Sonstige Prüfungsfragen

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker Psychotherapie

Übe mit originale Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. Welche der Aussage zum operanten Konditionieren trifft zu? Bei der positiven Verstärkung
A) wird ein angenehmer Reiz nach unerwünschten Verhalten entfernt
B) soll die Auftretenswahrscheinlichkeit des unerwünschten Verhaltens verringert werden
C) wird ein unangenehmer Reiz nach erwünschtem Verhalten entfernt
D) folgt ein angenehmer Reiz auf ein erwünschtes Verhalten
E) soll die Auftretenswahrscheinlichkeit des erwünschten Verhaltens verringert werden

2. Bei welchen der folgenden Erkrankungen wirken psychische Faktoren in der Krankheitsentstehung oder -verschlimmerung mit? 1. Colitis Ulcerosa 2. Enterocolitis regionalis (Morbus Crohn) 3. Asthma bronchiale 4. Essenzielle arterielle Hypertonie 5. Psoriasis vulgaris (Schuppenflechte)
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

3. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ursachen von organischen psychischen Störungen (nach IDC-10) sind am ehesten:
A) Hirninfarkte
B) Morbus Crohn
C) Atopisches Ekzem
D) Morbus Parkinson
E) Spinalkanalstenose

4. Welche der folgenden Aussagen treffen zu?Leistungsträger von Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind:1) Jobcenter2) Deutsche Rentenversicherung 3) Krankenkassen4) Sozialämter5) Integrationsämter
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

5. Welche der folgenden Aussagen zur psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnostik treffen zu? 1. In der Anamnese sollte auch immer nach körperlichen Vorerkrankungen gefragt werden 2. Zu einer vollständigen psychiatrischen-psychotherapeutischen Anamnese gehört auch die Sexualanamnese 3. Nach Suizidalität sollte nicht im Erstgespräch gefragt werden, da in dieser Situation noch keine Vertrauensbasis zwischen Patient und Untersucher besteht 4. Die Beurteilung der Orientierung, der Affektivität, des Antriebs und der Wahrnehmung sind wichtige Inhalte des psychopathologischen Befundes 5. Anamnese, eigene Beobachtung des Untersuchers sowie gegebenenfalls psychologische Tests und fremdanamnestische Angaben sind die Grundlage für die Erstellung eines psychopathologischen Befundes
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

6. Welche der folgenden Aussagen zur Migräne treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei Migräne reicht in der Regel eine augenärztliche Behandlung
B) Oft besteht ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen
C) In der Auraphase treten häufig Sehstörungen auf
D) Die Kopfschmerzen bessern sich bei körperlicher Bestätigung
E) Lebensmittel können keinen Anfall auslösen

7. Bei einem 35-jährigen Patienten mit insulinpflichtigem Typ-1 Diabetes mellitus bemerken Sie während der psychotherapeutischen Behandlung Veränderungen. Welche der folgenden Symptome lassen Sie an eine Hypoglykämie denken? 1. Zittern 2. Unruhe 3. Reizbarkeit 4. Größenwahn 5. Gerötete überwärmte Haut
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

8. Welche Aussage trifft zu? Die Parkinsonkrankheit ist häufig verbunden mit psychischen Störungen, die den motorischen Symptomen vorausgehen können. Hierbei handelt es sich am häufigsten um:
A) Schwere kognitive Beeinträchtigungen
B) Wahn
C) Depressionen
D) Angststörungen
E) Halluzinationen

9. Welches der folgenden psychopathologischen Symptome spricht im Rahmen der Differentialdiagnose am ehesten für eine organische psychische Störung aufgrund einer nachweisbaren Hirnerkrankung? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Gedankenlautwerden
B) Gedankenentzug
C) Dialog mit einer „inneren Stimme“
D) Desorientiertheit
E) Stimmen mit Befehlscharakter

10. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Abwehrstrategien eines Menschen werden als Abwehrmechanismen bezeichnet. Abwehrmechanismen sind: 1. Projektion 2. Regression 3. Amnesie 4. Identifikation 5. Perseveration
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

11. Welche der folgenden Aussagen zu den organischen psychischen Störungen (nach ICD-10) treffen zu? 1. Verfolgungswahn kann ein Symptom einer organischen psychischen Störung sein 2. Die Alkoholabhängigkeit zählt zu den organischen psychischen Störungen 3. Die Demenz bei HIV-Krankheit zählt zu den organisch psychischen Störungen 4. Eine internistische Abklärung ist nicht erforderlich 5. Unterschiedliche körperliche Erkrankungen können die gleichen psychischen Symptome hervorrufen, d.h. die Symptome sind nicht spezifisch für die Ursache der Erkrankung
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig

12. Welche der folgenden Aussagen zur Multiplen Sklerose treffen zu? 1. Im Erkrankungsverlauf kommt es bei einem Teil der Patienten auch zu psychischen Veränderungen mit insbesondere affektiven Störungen 2. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen 3. Die Erkrankung wird durch Zecken übertragen 4. Der Ersterkrankungsgipfel liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr 5. In Spätstadien der Erkrankung ist eine dementielle Entwicklung möglich
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

13. Bei welchen der folgenden Erkrankungen/Folgezustände kann als zugehöriges Symptom eine Gangstörung vorkommen? 1. Innenohrerkrankung 2. Dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) 3. Schädigung peripherer Nerven (Neuropathie) 4. Erkrankung von Muskeln und Gelenken 5. Nach Schädel-Hirn-Verletzung
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

14. Welche der Aussage trifft zu? Beim Autogenen Training (AT)
A) wird der Patient vom Therapeuten hypnotisiert
B) werden demenzbedingte Gedächtnisstörungen deutlich verbessert
C) können unwillkürliche Körperfunktionen beeinflusst werden
D) soll die Herzfrequenz deutlich ansteigen
E) werden die Muskeln zunächst für einige Sekunden maximal angespannt und anschließend schrittweise entspannt

15. Welche der folgenden Aussagen zum psychopathologischen Befund treffen zu? 1. Illusion ist eine vermeintliche Wahrnehmung ohne Sinneseindrücke 2. Halluzination ist eine Missdeutung von Sinneseindrücken 3. Es kann auf mehreren Sinnesgebieten gleichzeitig halluziniert werden 4. Orientierungsstörung ist eine mangelhafte Orientierung oder völlige Desorientierung in Bezug auf Ort, Zeit, Situation und eigene Person 5. „Doppelte Buchführung“ bezeichnet die gleichzeitige Orientierung an der realen und wahnhaften Welt
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

16. Welche der folgenden Aussagen zur dissoziativen Amnesie treffen zu? 1. Charakteristisch ist eine partielle oder vollständige Amnesie für kürzlich traumatisierte oder belastende Ereignisse 2. Charakteristisch ist das Fehlen von hirnorganischen Störungen, Intoxikationen oder extremer Erschöpfung 3. Die dissoziative Amnesie ist ein typisches Symptom einer Alzheimer-Krankheit 4. Schwierig ist es, eine bewusste Simulation der Amnesie auszuschließen 5. Eine dissoziative Amnesie ist grundsätzlich nicht reversibel
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

17. Welche der folgenden Aussagen zur Epilepsie trifft (treffen) zu? 1. Nach einem einzigen Gelegenheitskrampfanfall ist die Fahrtauglichkeit nicht beeinträchtigt 2. Entzugskrampfanfälle treten ausschließlich beim Alkoholentzugssyndrom auf 3. Das abrupte Absetzen von Benzodiazepinen kann zu einem epileptischen Anfall führen 4. Epilepsie manifestiert sich nur in der Kindheit 5. Zur Diagnosesicherung wird ein Enzephalogramm (EEG) durchgeführt
A) Nur die Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

18. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ein 50-jähriger Mann kommt in Begleitung seiner Ehefrau in Ihre Praxis. Vom psychopathologischen Befund ist ein maniformes Zustandsbild auffällig. Um eine mögliche somatische Ursache auszuschließen, empfehlen Sie eine hausärztliche Untersuchung. Als Ursache kommen bei der Differenzialdiagnose am ehesten in Frage
A) Schilddrüsenüberfunktion
B) Amphetaminkonsum
C) Hypotonie
D) Schilddrüsenunterfunktion
E) Herzinfarkt

19. Welche Aussage trifft zu? Für die Eröffnung des Anamnesegesprächs mit einem Patienten ist folgender Fragetyp im Allgemeinen am besten geeignet:
A) Konfrontationsfrage
B) Suggestivfrage
C) Fangfrage
D) Katalogfrage
E) Offene Frage

20. Ein Patient möchte sich von Ihnen psychotherapeutisch behandeln lassen. Welche der im Folgenden genannten Symptome stützen den Verdacht auf eine Hyperthyreose? 1. Motorische Unruhe 2. Schlaflosigkeit 3. Gewichtszunahme 4. Bradykardie 5. Hervortreten der Augäpfel (Exophthalmus)
A) Nur 1 und 5 sind richtig
B) Nur 2 und 3 sind richtig
C) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle sind richtig

21. Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität trifft (treffen) zu? 1. Suizidversuche bei Patienten sind für Heilpraktiker meldepflichtig 2. bei der überwiegenden Zahl der Suizide besteht keine psychische Erkrankung 3. Ältere, alleinstehende Männer haben eine erhöhte Suizidrate 4. Die Wiederholung eines Suizidversuchs im weiteren Lebensverlauf ist äußerst selten 5. Bei Angststörungen ist die Suizidalität höher als bei der Allgemeinbevölkerung
A) Nur die Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

22. Welche der folgenden Aussagen zur psychiatrisch-psychotherapeutischen Diagnostik treffen zu?1) In der Anamnese sollte auch immer nach körperlichen Vorerkrankungen gefragt werden.2) Zu einer vollständigen Anamnese gehört auch die Sexualanamnese.3) Nach Suizidalität sollte nicht im Erstgespräch gefragt werden, da noch keine Vertrauensbasis zwischen Patient und Behandler besteht.4) Die Beurteilung der Affektivität und des Antriebes sind wichtige Inhalte des psychopathologischen Befundes.5) Anamnese, eigene Beobachtungen des Untersuchers sowie gegebenenfalls fremdanamnestische Daten sind Grundlage der Befunderhebung.
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

23. Welche der folgenden Aussagen zum sogenannten Messie-Syndrom (pathologisches Horten) treffen am ehesten zu? 1. Charakteristisch ist das Anhäufen und Sammeln von wertlosen oder verbrauchten Dingen in der eigenen Wohnung 2. Das Messie-Syndrom geht häufig mit Symptomen einer Zwangsstörung einher. Übertriebene Pedanterie und Befolgung sozialer Konventionen 3. Die Betroffenen reagieren meist mit sozialem Rückzug 4. Pathologisches Horten findet meist außerhalb der eigenen Wohnung statt 5. Überwiegend sind Kinder und Jugendliche betroffen
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

24. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den psychischen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion zählen. 1. Rededrang 2. Motorische Unruhe 3. Depressive Verstimmung 4. Antriebsmangel 5. Leichte Ermüdbarkeit
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig