Heilpraktikerprüfung Oktober 2013

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit den originalen Prüfungsfragen der Heilpraktikerprüfung Oktober 2013 zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen zum Prostatakarzinom trifft (treffen) zu? 1. Meist besteht gleichzeitig eine Syphilis 2. Eine Metastasierung erfolgt gehäuft in Knochen 3. Die Symptome können zunächst ähnlich wie bei einer gutartigen Prostatahyperplasie sein 4. Ein typisches Frühsymptom ist Blut im Urin 5. Eine Erhöhung des prostataspezifischen Antigens (PSA) ist beweisend für ein Karzinom.
A) nur 4 ist richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
2. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den Hauptursachen eines Ulcus cruris zählen:
A) Chronisch arterielle Verschlusskrankheit
B) Chronisch venöse Insuffizienz
C) Chronisches Ulcus ventriculi
D) Adipositas
E) Allergien
3. Ein neuer Patient berichtet Ihnen, dass er von seinem Hausarzt mit Euthyrox® (Levothyroxin) behandelt wird. Für welche Erkrankung spricht diese Behandlung?
A) Herzinsuffizienz
B) Gicht
C) Schilddrüsenunterfunktion
D) Diabetes mellitus
E) Niereninsuffizienz
4. Bei der Untersuchung eines Patienten fällt Ihnen rechts-basal ein fehlendes Atemgeräusch sowie eine Klopfschalldämpfung auf. Welche der folgenden Diagnosen kommt dafür am ehesten in Betracht?
A) Lungenemphysem
B) Pneumothorax
C) Bronchitis
D) Asthma bronchiale
E) Pleuraschwarte
5. Welche Aussage trifft zu? Zeichen eines akuten peripheren arteriellen Gefäßverschlusses sind:
A) Schmerz, Pulslosigkeit, Rötung
B) Schmerz, Parese, Schwellung
C) Schmerz, Blässe, Pulslosigkeit
D) Schmerz, Blässe, harter Puls
E) Schwellung, Rötung, schneller Puls
6. Welche der folgenden Aussagen treffen auf die Epididymitis (Nebenhodenentzündung) zu? 1. Der Schmerz ist plötzlich (häufig auch nachts) einsetzend und von stärkstem Charakter 2. Meist nehmen die Schmerzen beim Anheben des Skrotums ab (Prehn-Zeichen positiv) 3. Die Schmerzen werden durch Anheben des Hodens verstärkt (Prehn-Zeichen negativ) 4. Die Schmerzen nehmen langsam zu, breiten sich entlang des Samenstrangs bis zur Leistenregion aus 5. Die Ursache ist meist eine fortgeleitete Infektion bei Harnwegsinfektion
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
7. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Als Ursache einer einseitigen Pupillenerweiterung kommen in Betracht: 1. subdurale Blutung 2. Hirninfarkt 3. systemische Vergiftung 4. intravenöse Drogeninjektion 5. Schädel-Hirn-Trauma
A) nur 1, 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 2 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2, und 5 sind richtig
D) nur 2, 4, und 5 sind richtig
E) nur 3, 4 und 5 sind richtig
8. Welche der folgenden Erkrankungen können zu einer vergrößerten Milz führen? 1. Pfortaderhochdruck 2. Röteln 3. Formen der Leukämie 4. Hämolytische Anämien 5. Infektiöse Mononukleose
A) nur 2 und 5 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 3 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
1-5, alle sind richtig
9. Sie denken bei einem Patienten mit Hautveränderungen an ein atopisches Ekzem. Welche der genannten Befunde oder anamnestischen Hinweis stützen ihren Verdacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Juckreiz
B) Tüpfelnägel
C) Striae distensae
D) Milchschorf im Säuglingsalter
E) Xanthelasmen
10. Welche der folgenden Anzeichen treffen für eine Hypothyreose zu? 1. Gesteigerte Reflexe 2. Müdigkeit 3. Gewichtszunahme 4. Neigung zur Steigerung der Körpertemperatur 5. Neigung zur Obstipation
A) nur 1, 2 und 4 sind richtig
B) nur 1, 3 und 5 sind richtig
C) nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
11. Welche Auswahl trifft zu? Das sogenannte Zahnradphänomen spricht am ehesten für:
A) Multiple Sklerose
B) Morbus Alzheimer
C) Morbus Parkinson
D) Morbus Meniére
E) Epilepsie
12. Welche der folgenden Komplikationen sind typisch für eine fortgeschrittene Leberzirrhose? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Krampfanfall
B) Ödeme
C) Zyanose
D) Arterielle Hypertonie
E) Enzephalopathie
13. Welche der folgenden Aussagen zum Kreislauf treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) über die Lungenvenen fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge
B) über die Lungenvenen fließt sauerstoffreiches Blut zum Herzen
C) über die Lungenarterie fließt sauerstoffreiches Blut zur Lunge
D) über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zum Herzen
E) über die Lungenarterie fließt sauerstoffarmes Blut zur Lunge
14. Welche Aussage zu Pyramidenbahnzeichen trifft zu?
A) Pyramidenbahnzeichen liegen vor, wenn bei einer Meningitis eine erhöhte Lichtempfindlichkeit besteht
B) Das Pyramidenbahnzeichen ist eines der drei Kardinalsymptome bei einem Morbus Parkinson
C) Pyramidenbahnzeichen treten bei einer Schädigung des 1. motorischen Neurons auf
D) Durch das Pyramidenbahnzeichen werden vor allem Störungen der Sensibilität geprüft
E) Pyramidenbahnzeichen werden durch eine Untersuchung des Augenhintergrundes geprüft
15. Welche der folgenden Ursachen können zu einem Aszites führen? 1. Rechtsherzinsuffizienz 2. Leberzirrhose 3. Akuter Gichtanfall 4. Ovarialkarzinom 5. Dekompensierte Niereninsuffizienz
A) nur 1 und 5 sind richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
16. Welche Aussage zur Gicht trifft zu?
A) Die Gicht zeigt typischerweise einen symmetrischen Befall der Fingergrundgelenke
B) Eine Fastenkur kann einen Gichtanfall auslösen
C) Typisch für die Gicht ist ein rötlicher, beim Stehenlassen nachdunkelnder Urin
D) Das HDL-Cholesterin ist bei Gichtpatienten in der Regel stark erhöht
E) Ein Gichtanfall tritt typischerweise 2-6 Wochen nach einem Harnwegsinfekt oder Magen-Darm-Infekt auf
17. Bei welchen der folgenden Krankheiten besteht für einen Heilpraktiker ein Behandlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Dickdarmdivertikulitis
B) Verrucae vulgares (gewöhnliche Warzen)
C) Masern
D) Infektiöse Mononukleose
E) Malaria
18. Welche Aussage zum Plasmozytom (multiples Myelom) trifft zu?
A) Eine Prophylaxe mit Vitamin D und Calcium halbiert das Erkrankungsrisiko
B) Es ist eine Erbkrankheit mit autosomal-dominanter Vererbung
C) Das mittlere Alter bei der Erstdiagnose liegt bei etwa 30 Jahren
D) Knochenschmerzen sind ein typisches Symptom
E) Bei dem geringsten Verdacht ist eine sofortige Liquorpunktion erforderlich
19. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei einem Ihrer Patienten wurde während eines Klinikaufenthaltes festgestellt, dass er Hepatitis-B-Virusträger ist. Zu den typischen Ansteckungsrisiken für Hepatitis B zählen: 1. Intravenöse Drogenabhängigkeit 2. Sexuelle Kontakte 3. Verschmutztes Trinkwasser 4. Tätigkeit im medizinischen Bereich 5. Tröpfcheninfektion
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
20. Welche Aussage trifft zu? Ein 63-jähriger Patient mit lange bestehender insulinpflichtiger Zuckerkrankheit berichtet von "Brennen" an den Fußsohlen: Sie stellen bei der Untersuchung distal betonte, symmetrische Sensibilitätsstörungen der Füße beidseits, ein vermindertes Vibrationsempfinden und eine verminderte Schmerzempfindlichkeit fest. Es besteht am ehesten ein/e
A) Morbus Parkinson
B) Neuroborreliose
C) Kauda-Syndrom
D) Multiple Sklerose
E) periphere Polyneuropathie
21. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Hinweise für eine rheumatoide Arthritis sind: 1. Positive Rheumafaktoren 2. Morgensteifigkeit 3. Rheumaknoten 4. Symmetrischer Befall 5. Ketonkörper im Urin
A) nur 1 und 4 sind richtig
B) nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
22. Welche Aussage zum Mammakarzinom trifft zu?
A) Knochenmetastasen sind selten zu beobachten
B) Eine familiäre Häufung wird nicht beobachtet
C) Metastasen treten erst im Spätstadium auf
D) Vergrößerte axilläre Lymphknoten können ein Hinweis sein
E) Am häufigsten wird das Karzinom im unteren inneren Quadranten beobachtet
23. Welche Zuordnung zu Veränderungen/Erkrankungen des Bewegungsapparates trifft zu?
A) Gonarthrose-angeborene Entwicklungsstörung der Hüftpfanne
B) Skoliose-Rundrücken
C) Hyperlordose-Seitverbiegung der Wirbelsäule
D) Spondylarthrose-degenerative Veränderung an den kleinen Wirbelgelenken
E) Periarthropathia humeroscapularis-degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule
24. Zur Überprüfung der Nervenwurzelsegmente dienen Reflexe. Welche Zuordnung trifft am ehesten zu?
A) Bizepssehnenreflex (BSR) C1/C2
B) Achillessehnenreflex (ASR) L1/L2
C) Patellarsehnenreflex (PSR) L3/L4
D) Tricepssehnenreflex (TSR) C2/C3
E) Radiusperiostreflex (RPR) Th3/Th4
25. Welche Aussage zum Phäochromozytom trifft zu?
A) Das Phäochromozytom ist ein Tumor des Knochenmarks
B) Die Katecholamine sind vermindert
C) Leitsymptom ist eine bräunliche Verfärbung der Haut
D) Typische Symptome sind Tachykardie und Hypertonie
E) Typisch ist eine erhebliche Gewichtszunahme
26. Ein 10-jähriger Junge mit Fieber und Halsschmerzen wird von seinem Vater in Ihre Praxis gebracht. Welche der genannten Befunde sprechen am ehesten für eine Streptokokken bedingte Erkrankung? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Periorale Blässe
B) Scharf begrenzte, schuppende Hautveränderungen an beiden Ellenbogen
C) Kleine weißliche Flecken mit leicht gerötetem Hof an der Wangenschleimhaut
D) Hautausschlag mit Bläschen und Krusten ("Sternenhimmel")
E) Stark gerötete Zunge mit hervortretenden Papillen
27. Welche der folgenden Aussagen zu Jod treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Jod kann bei Sonnenlichtexposition im Körper selbst hergestellt werden
B) Die Schilddrüse kann Jod in einer organisch gebundenen Form speichern
C) Zur Deckung der Jodzufuhr sollte bevorzugt Süßwasserfisch gegessen werden
D) Der Jodbedarf ist in der Schwangerschaft vermindern
E) Jodmangel ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenvergrößerung
28. Bei einem Patienten sind die Laborwerte Ammoniak, direktes Bilirubin, die Transaminasen (GOT, GPT) und INR (International Normalized Ratio) erhöht. Das Gesamteiweiß ist erniedrigt. Dies spricht am ehesten für ein/eine:
A) chronische Gastritis
B) Leberzirrhose
C) Divertikulose
D) akutes Nierenversagen
E) Pankreaskarzinom
29. Welche Aussage trifft zu? Bei einem psychisch Kranken ist eine Voraussetzung zur Unterbringung in einem psychiatrischen Krankhaus nach rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes:
A) Fehlende Krankheitseinsicht
B) Akute erhebliche Eigengefährdung
C) Suchtmittelgebrauch
D) Unheilbare körperliche Erkrankung
E) Die Krankheitseinschätzung durch nächste Angehörige
30. Welche der folgenden Untersuchungs-bzw. Behandlungsmaßnahmen ist (sind) einem Heilpraktiker verboten? 1. Augenspiegelung 2. Ultraschalluntersuchung 3. Röntgenuntersuchung 4. Perkussion 5. Rektale-digitale Untersuchung
A) nur 1 ist richtig
B) nur 3 ist richtig
C) nur 1, 3, und 5 sind richtig
D) nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
31. Welche der folgenden Aussagen zum Schlafapnoe-Syndrom treffen zu? 1. Es tritt gehäuft bei adipösen Patienten auf 2. Mögliche Komplikationen sind u.a. nächtliche Herzrhythmusstörungen 3. Die Erkrankung ist gut medikamentös zu behandeln 4. Durch die gehäuften Schlafunterbrechungen kommt es zu Tagesmüdigkeit mit Leistungsminderung und erhöhtem Unfallrisiko 5. Empfohlen wird zur Verbesserung der Schlafqualität ein Glas Wein am Abend
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3 und 4 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
32. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Die klinische Untersuchungstechnik "Auskultation des Herzens" erlaubt eine Beurteilung 1. der Herzfrequenz 2. des Herzrhythmus 3. der Kontraktilität des Herzmuskels (Pumpfunktion) 4. der Herztöne 5. des Herzgewichtes
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 1 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2 und 4 sind richtig
D) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
33. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Hyperkaliämie ist am ehesten zu erwarten bei:
A) Einnahme von Spironolacton (Aldosteron-Antagonist)
B) Chronischer Diarrhö
C) Massiver Hämolyse
D) Hyperaldosteronismus
E) Einnahme von Furosemid (Schleifendiuretikum)
34. Welche der folgenden Aussagen zur Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl (z.B. Hämoccult-Test) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Vor dem Test sollte drei Tage kein Fleisch gegessen werden
B) Falsch positive Befunde sind beim Nasen-und Zahnfleischbluten möglich
C) Es handelt sich um einen Nachweis von Hämoglobin in Stuhlproben
D) Die Testbriefchen müssen nach Verteilung des Stuhls mehrere Tage trocknen
E) Bei Vorhandensein von Bilirubin erfolgt ein falsch positiver Befund
35. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Außen- und Innenmeniskus
A) sind fest mit dem Knochen verwachsen und unbeweglich
B) findet man im Kniegelenk
C) sind Kreisrund
D) sind für die Gelenkführung wichtig
E) sind frei verschieblich
36. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Gefahren des Gebrauchs von Ecstasy (Amphetamin, z.B. MDMA) sind: 1. Panikstörungen 2. Depressivität 3. Drogeninduzierte Psychosen 4. Zerebrale Krampfanfälle 5. Hyperthermie
A) nur 3 ist richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
37. Welche Aussage zum Bauchaortenaneurysma trifft zu?
A) Meist bestehen schmerzen im Bauchbereich
B) Betroffen sind überwiegend junge Patienten bis zum 30.Lebensjahr
C) Jedes Bauchaortenaneurysma muss einer sofortigen Operation zugeführt werden
D) Wichtige Risikofaktoren für die Entstehung sind Rauchen und Hypertonie
E) Typisch ist ein lautes Systolikum bei der Auskultation
38. Welche der folgenden Befunde sprechen typischerweise für das Vorhandensein eines Pleuraergusses? 1. Hypersonorer Klopfschall über der betreffenden Region 2. Klopfschalldämpfung über der betreffenden Region 3. Abgeschwächtes bis aufgehobenes Atemgeräusch über der betreffenden Region 4. Tief stehende, wenig verschiebliche Atemgrenzen 5. Bei der Auskultation Giemen und Brummen über der betreffenden Region
A) nur 2 und 3 sind richtig
B) nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 4 und 5 sind richtig
D) nur 2, 3, und 4 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
39. Welche der folgenden klinischen Erscheinungen kann man direkt auf einen Pfortaderhochdruck zurückführen? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ösophagusvarizen
B) Vorhofflimmern
C) Pleuraschwarte
D) Arterielle Hypertonie
E) Aszites
40. Ein 32-jähriger Patient klagt über Schmerzen beim Wasserlassen und einen schleimigen, gelbgrünlichen Ausfluss aus der Harnröhre, besonders morgens. Welche Diagnose trifft am ehesten zu?
A) Syphilis
B) HIV-Infektion
C) Gonorrhö
D) Ulcus molle (Weicher Schanker)
E) Borreliose
41. Welche Aussage trifft zu? Sie werden zu einem alkoholkranken älteren Mann gerufen. Dieser zeigt sich desorientiert, in seiner Merkfähigkeit gestört und konfabulierend. Es handelt sich am ehesten um:
A) einen komplizierten Rauschzustand
B) eine Alzheimer-Demenz
C) ein Korsakow-Syndrom
D) eine mittelgradige Intelligenzminderung
E) ein typisches Entzugsdelir
42. Welche der folgenden Aussagen zur Endometriose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Sie ist eine bösartige Veränderung der Gebärmutterschleimhaut
B) Sie ist gekennzeichnet durch Beschwerden, die plötzlich auftreten
C) Sie kommt regelmäßig in jedem Alter vor
D) Sie kann zu blutigen Stühlen führen
E) Sie kann zu einer Sterilität führen
43. Bei einem übergewichtigen Patienten führen Sie eine Blutuntersuchung durch. Welche der folgenden Laborbefunde sprechen für eine Zuckerkrankheit? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bilirubin 2 mg/dl
B) Glukose 135 mg/dl (nach dem Essen)
C) Glukose 130 mg/dl (nüchtern)
D) HbA 1c 9%
E) Hämoglobin (Hb) 15 g/dl
44. Welche der folgenden Aussagen zum Body-Mass-Index (=BMI) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Untergewicht
B) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Normalgewicht
C) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Übergewicht
D) ein BMI von 29 kg/m² spricht für Normalgewicht
E) ein BMI von 29 kg/m² spricht für Übergewicht
45. Welche der folgenden Aussagen für eine Osteomalazie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Störungen der Niere können zu einer Osteomalazie führen
B) Störungen der Leber können zu einer Osteomalazie führen
C) Der Osteomalazie liegt ein gestörter Vitamin-A Haushalt zugrunde
D) Typisch ist ein Zunahme des Kopfumfanges
E) In der Regel erfolgt eine Behandlung mit Kortison
46. Zu welchen der folgenden Komplikationen kann Morbus Crohn führen? 1. Mechanischer Ileus 2. Fistel 3. Abszess 4. Perforation 5. Darmkrebs
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1, 2 und 3 sind richtig
D) nur 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
47. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen eines symptomatischen (sekundären) Parkinson-Syndroms können sein: 1. Pharmakologisch 2. Toxisch 3. Infektiös 4. Metabolisch 5. Traumatisch
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 3 und 5 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig
48. Welche Aussage trifft zu? Ein diastolisches Herzgeräusch spricht
A) für eine Pulmonalklappenstenose
B) für eine Mitralklappeninsuffizienz
C) für eine Trikuspidalklappenstenose
D) für eine Aortenklappenstenose
E) bei zusätzlichem Systolikum gegen einen Herzklappenfehler
49. Welche der folgenden Aussagen zu Bakterien treffen zu? 1. Eine Ansteckung mit Mykobakterien führt zu Scharlach 2. Staphylokokken können eine systemische Infektion verursachen 3. Kolibakterien verursachen das Rheumatische Fieber 4. Mykoplasmen können Pneumonien und Infektionen der oberen Atemwege verursachen 5. Diphterie wird durch Korynebakterien verursacht
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 2 und 4 sind richtig
C) nur 3 und 4 sind richtig
D) nur 1, 2 und 5 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
50. Sie führen bei einem Patienten einen Urin-Streifen-Schnelltest durch. Dabei zeigt sich ein pH-Wert im alkalischen (basischen) Bereich. Welche der folgenden Gründe kommen hierfür am ehesten in Frage? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Fleischreiche Kost
B) Unbehandelte Gichterkrankung
C) Vegetarische Kost
D) Coma diabeticum
E) Harnwegsinfekt
51. Welche Aussage trifft zu? Bei einer sich rasch entwickelnden Schwellung von Haut, Schleimhaut und angrenzendem Gewebe handelt es sich am ehesten um ein/eine
A) Lipom
B) Atherom
C) Quinke-Ödem
D) Gangrän
E) Follikulitis
52. Was wird durch den Schellong-Test geprüft?
A) Die schmerzfreie Gehstrecke einer pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
B) Die Funktionsfähigkeit der Venenklappen der V. saphena magna
C) Zeichen einer Meningitis
D) Bluthochdruckverhalten bei Lagewechsel
E) Durchblutungsstörungen der Hand
53. Welche der folgenden Aussagen zur Harnuntersuchung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Jedes Auftreten von Glukose im Urin bedeutet, dass ein Diabetes mellitus vorliegt
B) Typisch für Diabetes mellitus ist nicht nur das Auftreten von Glukose im Harn, sondern auch das vermehrte Auftreten von Bilirubin und Urobilinogen
C) Die Harnuntersuchung ist noch genauer als die Blutuntersuchung bei der Aufdeckung von Diabetes mellitus in einem frühen Stadium
D) Mikroalbuminurie ist beim Diabetiker ein Hinweis auf eine diabetische Nephropathie
E) Die Harnzuckerselbstkontrolle ist bei Diabetikern nicht geeignet um festzustellen, ob eine optimale Blutzuckereinstellung vorliegt
54. Wenn sich aufgrund einer tiefen Unterschenkelvenenthrombose eine Lungenembolie entwickelt hat, ist der Embolus regelhaft über bestimmte Gefäßbahnen vom Unterschenkel zur Lunge gewandert. Welches der im Folgenden benannten Gefäße wird dabei passiert?
A) Vena subclavia
B) Vena pulmonalis
C) Vena portae
D) Vena cava superior
E) Vena femoralis
55. Welches Symptom ist ein Leitsymptom für eine Colitis ulcerosa?
A) Gürtelförmiger Oberbauchschmerz
B) Kolikartiger rechtsseitiger Oberbauchschmerz
C) Wässrige Durchfälle
D) Obstipation
E) Blutig-schleimige Durchfälle
56. Welche der folgenden Aussagen zur normalen Entwicklung eines Kindes treffen zu? 1. Ein Kind im Alter von 4 Monaten sollte frei sitzen und mit Unterstützung stehen können 2. Ein Kind im Alter von 12 Monaten sollte erste Worte (z.B. Mama) sprechen können 3. Ein Kind im Alter von 8 Monaten sollte gezielt greifen können 4. Ein Kind im Alter von 18 Monaten sollte auf einem Bein hüpfen können 5. Ein Kind im Alter von zwei Monaten sollte den Kopf in Bauchlage kurz anheben können
A) nur 1 und 2 sind richtig
B) nur 2 und 3 sind richtig
C) nur 2, 3 und 5 sind richtig
D) nur 2, 4 und 5 sind richtig
E) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
57. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei einer Atropinvergiftung (z.B. nach Konsum der Pflanze Engelstrompete) treten folgende typische Symptome auf: 1. Mydriasis 2. Miosis 3. Halluzinationen 4. Delir 5. Desorientierung
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 2 und 5 sind richtig
D) nur 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
58. Welche der folgenden Aussagen zu den Nebennieren treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Nebennieren sind paarig angelegt
B) Die Nebennieren liegen intraperitoneal
C) Die Nebennierenvene mündet in die Pfortader
D) In der Rinde werden u.a. Sexualhormone hergestellt
E) Im Mark wird das Hormon Glucagon hergestellt
59. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wesentliche Bestandteile der Galle sind: 1. Gallensäuren 2. Vitamin B12 3. Bilirubin 4. Amylase 5. Cholesterin
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 1, 2 und 3 sind richtig
C) nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) nur 1, 4 und 5 sind richtig
E) nur 2, 4 und 5 sind richtig
60. Welche der folgenden Aussagen zur Influenza treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Mensch kann im Laufe seines Lebens wiederholt an Influenza erkranken
B) Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 2 Wochen
C) Ein zweiter Fieberanstieg kann ein Hinweis auf eine bakterielle Sekundärinfektion sein
D) Die aktive Immunisierung wird derzeit in erster Linie für gesunde Kleinkinder empfohlen
E) Bei Influenza besteht für Heilpraktiker kein Behandlungsverbot