F3 Affektive Störungen

Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für Heilpraktiker Psychotherapie

Übe mit originale Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie im Fachgebiet Affektive Störungen. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. 4. Welche der folgenden Aussagen zu chronischen Depressionen treffen am ehesten zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Als chronisch wird eine Depression mit einer Symptomdauer ab 3 Monaten bezeichnet
B) Bei chronischen Verläufen der Depression kommen frühe negative Erfahrungen selten vor
C) Bei chronischen Formen der Depression finden sich erhöhte Raten an Persönlichkeitsakzentuierungen und -störungen
D) Chronische Depressionen sind deckungsgleich mit therapieresistenten Depressionen
E) Zur Behandlung von Patienten mit chronischer Depression kommen sowohl Psychotherapie als auch Pharmakotherapie in Betracht
2. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Merkmalen des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) zählen: 1. Deutliche Appetitverlust 2. Verminderung von Konzentration und Aufmerksamkeit 3. Morgentief 4. Suizidgedanken 5. Psychosomatische Hemmung
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
3. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Merkmale des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD 10) sind: 1) Appetitverlust 2) Frühmorgendliches Erwachen 3) Schuldgefühle, Gefühl von Wertlosigkeit 4) Lipidoverlust 5) Suizidgedanken
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Ausssagen 1,2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,3,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
4. Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei den affektiven Störungen kommen bipolare Verläufe wesentlich häufiger vor als unipolare depressive Verläufe
B) Vor Beginn der Behandlung einer neu aufgetretenen affektiven Störung muss eine organische Ursache abgeklärt werden
C) Wahnideen im Rahmen einer manischen Episode sind dadurch gekennzeichnet, dass diese in der Regel mit der Gemütslage des Patienten nicht übereinstimmen
D) Die sog. Wochenbett-Depression darf von einem Heilpraktiker nicht behandelt werden
E) Im Rahmen der Behandlung einer Depression kann auch die zusätzliche Gabe eines Neuroleptikums zu einem Antidepressivum erforderlich sein
5. Welche der folgenden Aussagen zur bipolaren Störung nach ICD-10 treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) E gibt Verlaufsformen mit psychotischen Symptomen
B) Frauen sind weitaus häufiger betroffen als Männer
C) Depressive Episoden dauern in der Regel länger als die manischen Episoden
D) Manische Episoden beginnen in der Regel schleichend
E) Die Erkrankung tritt fast ausschließlich innerhalb der ersten zwei Lebensdekaden auf
6. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Neben der Psychopharmakotherapie und Psychotherapie sind nachgewiesen wirksame Methoden der Behandlung einer depressiven Episode: 1. Wachtherapie (Schlafentzugstherapie) 2. Elektrokonvulsive Therapie (EKT) 3. Hyperbare Oxygenierung 4. Lichttherapie 5. Aderlass
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
7. Welche Aussage über die bipolare affektive Störung (nachICD-10) trifft zu?
A) Akustische Halluzinationen sind mit der Diagnose einer manischen Episode im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung nicht vereinbar
B) Unter Rapid Cycling versteht man das ständige Umherlaufen manischer Patienten
C) Die depressive Episode im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung unterscheidet sich von der unipolaren Störung durch das Vorliegen parathymer Gedankeninhalte
D) Eine manische Episode ist von einer Schizophrenie gelegentlich nur im Verlauf unterscheidbar
E) Die Diagnose einer Dysthymia schließt eine bipolare affektive Störung aus
8. 13. Welche der folgenden Aussagen zur Unterscheidung zwischen Demenz bei Alzheimer- Krankheit und Depression treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei der Depression besteht meist eine deutliche Störung des Orientierungsvermögens und der Gedächtnisfunktion
B) Ein korrekt durchgeführter Uhren-Zeichen-Test spricht gegen eine schwere Demenz
C) Ein Mini-Mental-Status-Test (MMST) wird bei der Diagnose und Verlaufskontrolle der Demenz verwendet
D) Der „typische“ depressive Patient überspielt seine Unsicherheit um kompetent zu wirken
E) Der „typische“ demente Patient im Frühstadium klagt über Vergesslichkeit und aggraviert seine Leistungseinbußen
9. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Differentialdiagnosen bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) zählen: 1. Organisch bedingte depressive Symptomatik 2. Paranoide Persönlichkeitsstörung 3. Anpassungsstörung 4. Hypothyreose 5. Dysthymia
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
10. Welche Aussage trifft zu? Bei der Neueinstellung eines Patienten mit depressiver Störung auf ein antriebssteigerndes Antidepressivum muss in den ersten Wochen der Einnahme mit erhöhter Suizidgefahr gerechnet werden, wegen
A) unerträglicher unerwünschter Nebenwirkungen
B) eintretender Antriebssteigerung vor dem antidepressiven Effekt
C) fehlender Akzeptanz der Medikation durch die Angehörigen
D) eines unüberwindlichen inneren Therapiewiderstandes
E) Enttäuschung des Patienten aufgrund der Verzögerung des Wirkungsauftrittes
11. Ein 49-jähriger Mann kommt in Ihre Praxis, da er sich seit mehreren Wochen und ohne erkennbaren Anlass traurig und weniger leistungsfähig als früher fühlt. Sie vermuten eine leichte depressive Episode (nach ICD-10) Welche der folgenden Symptome passen am besten zu dieser Verdachtsdiagnose? 1. Kreisende Gedanken 2. Verarmungswahn 3. Antriebsstörung 4. Schlafstörungen 5. Bewusstseinsstörung
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
12. Eine 45-jährige Frau kommt in Ihre Praxis und berichtet von leichter Erschöpfbarkeit, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Durchschlafstörungen. Sie habe Angst vor der Zukunft und "dass etwas Schlimmes passieren" könne. Sie habe sich sozial sehr zurückgezogen, da ihr "alles zu viel" sei. Weitere Beschwerden nennt sie spontan nicht, wirkt im Gespräch aber abgelenkt und fahrig. Welche der folgenden Diagnosen können den beschriebenen Symptomen zugrunde liegen? 1. Eine depressive Episode 2. Eine Schizophrenie 3. Eine organische affektive Störung 4. Eine generalisierte Angststörung 5. Eine Anpassungsstörung
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
13. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Manische Syndrome können gekennzeichnet sein durch: 1. Gereiztheit 2. Euphorische Stimmungslage 3. Konzentrationsstörungen 4. Assoziationslockerung 5. Fremdaggressives Verhalten
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2,3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2,3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
14. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Symptome einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome nach (ICD-10) sind:
A) Gedankenausbreitung
B) Schuldgefühle
C) Psychomotorische Hemmung
D) Verarmungswahn
E) Anhaltende Halluzinationen
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Merkmale des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (ICD-10) sind: 1. Appetitverlust 2. Frühmorgendliches Erwachen 3. Schuldgefühle, Gefühl von Wertlosigkeit 4. Libidoverlust 5. Suizidgedanken
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussage 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,3,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
16. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ein 25-jähriger Mann wird durch Überaktivität, sorglose Heiterkeit, Distanzlosigkeit und Unkonzentriertheit auffällig; es besteht kein Krankheitsgefühl. Differentialdiagnostisch müssen Sie folgende Erkrankungen in Betracht ziehen und/oder durch weitere Befunde abklären: 1. Manische Episode im Rahmen einer bipolaren affektiven Störung 2. Hirntumor (im Bereich des Stirnhirns) 3. Neurologische System- oder Stoffwechselerkrankungen 4. Stimulanzienmissbrauch (Drogenmissbrauch vom Kokain- oder Amphetamintyp) 5. Alkoholdelir (Delirium tremens)
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2,3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1,2,3und 4 sind richtig
17. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer depressiven Episode (nach ICD-10) sind: 1. Ideenflucht 2. Interessensverlust 3. Vermindertes Selbstbewusstsein 4. Suizidgedanken 5. Verminderter Antrieb
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
18. Welche der folgenden Störungsbilder sind nach ICD-10 den affektiven Störungen zugeordnet? 1. Hypomanie 2. Manie mit psychotischen Symptomen 3. Dysthymia 4. Neurasthenie 5. Zyklothymia
A) nur 3 und 5 sind richtig
B) nur 1,2 und 3 sind richtig
C) nur 2,4 und 5 sind richtig
D) nur 1,2,3 und 5 sind richtig
E) alle sind richtig
19. 9. Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen (nach ICD-10) treffen zu? 1. Es wird zwischen einzelnen Episoden und Störungen unterschieden 2. Die depressive Episode kann mit und ohne somatisches Syndrom auftreten 3. Der Schweregrad wird unter anderem in leicht, mittelgradig und schwer eingeteilt 4. Typische Merkmale des somatischen Syndroms sind frühmorgendliches Erwachen, Appetitverlust, Libidoverlust 5. Eine depressive Störung erhöht das Risiko für eine Herzerkrankung
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
20. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische körperliche Symptome einer depressiven Episode sind:1) Libidoverlust 2) Schlafstörung 3) Suizidgedanken 4) Appetitlosigkeit 5) Fieber
A) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2,3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2,3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
21. Eine Frau kommt mit einem 44-jährigen Ehemann in Ihre Praxis. Der Mann sitzt wort- und teilnahmslos und nahezu apathisch neben seiner Frau. Die Ehefrau klagt, dass ihr Mann seit etwa 4 Wochen zunehmend "zu nicht mehr in der Lage" sei, ihm alles zu viel sei, er keinerlei Antrieb mehr habe, er sich über nichts mehr freuen könne und jegliche vorherige Interessen vernachlässige. Zudem habe der Mann ihr vor drei Tagen gestanden, dass er fast täglich Stimmen höre, welche ihn diffamieren und abwerten würden. In der Vorgeschichte bestanden bisher keine psychischen Auffälligkeit. Der Mann berichtet wortarm, dass er keinen Appetit mehr habe und nachts nicht mehr als 2 Stunden schlafen könne und daher "keine Kraft mehr" habe. Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach IDC-10) trifft am ehesten zu?
A) Erstmanifestation einer paranoiden Schizophrenie
B) Postschizophrene Depression
C) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
D) Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
E) Anspassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion
22. Ein 65-jähriger Patient stellt sich in Begleitung seiner Ehefrau vor. Er wirkt sehr klagsam und antriebsgemindert. Er klagt über Vergesslichkeit, er könne sich das Datum nicht merken und vergesse Termine. Er interessiere sich für fast nichts mehr. Der Hausarzt habe ihn zum Nervenarzt überwiesen. Dieser habe ihm ein Medikament verschrieben und eine Psychotherapie empfohlen. Welche der folgenden Diagnosen kommt am ehesten in Frage?
A) Korsakow-Syndrom
B) Demenz bei Pick-Krankheit
C) Vaskuläre Demenz
D) Sogenannte depressive Pseudodemenz
E) Demenz bei HIV-Krankheit
23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Im Rahmen einer depressiven Episode kann es zum Auftreten folgender Symptome kommen: 1. Agitiertheit 2. Halluzinationen 3. Wahnvorstellungen 4. Autoaggressive Handlungen 5. Hypochondrische Grübeleien
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen1, 3, 4, und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
24. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zur Manie gehören: 1. Innere Getriebenheit, vermehrte Aktivität 2. Stimmungsschwankungen mit Niedergeschlagenheit und Verzweiflung 3. Unangepasstes, distanzloses Verhalten 4. Ausgeprägter Rededrang 5. Gesteigertes Schlafbedürfnis mit Tag-Nacht-Umkehr
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
25. 23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Unkontrollierte Steigerung des Antriebs (Antriebsenthemmung) wird beobachtet 1. bei organischen psychischen Störungen 2. bei Dysthymia 3. bei Manie 4. nach Einnahme von Substanzen des Amphetamintyps 5. nach Einnahme von Alkohol
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
26. Ein Patient kommt in Ihre Praxis, weil der Hausarzt ihm eine psychotherapeutische Behandlung seiner Depression empfohlen habe. Der Patient klagt über innere Leere, Antriebslosigkeit. Nichts freut ihn mehr, auf nichts habe er mehr Lust, ständig grüble er. Alles mache er falsch. Er meide andere Menschen. Er komme noch nicht einmal von seinem Sofa hoch.Welche der folgenden Aussagen zum verhaltenstherapeutischen Vorgehen treffen am ehesten zu? Wählen Sie zwei Antworten
A) Der Therapeut sollte mit ihm das sogenannte Teufelskreismodell der Angst erarbeiten
B) Der Therapeut sollte ihn vor allen in Planung und Aufbau von herausfordernden, großen und besonderen Aktivitäten (z.B. Marathon laufen) unterstützen
C) Der Therapeut sollte ihm gezielt Gegenargumente nennen die beweisen, dass sein automatischer Gedanke („Ich mache alles falsch“) falsch ist
D) Der Therapeut sollte mit ihm Techniken einüben, seine Grübelgedanken und -inhalte zu unterbrechen und umzustrukturieren
E) Der Therapeut sollte im Verlauf auch soziale Fertigkeiten trainieren und Ressourcen aktivieren
27. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Im Rahmen einer depressiven Episode kann es zum Auftreten folgender Symptome kommen: 1. Halluzinationen 2. Autoaggressive Handlungen 3. Hypochondrische Grübeleien 4. Agitiertheit 5. Wahnvorstellungen
A) nur 2 und 4 sind richtig
B) nur 1,3 und 5 sind richtig
C) nur 2,3 und 4 sind richtig
D) nur 2,3,4 und 5 sind richtig
E) alle sind richtig
28. Welche Aussage trifft zu? Bei der Erhebung der Anamnese eines depressiven Patienten ist die Frage nach der Suizidalität obligat, um
A) die Angehörigen in die Verantwortung nehmen zu können
B) den Grad der suizidalen Gefährdung abschätzen zu können
C) das für den Betroffenen richtige Antidepressivum auswählen zu können
D) die als Voraussetzung für die Suizidhandlungen unerlässlichen depressiven Wahninhalte erfassen zu können
E) den Betroffenen stationär unterbringen zu können
29. Welche der folgenden Aussagen zur anhaltenden wahnhaften Störung (nach ICD-10) trifft zu?
A) Die Betroffenen zeigen auch in Bereichen und Handlungen, die sich nicht auf den Wahn beziehen, massive Auffälligkeiten
B) Nur in seltenen Fällen bestehen Verfolgungs-und Beeinträchtigungsideen
C) Nach den diagnostischen Leitlinien müssen die Wahnvorstellungen mindestens 12 Monate dauern
D) Nicht vereinbar mit der Diagnose ist eine hirnorganische Erkrankung
E) Ständiges Stimmhören und schizophrene Symptome in der Vorgeschichte sind typisch
30. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Wahninhalte bei einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen sind am ehesten:
A) Verarmungswahn
B) Größenwahn
C) Abstammungswahn
D) Versündigungswahn
E) Dermatozoenwahn
31. Welche Aussage trifft zu? Die Dysthymia (nach ICD-10) ist eine
A) abhängige Persönlichkeitsstörung
B) Bewegungsstörung
C) körperliche Fehlbildung
D) chronisch depressive Verstimmung
E) schwere depressive Episode
32. 25. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Nach Diagnosestellung einer schweren depressiven Episode
A) sollte die Akutbehandlung von einem Arzt durchgeführt werden
B) ist eine alleinige psychotherapeutische Behandlung ausreichend erfolgversprechend
C) muss die Behandlung wegen einer möglichen Suizidgefahr immer auf einer beschützenden Station eines psychiatrischen Fachkrankenhauses durchgeführt werden
D) ist eine kombinierte Behandlung, bestehend aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie, angezeigt
E) ist bei Entscheidung für eine medikamentöse Behandlung ein Antipsychotikum das Medikament der ersten Wahl
33. Ein 76-jähriger Patient klagt beim Hausarzt wiederholt über Symptome wie Erschöpfung, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Verstopfung. Körperliche Erkrankungen konnten ausgeschlossen werden. Welche der psychischen Störungen komt am ehesten in Frage?
A) Sogenannte depressive Pseudodemenz
B) Dysthymie
C) Bipolare affektive Störung
D) "Lavierte" (maskierte) Depression
E) Histrionische Persönlichkeitsstörung