Heilpraktikerprüfung Oktober 2019

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit den originalen Prüfungsfragen der Heilpraktikerprüfung Oktober 2019 zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Suizidrate ist hoch (ca.5-15 %)
B) Durch eine mehrmonatige neuroleptische Therapie lassen sich Rezidive dauerhaft verhindern
C Bei Patienten mit schizophrenem Residuum besteht für Heilpraktiker Behandlungsverbot
D) Bei chronischem Verlauf stehen häufig kognitive Störungen und sozialer Rückzug im Vordergrund der Symptomatik
E) Bei einer Erstmanifestation einer akuten Schizophrenie besteht für Heilpraktiker Meldepflicht
2. Welche Zuordnung von Erkrankungen und Erreger trifft zu?
A) Keuchhusten - Chlamydien
B) Trichinellose - Neisserien
C) Krätze _ Amöben
D) Tetanus - Clostridien
E) Diphtherie – Herpes Viren
3. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Ab einem Alter von 60 Jahren sollte entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut jährlich gegen folgende Erkrankung(en) geimpft werden: 1. Tetanus 2. Poliomyelitis 3. Influenza 4. Masern 5. Pertussis
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussage 3 ist richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 4 und 5 sind richtig
4. Welche der folgendne Aussagen zur Ausübung der Heilkunde treffen zu? 1. Der Heilpraktiker ist grundsätzlich befugt, Herz- und Kreislauferkrankungen zu behandeln 2. Um die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Allgemeine Heilpraktikererlaubnis) zu erlangen, sind Kenntnisse zu Infektionskrankheiten relevant 3. Ophtalmologische Erkrankungen sind dem Arztvorbehalt unterstellt 4. Für Heilpraktiker besteht für bestimmte Erkrankungen ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) 5. Psychiatrische Erkrankungen sind nur von einem Facharzt oder Psychologischen Psychotherapeuten zu behandeln
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
5. Welche der folgenden Aussagen zur Bulimia treffen zu? 1. In der Vorgeschichte lässt sich häufig eine Episode einer Anorexia nervosa nachweisen 2. Die Betroffenen betreiben teilweise einen Missbrauch von Abführmitteln, Schilddrüsenpräparaten oder Diurektika 3. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen 4. Der Body-Maß-Index liegt typischerweise unter 17,5 kg/m2 5. Die Betroffenen zeigen häufig depressive Symptome
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
6. Sie vermuten bei einem ihrer Patienten eine euthyreote Struma. Welche der folgenden Untersuchungen sind als Basisdiagnostik geeignet? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bestimmtung des TSH basal-Wertes im Serum
B) Bestimmung des Jodidspiegels im Serum
C) Sonografie der Schilddrüse
D) Röntgenaufnahme des Thorax
E) Feinaderpunktion der Schilddrüse
7. Welche der folgenden Erkrankungen sind für den Heilpraktiker nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtig? 1. Keuchhusten 2. Masern 3. Infektiöse Mononukleose 4. Tuberkulose 5. Mumps
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
8. In welche der folgenden Blutgefäße fließt sauerstoffreiches Blut? Wählen Sie zwei Antworten
A) Lungenvenen /Venae pulmonales)
B) Obere Hohlvene (Vena cava superior)
C) Pfortader (Vena portae)
D) Truncus coeliacus
E) Truncus pulmonalis
9. Welche der folgenden Aussagen zum Pankreas und zu Erkrankungen des Pankreas treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten
A) Bei einer akuten Pankreatitis ist mit erhöhten Werten der Enzyme ⍺-Amylase und Lipase im Serum zu rechnen
B) Die häufigste Ursache für die chronische Pankreatitis sind Gallengangsteine
C) Leitsymptom für die chronische Pankreatitis sind kolikartige Schmerzen im linken Oberbauch
D) Im Pankreas werden sowohl Hormone mit blutzuckersenkender als auch mit blutzuckersteigender Wirkung produziert
E) Im weiteren Verlauf einer chronischen Pankreatitis kommt es häufig zu ausgeprägten Hypoglykämien
10. Bei einem 5-jährigen Kind mit einem akuten Infekt der Atemwege verschlechtert sich der Zustand rapide: Es tritt hohes Fieber über 39,5 ᴼC auf. Das Kind erbricht, hat Kopfschmerzen, ist benommen und nimmt eine Schonhaltung mit Überstreckung des Kopfes und Anwinkeln der Beine ein. Welche Erkrankung liegt am ehesten vor?
A) Lungenentzündung
B) Influenza
C) Harnwegsinfektion
D) Meningitis
E) Masern
11. Bei welchen der folgenden Symptome denken Sie nach einer intraglutealen i.m.-Injektion an eine systemische allergische Reaktion? 1. Urtikaria 2. Übelkeit, Brechreiz 3. Juckreiz 4. Schmerzen am Injektionsort 5. Parästhesien im gleichseitigen Bein
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
12. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Für Heilpraktiker mit allgemeiner Erlaubnis besteht Behandlungsverbot für: 1. Parathyphus 2. Scharlach 3. Botulismus 4. Milzbrand 5. Herpes labialis (Herpes-simplex-Virus Typ1)
A) Nur die Aussagen 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
13. Welche der folgenden Aussagen zur Leberzirrhose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei der Leberzirrhose ist auf eine streng eiweißfreie und kalorienarme Diät zu achten
B) Varizenblutungen in der Speiseröhre sind eine Komplikation der Leberzirrhose
C) Eine gefürchtete Folge der Leberzirrhose ist die hepatische Enzephalopathie
D) Die Leberzirrhose ist die typische Folge einer Hepatitis A
E) In der Regel ist die Leberzirrhose reversibel
14. Welche der folgenden Aussagen zur posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) treffen nach ICD10 zu? 1. Symptome klingen innerhalb von 3 Tage nach belastendem Ereignis ab 2. Häufig bestehen komorbide psychische Störungen 3. Traumafokussierte Psychotherapieverfahren sind grundsätzlich kontraindiziert 4. Nach Traumata entwickeln die meisten der Betroffenen eine PTBS 5. Typisch ist das wiederholte Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen oder Träumen
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Therapieziele der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger sind: 1. Sicherstellung des Überlebens 2. Abstinenz von unerlaubt erworbenen oder erlangten Opioiden 3. Reduktion der psychotherapeutischen Behandlungen 4. Reduktion der Straffälligkeit 5. Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und am Arbeitsleben
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
16. Als Sie spätabends einen U-Bahnsteig betreten, finden Sie dort eine bewusstlose Person vor. Puls und Atmung sind nicht feststellbar. Welche der folgenden Aussagen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (Reanimation) treffen zu? 1. Die Herzdruckmassage sollte mit einer Frequenz von 60/min durchgeführt werden 2. Vor der Druckmassage sollte in jedem Fall zunächst zweimal beatmet werden 3. Wenn ein Helfer sich eine Beatmung nicht zutraut, ist eine ununterbrochene Herzdruckmassage eine akzeptable Alternative 4. Die Nutzung eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) ist dem geschulten Personal, z.B. Rettungsdienst vorbehalten 5. Vor Beginn der Reanimationsmaßnahmen ist zunächst ein Hilferuf abzugeben
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
17. Für welche der folgenden Erreger ist die Inhalation von erregerhaltigem Staub ein typischer Übertragungsweg? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Haemophilus influenzae
B) Coxiella burnetii (Erreger des Q-Fiebers)
C) Meningokokken
D) Hantaviren
E) Pneumokokken
18. Welche Aussage zur Hypotonie trifft zu?
A) Für die Diagnose der orthostatischen Hypotonie ist der Ruheblutdruck entscheidend
B) Eine arterielle Hypotonie muss in der Regel medikamentös behandelt werden
C) Die orthostatische Hypotonie tritt bevorzugt bei Sportlern auf
D) Niedriger Blutdruck tritt meist als primäre Hypotonie auf
E) Bei der orthostatischen Hypotonie kommt es bei intaktem Nervensystem reaktiv zu einer Parasympathikusaktivierung mit Bradykardie
19. Welche der folgenden Aussagen zu funktionellen Herzbeschwerden treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Typische Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) können nachgewiesen werden
B) Bei gehäuften diagnostischen Abklärungen ergibt sich die Gefahr der Überbewertung der Symptome durch den Patienten
C) Die Beschwerden treten unter körperlicher Belastung auf
D) Die Gabe von Nitro-Spray (Glyceroltrinitrat, z.B. Nitrolingual®) hilft prompt
E) Körperliches Training und Entspannungstechniken können helfen, die Beschwerden zu lindern
20. Welche der folgenden Nebenwirkungen treffen typischerweise für Parasympatholytika (z.B. Atropin) zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Mundtrockenheit
B) Senkung des intraokulären Drucks
C) Akkommodationsstörung
D) Vermehrter Stuhldrang
E) Bradykardie
21. In Ihrer Praxis wird ein 7-jähriges Kind vorgestellt. Die Mutter berichtet von folgenden Auffälligkeiten: Seit etwa 4 Tagen: Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit. Seit gestern: Fieber, dunkler Urin, heller Stuhl, gelbliche Skleren. Außerdem erfahren Sie, dass die Familie von ca. 4 Wochen zum Badeurlaub in Ägypten war. Dort sei das Kind nicht krank gewesen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sie empfehlen fiebersenkende Medikamente, körperliche Schonung und Wiedervorstellung nach 3 Tagen
B) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis A
C) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis B
D) Es besteht dringender Verdacht auf Hepatitis C
E) Ein Zusammenhang zwischen der Erkrankung und der Urlaubsreise ist wahrscheinlich
22. Welche Aussagen trifft zu? Eine arteriellen Hypertonie
A) ist bei Patienten über 60 Jahren erst ab systolischen Werten über 160mmHg behandlungsbedürftig
B) kann zu einer Nierenschädigung mit Proteinurie führen
C) tritt bei Jugendlichen nicht auf
D) kann aufgrund des harten Pulses bereits palpatorisch diagnostiziert werden
E) darf in der Schwangerschaft wegen des hohen Risikos einer fetalen Schädigung nicht medikamentös behandelt werden
23. Welche der folgenden Aussagen zur chronischen obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) treffen zu? 1. Zur Diagnose einer COPD reicht eine Anamnese mit entsprechender Klinik aus 2. COPD ist heilbar 3. Zu den wichtigsten Therapiemaßnahmen gehört der Verzicht auf das Rauchen 4. Bei COPD Patienten wird von der ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut eine aktive Immunisierung gegen Pneumokokken und Influenza empfohlen 5. Körperliches Training ist als Therapiemaßnahme kontraindiziert
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
24. Welche der folgenden Aussagen zur Leberfunktion treffen zu? 1. Die Leber ist beim gesunden Erwachsenen blutbildendes Organ 2. Die Leber speichert Glykogen 3. Die Leber entgiftet den ZNS-toxischen Stoff Ammoniak 4. Die Leber bildet Faktoren des Gerinnungssystems 5. Die Leber spielt bei der Regulation des Blutdruckes eine entscheidende Rolle
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
25. Welche der folgenden Aussagen zum Basalzellkarzinom treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das Basalzellkarzinom ist ein sehr häufiger nicht gutartiger Hauttumor des Menschen
B) Das Basalzellkarzinom metastiert in über 90% der Fälle sehr früh
C) Es tritt vor allem an lichtexponierten Stellen, wie Gesicht, Kopf, Hals und Dekolleté auf
D) Beim Basalzellkarzinom besteht eine hohe spontane Selbstheilungstendenz
E) Das Basalzellkarzinom tritt in der Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen am häufigsten auf
26. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Erreger einer Urethritis (Harnröhrenentzündung) kommen in Betracht: 1. Chlamydien 2. Mykoplasmen 3. Herpesviren 4. Neisserien 5. Kolibakterien
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
27. Welche der genannten Knochen gehören zu den Handwurzelknochen? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Würfelbein (Os cuboideum)
B) Dreiecksbein (Os triquetrum)
C) Mondbein (Os lunatum)
D) Keilbein (Os sphenoidale)
E) Sprungbein (Talus)
28. Welche Aussage trifft zu? „Steppergang“ und Spitzfußstellung spricht für eine Schädigung des
A) Nervus medianus
B) Nervus peroneus
C) Nervus trigeminus
D) Nervus trochlearis
E) Kleinhirns
29. Eine 34-jährige Patientin kommt mit einer vor 4 Tagen aufgetretenen Rötung oberhalb des rechten Sprunggelenkes in die Praxis. Die ringförmige Hautrötung habe sich in den letzten Tagen ausgedehnt; die Patientin gibt keine weiteren Beschwerden an. Sie sei vor 2 Wochen aus einem Wanderurlaub in Österreich zurückgekehrt. Bei der körperlichen Untersuchung finden Sie ein kreisrundes Erythem von ca. 6 cm Durchmesser mit einer zentralen Aufhellung. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es handelt sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine allergische Hautreaktion
B) Die Reiseanamnese gibt in diesem Fall einen wichtigen Hinweis auf die vorliegende Erkrankung
C) Zur Prävention gegen die vorliegende Erkrankung gibt es eine Schutzimpfung
D) Die Gabe eines Glukokortikoid-Präparates ist sinnvoll zur Behandlung der vermuteten Erkrankung
E) Die Verdachtsdiagnose ist eine Erkrankung durch eine bakterielle Infektion
30. Welche der folgenden Symptome stützen den Verdacht auf eine Netzhautablösung? 1. Wahrnehmung von „Lichtblitzen“ 2. Wahrnehmung von „Schatten“ 3. Wahrnehmung von „Schleier“ 4. Einseitige heftige Augenrötung 5. Starke Schmerzen des betroffenen Auges
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
31. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei einem laborchemisch gesicherten Nachweis eines Primäraffektes der Syphilis
A) sind lokal antiseptische Maßnahmen ausreichend
B) besteht Behandlungsverbot für Heilpraktiker
C) besteht Infektionsgefahr
D) hat der Heilpraktiker die Pflicht, den Sexualpartner des Patienten zu informieren
E) besteht keine Gefahr der Ausbildung neurologischer Symptome im weiteren Krankheitsverlauf
32. Aufgeregt bittet eine Mutter um einen dringenden Hausbesuch bei ihrem 16-jährigen Sohn. Er habe plötzlich heftigste Schmerzen in einem Hoden bekommen und sei beinahe ohnmächtig geworden. Er liege nun schweißgebadet im Bett, der Hoden sei geschwollen. Welche der folgenden Diagnosen sind am wahrscheinlichsten? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Varikozele des Hodens
B) Hodentorsion
C) Urethritis
D) Eingeklemmte Inguinalhernie
E) Begleitorchitis bei Mumps
33. Welche der folgenden Aussagen zur Schwangerschaft treffen am ehesten zu? Wählen Sie zwei Antworten?
A) In der Schwangerschaft ist eine Gewichtszunahme von etwa 10-12 kg normal
B) Tägliches Erbrechen in der 16. – 22. Schwangerschaftswoche tritt häufig auf und ist in der Regel harmlos
C) Die durchschnittliche Dauer einer normalen Schwangerschaft beträgt 30 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Menstruation
D) Der Folsäurebedarf ist in der Schwangerschaft vermindert
E) Bei einem vorzeitigen Blasensprung sollte die Schwangere sofort liegend in die Klinik gebracht werden.
34. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer Hyperthyreose sind 1. Obstipation 2. feinschlägiger Tremor 3. Gesichtszunahme 4. Tachykardie 5. Kälteintoleranz
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
35. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Ursachen einer Hyperkalzämie gehören: 1. Hyperpararathyreoidismus 2. Bronchialkarzinom 3. Immobilisation 4. Medikamente, z.B. Thiaziddiuretika 5. Knochenmetastasen
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
36. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als formale Denkstörungen gelten: 1. Gedankenausbreitung 2. Gedankenabreißen 3. Neologismen 4. Gedankenentzug 5. Ideenflucht
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
37. Bei Ikterus wird zwischen prähepatischem, intrahepatischem und posthepatischem Ikterus unterschieden. Durch welche der folgenden Erkrankungen wird ein intrahepatischer Ikterus verursacht? 1. Leberzirrhose 2. Gallensteine 3. Stauungsleber bei Rechtsherzinsuffizienz 4. Sichelzellkrankheit 5. Hepatitis A
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
38. Während der therapeutischen Sitzung sagt der 60-jährige, verwitwete, depressive Patient nebenbei im Gespräch über seinen Stress am Arbeitsplatz: „ Am liebsten wäre es mir, es gäbe einen Knall und ich wäre tot!“ Welche Aussage zum therapeutischen Vorgehen trifft am ehesten zu?
A) Der Therapeut sollte erst darauf eingehen, wenn der Patient noch einmal darauf zu sprechen kommt
B) Der Therapeut sollte nicht darauf eingehen, weil er sonst die Todeswünsche verstärken könnte
C) Der Therapeut sollte sogleich die Polizei anrufen und den Patienten wegen Selbstgefährdung einweisen lassen
D) Der Therapeut sollte abklären, wie konkret die Todeswünsche ausgeprägt sind
E) der Therapeut sollte das eigentliche Gespräch über den Arbeitsstress fortsetzen, da der Patient vor 5 Sitzungen einen NON-Suizid-Vereinbarung abgeschlossen hat.
39. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Charakteristisch für Morbus Parkinson sind: 1. Ruhetremor 2. Demenz als Frühsymptom 3. Rigor 4. Hypokinese 5. Lebhaftes Mitschwingen der Arme beim Gehen
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
40. Welche Aussage trifft zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der akuten Mastoiditis
A) handelt es sich um eine Entzündung der Brustdrüse
B) besteht Druckschmerz über dem Warzenfortsatz sowie Schwellung hinter dem Ohr mit abstehendem Ohr
C) ist es empfehlenswert, therapeutisch Zwiebelsäcke aufzulegen
D) kann es zu einer eitrigen Sekretion aus der Brustdrüse kommen
E) Besteht die Gefahr einer Hirnabszesses
41. Welche der folgenden Aussagen zur Psoriasis trifft (treffen) zu? 1. Das Vorhandensein von Juckreiz schließt die Diagnose Psoriasis weitgehend aus 2. Die Psoriasis ist eine Erkrankung des frühen Kindesalters 3. Bei der Psoriasis treten für die Erkrankung typische Nagelveränderungen auf 4. Eine therapeutische Maßnahme zur Entfernung der Schuppenauflagerungen sind mechanische Abbürstungen 5. Durch mechanische Reizung der Haut z.B Kratzen ist die Bildung neuer Psoriasis Herde provozierbar
A) Nur die Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
42. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Wer beschließt nach dem Unterbringungsrecht (z.B. Psychisch-Kranken-Gesetz) die Unterbringung eines psychisch Kranken? 1. Der Hausarzt 2. Der Betriebsarzt 3. Ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 4. Das Gericht 5. Das Gesundheitsamt
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
43. Welche Aussage trifft zu? Risikofaktor für eine Harnwegsinfektion ist:
A) Hypertonie
B) Übermäßiger Fleischgenuss
C) Übermüdung
D) Gravidität
E) Hohe Trinkmenge
44. Bei einem Schlaganfall können Paresen der Extermitäten die Folge sein. In welchem Bereich sind die Paresen in der Regel zu erwarten, wenn im Großhirn die Schädigung auf der rechten Seite zu finden sind?
A) Im Bereich der unteren Extremitäten rechts und im Bereich der oberen Extremitäten auf der linken Seite
B) Im Bereich der unteren Extremitäten links und im Bereich der oberen Extremitäten auf der rechten Seite
C) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der rechten Seite
D) Im Bereich der oberen und unteren Extremitäten auf der linken Seite
E) Im Bereich der unteren Extremitäten auf beiden Seiten, nicht jedoch im Bereich der oberen Extremitäten
45. In allgemeinen Heilpraktiker-Praxen werden auch invasive Tätigkeiten durchgeführt. Welche der folgenden Aussagen zur Hygiene treffen zu? 1. Eine sachgerechte Händehygiene wird durch das Tragen von Schmuck an den Händen oder Unterarmen beeinträchtigt 2. Bei der Sterilisation handelt es sich um ein Verfahren, durch das ein Objekt von möglichst allen lebenden Mikroorganismen einschließlich ihrer Ruhestadien (z.B. Sporen) befreit wird 3. Nach einer invasiven Tätigkeit ist nach dem Ausziehen der Handschuhe eine hygienische Händedesinfektion vorzunehmen 4. Das Anbruch- oder das Ablaufdatum eines Händedesinfektionsmittels ist auf dem Behältnis oder separat zu dokumentieren 5. Laut KRINKO-Empfehlung (Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert-Koch-Institut) sind nach jedem Patientenkontakt die Hände zu waschen
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
46. Welche Aussage trifft zu? Der Zustand eines Patienten, der schläfrig, schwer ansprechbar, aber weckbar ist, wird bezeichnet als
A) Benommenheit
B) Delir
C) Koma
D) Somnolenz
E) Stupor
47. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Im Erwachsenenalter sollte(n) bei einem länger bestehenden Diabetes melitus folgende Untersuchung(en) zur Frühdiagnose von Folgeschäden etwa einmal jährlich durchgeführt werden: 1. Computertomographie des Abdomens 2. Augenärztliche Untersuchung 3. Insulinspielbestimmung im Serum 4. Lungenfunktionstest 5. Hörprüfung
A) Nur die Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
48. Welche der folgenden Aussagen zur akuten infektiösen Enteritis treffen zu? 1. Eine akute infektiöse Enteritis ist besonders im Säuglings- und Kleinkindalter häufig 2. Je dünner ein Kind mit akuter infektiöser Enteritis ist, desto größer ist das Risiko eine Dehydration zu entwickeln 3. Gegen Rotaviren, einen häufigen Erreger einer akuten infektiösen Enteritis, ist eine Impfung bislang noch nicht möglich 4. Eine diagnostische Erregersuche ist im Allgemeinen bei erwachsenen Patienten in gutem Allgemeinzustand nicht notwendig 5. Die Therapie beruht auf einer mehrtägigen Nahrungskarenz
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
49. Welche der folgenden Aussagen zu Erkrankung der Herzklappen treffen zu? 1. Eine Fortleitung des Geräusches in die Karotiden kann bei der Aortenstenose auftreten 2. Typisch für eine Aortenstenose ist eine große Blutdruckamplitude 3. Bei der höhergradigen Aortenstenose besteht die Gefahr des plötzlichen Herztodes 4. Bei der höhergradigen Aortenklappeninsuffizienz ist ein systolisches und ein diastolisches Geräusch zu hören 5. Bei der Aortenklappeninsuffizienz sind schon im Frühstadium periphere Ödeme erkennbar
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
50. Welche der folgenden Aussagen zu alkoholbedingten Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ein Delirium tremens bessert sich in der Regel rasch durch hochdosierte Vitamin C (ascorbinsäure) Gabe
B) Die Wernicke- Enzephalopathie beruht auf ein Vitamin b1 (Thiamin) Mangel
C) Spider naevi (Spinnennävi, Gefäßsternchen) auf der Haut sind ein möglicher Hinweis auf eine Leberzirrhose
D) Die Alkoholhalluzinose ist gekennzeichnet durch ausgeprägte vegetative Symptome und Orientierungsstörungen
E) Die Suizidrate ist bei Alkoholkranken eher geringer als bei der Normalbevölkerung
51. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den typischen Symptomen der Tuberkulose gehören: 1. Nachtschweiß 2. Juckreiz 3. Gewichtsverlust 4. Einblutungen in Gelenke 5. Subferbile Temperaturen
A) Nur die Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
52. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Symptomen und Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose gehören: 1. Beinumfangsdifferenz 2. Schwere- und Spannungsgefühl 3. Schmerzen in der Wade bei Dorsalflexion des Fußes bei gestrecktem Bein (Homans-Zeichen) 4. Blasse, kühle Haut 5. Druckschmerzhafte Fußsohle des betroffenen Beines (Payr-Zeichen)
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
53. Ein 54-jähriger Mann kommt mit reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit „starken Schmerzpflastern“ behandelt worden. Der Mann beklagt, dass er seit etwa 1 Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
54. Welche der folgenden Aussagen treffen zur Anämie zu? 1. Eisenmangel ist die häufigste Ursache einer Anämie 2. Unter einer renalen Anämie versteht man einen chronischen Blutverlust über die Niere 3. Aderlass ist aufgrund der Stimulation der Blutbildung eine mögliche Behandlungsmethode bei leichtgradiger Anämie 4. Eine Anämie ist häufig das Symptom einer anderen Grunderkrankung, z.B. einer Infektion 5. Eine Eisenmangelanämie geht mit einer Verminderung des mittleren korpuskulären Volumens (MCV) der Erythrozyten einher
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
55. Welche der folgendne Aussagen treffen zu? Zu den Ursachen einer Herzinsuffizienz zählen: 1.Herzinfarkt 2. Herzklappenfehler 3. Herzrhytmusströrungen 4.Pericarditis calcarea ("Panzerherz") 5.Myokarditis
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
56. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zum Krankheitsbild eines unbehandelten Diabetes mellitus Typ 1 im Kindesalter gehören:
A) Polyurie
B) Gewichtszunahme
C) Vermindertes Durstgefühl
D) Sekundäre Enuresis
E) Lippenzyanose
57. Welche Aussage trifft zu? Währens einer Behandlung mit Cumarin (z.B. Marcumar) besteht grundsätzlich eine Kontraindikation gegen
A) s.c. - Injektionen
B) i.v. - Injektionen
C) i.m. - Injektionen
D) Betablocker
E) eine Kompressionstherapie
58. Bei einem 4-jährigen Jungen besteht seit einigen Wochen eine Gangstörung mit Hinken und gleichzeitigen Knieschmerzen sowie eine Bewegungseinschränkung der Innenrotation und Abduktion der Hüfte. Welche Erkrankung liegt am ehesten vor?
A) Ruptur des vorderen Kreuzbands
B) Morbus Perthes
C) Myelomeningozele
D) Hodentorsion
E) Apophysitis calcanei (Zeizzustand des Fersenbeines am Sehnenansatz)
59. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Eine sachgerecht durchgeführte Händedesinfektion mit einem Präparat auf Alkoholbasis ist zur Abtötung folgender Erreger geeignet: 1. Clostridium perfringens-Sporen (Erreger von Gasbrand) 2. Mycobacterium tuberculosis 3. Staphylococcus aureus 4. EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli) 5. Dermatophyten-Sporen
A) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
60. Welche der folgenden Aussagen zur Labordiagnostik des Kohlenhydratstoffwechsels treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Im oralen Glukosetoleranztest (oGTT) spricht man von einer normalen Glukosetoleranz, wenn der Zweistundenwert 200 mg/dl (11,1 mmol/l) nicht übersteigt
B) Wird im Urinstreifentest (z.B. Combur 9 Test®) auf Glukose negativ getestet, ist ein Diabetes mellitus ausgeschlossen
C) Glukosewerte sollen zur Diagnostik von Diabetes mellitus in der Regel im venösen Plasma gemessen werden
D) Bei einem Nüchternblutzucker von 140 mg/dl (7,8 mmol/) spricht man von einer „ Abnormen Nüchtern-Glukose“
E) HbA1c markiert als „Blutzuckergedächtnis“ die Blutzuckerstoffwechsellage des Patienten in den letzten 6 bis 8 Wochen