
D) Röteln
E) Keuchhusten
84. Welche Aussagen zu MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die meisten MRSA sind resistent gegen alle Antibiotika
B) MRSA treten ausschließlich in Krankenhäusern auf
C) Eine Übertragung vom Tier auf den Menschen ist möglich
D) Jeder Mensch hat einige MRSA im Nasenraum
E) MRSA können durch Desinfektionsmittel normalerweise ebenso abgetötet werden wie andere Staphylokokken
85. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei einem Ihrer Patienten wurde während eines Klinikaufenthaltes festgestellt, dass er Hepatitis-B-Virusträger ist. Zu den typischen Ansteckungsrisiken für Hepatitis B zählen: 1. Intravenöse Drogenabhängigkeit 2. Sexuelle Kontakte 3. Verschmutztes Trinkwasser 4. Tätigkeit im medizinischen Bereich 5. Tröpfcheninfektion
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
86. Welche der folgenden Aussagen zum Erythema chronicum migrans treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es handelt sich um eine Hauterscheinung bei Wespenstichallergie
B) Es zeigt sich eine von der Stichstelle ausgehende Rötung, die Ringförmig wandert und zentral abblasst
C) Die Veränderungen entstehen mehrere Monate nach einem Stich
D) Beim Nachweis ist eine lokale Kühlung als Therapie ausreichend
E) Eine Therapie mit Antibiotika ist nach dem Auftreten erforderlich
87. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den typischen Symptomen der Tuberkulose gehören: 1. Nachtschweiß 2. Juckreiz 3. Gewichtsverlust 4. Einblutungen in Gelenke 5. Subferbile Temperaturen
A) Nur die Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
88. Welche Zuordnung von Erkrankungen und Erreger trifft zu?
A) Keuchhusten - Chlamydien
B) Trichinellose - Neisserien
C) Krätze _ Amöben
D) Tetanus - Clostridien
E) Diphtherie – Herpes Viren
89. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten: Impfungen werden in Deutschland von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen gegen
A) Krätze (Scabies)
B) Hepatitis B
C) Borreliose
D) Windpocken
E) Mononukleose
90. Welche der folgenden Infektionserkrankungen werden durch Viren verursacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Scharlach
B) Windpocken
C) Ringelröteln
D) Keuchhusten
E) Diphtherie
91. Welche der folgenden Aussagen zu MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten.
A) MRSA wird durch Kontakt mit Urin nicht übertragen
B) Ein klinisch gesundes Kind mit nachgewiesener MRSA-Besiedelung darf die Schule nicht besuchen
C) Eine wichtige Maßnahme zur Vermeidung einer Übertragung ist eine sachgerechte Händedesinfektion
D) Bei Verlegung eines Patienten mit MRSA ist die weiterbehandelnde medizinische oder pflegerische Einrichtung vorab zu informieren
E) Wundinfektionen sind untypisch für eine Infektion mit MRSA
92. Welche der folgenden Aussagen zur infektiösen Mononukleose treffen zu? 1. Das Epstein-Barr-Virus ist der Erreger der infektiösen Mononukleose 2.Typische Symptome sind hohes Fieber, Tonsillitis und Lymphknotenschwellungen 3. Die Erkrankung wird i. d. R. mit Virostatika (z.B. Aciclovir) behandelt 4. Die Erkrankung wird i. d. R. symptomatisch behandelt 5. Im Falle einer bakteriellen Begleitinfektion ist eine antibiotische Behandlung indiziert
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
93. Welche der folgenden Aussagen über Salmonellen trifft/treffen zu? 1) Der Erkrankungsgipfel einer Salmonellenenteritis liegt in den Wintermonaten 2) Nach einer Salmonellen-Enteritis besteht lebenslange Immunität 3) Salmonellen vom Enteritistyp werden meist von Mensch zu Mensch übertragen 4) Salmonellen-Dauerausscheider stellen für die Lebensmittelhygiene ein Problem dar 5) Nach einer Salmonellenerkrankung kann es zu einer reaktiven Arthritis kommen
A) nur 4 ist richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 4 und 5 sind richtig
D) nur 2,3 und 4 sind richtig
E) nur 3,4 und 5 sind richtig
94. Welche der folgenden Aussagen zur Krätze (Skabies) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei Erwachsenen sind die Finger- und Zehenzwischenräume sehr selten betroffen
B) Es bestehen juckende Hautreaktionen
C) Skabies ist eine bakterielle Hautinfektion
D) Für Heilpraktiker besteht ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG
E) Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten von Symptomen beträgt etwa 3 Monate
95. Welche Aussage zu Keuchhusten (Pertussis) trifft zu?
A) Auslöser der Erkrankung ist ein Coronavirus
B) Eine Impfung im Kleinkindalter führt zu einer lebenslangen Immunität
C) Im katarrhalischen Stadium ist die Ansteckungsfähigkeit am geringsten
D) Typisch sind stakkatoartige Hustenanfälle mit inspiratorischem Stridor
E) Für die Erkrankung besteht für Heilpraktiker keine Meldepflicht gemäß des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
96. Welche Aussage trifft zu? Die Krätze (Scabies) wird übertragen
A) durch Tröpfcheninfektion
B) durch Trinkwasser
C) fäkal-oral
D) durch engen Körperkontakt
E) parenteral durch Mücken
97. Welche Aussage zu Ringelröteln trifft zu?
A) Ringelröteln fallen in der ersten Krankheitsphase durch Koplik'sche Flecken der Wangenschleimhaut auf
B) Ringelröteln sind eine Zweiterkrankung nach überstandener Rötelnerkrankung, die machmal Jahrzehnte später auftreten können
C) Ringelröteln fallen in der Regel durch wässrige Durchfälle auf
D) Es handelt sich um eine Virusinfektion
E) Gegen Ringelröteln wird eine Impfung im zweiten Lebensjahr empfohlen
98. Welche der folgenden Aussagen zu Listerien bzw. Listeriose trifft (treffen) zu? 1) Listerien sind Viren 2) Listerien sind weltweit verbreitet und kommen insbesondere in der Erde vor 3) Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch den Verzehr kontaminierter tierischer und pflanzlicher Lebensmittel (z.B. Rohmilchprodukte, Rohkostsalate, Rohwürste) 4) Für Heilpraktiker besteht bei Listeriose ein Behandlungsverbot 5) Infizierte können Listerien über den Stuhl ausscheiden
A) nur 4 ist richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1,2 und 3 sind richtig
D) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
99. Sie werden zu einem Hausbesuch gebeten und finden folgende Situation vor: Bei einem 8-jährigen Mädchen, das etwa 4 Tage an einem fieberhaften Infekt litt, sei die Körpertemperatur vorgestern endlich wieder normal gewesen. Seit dem Vortag sei nun das Fieber erneut angestiegen auf über 39 °C, dazu habe das Kind verstärkt Schnupfen und Husten sowie einen Ausschlag bekommen, der sich von oben nach unten ausgebreitet habe. Sie stellen ein großfleckig-konfluierendes Exanthem und eine Bindehautentzündung fest. Welche der folgenden Aussagen zum weiteren Vorgehen treffen zu? 1. Sie sind aufgrund der Verdachtsdiagnose zu einer unverzüglichen namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt verpflichtet 2. Sie verordnen zur Fiebersenkung Acetylsalicylsäure (ASS) 3. Das Kind braucht umgehend ein Antibiotikum 4. Sie legen der Mutter nahe, den Hausarzt oder Kinderarzt zu kontaktieren 5. Sie dürfen das Kind nicht behandeln
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
100. Welche der folgenden Aussagen zu Impfreaktionen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei Totimpfstoffen treten die meisten lokalen Reaktionen nach mehr als 48 Stunden auf
B) Schwellungen der regionalen Lymphknoten können nach Impfstoffgabe vorkommen
C) Fieber deutet immer auf eine bakterielle Verunreinigung des Impfstoffs hin
D) Die Injektionstechnik hat keinen Einfluss auf die Häufigkeit und das Ausmaß von Lokalreaktionen
E) Rötung und Schmerzen an der Injektionsstelle können Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff sein
101. Welche der folgenden Symptome passen zu einer infektiösen Mononukleose? 1. Auftreten von großflächigen Blutungen am Unterarm nach Aufpumpen der Blutdruckmanschette 5 Minuten lang oberhalb des diastolischen Druckes 2. Lymphknotenschwellungen 3. Tonsillitis 4. Himbeerzunge 5. Milzschwellung
A) nur 3 und 5 sind richtig
B) nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) nur 1, 2, 3, und 4 sind richtig
102. Welche der folgenden Aussagen zur Impfung gegen humane Papillomviren (HPV)treffen zu? 1. Ziel der Impfung ist, vor HPV-bedingten Karzinomen zu schützen 2. Die Ständige Impfkomission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen ab einem Alter von 9 Jahren 3.Eine Immunisierung sollte vor dem ersten Sexualkontakt erfolgen 4. Von Impfung nach dem ersten Sexualkontakt sollte abgeraten werden 5. Gemäß den STIKO-Empfehlungen sollen spätestens bis zum Alter von 17 Jahren versäumte Impfungen gegen HPV nachgeholt werden
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
103. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Tropenkrankheiten gehören: 1. Lepra 2. Influenza 3. Malaria 4. Gelbfieber 5. Dreitagefieber (Exanthema subitum)
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 3, 4 und 5 sind richtig
104. Welche der folgenden Aussagen zur EHEC-Infektion (Enterohämorrhagische Escherichia coli) treffen zu? 1) Der EHEC-Erreger produziert Giftstoffe, die beim Menschen schwerwiegende Krankheitsverläufe auslösen können 2) Eine geringe Keimzahl reicht aus, um eine Erkrankung auszulösen 3) Die Inkubationszeit einer EHEC-Erkrankung beträgt normalerweise etwa 3 Stunden 4) Blutige Durchfälle sprechen gegen eine EHEC-Erkrankung 5) Eine EHEC-Infektion ist anonym meldepflichtig bei Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 1,2 und 4 sind richtig
D) nur 1,2 und 5 sind richtig
E) nur 3,4 und 5 sind richtig
105. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Botulinumtoxin
A) wird von Glostridium botulinum unter Zufuhr von Sauerstoff gebildet
B) wird durch Erwärmen auf ca. 50°C für 5 Minuten sicher inaktiviert
C) ist ein Neurotoxin
D) kann zu Atemlähmung führen
E) wird in der ästhetischen Medizin oral verabreicht
106. Welche der folgenden Erkrankungen sind bei Verdacht für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (lfSG) namentlich meldepflichtig? 1. Röteln 2. Mumps 3. Masern 4. Pertussis 5. Varizellen
A) nur 1,2 und 3 sind richtig
B) nur 1,4 und 5 sind richtig
C) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
D) Nur 2,3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
107. Welche der folgenden Aussagen zum Kopflausbefall treffen zu? 1. Kopfläuse sind stationäre Parasiten, die in der Regel permanent auf ihrem Wirt, dem Menschen, im Kopfhaar leben 2. Kopfläuse befallen gelegentlich auch andere behaarte stellen des Oberkörpers (Bart, Augenbrauen, Achselhaare) 3. Die Übertragung erfolgt meist durch abgefallene Nissen 4. Durch bakterielle Superinfektionen kann das klinische Bild eines Ekzems (bevorzugt hinter den Ohren, am Hinterkopf und am Nacken) entstehen 5. Es kann zu regionalen Lymphknotenschwellungen kommen
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
108. Welche der folgenden Aussagen zum Ebola-Fieber treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Erreger ist ein Bakterium
B) Eine mehrtägige Behandlung mit Antibiotika führt schnell zur Besserung der Symptome
C) Die Übertragung erfolgt durch direkten Körperkontakt mit Körpersekreten
D) Zu den Symptomen gehören Fieber, Diarrhö und Gliederschmerzen
E) Es handelt sich um eine Pilzinfektion
109. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Von der ständigen Imfpkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut wird in Deutschland ein Impfschutz empfohlen gegen:
A) Scharlach
B) Meningokokken-Infektionen
C) Ringelröteln
D) Hepatitis E
E) Mumps
110. Welche Aussage zum Dengue-Fieber trifft zu?
A) Dengue-Fieber wird durch Plasmodien hervorgrufen
B) Typisch ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit hohem Fieber und starken Gelenk- und Muskelschmerzen
C) Dengue-Fieber wird vor allem durch Zecken übertragen
D) Zur symptomatischen Behandlung ist in erster Linie Acetylsalicylsäure (ASS) geignet
E) Grippegeimpfte Patienten sind gegen Dengue-Fieber weitgehend geschützt
111. Welche der folgenden Aussagen zu Infektionskrankheiten treffen zu? 1) Leitsymptom parasitärer Erkrankungen ist ein großflächiges, konfluierendes, bräunlich-rosafarbenes Exanthem 2) Bei viralen Erkrankungen tritt vor allem im Akutstadium häufig eine Leukopenie auf 3) Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Infektionserkrankung sollte auch eine Reiseanamnese erhoben werden 4) Bei bakterieller oder parasitären Erkrankungen kann es im Rahmen einer Sepsis (Septikämie) zu septischen Absiedelungen (septischen Metastasen) in Organen kommen 5) Im Rahmen der Entfieberungsphase tritt typischerweise Schüttelfrost auf
A) nur 3 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 4 sind richtig
C) nur 1,3, und 5 sind richtig
D) nur 2,3 und 4 sind richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
112. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Es wird Ihnen ein gesundes 6-jähriges Mädchen vorgestellt. Das Kind sollte nach den Empfehlungen der Ständigen lmpfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut bereits folgende lmpfungen erhalten haben 1. Meningokokken 2. Hämophilus influenzae Typ b (Hib) 3. Humane Papillomviren (HPV) 4. Hepatitis B (HB) 5. Röteln
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
113. Welche der folgenden Aussagen zu Malaria treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei Verdacht ist eine Krankenhauseinweisung und unverzügliche Diagnostik anzustreben
B) Leber- und Milzvergrößerung gehört zu den möglichen Symptomen
C) Malaria wird durch Zecken übertragen
D) Das Auftreten von Krankheitszeichen erfolgt meist erst 3 Monate nach einer Tropenreise
E) Vor Reisen in tropische Gebiete wird durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Malaria-Impfung vorgeschrieben
114. Welche der folgenden Aussagen im Zusammenhang mit Kopflausbefall treffen zu? 1. Es besteht Meldepflicht für Heilpraktiker 2. Durch Kopfläuse wird Hepatitis A übertragen 3. Bevorzugt werden Nacken, Hinterkopf und die Region hinter den Ohren befallen 4. Der mit dem Stich eingebrachte Speichel verursacht stark juckende Papeln 5. Bei Kopflausbefall besteht ein Tätigkeitsverbot in Gemeinschaftseinrichtungen (im Sinne des Infektionsschutzgesetztes)
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 2, 3 und 5 sind richtig
C) nur 3, 4 und 5 sind richtig
D) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
115. Welche der folgenden Aussagen zur EHEC-Infektion (Enterohämorrhagische Escherichia coli) treffen zu? 1. Der EHEC-Erreger produziert Giftstoffe, die beim Menschen schwerwiegende Krankheitsverläufe auslösen können 2. Eine geringe Keimzahl reicht aus, um eine Erkrankung auszulösen 3. Die Inkubationszeit einer EHEC-Erkrankung beträgt normalerweise etwa 3 Stunden 4. Blutige Durchfälle sprechen gegen eine EHEC-Erkrankung 5. Eine EHEC-Infektion ist anonym meldepflichtig bei Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 und 5 sind richtig
E) nur 3, 4 und 5 sind richtig
116. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der körperlichen Untersuchung eines Patienten tasten Sie eine deutlich vergrößerte Milz. Als Ursachen dieses Befundes sind am ehesten in Betracht zu ziehen:
A) Botulismus
B) Pfeiffer-Drüsenfieber (Mononucleosis infectiosa)
C) Diphtherie
D) Morbus Hodgkin
E) Scharlach
117. Welche der folgenden Aussagen zu Meningitis treffen zu? 1. Eine Meningitis kann durch Viren und Bakterien verursacht werden 2. Gegen bestimmte Erreger der bakteriellen Meningitis stehen Impfungen zur Verfügung 3. Besteht der Verdacht auf einen Meningitis, sollte eine Lumbalpunktion mit Liquorentnahme durchgeführt werden 4. Trinkschwäche und Schlaffheit können bei Säuglingen erste Symptome sein 5. Nackensteifigkeit ist ein typisches Krankheitszeichen
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
118. Eine Ihnen bekannte Patientin kommt mit ihrem 4-jährigen Sohn in die Praxis. Sie berichtet, dass der Junge seit gestern Fieber und seit heute "komische" Bläschen am Körper habe. Für sie sei das Ganze sehr anstrengend, da sie gerade in der 10. Woche schwanger sei. Welche der folgenden Aussagen zu Windpocken treffen zu? 1) Die Mutter sollte dringend ihren Frauenarzt aufsuchen, um eine eigene Infektion auszuschließen 2) Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird eine Impfung gegen Windpocken schon im Säuglings- bzw. Kleinkindalter empfohlen 3) Bei einer Windpockenerkrankung kann als Komplikation eine Pneumonie auftreten 4) Bei einer Windpockenerkrankung besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker 5) Bei dem Ungeborenen könnte es bei einer Windpockeninfektion der Mutter zu Fehlbildungen kommen
A) nur 2 und 3 sind richtig
B) nur 1,2 und 4 sind richtig
C) nur 1,4 und 5 sind richtig
D) nur 2,4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
119. Welche der Folgenden Aussagen zu Masern treffen zu? 1) Die Ansteckungshäufigkeit bei Aufenthalt im selben Zimmer mit einem Masernerkrankten, jedoch ohne direkten Körperkontakt, ist gering 2) Die Krankheit manifestiert sich bei etwa der Hälfte der angesteckten Personen 3) Die Impfung gegen Masern kann mit einer Impfung gegen Mumps und Röteln kombiniert werden 4) Die aktute Masernenzephalitis heilt in der Regel folgenlos aus 5) Bei Masern kann es zu einer bakteriellen Superinfektion kommen
A) nur 3 und 5 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 1,2 und 5 sind richtig
D) nur 2,3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
120. Welche der folgenden Aussagen zur Diphterie treffen zu? 1. Oft treten grauweiße Pseudomembranen (z.B.an den Tonsillen) auf 2. Durch Atemwegsverlegung kann es zu lebensgefährlichen Erstickungsanfällen kommen 3. Eine vorbeugende Impfung ist nicht möglich 4. Eine Herzmuskelentzündung kann verursacht werden 5. Bei Verdacht sollte sofort eine ärztliche Vorstellung erfolgen
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 4 und 5 sind richtig
C) nur 1, 2 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
121. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome der Lungentuberkulose sind neben anhaltendem Husten auch: 1. Abgeschlagenheit 2. Aushusten von blutigem Auswurf (Hämoptysen) 3. Nachtschweiß 4. Diabetes insipidus 5. Subfebrile Temperaturen
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
122. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein 60-jähriger Patient erkrankt zwei Wochen nach einem Zeckenstich. Für eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sprechen: 1. Endemisches Vorkommen in bestimmten Landesteilen bzw. Landschaftsgebieten 2. Erythema migrans 3. Nackensteifigkeit 4. Zweiphasiger Krankheitsverlauf 5. Lange andauernde Kopfschmerzen
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
123. Eine 34-jährige Patientin kommt mit einer vor 4 Tagen aufgetretenen Rötung oberhalb des rechten Sprunggelenkes in die Praxis. Die ringförmige Hautrötung habe sich in den letzten Tagen ausgedehnt; die Patientin gibt keine weiteren Beschwerden an. Sie sei vor 2 Wochen aus einem Wanderurlaub in Österreich zurückgekehrt. Bei der körperlichen Untersuchung finden Sie ein kreisrundes Erythem von ca. 6 cm Durchmesser mit einer zentralen Aufhellung. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine allergische Hautreaktion
B) Die Reiseanamnese gibt in diesem Fall einen wichtigen Hinweis auf die vorliegende Erkrankung
C) Zur Prävention gegen die vorliegende Erkrankung gibt es eine Schutzimpfung
D) Die Gabe eines Glukokortikoid-Präparates ist sinnvoll zur Behandlung der vermuteten Erkrankung
E) Die Verdachtsdiagnose ist eine Erkrankung durch eine bakterielle Infektion
124. Für welche der folgenden Erreger ist die Inhalation von erregerhaltigem Staub ein typischer Übertragungsweg? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Haemophilus influenzae
B) Coxiella burnetii (Erreger des Q-Fiebers)
C) Meningokokken
D) Hantaviren
E) Pneumokokken
125. Welche der folgenden Aussagen zur Spulwurminfektion (Askariasis) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Husten mit blutig tingiertem Auswurf kann ein Symptom sein
B) Die Infektion führt zu einer bleibenden Immunität
C) Die meisten (ca.90%) der Infizierten leiden unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfällen
D) Der Spulwurm wird im Darm ca. 10-40 cm lang
E) Leitsymptom ist Juckreiz im Anus
126. Welche der folgenden Aussagen zur infektiösen Hepatitis treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Hepatitis A ist eine Infektionskrankheit, die meist über kontaminierte Lebensmittel übertragen wird
B) Die Hepatitis B zählt zu den impfpräventablen Infektionskrankheiten
C) Die Hepatitis C wird ausschließlich über Sexualkontakte übertragen
D) Bei Hepatitis E kommt es in den meisten Fällen zu einer Chronifizierung
E) Eine medikamentöse Behandlung der chronischen Hepatitis C ist nicht möglich