Heilpraktiker Prüfungsfragen Blut und Lymphe

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Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen zum Blut bzw. den Blutbestandteilen beim gesunden Erwachsenen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) die Erythrozyten haben einen Durchmesser von ca. 1 mm
B) die Erythrozyten haben eine Kugelform
C) die Erythrozyten bleiben durchschnittlich etwa 120 Tage im Blut
D) etwa 10 % des Blutes besteht aus Leukozyten
E) Das Blutplasma besteht überwiegend aus Wasser
2. Welche Aussage zum Blut bzw. Blutkreislauf beim gesunden Erwachsenen trifft zu?
A) Der Blutdruck im Lungenkreislauf ist höher als im Körperkreislauf
B) Das Herzminutenvolumen (Herzzeitvolumen) beträgt in Ruhe etwa 5 Liter pro Minute
C) Die Sauerstoffsättigung des Blutes nimmt im hohen Lebensalter zu
D) Der pH-Wert des Blutes beträgt 5-6
E) Das Gehirn wird pro Minute von ca. 20 Litern Blut durchflossen
3. Welche der folgenden Aussagen zur Anämie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei einer Anämie handelt es sich um eine leichte, schrittweise Verminderung der Granulozyten
B) Anämie ist die Verminderung der Hämoglobinkonzentration des Hämatokrits und/oder der Erythrozytenzahl unter die Norm
C) Fehlende Hautblässe schließt eine Anämie aus
D) Die Eisenmangelanämie ist weltweit gesehen die häufigste Anämieform
E) Therapeutisch ist Bettruhe ausreichend
4. Welche der folgenden Aussagen zur Passivimmunisierung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es wird Hyperimmunserum verabreicht, welches bereits spezifische Antikörper enthält
B) Der Impfschutz hält lange an
C) Der Impfschutz setzt schnell ein
D) Der Impfschutz setzt ein, wenn genügend andere Menschen geimpft sind
E) Es werden inaktivierte Erreger verabreicht
5. Welche der folgenden Aussagen zur Polycythaemia vera trifft (treffen) zu? 1. Bei der Polycythaemia vera können neben roten auch weiße Blutkörperchen und Blutplättchen vermehrt im Blut vorkommen 2. Eine Vergrößerung der Milz spricht gegen eine Polycythaemia vera 3. Aderlässe sind auch heute noch eine wichtige therapeutische Maßnahme bei der Polycythaemia vera 4. Eine gefürchtete Komplikation bei der Polycythaemia vera sind Thrombosen und Embolien 5. Die Polycythaemia vera hat trotz moderner Behandlungsmethoden auch heute noch eine sehr schlechte Prognose und führt innerhalb weniger Monate zum Tod
A) Nur 1 ist richtig
B) nur 1 und 4 sind richtig
C) nur 2 und 5 sind richtig
D) nur 1,3 und 4 sind richtig
E) alle sind richtig
6. Welche der genannten Arten der weißen Blutkörperchen (im Differentialblutbild) ist normalerweise am zahlreichsten? Es handelt sich am ehesten um:
A) Basophile Granulozyten
B) Eosinophile Granulozyten
C) Lymphozyten
D) Monozyten
E) Neutrophile Granulozyten
7. Welche Aussage zum Phäochromozytom trifft zu?
A) Das Phäochromozytom ist ein Tumor des Knochenmarks
B) Die Katecholamine sind vermindert
C) Leitsymptom ist eine bräunliche Verfärbung der Haut
D) Typische Symptome sind Tachykardie und Hypertonie
E) Typisch ist eine erhebliche Gewichtszunahme
8. Welche der folgenden Aussagen zum Hodgkin-Lymphom (Lymphogranulomatose) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Ursache liegt in einer durch Parasiten verursachten Lymphabflussstörung
B) Klinisch bedeutsam sind die sogenannten B-Symptome (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust)
C) Typisch ist eine schmerzlose Vergrößerung der stammnahem Lymphknoten (z.B. im Halsbereich)
D) Die Prognose ist sehr ungünstig (5-Jahres-Überlebensreate weniger als 10%)
E) Rezidive treten nicht auf
9. Ein 72-jähriger Patient stellt sich in Ihrer Praxis vor. Seit einem halben Jahr bestehe eine zunehmende Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit und starke Müdigkeit. Sie vermuten eine Leukämie als mögliche Ursache. Welche Aussage trifft zu?
A) Ein normaler Leukozytenwert im Blutbild schließt eine Leukämie aus
B) Die Abwesenheit von sogenannten B-Symptomen (Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust) schließt eine Malignom-Erkrankung aus
C) Geschwollene Halslymphknoten sind beweisend für eine Leukämie
D) Geschwollene Lymphknoten bei Leukämien sind typischerweise schmerzhaft
E) Eine Zahnfleischentzündung ist ein mögliches Symptom bei der akuten myeloischen Leukämie (AML)
10. Welche der folgenden Aussagen zur Hämophilie A und B (Blutkrankheit) trifft (treffen) zu? 1) Zur Behandlung von Kopfschmerzen bei Patienten mit Hämophilie sind Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure) zu bevorzugen 2) Petechien sind typische Symptome der Hämophilie 3) Ursachen der Hämophilie ist eine fehlende Thrombozyten-Bildung 4) Von Hämophilie sind überwiegend Frauen betroffen 5) Bei Hämophilie treten Einblutungen in große Gelenke auf (Hämarthrosen)
A) nur 5 ist richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 3 und 5 sind richtig
D) nur 1,2 und 5 sind richtig
E) nur 1,3 und 4 sind richtig
11. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Typische Folge(n)/Nebenwirkung(en) einer oralen Eisentherapie ist (sind): 1. Mundwinkelrhagden 2. Bierbraune Färbung des Urins 3. Schwarzfärbung des Stuhls 4. Magenbeschwerden 5. Störung der Resorption und damit der Wirkung verschiedener Medikamente
A) nur 3 ist richtig
B) nur 1,4 und 5 sind richtig
C) nur 3,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 4 sind richtig
E) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
12. Welche Aussagen trifft zu? Als Folge eines Vitamin-B12-Mangels entwickelt sich eine
A) mikrozytäre hyperchrome Anämie
B) mikrozytäre hypochrome Anämie
C) makrozytäre hyperchrome Anämie
D) makrozytäre hypochrome Anämie bei Erythrozyten mit basophiler Tüpfelung
E) hämolytische Anämie bei kugeligen Erythrozyten
13. Welche der folgenden Aussagen zur Leukämie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es handelt sich um eine malinge Entartung der roten Blutkörperchen
B) Die chronischen Verlaufsformen treten vor allem im Kindesalter auf
C) Die Thrombozytenanzahl ist stets unverändert
D) Es handelt sich um eine malinge Entartung der weißen Blutkörperchen
E) Typische Symptome sind u.a. Abwehrschwäche gegen Infektionen, Anämie und Blutungsneigung
14. Welche der folgenden Aussagen zum lymphatischen System trifft (treffen) zu? 1. Der Ductus thoracicus (Milchbrustgang) mündet in die Arteria subclavia sinistra 2. Schmerzlos vergrößerte, derbe Lymphknoten sprechen für eine lokale Infektion 3. Nach Splenektomie (operative Entfernung der Milz) besteht eine erhöhte Thrombose-und Sepsisgefahr 4. Beim Hyperspleniesyndrom kommt es häufig zur Polyglobulie 5. Der Thymus erreicht seine volle Funktion im lymphatischen System nach der Pubertät
A) nur 3 ist richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) nur 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten aus! Ursache der megaloblastären Anämie ist ein Mangel an
A) Eisen
B) Vitamin B12 (Cobalamin)
C) Folsäure
D) Vitamin C (Ascobinsäure)
E) Zink
16. Welche der folgenden Aussagen zum Eisenstoffwechsel bzw. zur Eisenmangelanämie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Hautblässe ist ein sicheres Anämie Symptom
B) In der Schwangerschaft sollte die Eisenzufuhr vermindert werden
C) Eine hypochrome mikrozytäre Anämie ist typisch für eine Eisenmangelanämie
D) Ein erhöhtes Ferritin kann bei einer Anämie ein Hinweis auf eine Tumorerkrankung sein
E) Zur Auffüllung der Eisenspeicher ist in der Regel eine orale Substitution von zwei Wochen Dauer ausreichend
17. Welche Aussage trifft zu? Eine Verlangsamung der BSG (Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit) ist am ehesten typisch für:
A) Plasmozytom
B) Thyreoiditis
C) Polyglobulie
D) Nephrotisches Syndrom
E) Schwangerschaft
18. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Symptomen einer allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) zählen: 1. Niesattacken 2. Urikaria 3. Behinderte Nasenatmung 4. Zähflüssiges gelbliches Nasensekret 5. Saisonale Häufung
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1,2 und 3 sind richtig
E) nur 1,3 und 5 sind richtig
19. Ein 7-jähriges Kind wird von seiner Mutter wegen Schnupfen und Niesreiz in Ihre Praxis gebracht. Welche der genannten Befunde sprechen am ehesten für eine allergische Ursache der Beschwerden? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Temperatur rektal 38,5 °C
B) Gerötete, juckende Augen
C) Periorale Blässe
D) Gleichzeitige Erkrankung von mehreren Mitschülern mit ähnlichen Beschwerden
E) Auftreten bzw. Verstärkung der Beschwerden bei Aufenthalt im Freien
20. Welche folgenden Aussagen zur Agranulozytose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es kommt zu einer leichten, schrittweisen Verminderung der Granulozyten
B) Die Agranulozytose kann nach einmaliger Einnahme eines Schmerzmedikamentes auftreten
C) Die Symptome bestehen in leichten Herzrhythmusstörungen und Dyspnoe
D) Fieber (Schüttelfrost), Angina tonsillaris und Stomatitis aphthosa können akut auftreten
E) Therapeutisch ist Bettruhe ausreichend
21. Welche Aussage trifft zu? Folsäuremangel führt bei Erwachsenen zu
A) Osteomalazie
B) Osteoporose
C) Rachitis
D) mikrozytärer hypochromer Anämie
E) mikrozytärer hyperchromer Anämie
22. Welche der folgenden Aussagen zum AB0-Blutgruppensystem trifft (treffen) zu? 1. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antigeneigenschaften der Erythrozyten 2. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antikörpereigenschaften der Lymphozyten 3. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antikörpereigenschaften der Thrombozyten 4. Die Blutgruppenmerkmale werden vererbt 5. Bei der Blutgruppe 0 liegen die Antigene A und B vor
A) nur 1 ist richtig
B) nur 5 ist richtig
C) nur 1 und 4 sind richtig
D) nur 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Eine Eosinophilie tritt typischerweise auf bei 1.Wurmerkrankungen 2. allergischem Asthma bronchiale 3. Urtikaria 4. Arzneimittelexanthem 5. Cushing-Syndrom
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
24. Vitaminmangelzustände können schwerwiegende gesundheitliche Störungen nach sich ziehen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 1. Der aplastischen Anämie liegt ein Vitamin D-Mangel zugrunde 2. Vitamin B12 und Folsäure sind essenziell für das Zellwachstum 3. Symptome eines Vitamin K-Mangels sind Zahnfleischblutungen und Mikrohämaturie 4. Unter den Funktionen des Vitamin E ist die Beteiligung am Sehvorgang am besten bekannt und erforscht 5. Die Ursache der Skorbuterkrankung ist weitgehend unbekannt
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 2 und 3 sind richtig
D) nur 2,3 und 4 sind richig
E) alle Aussagen sind richtig
25. Welche Aussage trifft zu? Als typischer Laborbefund bei einer Eisenmangelanämie gilt
A) MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) erhöht
B) Ferritin erniedrigt
C) Transferrin erniedrigt
D) Hämoglobin 12-16g/dl
E) Hämoglobin 13-17 g/dl (männer
26. Welche der folgenden Aussagen zum Thymus treffen zu? Wähen Sie zwei Antworten!
A) Der Thymus liegt im hinteren Mediastinum dorsal des Herzbeutels
B) Der Thymus liegt im mittleren Mediastinum innerhalb des Herzbeutels
C) Der Thymus liegt im oberen Mediastinum ventral des Herzbeutels
D) Der Thymus ist ein Teil des lymphatischen Systems
E) Im Thymus wird das Thyreotropin (TSH) gebildet
27. Welche Aussage trifft zu? Typisch für den Vitamin B12-Mangel ist/sind:
A) Sichelzellen im Blutausstrich
B) Zungenbrennen
C) Erhöhtes Hämoglobin
D) Heißhunger
E) Auftreten meist im Kindesalter
28. Welche Aussage zum Plasmozytom (multiples Myelom) trifft zu?
A) Eine Prophylaxe mit Vitamin D und Calcium halbiert das Erkrankungsrisiko
B) Es ist eine Erbkrankheit mit autosomal-dominanter Vererbung
C) Das mittlere Alter bei der Erstdiagnose liegt bei etwa 30 Jahren
D) Knochenschmerzen sind ein typisches Symptom
E) Bei dem geringsten Verdacht ist eine sofortige Liquorpunktion erforderlich
29. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Eine Patientin mit Zustand nach linksseitiger Entfernung der Brust bei Karzinom vor 2 Monaten bittet Sie um Ratschläge bezüglich der Prophylaxe eines Lymphödems. 1. Reduzierung der Trinkmenge (maximal 1,5 Liter/Tag) 2. Kochsalzreiche Ernährung 3. Hochlagern des Armes der betroffenen Seite 4. Hanteltraining des Armes der betroffenen Seite 5. Wasserbäder des Armes der betroffenen Seite mit körperwarmer Temperatur
A) nur 1 ist richtig
B) nur 3 ist richtig
C) nur 1 und 4 sind richtig
D) nur 2 und 3 sind richtig
E) nur 1, 3 und 5 sind richtig
30. Für welche Erkrankung spricht folgende Befundkonstellation? MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) vermindert, MCH (mittleres korpuskuläres Hämoglobin) vermindert, MCHC (mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration) vermindert, Ferritin vermindert
A) Folsäuremangel
B) Hämolytische Anämie
C) Aplastische Anämie
D) Eisenmangelanämie
E) Chronische Lebererkrankung
31. Welche der folgenden Aussagen zum lymphatischen System treffen zu? 1. Lymphknoten sind Filterstationen im Blutkreislauf 2. Die Milz ist Filterstation im Blutkreislauf 3. Der Thymus spielt für die zellvermittelte Immunität eine entscheidende Rolle 4. Die Lymphe wird dem Blutkreislauf hauptsächlich im Bereich der Vena cava inferior (untere Hohlvene) zugeführt 5. In der Milz werden unter anderem geschädigte Erythrozyten abgebaut
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
32. Welche der folgenden Aussagen zum Eisenstoffwechsel bzw. zur Eisenmangelanämie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) In der Schwangerschaft soll die Eisenzufuhr vermindert werden
B) Ein erhöhtes Ferritin kann bei einer Anämie ein Hinweis auf eine Tumorerkrankung sein
C) Hautblässe ist ein sicheres Anämiesymptom
D) Eine hypochrome mikrozytäre Anämie ist typisch für eine Eisenmangelanämie
E) Zur Auffüllung der Eisenspeicher ist in der Regel eine orale Substitution von zwei Wochen Dauer ausreichend
33. Welche Aussage trifft zu? Bei einem Patienten mit wiederholt erhöhter BSG ( Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit) bestimmen Sie die Eiweß-Elektrophorese. Es fällt eine spitze hohe Zacke des Gammaglobulins auf. Dies spricht am ehesten für
A) einen Befund ohne pathologische Bedeutung
B) ein Multiples Myelom (Plastmozytom)
C) eine Osteoporose
D) ein Antikörpermangel-Syndrom
E) ein Nephrotisches Syndrom
34. Welche Aufgabe im Organismus ordnen Sie der Milz zu?
A) Fettstoffwechsel
B) Produktion der Verdauungsenzyme
C) Bildung von Glucagon
D) Blutbildung beim Ungeborenen
E) Blutbildung beim gesunden Erwachsenen
35. Welche der genannten Befunde sprechen für ein Plasmozytom? 1. Vermehrung des Gesamteiweißes im Serum 2. Osteolytische Herde im Knochen 3. Hoher Blutdruck an der oberen, niedriger Blutdruck an der unteren Körperhälfte 4. Schmerzhafte Schwellung der Parotis 5. Anämie
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1, 2, und 5 sind richtig
C) nur 1, 3, und 5 sind richtig
D) nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
36. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den unspezifischen Abwehrmechanismen (sogenanntes angeborenes Immunsystem) gehören 1. Komplementsystem 2. T-Helferzellen 3. T-Gedächtniszellen 4. Antikörper 5. Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) Wählen Sie mehrere Antworten!
A) Nur die Aussagen 1 und 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
37. Welche der folgenden Aussagen zur Hämophilie A und B (Bluterkrankheit) trifft (treffen) zu? 1. Petechien sind typische Symptome der Hämophilie 2. Von Hämophilie sind überwiegend Frauen betroffen 3. Ursache der Hämophilie ist eine fehlende Thrombozyten-Bildung 4. Bei Hämophilie treten Einblutungen in große Gelenke auf (Hämarthrosen) 5. Zur Behandlung von Kopfschmerzen bei Patienten mit Hämophilie sind Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure) zu bevorzugen
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
38. Eine 45-jährige Patientin fiel Ihnen wegen übermäßiger Müdigkeit, Leistungsverminderung und einer blassen Hautfarbe auf. Daher veranlassten Sie eine Blutuntersuchung, die folgendes Ergebnis zeigte: Hämoglobin 9,8g/dl (Normwert 12,0-16,0 g/dl) MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) 102 fl (Normwert 85-98 fl) MCH (mittlerer korpuskulärer Hämoglobingehalt) 38 pg (Normwert 28-34 pg). Für welche der folgenden Diagnosen ist das Laborergebnis typisch? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eisenmangelanämie
B) Nierenerkrankung
C) Folsäuremangel
D) Tumoranämie
E) Vitamin-B12-Mangel
39. Welches der folgenden Aussagen zum Lymphsystem treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das Lymphsystem stellt ein geschlossenes Kreislaufsystem dar, in dem die Lymphe zirkuliert.
B) Die Lymphe wird über die Lymphgefäße in den rechten bzw. linken Venenwinkel (Angulus venosus) abgeführt
C) Die Lymphe wird in die Pfortader abgeführt
D) Die Lymphe fließt über die Lymphbahnen zur Peripherie, um dort über die Kapillaren in das venöse System aufgenommen zu werden
E) In den Lymphknoten reifen die B-Lymphozyten zu den Zellen der spezifischen Abwehr heran
40. Welche der folgenden Zellen sind an der Blutstillung beteiligt?
A) Lymphozyten
B) Monozyten
C) Erythrozyten
D) Granulozyten
E) Thrombozyten
41. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung können zur Diagnostik durchgeführt werden: 1) Körperliche Untersuchungen 2) Provokationstest 3) Hauttest 4) Anamneseerhebung 5) Blutabnahme zur Labordiagnostik
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 3 sind richtig
C) nur 1,2 und 3 sind richtig
D) nur 3,4 und 5 sind richtig
E) 1-5 alle sind richtig
42. Welche Aussage zu Leukozyten trifft zu?
A) Eine Leukozytose bedeutet eine Erhöhung der Gesamtleukozyten über 5000/Mikroliter (µl)
B) Eine Leukozytose kann durch die Vermehrung neutrophiler Granulozyten zustande kommen
C) Eine Leukozytose bewirkt meisten eine Beeinträchtigung der Fließeigenschaften des Blutes
D) Eine Leukozytose erfordert in der Regel einen Aderlass
E) Eine Rechtsverschiebung (Auftreten übersegmentierter neutrophiler Granulozyten) gibt den Hinweis auf einen akuten Infekt
43. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ursachen einer Anämie sind am ehesten:
A) Vitamin A-Mangel
B) Atrophische Gastritis
C) Chronische Niereninsuffizienz
D) Polyglobulie
E) Hämochromatose
44. Welche der folgenden Aussagen zum ABO-Blutgruppensystem trifft zu? 1. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Anitgeneigenschaften der Erythrozyten 2. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Antikörpereigenschaften der Lymphozyten 3. Die Blutgruppenmerkmale beruhen auf den Anitkörpereigenschaften der Thrombozyten 4. Die Blutgruppenmerkmale werden vererbt 5. Bei der Blutgruppe 0 liegen Antigene A und B vor
A) Nur die 1 ist richtig
B) Nur 5 ist richtig
C) Nur 1 und 4 sind richtig
D) Nur 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
45. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Erhöhte Hämoglobinwerte werden verursacht durch: 1. Chronischen Sauerstoffmangel 2. Exsikkose 3. Eisenmangel 4. Doping mit Erythropoetin (EPO) 5. Erhöhte Flüssigkeitszufuhr
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1,2 und 4 sind richtig
D) nur 1,4 und 5 sind richtig
E) nur 2,3 und 4 sind richtig
46. Welche der folgenden Aussagen treffen zur Anämie zu? 1. Eisenmangel ist die häufigste Ursache einer Anämie 2. Unter einer renalen Anämie versteht man einen chronischen Blutverlust über die Niere 3. Aderlass ist aufgrund der Stimulation der Blutbildung eine mögliche Behandlungsmethode bei leichtgradiger Anämie 4. Eine Anämie ist häufig das Symptom einer anderen Grunderkrankung, z.B. einer Infektion 5. Eine Eisenmangelanämie geht mit einer Verminderung des mittleren korpuskulären Volumens (MCV) der Erythrozyten einher
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
47. Welche Aussage zur Eisenmangelanämie trifft zu?
A) Die Eisenmangelanämie gehört zu den seltensten Formen der Anämie
B) Bei der Eisenmangelanämie ist die Hämoglobinkonzentration im Blut typischerweise erhöht
C) Eine Eisenmangelanämie ist typischerweise eine mikrozytäre hypochrome Anämie
D) Die häufigste Ursache der Eisenmangelanämie ist eine Resorptionsstörung von Eisen
E) Die Eisenmangelanämie kommt bei Männern häufiger vor als bei Frauen