Heilpraktiker Prüfungsfragen Herz-Kreislaufsystem

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit originale Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker im Fachgebiet Herz-Kreislaufsystem. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

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Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Ursache einer Herzinsuffizienz kommen in Frage: 1. Koronare Herzkrankheit 2. Herzklappenfehler 3. Endokarditis 4. Herzneurose 5. Arterielle Hypertonie
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
2. Sie messen den Blutdruck (nach Riva Rocci) bei einem übergewichtigen Patienten, der einen erhöhten Oberarmumfang aufweist, mit einer üblichen Blutdruckmanschette. Was müssen Sie bedenken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der gemessene Wert ist niedriger als der tatsächliche Blutdruckwert
B) Der gemessene Wert ist höher als der tatsächliche Blutdruckwert
C) Man sollte eine breitere Blutdruckmanschette verwenden
D) Man sollte eine schmälere Blutdruckmanschette verwenden
E) Man sollte die Messung am Unterarm durchführen
3. Welche Aussage zur tiefen Beinvenenthrombose trifft zu?
A) Bei der tiefen Beinvenenthrombose ist ein abgeschwächter Fußpuls ein typisches Zeichen
B) Eine deutliche Erhöhung von Fibrinspaltprodukten (D-Dimere) im Blut spricht gegen eine akute Thrombose
C) Eine blasse Hautfärbung deutet bei der tiefen Beinvenenthrombose auf eine Abflussbehinderung hin
D) Eine Schwellung des betroffenen Beines stützt den Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose
Die klinischen Thrombosezeichen erlauben eine sichere Diagnose
4. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den Hauptursachen eines Ulcus cruris zählen:
A) Chronisch arterielle Verschlusskrankheit
B) Chronisch venöse Insuffizienz
C) Chronisches Ulcus ventriculi
D) Adipositas
E) Allergien
5. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Symptomen und Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose gehören: 1. Beinumfangsdifferenz 2. Schwere- und Spannungsgefühl 3. Schmerzen in der Wade bei Dorsalflexion des Fußes bei gestrecktem Bein (Homans-Zeichen) 4. Blasse, kühle Haut 5. Druckschmerzhafte Fußsohle des betroffenen Beines (Payr-Zeichen)
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
6. Welche der folgenden Aussagen zum Bluthochdruck treffen zu? 1. Bei Blutdruckwerten von 120 mmHg systolisch spricht man von einer Hypotonie 2. Als Ursache einer Hypotonie kommt auch eine Aortenklappenstenose in Betracht 3. Eine Hypertonie ist meist die Folge eines verminderten Herzzeitvolumens 4. Ein erhöhter peripherer Widerstand ist als Ursache einer Hypertonie in Betracht zu ziehen 5. Zu den begünstigten Faktoren für das Auftreten einer arteriellen Hypertonie gehören Ernährungsfaktoren, Stressfaktoren und das Rauchen
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
7. Welche der folgenden Aussagen zu funktionellen Herzbeschwerden treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Typische Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) können nachgewiesen werden
B) Bei gehäuften diagnostischen Abklärungen ergibt sich die Gefahr der Überbewertung der Symptome durch den Patienten
C) Die Beschwerden treten unter körperlicher Belastung auf
D) Die Gabe von Nitro-Spray (Glyceroltrinitrat, z.B. Nitrolingual®) hilft prompt
E) Körperliches Training und Entspannungstechniken können helfen, die Beschwerden zu lindern
8. Welche Aussage zum Herz-Kreislauf-System trifft zu?
A) Bei Patienten mit arterieller Hypertonie ist die primäre Hypertonie (ohne erkennbare Ursache) selten anzutreffen (unter 10%)
B) Ursache einer orthostatischen Dysregulation kann eine Exsikkose sein
C) Der arterielle Blutdruck wird üblicherweise in Zentimeter Quecksilbersäule (cmHg) gemessen
D) Der diastolische Blutdruck kann höher als der systolische Blutdruck sein
E) Die orthostatische Dysregulation geht in der Regel mit stark erhöhten Blutdruckwerten einher
9. Eine 70-jährige Patientin gibt an, dass sie seit 3 Stunden plötzlich auf einem Auge nichts mehr sehe. Schwerzen werden nicht beklagt. Bei der Untersuchung zeigt das gesunde Auge keine Besonderheiten, auf dem betroffenen wird völlige Blindheit angegeben. Bei vorsichtigem Druck mit den Fingern auf den Bulbus zeigt sich, ebenso wie beim äußeren Ansehen des betroffenen Auges, ein unauffälliger Befund. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? 1) Das wahrscheinlichste ist ein akuter Glaukomanfall 2) Nach wenigen Stunden droht bei Nichtbehandlung irreversible Blindheit 3) Die richtig Therapie ist die sofortige Enukleation (Entfernung) des Auges in einer Fachklinik 4) Die Symtomatik deutet auf eine Embolie der A. centralis retinae (Zentralarterienverschluss) hin 5) Ein bei der Herzauskultation zu höhrendes diastolische Geräusch über dem 5. Interkostalraum medioclavicular links kann einen Hinweis auf die Ursache geben
A) nur 1 ist richtig
B) nur 3 ist richtig
C) nur 2 und 4 sind richtig
D) nur 1,2 und 4 sind richtig
E) nur 2,4 und 5 sind richtig
10. Sie messen Blutdruck (nach Riva Rocci) bei einem übergewichtigen Patienten, der einen erhöhten Oberarmumfang aufweist, mit einer üblichen Blutdruckmanschette. Was müssen Sie bedenken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der gemessene Wert ist niedriger als der tatsächliche Blutdruckwert
B) Der gemessene Wert ist höher als der tatsächliche Blutdruckwert
C) Man sollte eine breitere Blutdruckmanschette verwenden
D) Man solle eine schmälere Blutdruckmanschette verwenden
E) Man sollte die Messung am Unterarm durchführen
11. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Risikofaktoren für eine Phlebothrombose gelten: 1. Herzinsuffizienz im höheren Stadium 2. Immobilisation 3. Exsikkose 4. Tumore 5. Cholesterinspiegel von 220 mg/dl
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2,3 und 4 sind richtig
C) nur 3,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
E) alle Aussagen sind richtig
12. Welche Aussage trifft zu? Bei einer Thrombose im venösen System kann typischerweise folgende akute Komplikation auftreten:
A) Herzinfarkt
B) Hirninfarkt
C) Niereninfarkt
D) Lungenembolie
E) Gangrän
13. Welche der folgenden Aussagen zu Extrasystolen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Extrasystolen kommen bei Herzgesunden so gut wie nie vor
B) Ursächlich kann eine koronare Herzerkrankung vorliegen
C) Die Gabe eines Antiarrhythmikums ist zwingend erforderlich
D) Ursache kann ein erniedrigter Serumkaliumspiegel sein
E) Ein erhöhter Serumkaliumspiegel scheidet als Ursache aus
14. Bei welchen Patienten ist die Anwendung des medizinischen Thromboseprophylaxestrumpfes am ehesten kontraindiziert?
A) Patienten, die rauchen
B) Patienten mit arteriellen Durchblutungsstörungen
C) Patienten, die bettlägerig sind
D) Patienten, die mobilisiert wurden
E) Patientinnen während der Schwangerschaft
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Ursache für eine Kardiomyopathie kommen am ehesten in Frage: 1. Virusinfektionen 2. Bakterielle Infekte 3. Chronischer Alkoholmissbrauch 4. Ösophagusdivertikel 5. Zöliakie
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) nur 1, 3 und 4 sind richtig
E) alle Aussagen sind richtig
16. Bei der Auskulation des Herzens fällt Ihnen ein diastolisches Geräusch auf. Welche der folgenden Diagnosen würden dazu passen. Wählen Sie zwei Antworten!
A) Mitralklappenstenose
B) Mitralklappeninsuffizienz
C) Pulmonalklappenstenose
D) Pulmonalklappeninsuffizienz
E) Trikuspidalklappeninsuffizienz
17. Welche der folgenden Maßnahmen ist/sind geeignet, um das Risiko einer Thrombose bei Interkontinentalflügen zu verhindern? 1. Tragen von Kompressionsstrümpfen 2. Verabreichung von Antikoagulantien 3. Flüssigkeitszufuhr 4. Regelmäßige Bewegung der Beine 5. Einnahme einer Ruheposition während des Fluges und möglichst wenig Änderung der Körperposition
A) nur 4 ist richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
18. Welche Aussage trifft zu? Der akute arterielle Verschluss des linken Beines ist am häufigsten Folge einer Embolie aus
A) der Arteria pulmonalis
B) der Aorta
C) dem rechten Herzen
D) dem linken Herzen
E) der Beinvenen
19. Welche Aussage trifft zu? Unter einem Pulsdefizit versteht man:
A) Große Blutdruckamplitude
B) Blutdruckdifferenz zwischen rechtem und linkem Arm
C) Extrasystolen
D) Differenz zwischen Herzfrequenz und peripherer Pulsfrequenz
E) Blutdruckdifferenz zwischen oberer und unterer Extremität
20. Wenn sich aufgrund einer tiefen Unterschenkelvenenthrombose eine Lungenembolie entwickelt hat, ist der Embolus regelhaft über bestimmte Gefäßbahnen vom Unterschenkel zur Lunge gewandert. Welches der im Folgenden benannten Gefäße wird dabei passiert?
A) Vena subclavia
B) Vena pulmonalis
C) Vena portae
D) Vena cava superior
E) Vena femoralis
21. Welche der folgenden Maßnahmen muss beim Auftreten von Kammerflimmern zunächst erfolgen?
A) Antikoagulation mit Cumarin-Derivaten (z.B. Marcumar®)
B) Sicherung der Diagnose durch ein Langzeit-EKG
C) Defibrillation
D) Massage des Karotissinus
E) Belastungs-EKG
22. Welche der folgenden Aussagen zur Anatomie und Physiologie des Herz-Kreislauf-Systems beim gesunden Menschen treffen zu? 1) Die obere und die untere Hohlvene münden in die rechte Herzkammer 2) Zu Beginn der Austreibungsphase der Kammersystole sind die Segelklappen (Trikuspidal- und Mistralklappe) geschlossen und die Taschenklappen (Aorten- und Pulmonalklappe) werden geöffnet 3) Der Sinusknoten befindet sich in der Wand des rechtes Vorhofs 4) In den Lungenarterien fließt sauerstoffarmes Blut 5) Die Blutversorgung des Herzens erfolgt durch die Koronarartierien
A) nur 2 und 3 sind richtig
B) nur 1,2 und 5 sind richtig
C) nur 3,4 und 5 sind richtig
D) nur 2,3,4, und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Der Herzspitzenstoß
A) ist normalerweise in der Axillarlinie im 4.ICR (Interkostalraum) links zu betasten
B) kann bei Zwerchfellhochstand verlagert sein
C) ist normalerweise in der Medioklavikularlinie im 5. ICR (Interkostalraum) links zu tasten
D) Beweist bei Verlagerung eine Herzschwäche
E) ist von Herzrhythmusstörungen nicht betroffen
24. Bei einem 10-jährigen Jungen treten 2 Wochen nach einem Infekt (mit Schluckbeschwerden und Ausschlag) erneut Temperaturerhöhung sowie Schmerzen, Schwellung und Überwärmung zunächst des rechten Kniegelenkes, dann des linken Ellenbogens auf. Für welche Erkrankung spricht die Beschwerdesymptomatik am ehesten?
A) Chondropathia patellae
B) Gicht
C) Rheumatoide Arthritis
D) Heberden-Arthrose
E) Rheumatisches Fieber
25. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der körperlichen Untersuchung erfolgt die Prüfung auf Vorliegen einer oberen Einflussstauung bei Rechtsherzinsuffizienz
A) an der Vena jugularis externa
B) an der Arteria carotis interna
C) an der Arteria radialis
D) in Kopftieflage
E) bei erhöhtem Oberkörper
26. Welche der folgenden Aussagen zum Mitralklappenprolaps treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten:
A) Das Mitralgesicht (Facies mitralis) mit geröteten Wangen ist ein charakteristisches Frühsymptom
B) Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen
C) Bei den meisten Betroffenen treten schwerwiegende Komplikationen auf
D) Die Diagnose wird in der Regel durch Echokardiographie gestellt
E) Der Auskultationsbefund kann von der Körperlage abhängen
27. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ein Patient bittet Sie um Informationen bezüglich seiner Varikosis-Erkrankung. Sie raten bzw. erklären ihm:
A) Bein nach Möglichkeit immer tief lagern
B) Häufige Saunagänge sind empfehlenswert
C) Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber laufen und liegen
D) Wichtig ist eine Kompression mit elastischen Binden oder Kompressionsstrümpfen
E) Die Ursache sind Gefäßwandablagerungen und Bluthochdruck
28. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Erstmaßnahmen bei Verdacht auf einen akuten peripheren arteriellen Gefäßverschluss sind: 1. Sofortige Beinhochlagerung 2. Wattepolsterung der Extremitäten zum Schutz vor Drucknekrosen 3. Sofortige Notarzt-Verständigung und Klinikeinweisung 4. Legen eines venösen Gefäßzugangs 5. Lokale Schmerzmittelgabe durch i.m.-Injektion an der betroffenen Extremität
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
29. Welche Aussage zum Herzkreislaufsystem trifft zu?
A) Beinvenenthrombosen lassen sich durch regelmäßige Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) zuverlässig vermeiden
B) Bei einer Lungenembolie kommt es zu einer Druckbelastung des linken Herzens
C) Bei Thrombosen oberflächlicher Venen am Unterschenkel sollte Bettruhe erfolgen
D) Bei einem Herzinfakt kommt es durch Verschluss eines Herzkranzgefäßes zum Absterben von Herzgewebe
E) Das typische Hauptproblem der fulminanten Lungenembolie ist das Absterben des Lungengewebes durch verminderte Blutversorgung
30. Welche Aussage trifft zu? Die Symptomkonstellation hohes Fieber, Tachykardie, Systolikum über dem 2. Interkostalraum rechts parasternal, Hämaturie sowie schmerzhafte kleine rote Knötchen an Fingerkuppen und Zehen (sog. Osler-Knötchen) spricht am ehesten für eine
A) Aortenklappeninsuffizienz
B) akute kardiale Dekompensation
C) Lungenembolie
D) Endokarditis
E) Urosepsis
31. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die klinische Untersuchungstechnik "Auskultation des Herzens" erlaubt eine Beurteilung 1. der Herzfrequenz 2. des Herzrhythmus 3. der Kontraktilität des Herzmuskels (Pumpfunktion) 4. der Herztöne 5. des Herzgewichtes
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
32. Welche der folgenden Aussagen zum Blutkreislauf treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das venöse Blut aus den unpaarigen Bauchorganen fließt über die Pfortader direkt zum rechten Herzen
B) Die Vena mesenterica superior und die Vena lienalis vereinigen sich zur Pfortader
C) Die Arteria pulmonalis führt sauerstoffreiches Blut zur Lunge
D) Über den Truncus coeliacus gelangt sauerstoffreichen Blut zu Magen, Leber und Milz
E) Über die Vena jugularis interna fließt sauerstoffarmes Blut in den linken Vorhof des Herzens
33. Welches der genannten Blutgefäße wird bevorzugt für die Routine-Blutentnahme bei Erwachsenen genutzt?
A) Arteria radialis
B) Arteria brachialis
C) Vena mediana cubiti
D) Vena subclavia
E) Vena poplitea
34. In welchen der folgenden Blutgefäße fließt sauerstoffreiches Blut? Wähle zwei Antworten!
A) Pfortader (Vena portae)
B) Lungenvenen (Venae pulmonales)
C) Truncus pulmonalis
D) Truncus coeliacus
E) Obere Hohlvene (Vena cava superior)
35. Welche Aussage trifft zu? Ein Pulsdefizit ist:
A) die Differenz zwischen der durch Auskultation ermittelten Herzfrequenz und der peripheren Pulsfrequenz
B) die Pulsdifferenz zwischen rechtem und linkem Radialispuls
C) die Pulsdifferenz zwischen den oberen und unteren Extremitäten
D) ein regelmäßiger Puls mit wechselndr Blutdruckamplitude
E) eine atemabhängige Verminderung der Blutdruckamplitude
36. Welches der genannten Erstmaßnahmen sind bei einem akuten arteriellen Verschluss der unteren Extremitäten angezeigt? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Hochlagerung des betroffenen Beins
B) Benachrichtigung des Notarztes
C) Bewegung des betroffenen Beins durch Herumlaufen
D) Kühlung z.B. mit kalten Kompressen
E) Tieflagerung und Watteverband der betroffenen Extremitäten
37. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen einer Kardiomyopathie sind am ehesten: 1. Hyperthyreose 2. Chronischer Alkoholmissbrauch 3. Virusinfektion 4. Unterschenkelvarikosis 5. Duodenaldivertikel
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 2,3 und 4 sind richtig
D) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
38. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Pulse folgender Arterien lassen sich am Bein tasten:
A) A. temporalis
B) A. tibialis posterior
C) A. radialis
D) A. dorsalis pedis
E) A. ulnaris
39. Wozu dient die Lagerungsprobe nach Ratschow?
A) Zur Überprüfung der Durchgängigkeit der tiefen Beinvenen
B) Zur Überprüfung der Durchgängigkeit der oberflächlichen Beinvenen
C) Zur Diagnostik einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit
D) Zur Diagnostik einer Meningitis
E) Zum Nachweis einer Bandscheibenproblematik
40. Welche Pulsfrequenz ist bei Neugeborenen physiologisch?
A) 60/min
B) 70/min
C) 80/min
D) 140/min
E) 180/min
41. Welche Aussage trifft zu? Bei einem akuten peripheren arteriellen Verschluss findet man folgendes Symptom?
A) Überwärmung der betroffenen Gliedmaße
B) Umfangsvergrößerung gegenüber den Ausgangswerten der betroffenen Gliedmaße
C) Rote Verfärbung der Haut der betroffenen Gliedmaße
D) leichten Spannungsschmerz in den betroffenen Gliedmaßen
E) Auffallende Blässe der betroffenen Gliedmaße gegenüber der gesunden
42. Sie auskultieren in Ihrer Sprechstunde das Herz eines Patienten. Dabe fällt ein diastolisches Geräusch auf. Für welche der folgenden Diagnosen spricht dieser Befund? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Aortenklappenstenose
B) Mitralklappenstenose
C) Aortenklappeninsuffizienz
D) Mitralklappeninsuffizienz
E) Mitralklappenprolaps
43. In Ihrer Sprechstunde auskultieren Sie das Herz eines Pateinten. Dabei fällt Ihnen ein Systolikum auf. Auf welche der folgenden Erkrankungen könnte dieses Untersuchungsergebnis ein Hinweis sein? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Insuffizienz der Mitralklappe
B) Insuffizienz der Pulmonalklappe
C) Stenose der Mitralklappe
D) Stenose der Aortenklappe
E) Stenose der Trikuspidalklappe
44. Welche Aussage trifft zu? Ein diastolisches Herzgeräusch spricht
A) für eine Pulmonalklappenstenose
B) für eine Mitralklappeninsuffizienz
C) für eine Trikuspidalklappenstenose
D) für eine Aortenklappenstenose
E) bei zusätzlichem Systolikum gegen einen Herzklappenfehler
45. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Eine große Blutdruckamplitude ist am ehesten typisch für eine
A) Aortenklappeninsuffizienz
B) Aortenklappenstenose
C) Lungenembolie
D) Hyperthyreose
E) Sarkoidose
46. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Anzeichen eines akuten peripheren arteriellen Verschlusses sind: 1. Die betroffene Extremität ist warm und rötlich verfärbt 2. Der Patient berichtet über einen plötzlich aufgetretenen heftigen Schmerz in der betroffenen Extremität 3. Der Puls in der betroffenen Extremität ist tastbar 4. Die betroffene Extremität ist im Seitenvergleich auffällig blass 5. Die betroffene Extremität ist im Seitenvergleich bläulich livide
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 2 und 5 sind richtig
D) nur 3 und 5 sind richtig
E) nur 1, 2 und 3 sind richtig
47. Welche der folgenden Symptome sprechen am ehesten für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit? 1. Pelzigkeitsgefühl vom Oberschenkel bis zur Fußaußenkante ziehend 2. Am Fuß trockene, kalte Haut von blasser Farbe 3. Nach einer Gehstrecke von 50 m ist schmerzbedingt eine Pause notwendig 4. Gerötetes, stark druckschmerzhaftes Großzehengrundgelenk 5. Schwärzlich-verfärbte Kleinzehe
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 4 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
48. Welche der folgenden Aussagen zur Varikosis treffen zu? 1. Männer sind häufiger betroffen als Frauen 2. Stehende oder sitzende Tätigkeit begünstigt das Auftreten von Varizen 3. Varizen können zu nächtlichen Fuß- und Wadenkrämpfen führen 4. Bei Patienten mit Varikosis, die an hochgradiger peripherer arterieller Verschlußkrankheit leiden, erfolgt die Therapie mit Kompressionsstrümpfen der Klasse IV (sehr kräftige Kompression, über 49mmHG) 5. Günstig sind Laufen oder Liegen
A) nur 1,2 und 3 sind richtig
B) nur 1,3 und 4 sind richtig
C) nur 1,3 und 5 sind richtig
D) nur 2,3 und 5 sind richtig
E) nur 2,4 und 5 sind richtig
49. Welche der folgendne Aussagen treffen zu? Zu den Ursachen einer Herzinsuffizienz zählen: 1.Herzinfarkt 2. Herzklappenfehler 3. Herzrhytmusströrungen 4.Pericarditis calcarea ("Panzerherz") 5.Myokarditis
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
50. Welche Aussage trifft zu? Unter einem Pulsdefizit versteht man:
A) Zusätzliche Leitungsbahn zwischen Herzvorhof und Kammer
B) Syndrom des kranken Sinusknotens
C) Synkopen bei Massage der Karotisgabel
D) Unterschiedliche Pulse an Armen und Beinen
E) Differenz zwischen auskultatorisch bestimmter Herzfrequenz und peripherem Puls (z.B. Radialpuls)
51. Welche Aussage zum Herzen trifft zu?
A) Die Herzkranzarterien entspringen dem unteren Teil des Truncus pulmonalis
B) Der AV-Knoten hat bei der Erregungsüberleitung von den Vorhöfen auf die Kammern eine Verzögerungsfunktion
C) Der rechte Ventrikel des Herzens pumpt Blut in die Aorta
D) Vom Sinusknoten breitet sich die elektrische Erregung zunächst über die Purkinje-Fasern, anschliessend über die Tawara-Schenkel (Kammerschenkel) aus
E) Während der Austreibungsphase des Herzens füllen sich die Ventrikel mit Blut
52. Welche Aussage zum Bauchaortenaneurysma trifft zu?
A) Meist bestehen schmerzen im Bauchbereich
B) Betroffen sind überwiegend junge Patienten bis zum 30.Lebensjahr
C) Jedes Bauchaortenaneurysma muss einer sofortigen Operation zugeführt werden
D) Wichtige Risikofaktoren für die Entstehung sind Rauchen und Hypertonie
E) Typisch ist ein lautes Systolikum bei der Auskultation
53. In welchem Blutgefäß fließt sauerstoffarmes Blut?
A) Arteria coronaria dextra
B) Aorta descendens
C) Vena pulmonalis
D) Arteria subclavia
E) Arteria pulmonalis
54. Was wird durch den Schellong-Test geprüft?
A) Die schmerzfreie Gehstrecke einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
B) Die Funktionsfähigkeit der Venenklappen der V. saphena magna
C) Zeichen einer Meningitis
D) Bluthochdruckverhalten bei Lagewechsel
E) Durchblutungsstörungen der Hand
55. Welche Aussage zur Hypotonie trifft zu?
A) Für die Diagnose der orthostatischen Hypotonie ist der Ruheblutdruck entscheidend
B) Eine arterielle Hypotonie muss in der Regel medikamentös behandelt werden
C) Die orthostatische Hypotonie tritt bevorzugt bei Sportlern auf
D) Niedriger Blutdruck tritt meist als primäre Hypotonie auf
E) Bei der orthostatischen Hypotonie kommt es bei intaktem Nervensystem reaktiv zu einer Parasympathikusaktivierung mit Bradykardie
56. Welche der Aussagen trifft zu? Eine 40-jährige Frau leidet bei Kälte unter anfallartigem Auftreten von schmerzhaftem Weißwerden der Fingerendglieder (Dig II-V). Nach wenigen Minuten kommt es zu einer Blaufärbung, dann Rötung der Fingerendglieder (sog. Trikolore-Phänomen) Dies spricht am ehesten für ein/eine
A) Rechtsherzschwäche
B) Endokarditis
C) Raynaud-Syndrom
D) venöse Stauung
E) Weißfleckenkrankheit (Vitiligo)
57. Welche der folgenden Erkrankungen sind bei der Differenzialdiagnose des Herzinfarktes zu berücksichtigen? 1. Herpes zoster 2. Refluxkrankheit 3. Lungenembolie 4. Akute Pankreatitis 5. Chronische Hepatitis
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 , 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
58. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Risiken für die Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose sind: 1) Arteriosklerose 2) Immobilisation 3) Bluthochdruck 4) Langstreckenflüge 5) Exsikkose
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 3,4 und 5 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
59. Welche der folgenden Erkrankungen können Ursache einer Perikarditis sein? 1) Rheumatisches Fieber 2) Herzinfarkt 3) Viruserkrankungen 4) Fortgeschrittene Niereninsuffizienz 5) Tumorerkrankungen
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 2,3 und 5 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
60. Ein 60-jähriger Patient kommt nach einer Herzoperation und anschließender stationärer Reha-Behandlung in Ihre Praxis. Er legt Ihnen einen Laborausdruck der Rehaklinik vor. Der INR-Wert (International Normalized Ratio) ist erhöht, entsprechend ist der Quickwert vermindert. Welche Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Patient sollte bevorzugt Vitamin K-reiche Speisen essen
B) Das Blutungsrisiko ist erhöht
C) Der Patient nimmt vermutlich ein Curamin-Derivat (z.B. Marcumar ® ) ein
D) Der Laborbefund spricht für die Einnahme von Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin® )
E) Das Risiko einer Venenthrombose ist deutlich erhöht
61. Welche der folgenden Aussagen zur chronisch-venösen Insuffizienz treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ursache einer chonisch-venösen Insuffizienz sind arteriosklerotische Gefäßwandveränderungen
B) Durch die Engstellen bei der chronisch-venösen Insuffizienz muss der Patient beim Laufen nach einer bestimmten Gehstrecke stehen bleiben
C) Im fortgeschrittenen Stadium kommt es häufig zum Ulcus cruris venosum im Unterschenkelbereich
D) Bei der Untersuchung fallen eine Pulsdifferenz und blasse kühle Füße auf
E) Für die Entstehung sind meist insuffiziente Venenklappen verantwortlich
62. Welche der folgenden Aussagen zur infektiösen Endokarditis treffen zu? 1. Es besteht eine Meldepflicht bei Verdacht, Erkrankung und Tod 2. Pilze können eine Endokarditis auslösen 3. Ein Leitsymptom der Endokarditis ist Fieber 4. Die unspezifischen Entzündungszeichen (BSG und CRP) sind normal 5. Die Endokarditis zeigt zu Beginn häufig unspezifische Symptome wie Leistungsminderung, Gewichtsverlust und Nachtschweiß
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
63. Welche Aussagen trifft zu? Eine arteriellen Hypertonie
A) ist bei Patienten über 60 Jahren erst ab systolischen Werten über 160mmHg behandlungsbedürftig
B) kann zu einer Nierenschädigung mit Proteinurie führen
C) tritt bei Jugendlichen nicht auf
D) kann aufgrund des harten Pulses bereits palpatorisch diagnostiziert werden
E) darf in der Schwangerschaft wegen des hohen Risikos einer fetalen Schädigung nicht medikamentös behandelt werden
64. Welche der folgenden Aussagen zum Herz treffen zu?
A) Der erste Herzton entsteht durch den Schluss der Aorten-und Pulmonalklappe
B) Mit dem ersten Herzton beginnt die Systole
C) Die Dauer eines Herztones beträgt ca.1 Sekunde
D) Ein Systolikum ist u.a. bei einer Mitralklappeninsuffizienz typisch
E) Mit dem zweiten Herzton endet die Diastole
65. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den wichtigsten kardovaskulären Risikofaktoren gehören:
A) Diabetes mellitus
B) Hyperurikämie
C) Schilddrüsenfunktionsstörung
D) Somatoforme autonome Funktionsstörungen (Herzneurose)
E) Arterielle Hypertonie
66. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der körperlichen Untersuchung erfolgt die Prüfung auf Vorliegen einer oberen Einflussstauung bei Rechtsherzinsuffizienz
A) an der Vena jugularis externa
B) an der Arteria carotis interna
C) an der Arteria radialis
D) in Kopftieflage
E) bei erhöhtem Oberkörper
67. Welche der folgenden Aussagen zum Kreislauf treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) über die Lungenvenen fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge
B) über die Lungenvenen fließt sauerstoffreiches Blut zum Herzen
C) über die Lungenarterie fließt sauerstoffreiches Blut zur Lunge
D) über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zum Herzen
E) über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge
68. Welche der folgenden Aussagen zur koronaren Herzerkrankung (KHK) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Hauptrisikofaktoren sind u.a. Diabetes mellitus und arterielle Hypertonie
B) Die stabile Angina pectoris muss stationär abgeklärt werden
C) Ein unauffälliges Elektrokardiogramm (EKG) schließt einen akuten Herzinfarkt aus
D) Die Diagnose gründet sich auf den veränderten Laborwert TSH-basal sowie den Befund der Sonografie
E) Die medikamentöse Therapie besteht in der Regel unter anderem aus Acetylsalicylsäure (ASS), Betablocker und Statinen
69. Welche Aussage zur Untersuchung des Herzens trifft zu?
A) Der 1. Herzton ist kürzer und heller als der 2. Herzton
B) Eine Spaltung des 2. Herztons bei tiefer Inspiration ist immer pathologisch
C) Der Herzspitzenstoß wird beim herzgesunden Patienten normalerweise im 3. ICR (Intercostalraum) in der Axillarlinie getastet
D) Diastolische Herzgeräusche sind meist funktionell
E) Bei Fieber ist mit funktionellen Herzgeräuschen zu rechnen
70. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Mögliche Folgen einer tiefen Beinvenenthrombose sind: 1. Aortenaneurysma 2. Lungenembolie 3. Arterielle Verschlusskrankheit 4. Postthrombotisches Syndrom 5. Chronisch-venöse Insuffizienz
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
71. Welche Aussagen zum Herz-Kreislauf-System trifft zu?
A) Das durchschnittliche Gewicht des Herzens eines gesunden Erwachsenen liegt bei etwa 800g
B) Niedrige systolische Blutdruckwerte unter 100 mmHg sollten auch bei Beschwerdefreiheit behandelt werden um Langzeitfolgen zu vermeiden
C) Regelmäßig auftretendes Vorhofflimmern benötigt in der Regel keine Therapie
D) Blasse, kühle Füße und Schmerzen bei längeren Gehstrecken können Zeichen einer Arteriosklerose sein
E) Das vegetative Nervensystem hat keinen Einfluss auf die Herzfrequenz
72. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Gefahren einer hypertensiven Krise sind:
A) Pulmonale Hypertonie
B) Intrakranielle Blutungen
C) Lungenödem
D) Beinvenenthrombose
E) Akute Gastritis
73. Welche der folgenden Aussagen zu Erkrankung der Herzklappen treffen zu? 1. Eine Fortleitung des Geräusches in die Karotiden kann bei der Aortenstenose auftreten 2. Typisch für eine Aortenstenose ist eine große Blutdruckamplitude 3. Bei der höhergradigen Aortenstenose besteht die Gefahr des plötzlichen Herztodes 4. Bei der höhergradigen Aortenklappeninsuffizienz ist ein systolisches und ein diastolisches Geräusch zu hören 5. Bei der Aortenklappeninsuffizienz sind schon im Frühstadium periphere Ödeme erkennbar
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
74. Hoher Salzkonsum kann einen Bluthochdruck begünstigen. Bei welchen der genannten Lebensmittel muss mit hohen Salzgehalten gerechnet werden? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Haferflocken
B) Schmelzkäse
C) Roggenbrot
D) Äpfel
E) Kartoffeln
75. Welche der folgenden Aussagen zum Herz-Kreislauf-System treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Alle zum Herzen hinführenden Gefäße werden Venen genannt
B) Die Vena saphena magna führt sauerstoffreiches Blut
C) In den Lungenvenen (Venae pulmonales) findet sich sauerstoffreiches Blut
D) Die Segelklappen des Herzens liegen zwischen den Herzklammern und den jeweiligen Ausflussbahnen
E) Alle Arterien des Kreislaufsystems sind mit Gefäßklappen ausgestattet
76. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei der Blutdruckmessung nach Riva Rocci ist zu beachten: 1) Die Manschette sollte bis etwa 30mmHg oberhalb des verschwindenden Radialispulses aufgepumpt werden. 2) Beim langsamen Ablassen des Manschettendruckes wird der diastolische Druckbeim ersten hörbaren Geräusch (Korotkow-Geräusch) abgelesen 3) Ein systolischer Druck am linken Arm von 155 mmHg spricht für eine schwere Hypertonie 4) Der systolische Blutdruck am rechten Arm ist normalerweise ca. 30 mmHg höher als am linken Arm 5) Eine zu breite Manschette führt zu falsch niedrigen Werten
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 3 und 5 sind richtig
D) nur 1,3 und 5 sind richtig
E) nur 1,4 und 5 sind richtig
77. Welche Aussage trifft zu? Die Symptomkonstellation hohes Fieber, Tachykardie, Systolikum, Hämaturie sowie schmerzhafte kleine rote Knötchen an Finderkuppen und Zehen (sog. Osler-Knötchen) spricht am ehesten für eine
A) Urosepsis
B) Endokarditis
C) Lungenembolie
D) Aortenklappeninsuffizienz
E) akute kardiale Dekompensation
78. In welche der folgenden Blutgefäße fließt sauerstoffreiches Blut? Wählen Sie zwei Antworten
A) Lungenvenen /Venae pulmonales)
B) Obere Hohlvene (Vena cava superior)
C) Pfortader (Vena portae)
D) Truncus coeliacus
E) Truncus pulmonalis
79. Welche der folgenden Aussagen zu funktionellen Herzbeschwerden treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Typische Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) können nachgewiesen werden
B) Die Gabe von Nitro-Spray (Glyceroltrinitrat, z.B. Nitrolingual® ) hilft prompt
C) Die Beschwerden treten unter körperlicher Belastung auf
D) Bei gehäuften diagnostischen Abklärungen ergibt sich die Gefahr der Überbewertung der Symptome durch den Patienten
E) Körperliches Training und Enspannungstechniken können helfen, die Beschwerden zu lindern
80. Welche der folgenden Aussagen zum Kreislauf und den Blutgefäßen treffen zu? 1. Vom Aortenbogen gehen die linke und rechte Nierenarterie ab 2. Oberhalb des Zwerchfells befindet sich die Brustaorta, unterhalb des Zwerchfells die Bauchaorta 3. Die obere und untere Mesenterialarterie versorgen überwiegend den Darm 4. Die obere Hohlvene sammelt das Blut aus den Armen, dem Kopf, dem Hals und der Brust und führt es zum Herzen 5. Die Pfortader führt nährstoffarmes Blut zur Leber
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) nur 2, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) nur 3, 4 und 5 sind richtig
81. In welches der genannten Gefäße gelangt das Blut normalerweise zuerst, wenn es die linke Herzkammer verlassen hat?
A) In die Aorta ascendens
B) In die linke Arteria carotis communis
C) In den Truncus coeliacus
D) In die Aorta abdominalis
E) In den Truncus brachiocephalicus
82. Welche Aussage trifft zu? Bei einem 38-jährigen Patienten mit bekannter koronarer Herzkrankheit (KHK) besteht an beiden Augen eine ringförmige weißliche Trübung der Hornhautperipherie. Dies spricht am ehesten für eine/einen
A) Katarakt (Grauer Star)
B) Pterygium (Flügelfell)
C) Fettstoffwechselstörung
D) Retinopathia diabetica
E) Kupferspeicherkrankheit (M. Wilson)
83. Welche Aussage trifft zu? Die Claudicatio intermittens tritt typischerweise auf bei:
A) Chronischer Veneninsuffizienz
B) Tiefer Beinvenenthrombose
C) Höhergradiger Verengung von Beinarterien
D) Höhergradiger Verengung der Lymphgefäße im Bereich der Beine
E) Arthrose des oberen Sprunggelenkes
84. Welche der im Folgenden genannten Gefäße münden im Regelfall in die Vena portae (Pfortader)? 1) Vena cava superior (obere Hohlvene) 2) Vena mesenteria superior (obere Eingeweidevene) 3) Vena mesenterica inferior (untere Eingeweidevene) 4) Vena splenica (Milzvene) 5) Venae hepaticae (Lebervenen)
A) nur 1,2 und 4 sind richtig
B) nur 1,3 und 4 sind richtig
C) nur 2,3 und 4 sind richtig
D) nur 2,3 und 5 sind richtig
E) nur 3,4 und 5 sind richtig
85. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei einer somatoformen autonomen Funktionsstörung des Herz- und Kreislaufsystems sind folgende Maßnahmen sinnvoll:
A) Kognitive Verhaltenstherapie
B) Mehrfach täglich Blutdruck- und Pulsmessung sowie Protokollierung durch den Patienten
C) Körperliche Untersuchung mit Auskultation des Herzens in wöchentlichen Abständen
D) Regelmäßiger Ausdauersport, z.B. Radfahren, Laufen
E) Generelle körperliche Schonung, Vemeiden jeglicher physischer Anstrengung
86. Ein 65-jähriger Patient klagt über erstmalig aufgetretene pochende Schläfenkopfschmerzen rechts mit Augenschmerzen und Sehstörungen. Auffällig ist eine verhärtete und druckschmerzhafte Schläfenarterie. Die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit (BSG) ist stark erhöht. Welche Aussage trifft zu?
A) Als Ursache ist eine Verengung der Arterie carotis der rechten Seite wahrscheinlich
B) Die Symptome weisen auf die Erstsymptome einer Multiplen Sklerose hin
C) Die Symptome sind typisch für einen Spannungskopfschmerz
D) Die Symptome machen eine Gefäßentzündung wahrscheinlich
E) Die Beschreibung entspricht einem typischen Migräneanfall
87. Welche der folgenden Aussagen zum Niederdruck-Blutkreislaufsystem eines gesunden Menschen trifft (treffen) zu? Zum Niederdrucksystem zählt (zählen): 1. Das rechte Herz 2. Der linke Vorhof 3. Die Ateria pulmonalis 4. Die Pfortader 5. Die Vena pumonalis
A) nur 2 ist richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 1,2 und 4 sind richtig
D) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
E) alle Aussagen sind richtig
88. Welche Aussage trifft zu? Zeichen eines akuten peripheren arteriellen Gefäßverschlusses sind:
A) Schmerz, Pulslosigkeit, Rötung
B) Schmerz, Parese, Schwellung
C) Schmerz, Blässe, Pulslosigkeit
D) Schmerz, Blässe, harter Puls
E) Schwellung, Rötung, schneller Puls
89. Welche Aussage zur Myokarditis trifft zu?
A) In der Folge kommt es häufig zu einer sog. "Panzerherz" (Pericarditis calcarea)
B) Ursächlich ist meist eine langjährige arterielle Hypertonie
C) Chronische Verläufe mit Übergang in eine dilatative Kardiomyopathie sind möglich
D) Typisch ist ein gespaltener zweiter Herzton bei der Auskultation
E) Zur sicheren Diagnostik ist eine Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiografie) erforderlich
90. Welche Aussage trifft zu? Ein funktionelles Herzgeräusch
A) spricht für eine schwere Herzfunktionsstörung
B) ist auch ohne Stethoskop auf Distanz gut hörbar
C) ändert sich bei Lagewechsel nicht
D) tritt meist in der Diastole auf
E) ist ein Herzgeräusch ohne pathologische Veränderung am Herzen
91. Sie auskultieren in ihrer Sprechstunde das Herz eines Patienten. Dabei fällt ein diastolisches Geräusch auf. Für welche der folgenden Diagnosen spricht dieser Befund? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Aortenklappenstenose
B) Mitralklappenstenose
C) Aortenklappeninsuffizienz
D) Mitralklappeninsuffizienz
E) Mitralklappenprolaps
92. Welche der folgenden Aussagen zur Herzinsuffizienz treffen zu? 1. Die sogenannte Globalinsuffizienz ist definiert als unzureichende Blutversorgung aller inneren Organe 2. Bei der Linksherzinsuffizienz steht die periphere Ödembildung im Vordergrund 3. Eine Stauungsleber wird häufig bei einer Rechtsherzinsuffizienz beobachtet 4. Ursache für eine akute Rechtsherzinsuffizienz kann eine Lungenembolie sein 5. Eine Herzinsuffizienz unterteilt man u. a. in eine kompensierte und eine dekompensierte Form
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
93. Welche Aussage zur arteriellen Hypertonie und deren Folgeerkrankungen trifft zu?
A) Bei einem Blutdruckwert von 170/105 mmHg handelt es sich um eine milde Hypertonie
B) In etwa einem Drittel der Fälle ist die arterielle Hypertonie endokrin bedingt
C) Bei arterieller Hypertonie wird diätetisch zu hoher Kochsalzzufuhr geraten
D) Wenn sich eine jahrelang bestehende arterielle Hypertonie plötzlich normalisiert, ist von einer spontanen Heilung auszugehen
E) Mikrobuminurie ist ein Hinweis auf eine bluthochdruckbedingte Nierenerkrankung
94. Welche der folgenden Aussagen zu Erkrankungen der Herzklappen treffen zu? 1. Eine Fortleitung des Geräusches in die Karotiden kann bei der Aortenstenose auftreten 2. Typisch für eine Aortenstenose ist eine große Blutdruckamplitude 3. Bei einer höhergradigen Aortenstenose besteht die Gefahr des plötzlichen Herztodes 4. Bei einer höhergradigen Aortenklappeninsuffizienz ist ein systolisches und diastolisches Geräusch zu hören 5. Bei der Aortenklappeninsuffizienz sind schon im Frühstadium periphere Ödeme erkennbar
A) nur 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
95. Welche der folgenden Aussagen zur Herzinsuffizienz treffen zu? 1. Die Herzinsuffizienz ist eine subakut verlaufende infektiöse Erkrankung, meist der Herzklappen 2. Die Herzinsuffizienz ist eine Erkrankung des mittleren Alters (ca. 30. bis 40. Lebensjahr) 3. Hypertonie und koronare Herzkrankheit sind Hauptursachen 4. Klinisch kommt es im Verlauf zu einer Abnahme der körperlichen Belastbarkeit 5. Eine Komplikation sind Herzrhythmusstörungen
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 2 und 5 sind richtig
C) nur 3,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,4 und 5 sind richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
96. Welche Aussage zur Untersuchung des Herzens trifft zu?
A) Der Herzspitzenstoß wird beim herzgesunden Patienten normalerweise im 5. ICR (Intercostalraum) in der Axillarlinie getastet
B) Der 1. Herzton ist kürzer und heller als der 2. Herzton
C) Diastolische Herzgeräusche sind meist funktionell
D) Bei Fieber kann es zu funktionellen Herzgeräuschen kommen
E) Eine Spaltung des 2. Herztons bei tiefer Inspiration ist immer pathologisch
97. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu einer oberen Einflussstauung können führen: 1) Rechtsherzinsuffizienz 2) Kompressions der Vena cava inferior 3) Tumor innerhalb des Mediastinums 4) Perikaderguss 5) Ausgedehnte Struma
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 1,2 und 4 sind richtig
C) nur 1,4 und 5 sind richtig
D) nur 2,3 und 5 sind richtig
E) nur 1,3,4 und 5 sind richtig
98. Welche Aussage trifft zu? Die Befunde Fieber, Herzgeräusch, Splenomegalie, Embolien sprechen in erster Linie für:
A) Aortenklappenstenose
B) Infektiöse bakterielle Endokarditis
C) Infektiöse Mononukleose
D) Ventrikelseptumdefekt
E) Koronare Herzkrankheit
99. Welche der genannten Untersuchungsbefunde bei einer 78-jährigen Patientin lässt Sie an eine Aortenklappenstenose denken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Schmetterlingsförmige Rötung der Wangen
B) Systolikum bei der Auskultation mit Maximum über dem 2. ICR rechts parasternal
C) Große Blutdruckamplitude (sog. "Wasserhammer"-Puls)
D) Fortgeleitetes Herzgeräusch in die Karotiden
E) Diastolisches Herzgeräusch
100. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Das Raynaud-Syndrom
A) tritt meist bei Männern auf
B) ist Folge einer venösen Stauung
C) ist durch das anfallsweise Auftreten blasser, kalter Finger oder Zehen gekennzeichnet
D) wird oft durch Kälte ausgelöst
E) ist eine Erkrankung der Fingergrundgelenke
101. Welche der folgenden Aussagen zum Blutkreislauf treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das venöse Blut aus den unpaarigen Bauchorganen fließt über die Pfortader direkt zum rechten Herzen
B) Die Vena mesenterica superior und die Vena lienalis vereinigen sich zur Pfortader
C) Die Arteria pulmonalis führt sauerstoffreiches Blut zur Lunge
D) Über den Truncus coeliacus gelangt sauerstoffreiches Blut zu Magen, Leber und Milz
E) Über die Vena jugularis interna fließt sauerstoffarmes Blut in den linken Vorhof des Herzens
102. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Gefahren einer hypertensiven Krise sind:
A) Lungenödem
B) Akute Gastritis
C) Beinvenenthrombose
D) Pulmonale Hypertonie
E) Intrakranielle Blutungen
103. Welche der folgenden Symptome erwarten Sie bei einer isolierten Linksherzinsuffizienz? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Dyspnoe
B) Beinödeme
C) Prall gefüllte Halsvenen
D) Lebervergrößerung
E) Lungenödem
104. Welche der genannten Untersuchungsbefunde bei einer 78-jährigen Patientin lässt Sie an eine Aortenklappenstenose denken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Schmetterlingsförmige Rötung der Wangen
B) Systolikum bei der Auskalkulation mit Maximum über dem 2. ICR rechts parasternal
C) Große Blutdruckamplitude (sog. "Wasserhammer"-Puls)
D) Fortgeleitetes Herzgeräusch in die Karotiden
E) Diastolisches Herzgeräusch
105. Welche der folgenden Aussagen zum Herzinfarkt treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten
A) Ein Herzinfarkt tritt meist infolge einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) mit hochgradiger Stenose oder Verschluss einer Koronararterie auf
B) Eine atypische oder fehlende Schmerzsymptomatik tritt beim Herzinfarkt sehr selten auf
C) Bei einem Herzinfarkt sind die Schmerzen durch Ruhe oder Nitroglycerin gut zu beeinflussen
D) Ein Hinweis auf einen Herzinfarkt ist eine erhöhte Troponinkonzentration im Serum
E) Im Frühstadium sind Herzrhythmusstörungen selten
106. Welche der folgenden Ursachen tragen am ehesten zur Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose bei? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Alkoholkonsum
B) Immobilisation
C) Diabetes mellitus
D) Fettstoffwechselstörung
E) Exsikkose
107. Sie haben bei einem Patienten den Verdacht auf ein rheumatisches Fieber. Welche der folgenden Symptome oder anamnestischen Angaben stützen Ihren Verdacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Infekt in den letzten 1-3 Wochen
B) Polyarthritis
C) Erythema migrans
D) Diarrhö
E) Gewichtszunahme
108. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Eine große Blutdruckamplitude ist am ehesten typisch für eine
A) Aortenklappeninsuffizienz
B) Lungenembolie
C) Sarkoidose
D) Hyperthyreose
E) Aortenklappenstenose