Heilpraktiker Prüfungsfragen Hormonsystem

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Viel Erfolg!

1. Welche Aussage trifft zu? Bei einer Hyperthyreose findet sich typischerweise eine
A) erniedrigte Herzfrequenz
B) Zunahme des Körpergewichtes
C) Erhöhung des Grundumsatzes des Körpers
D) Obstipation
E) Kälteempfindlichkeit
2. Ein etwa 70-jähriger fußamputierter Mann wird bewusstlos, in einem Rollstuhl sitzend, aufgefunden. Die Haut ist kalt und schweißig, am Bauch sind mehrere, von kleinen Hämatomen umgebene Einstiche zu sehen. Welche Diagnose ist am wahrscheinlichsten?
A) Epileptischer Anfall
B) Hypoglykämie
C) Heroinintoxikation
D) Allergischer Schock
E) Schlaganfall
3. Ein 57-jähriger Diabetiker klagt über Gefühlsstörungen im Bereich der unteren Extremitäten. Welche der folgenden Angaben können Hinweise für eine diabetische Polyneuropathie sein? 1. Symmetrisch sensible Ausfallerscheinungen 2. Gesteigerte Achillessehnenr
A) nur 1, 3 und 5 sind richtig
B) nur 2, 3 und 4 sind richtig
C) nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
4. Welche Aussage trifft zu? Typisches Symptom des ketoazidotischen Coma diabeticum ist:
A) Schneller Beginn
B) Kräftiger Puls
C) Hoher Blutdruck
D) Kussmaul-Atmung mit obstartigem Geruch
E) Aufgedunsene Haut
5. Welche Aussage trifft zu? Ein Patient berichtet Ihnen in der Praxis u.a. von Antriebsarmut, Kälteempfindlichkeit, trockener, teigiger Haut mit Schuppung, Obstipationsneigung sowie einer rauen, heiseren Stimme. Sie vermuten am ehesten
A) Cushing-Syndrom (Hyperkortisolismus)
B) Hyperthyreose
C) Hypoparathyreoidismus
D) Primärer Hyperparathyreoidismus
E) Diabetes insipidus
6. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Insulinmangel führt zu 1. gesteigerter Lipolyse 2. Ketonkörperbildung 3. Hyperglykämie 4. Hypoglykämie 5. gesteigerte Eiweißsynthese
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1,2 und 3 sind richtig
D) nur 1,3 und 5 sind richtig
E) nur 2,4 und 5 sind richtig
7. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Mikroangiopathie bei Diabetes mellitus schädigt in erster Linie folgende Organe:
A) Augen
B) Ohren
C) Leber
D) Niere
E) Lunge
8. Welche der folgenden Aussagen zum Insulin treffen zu? 1. Insulin fördert den Transport von Glucose, Aminosäuren und Kalium in die Muskel- und Fettzellen 2. Die Tagesproduktion an Insulin eines normalgewichtigen, gesunden Menschen entspricht ca. 6 IE Insulin 3. Insulin wird in den Kupfer´schen Stammzellen der Leber produziert 4. Insulin fördert katabole Prozesse im Körper, z.B. Lipolyse 5. Körpereigenes Insulin wird im Plasma innerhalb weniger Minuten abgebaut
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 2 und 4 sind richtig
D) nur 1, 3 und 5 sind richtig
E) nur 1, 4 und 5 sind richtig
9. Welche Aussage trifft zu? Sie untersuchen in Ihrer Praxis einen übergewichtigen Patienten. Die Diagnose Diabetes mellitus können Sie bei folgender anamnestischer Angabe bzw.folgendem Befund (Glukosebestimmung aus venösem Plasma) stellen:
A) Nüchtern-Blutzucker bei einmaliger Messung 110mg/dl (6,1 mmol/l), bei der Kontrollmessung 70 mg/dl (3,9 mmol/I)
B) Blutzuckerwert von 130 mg/dl (7,2 mmol/l) zwei Stunden nach Glukosebelastung
C) Trinkmenge täglich ca. drei Liter
D) Nüchtern-Blutzucker bei zweimaliger Messung 140 mg/dl (7,8 mmol/l)
E) Vermehrte Neigung zu Hämatomen
10. Welche Aussage trifft zu? Der tägliche Jodbedarf bei gesunden Erwachsenen beträgt etwa
A) 1,5-2,0 Mikrogramm
B) 150-200 Mikrogramm
C) 150-200 Milligramm
D) 1,5-2,0 Gramm
E) 15-20 Gramm
11. Welche der folgenden Aussagen zur euthyreoten Struma treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Euthyreote Strumen entarten sehr häufig
B) Die Schilddrüsenvergrößerung ist erst behandlungsbedürftig, wenn sie sich- und tastbar ist
C) Tracheale Komplikationen treten nicht auf
D) Die Basisdiagnostik besteht aus Labor (TSH-basal) und Sonographie der Schilddrüse
E) Therapie ist meist konservativ mit Jodid-Substitutionen bzw. Kombinationstherapie mit Jodid und L-Thyroxin (LT 4)
12. Welche der folgenden Symptome können einer Hyperthyreose zugeordnet werden? 1. Kalte, trockene Haut 2. Gewichtsverlust 3. Tachykardie 4. Nervosität 5. Obstipation
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) nur 1, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
13. Welcher Laborbefund (Blutwerte) spricht für einen manifesten Diabetes mellitus?
A) Kreatinin 5 mg/dl
B) Bilirubin 3 mg/dl
C) HbAlc 10%
D) Glucose 95 mg/dl
E) Hämatokrit 44%
14. Welche der folgenden Aussagen zu einer erworbenen Hypothyreose treffen zu? 1. Die klinische Symptomatik einer Hypothyreose ist besonders durch eine Antriebssteigerung gekennzeichnet 2. Klinisch ist eine gesteigerte Kälteempfindlichkeit zu erwarten 3. Bei Hyperthyreose ist die Haut eher trocken, kühl, teigig, schuppend4.Typischsind trockene, brüchige Haare 4. Die Patienten mit einer manifesten Hyperthyreose leiden meist unter einer Diarrhö
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen zu endokrinen Drüsen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Hypophyse beeinflusst die Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen
B) In der Schilddrüse wird Glukagon gebildet
C) In der Schilddrüse wird Aldosteron gebildet
D) In den Nebenschilddrüsen werden Katecholamine gebildet
E) In den Nebenschilddrüsen wird das Parathormon gebildet
16. Welche der folgenden Aussagen zum Diabetes mellitus trifft (treffen) zu? 1. Patienten mit Typ-1-Diabetes benötigt Insulin 2. Ein Typ-1-Diabetes tritt bei Säuglingen und Kleinkindern nicht auf 3. Ein Nüchtern-Plasma-Glukose-Wert von 130 mg/dl (7,2 mmol/l) kann noch normwertig sein 4. Der HbA1c-Wert gibt Auskunft über die Blutzuckerstoffwechsellage der letzten 4 – 6 Monate 5. Im Langzeitverlauf können Patienten mit Typ-1-Diabetes erblinden
A) Nur die Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
17. Bei einem übergewichtigen Patienten führen Sie eine Blutuntersuchung durch. Welche der folgenden Laborbefunde sprechen für eine Zuckerkrankheit? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bilirubin 2 mg/dl
B) Glukose 135 mg/dl (nach dem Essen)
C) Glukose 130 mg/dl (nüchtern)
D) HbA 1c 9%
E) Hämoglobin (Hb) 15 g/dl
18. Welche der folgenden Aussagen zur Gynäkomastie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sie tritt nur doppelseitig auf
B) Sie entsteht durch einen Androgenüberschuss
C) Sie ist in der Pubertät stets behandlungsbedürftig
D) In der Differenzialdiagnose muss auch an ein Mammakarzinom gedacht werden
E) Durch die Einnahme bestimmter Medikamente wird die Entstehung gefördert
19. Welche Aussage zur Hyperthyreose trifft zu?
A) Bei einer Schilddrüsenüberfunktion sind Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) im Blut vermindert
B) Die häufigste Ursache ist eine Hashimoto-Thyreoiditis
C) Eine vermehrte Einnahme von Schilddrüsenhormonen kann Symptome einer Hyperthyreose verursachen
D) Bei einer Schilddrüsenautonomie sind in der Szintigraphie sogenannte kalte Knoten charakteristisch
E) Es besteht eine Empfehlung zum Aufenthalt in jodhaltiger Meeresluft
20. Welche Aussage zur Schilddrüse trifft zu?
A) Bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist die Herzfrequenz erniedrigt
B) Bei Frauen mit manifester Schilddrüsenunterfunktion besteht in der Schwangerschaft und Stillzeit kein Bedarf an Schilddrüsenhormonsubstitution
C) Bei einer manifesten Schilddrüsenunterfunktion sind Pausen in der Hormonsubstitution erforderlich
D) Schilddrüsenhormone haben einen fördernden Einfluss auf Wachstum sowie Entwicklung und führen zur Steigerung von Grundumsatz und Gesamtstoffwechsel
E) Bei älteren Menschen verläuft die Schilddrüsenunterfunktion typischerweise mit charakteristischen Symptomen
21. Welche der folgenden Aussagen zur Gynäkomastie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sie kommt vorwiegend zwischen dem 20.-30. Lebensjahr vor
B) Sie wird durch eine vermehrte Androgenwirkung verursacht
C) Sie kann als Folge einer Leberzirrhose auftreten
D) Sie kann Folge einer medikamentösen Therapie sein
E) Bei Auftreten in der Pubertät ist in der Regel eine operative Therapie erforderlich
22. Die Spätfolgen eines Diabetes mellitus sollen durch eine gute Blutzuckereinstellung verhindert werden. Bei welchen der folgenden Erkrankungen kann es sich um eine Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus handeln? 1. Astrozytom (Gehirntumor) 2. Koronare Herzerkrankung 3. Retinopathie 4. Hämophilie (Bluterkrankheit) 5. Polyneuropathie
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) nur 3, 4 und 5 sind richtig
23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer Hyperthyreose sind: 1. Haarausfall 2. Heisere Stimme 3. Neigung zum Frieren 4. Gewichtsabnahme 5. Hoher Blutdruck
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 5 sind richtig
C) nur 1,4 und 5 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) alle Aussagen sind richtig
24. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Im Erwachsenenalter sollte(n) bei einem länger bestehenden Diabetes melitus folgende Untersuchung(en) zur Frühdiagnose von Folgeschäden etwa einmal jährlich durchgeführt werden: 1. Computertomographie des Abdomens 2. Augenärztliche Untersuchung 3. Insulinspielbestimmung im Serum 4. Lungenfunktionstest 5. Hörprüfung
A) Nur die Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
25. Ein neuer Patient berichtet Ihnen, dass er von seinem Hausarzt mit Euthyrox® (Levothyroxin) behandelt wird. Für welche Erkrankung spricht diese Behandlung?
A) Herzinsuffizienz
B) Gicht
C) Schilddrüsenunterfunktion
D) Diabetes mellitus
E) Niereninsuffizienz
26. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Symptome eines Morbus Basedow sind:
A) Gewichtsverlust
B) Bradykardie
C) Exophthalmus
D) Trockene Haut
E) Hypotonie
27. Welche der folgenden Aussagen zur Labordiagnostik des Kohlenhydratstoffwechsels treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Im oralen Glukosetoleranztest (oGTT) spricht man von einer normalen Glukosetoleranz, wenn der Zweistundenwert 200 mg/dl (11,1 mmol/l) nicht übersteigt
B) Wird im Urinstreifentest (z.B. Combur 9 Test®) auf Glukose negativ getestet, ist ein Diabetes mellitus ausgeschlossen
C) Glukosewerte sollen zur Diagnostik von Diabetes mellitus in der Regel im venösen Plasma gemessen werden
D) Bei einem Nüchternblutzucker von 140 mg/dl (7,8 mmol/) spricht man von einer „ Abnormen Nüchtern-Glukose“
E) HbA1c markiert als „Blutzuckergedächtnis“ die Blutzuckerstoffwechsellage des Patienten in den letzten 6 bis 8 Wochen
28. Welche Aussage zur Basistherapie des Diabetes mellitus Typ 2 trifft zu?
A) Verhaltenstherapie, Steigerung der körperlichen Aktivität, kohlenhydratarme Kost, Entspannungsübungen
B) Heilfasten, Achtsamkeitstraining, Atemtherapie, Krafttraining
C) Schulung, Ernährungstherapie, Steigerung der körperlichen Aktivität, Rauchentwöhnung
D) Eiweißarme Kost, Bettruhe, Meditation, Diabetes-Diät
E) Schulung, Krafttraining, kohlenhydratarme Kost, Verhaltenstherapie
29. Welche der folgenden Sachverhalte begünstigen das Auftreten eines hyperglykämischen Komas? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sportliche Aktivität
B) Insulinüberschuss
C) Operation
D) Behandlung mit Kortison
E) Ballaststoffreiche Ernährung
30. Welche Aussage zum Insulinstoffwechsel trifft zu?
A) Insulin hat auf den Fettstoffwechsel keinen Einfluss
B) Insulin führt zu einem Abbau des Glykogenspeichers
C) Insulin ist ein Peptidhormon, das den Blutzuckerspiegel senkt
D) Eine exokrine Pankreasinsuffizienz führt zu einem Diabetes mellitus
E) Bei Diabetes mellitus kommt es zu einer vermehrten Glukoseaufnahme in peripheres Muskel- und Fettgewebe
31. Eine 68-jährige Patientin berichtet, in den letzten 2 Monaten ungewollt 10 kg Gewicht verloren zu haben. Zusätzlich fällt ihr ein extrem vermehrtes Durstgefühl sowie häufiges Wasserlassen und Schwindel auf. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Pankreaskopfkarzinom
B) Diabetes mellitus
C) Nierentumor
D) Aortenklappenstenose
E) Lungenembolie
32. Welche der folgenden Aussagen zur diabetischen Retinopathie treffen zu? 1) Bei diabetischer Retinopathie sollte ein HbA1c-Wert von 9% angestrebt werden 2) Bei diabetischer Retinopathie sollten Blutzuckerwerte unter 50 mg/dl angestrebt werden 3) Eine diabetische Retinopathie kann sowohl bei Typ 1-Diabetikern als auch bei Typ 2-Diabetikern auftreten 4) Die diabetische Retinopathie kann mit Gefäßneubildungen des Augenhintergrundes verbunden sein 5) Es kann zu kleinen Einblutungen innerhalb der Netzhaut kommen
A) nur 4 und 5 sind richtig
B) nur 1,3 und 4 sind richtig
C) nur 2,3 und 5 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
33. Welche der folgenden Aussagen zum Diabetes mellitus Typ 1 treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Durch die verminderte Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren (Down-Regulation) besteht eine Insulinresistenz
B) Es besteht ein absoluter Insulinmangel
C) Der Diabetes mellitus Typ 1 wird primär mit oralen Antidiabetika behandelt
D) Beim Diabetes mellitus Typ 1 spielen genetische Faktoren eine prädisponierende Rolle
E) Erst ab einem Nüchtern-Plasma-Glukosewert von über 200 mg/dl (11,1 mmo/l) spricht man von einem Diabetes mellitus Typ 1
34. Welche der genannten Symptome passen zu einer diabetischen Neuropathie? 1. Achillessehnenreflex (ASR) beidseitig nicht auslösbar 2. Sogenannte Reithosenanästhesie 3. Verminderte Herzfrequenzvariabilität 4. Erektile Dysfunktion 5. Hemiparese rechts
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 2 und 5 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 3 und 4 sind richtig
E) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
35. Ein Bluthochdruck kann endokrine Ursachen haben. Auf welche endokrine Grunderkrankung deutet die folgende Symptomatik hin: Hypertensive Krisen, Kopfschmerzen, Blässe, Herzklopfen, Schwitzen?
A) Hypothyreose
B) Hyperparathyreoidismus
C) Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom)
D) Phäochromozytom
E) Cushing-Syndrom
36. Welche Aussage trifft zu? Symptom einer Hypothyreose ist
A) Exsikkose
B) Exophthalmus
C) Myxödem
D) Feinschlägiger Tremor
E) Wärmeintoleranz
37. Über welchen Zeitraum macht der HbA1C-Wert ("Blutzuckergedächtnis") eine Aussage
A) Die letzten 3 Wochen
B) Die letzten 8 Wochen
C) die letzten 5 Monate
D) die letzten 9 Monate
E) Die letzten 12 Monate
38. Welche der folgenden Faktoren begünstigen die Entstehung einer Gynäkomastie? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Medikamente aus der Gruppe der Antiandrogene
B) Nikotinabusus
C) Leberzirrhose
D) Vitamin D-Mangel
E) Hyperlipidämie
39. Sie vermuten bei einem ihrer Patienten eine euthyreote Struma. Welche der folgenden Untersuchungen sind als Basisdiagnostik geeignet? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bestimmtung des TSH basal-Wertes im Serum
B) Bestimmung des Jodidspiegels im Serum
C) Sonografie der Schilddrüse
D) Röntgenaufnahme des Thorax
E) Feinaderpunktion der Schilddrüse
40. Ein 57-jähriger Diabetiker klagt über Gefühlsstörungen im Bereich der unteren Extremitäten. Welche der folgenden Angaben können Hinweise für eine diabetische Polyneuropathie sein? 1. Symmetrisch sensible Ausfallerscheinungen 2. Gesteigerte Achillessehnenreflexe 3. Vermindertes Schmerzempfinden 4. Vermindertes Temperaturempfinden 5. Vermindertes Vibrationsempfinden
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 3, 4 und 5 sind richtig
C) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
41. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen einer Struma können sein: 1. Jodmangel 2. Zyste 3. Autoimmunthyreoiditis 4. Schilddrüsenmalignom 5. Medikamente
A) nur 1, 3 und 4 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
42. Welche Aussage trifft zu? Typisches Symptom eines Cushing-Syndroms ist:
A) Arterielle Hypotonie
B) Gesichtsblässe
C) Muskelschwäche
D) Untergewicht
E) Wachstumsbeschleunigung bei Kindern
43. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer Hyperthyreose sind 1. Obstipation 2. feinschlägiger Tremor 3. Gesichtszunahme 4. Tachykardie 5. Kälteintoleranz
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
44. Eine 50-jährige Patientin klagt über Müdigkeit und Gewichtszunahme. Welche der folgenden Symptome bzw. Befunde unterstützen den Verdacht auf eine primäre Hypothyreose? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Tachykarde Herzrhythmusstörungen
B) Obstipation
C) Trockene, blasse Haut
D) Temperatur rektal 37,8 C°
E) TSH basal erniedrigt
45. Für die Versorgung des Menschen mit Vitaminen ist bei welchem der folgenden Vitamine Sonnenlicht (UV-Licht) von besonderer Bedeutung?
A) Folsäure
B) Vitamin C
C) Vitamin B12
D) Vitamin D
E) Vitamin K
46. Welche der folgenden Hormone wirken dem Insulin hinsichtlich des Zuckerstoffwechsels entgegen ("Gegenspieler" des Insulins)? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Renin
B) Glukagon
C) Aldosteron
D) Cortisol
E) Parathormon
47. Welche Aussage trifft zu? Das Auftreten der Symptome Polydipsie, Polyurie und Gewichtsabnahme spricht am ehesten für eine/einen
A) Diabetes mellitus
B) Essstörung
C) Harnwegsinfektion
D) Herzinsuffizienz
E) Leberzirrhose
48. Welche Ursache kommt für eine Hypoglykämie bei einem Diabetiker am ehesten in Frage?
A) Harnwegsinfekt
B) Glukagon-Injektion
C) Alkoholexzess
D) Schilddrüsenüberfunktion
E) Behandlung mit Kortison
49. Welche der folgenden Aussagen zum Schilddrüsenkarzinom treffen zu? 1. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen 2. Ionisierende Strahlung kann dieses Malignom verursachen 3. Kalte Knoten bei der Szintigraphie sind nicht verdächtig, bösartig zu sein 4. Eine Radiojodtherapie kann eine therapeutische Maßnahme sein 5. Typisches Frühsymptom ist die obere Einflussstauung
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2, und 5 sind richtig
D) nur 1, 3, und 4 sind richtig
E) nur 2, 3, und 5 sind richtig
50. Welche Aussage trifft zu? Ihr Patient hat in Ihrer Praxis akut folgenden Symptome: Verwirrtheit, Eintrübung, Orientierungslosigkeit, Hyperreflexie, feuchte, blasse, kaltschweißige Haut, Schwitzen, Heißhunger, Tachykardie. Es handelt sich am ehesten um:
A) Thyreotoxische Krise
B) einen kardiogenen Schock
C) einen hypoglykämischen Schock
D) eine Addison-Krise
E) einen hyperglykämischen Schock
51. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zum Krankheitsbild eines unbehandelten Diabetes mellitus Typ 1 im Kindesalter gehören:
A) Polyurie
B) Gewichtszunahme
C) Vermindertes Durstgefühl
D) Sekundäre Enuresis
E) Lippenzyanose
52. Sie vermuten bei einem Ihrer Patienten eine euthyreote Struma. Welche der folgenden Untersuchungen sind als Basisdiagnostik geeignet? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bestimmung des TSH basal-Wertes im Serum
B) Feinnadelpunktion der Schilddrüse
C) Bestimmung des Jodidspiegels im Serum
D) Röntgenaufnahme des Thorax
E) Sonographie der Schilddrüse
53. Welche Aussage zum Diabetes mellitus Typ 2 trifft zu?
A) Durch Autoantikörper werden Beta-Zellen der Langerhans-Inseln zerstört
B) Gewichtsreduktion führt zu keiner Besserung des Zuckerstoffwechsels
C) Hohe Insulinspiegel vermindern die Sensibilität und Dichte der Insulinrezeptoren (Down-Regulation) und damit die Insulinwirklung
D) Unbehandelt entwickeln sich häufig Hypoglykämien
E) Eine Mikroalbuminurie zeigt eine günstige Verlaufsprognose an
54. Welche der folgenden Organe sind bei einem Patienten mit Diabetes mellitus von den durch die Gefäßveränderungen bedingten Spätfolgen besonders betroffen? 1) Herz 2) Leber 3) Niere 4) Auge 5) Gehirn
A) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
B) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
C) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
55. Welche der folgenden Anzeichen treffen für eine Hypothyreose zu? 1. Gesteigerte Reflexe 2. Müdigkeit 3. Gewichtszunahme 4. Neigung zur Steigerung der Körpertemperatur 5. Neigung zur Obstipation
A) nur 1, 2 und 4 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
56. Eine 33-jährigeFrau klagt über seit Monaten zunehmende Müdigkeit und verminderten Antrieb. Das Treppenhaus falle ihr schwer, sie bekomme des Öfteren Muskelkrämpfe. Auch sei ihre Haut dünn geworden, Wunden heilten schlecht. Sie neige wieder vermehrt zu Akne. Außerdem habe sie in den letzten sechs Monaten 10 kg zugenommen, was sie depressiv verstimme. Die Periode sei unregelmäßig. Bei der körperlichen Untersuchung können Sie folgende Auffälligkeiten feststellen: Body-Mass-Index (BMI) 32 kg/m2, vermehrte Körperbehaarung vom männlichen Typ Blutdruck 150/100 mm HgIm Laborbefund fallen ein Nüchternblutzucker von 180 mg/dl (10,0 mmol/l) sowie eine leichte Hypokaliämie auf.
A) Morbus Addinson
B) Morbus Basedow
C) Cuching-Syndrom
D) Diabetes mellitus Typ 1
E) Mittelgradige Depression
57. Welche der folgenden Symptome sind bei einer unbehandelten, angeborenen Hyperthyreose zu erwarten? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Überschießendes Körperwachstum
B) Hörstörung
C) Vergrößerung von Händen, Füßen und Schädel
D) Niedrige Intelligenz
E) Stark vermehrte Körperbehaarung
58. Welche der folgenden Aussagen zu Hormonen trifft (treffen) zu? In der Nebenschilddrüse wird (werden) gebildet: 1. Thyreotropin-Releasing-Hormon (TRH) 2. Thyroxin (T 4) 3. Trijodthyronin (T 3) 4. Parathormon (PTH) 5. Tyreoidea stimulierendes Hormon (TSH)
A) nur 1 ist richtig
B) nur 4 ist richtig
C) nur 1 und 2 sind richtig
D) nur 1 und 4 sin richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
59. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei der Fußpflege des Diabetikers ist zu beachten: 1. Tägliche Fußinspektion 2. Sorgfältige Hautpflege der Beine und der Füße 3. Auf geeignetes Schuhwerk ist zu achten 4. Strümpfe (z.B. Baumwolle), die trockenes Milieu begünstigen, sollten vermieden werden 5. Vor allem Zehen und Ferse auf Druckstellen inspizieren
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1,2 und 5 sind richtig
C) nur 2,3 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
alle Aussagen sind richtig
60. Welche Aussage trifft zu? In Ihre Praxis kommt eine 40-jährige Patientin mit vergrößerter, druckschmerzhafter Schilddrüse. Sie stellen erhöhte Entzündungsparameter fest. Die Patientin hat Fieber, der Allgemeinzustand ist verschlechtert. Die Symptomatik spricht am ehesten für eine/einen
A) Struma diffusa
B) Struma nodosa
C) subakute Thyreoiditis
D) Schilddrüsenzyste
E) Schilddrüsenkarzinom
61. Welche Aussage zum Phäochromozytom trifft zu?
A) Das Phäochromozytom ist ein Tumor des Knochenmarks
B) Die Katecholamine sind Vermindert
C) Leitsymptom ist eine bräunliche Verfaärbung der Haut
D) Typische Symptome sind Hypertonie und Herzklopfen
E) Typisch ist eine erhebliche Gewichtszunahme
62. Ein 9-jähriges Kind fällt nach einem Virusinfekt durch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, vermehrtes Trinken und häufiges Wasserlassen auf. Dies spricht im Rahmen der Differentialdiagnose am ehesten für eine/einen
A) Virusgrippe
B) Appendizitis
C) Diabetes mellitus
D) Scharlach
E) Nierenerkrankung
63. Welche der folgenden Aussagen zu den Nebennieren treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Nebennieren sind paarig angelegt
B) Die Nebennieren liegen intraperitoneal
C) Die Nebennierenvene mündet in die Pfortader
D) In der Rinde werden u.a. Sexualhormone hergestellt
E) Im Mark wird das Hormon Glucagon hergestellt
64. Welche der folgenden Zuordnungen zwischen Schilddrüsenfunktion bzw. Schilddrüsenerkrankung und Laborbefund treffen zu? 1. Euthyreote Struma: fT4 (freies Thyroxin) normal 2. Primäre Hyperthyreose: fT4 erhöht und TSH supprimiert 3. Schilddrüsenautonomie: fT4 erhöht und TSH supprimiert 4. Primäre Hypothyreose: fT4 erniedrigt und TSH erhöht 5. Sekundäre Hyperthyreose: fT4 erhöht und TSH erhöht
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
65. Welche Aussage trifft zu? Ein 5-jähriges Kind erholt sich nach einem grippalen Infekt nicht vollständig. Es fühlt sich schlapp und müde, nimmt Gewicht ab, trinkt unverhältnismäßig viel und setzt sehr häufig große Mengen Urin ab, nässt sogar wieder ins Bett ein. Dies spricht am ehesten für eine /einen
A) Gastroenteritis
B) Harnwegsinfekt
C) Virusgrippe
D) Diabetes mellitus
E) Herzinsuffizienz