Prüfungsfragen F2 Schizophrenie

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Viel Erfolg!

1. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische formale Denkstörungen bei einer manifesten Schizophrenie sind: 1. Katalepsie 2. Gedankenentzug 3. Gedankenabreißen 4. Inkohärenz 5. Neologismen
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
2. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Die wahnhafte Störung ist nach ICD-10 charakterisiert durch: 1. Lang anhaltenden Wahn 2. Affektverflachung 3. Antriebsstörung 4. Denkzerfahrenheit 5. Anhaltende akustische Halluzinationen
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
3. 18. Auf welchen der folgenden Rechtsgrundlagen kann ein volljähriger Patient mit Schizophrenie in einer geschlossenen Station eines psychiatrischen Krankenhauses aufgenommen werden? 1. Nach Beschluss einer Kommission der zuständigen Ärztekammer 2. Nach Strafrecht (StGB) 3. Nach dem Unterbringungsrecht des jeweiligen Landes (z. B. Psychisch-Kranken- Gesetz) 4. Nach bürgerlichem Recht (BGB, Betreuungsrecht) 5. Nach eigener Freiwilligkeitserklärung
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
4. 17. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome einer akuten Schizophrenie sind: 1. Gedankeneingebung 2. Wahnwahrnehmungen 3. Multiple Persönlichkeit 4. Sopor 5. Akustische Halluzinationen
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
5. Welche der folgenden Aussagen zur Differentialdiagnose psychotischer Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Kernsymptome der wahnhaften Störung sind Negativsymptome und Halluzinationen
B) Bei der hebephrenen Schizophrenie stehen die affektiven Veränderungen im Vordergrund
C) Anhaltende Positivsymptomatik kennzeichnen das schizophrene Residuum
D) Bei der Schizophrenie ist die Bewusstseinsklarheit in der Regel nicht beeinträchtigt
E) Die induzierte wahnhafte Störung (Folie á deux) wird durch Drogeneinnahme verursacht
6. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Die wahnhafte Störung ist nach ICD-10 charakterisiert durch: 1) Lang anhaltender Wahn 2) Stupor 3) Antriebsstörung 4) Denkzerfahrenheit 5) Anhaltende akustische Halluzinationen
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
7. Welche der folgenden Kriterien lassen typischerweise an eine hebephrene Schizophrenie denken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ausgeprägte und häufige optische Halluzinationen
B) Erstmanifestation zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr
C) Affektverflachung und Antriebsverlust
D) Zwangshaltungen und Zwangsstellungen
E) Negativismus
8. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Whlen Sie zwei Antworten! Zu den Negativsymptomen einer Schizophrenie zählen:
A) Katatonie
B) Bizarres Verhalten
C) Apathie
D) Anhedonie
E) Halluzinationen
9. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ein Hinweis auf das Bestehen einer Schizophrenie sind Beziehungsideen
B) Ein allmählicher Krankheitsbeginn ist ein prognostisch günstiges Zeichen
C) Männer erkanken in der Regel erst nach dem 30. Lebensjahr
D) Nach Absetzen einer neuroleptischen Medikation besteht kaum Rezidivgefahr
E) Affektverflachung und Sprachverarmung zählt man zu den Negativsymptomen
10. Welche der folgenden Aussagen zur Negativsymptomatik (Minussymptomatik) bei psychischen Störungen treffen zu? 1. Negativsymptome sind typisch für ein schizophrenes Residuum 2. Negativsymptome lassen sich vor allem durch Psychoanalyse günstig beeinflussen 3. Versündigungswahn ist ein typisches Negativsymptom 4. Differentialdiagnostisch muss an Nebenwirkungen von Neuroleptika gedacht werden 5. Eine ausgesprägte Negativsymptomatik ist hinsichtlich der langfristigen Prognose einer Schizophrenie als eher günstig anzusehen.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2,3,4 und 5 sind richtig
11. Welche der folgenden Aussagen zur anhaltenden wahnhaften Störung (nach ICD-10) trifft zu?
A) Ständiges Stimmenhören und schizophrene Symptome in der Vorgeschichte sind typisch
B) Nach den diagnostischen Leitlinien müssen die Wahnvorstellungen mindestens 12 Monate dauern
C) Die Betroffenen zeigen auch in Bereichen und Handlungen, die sich nicht auf den Wahn beziehen, massive Auffälligkeiten
D) Nur in seltenen Fällen bestehen Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen
E) Nicht vereinbar mit der Diagnose ist eine hirnorganische Erkrankung
12. Welche der folgenden Aussagen zu Antipsychotika (Neuroleptika) treffen zu? 1. Antipsychotika sind zur Behandlung schizophrener Störungen geeignet2. Antipsychotika werden auch zur Behandlung schwerer depressiver Episoden eingesetzt3. Antipsychotika werden nach „typischen“ und atypischen Antipsychotika unterschieden4. Bei Einnahme von Antipsychotika sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen(z. B. Elektrokardiogramm, EKG) durchgeführt werden5. Bei Antipsychotika kann als typische Nebenwirkung eine Parkinsonoid auftreten
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
13. Welches Krankheitsbild gilt am ehesten als Kontraindikation für das autogene Training?
A) Eine Migräneerkrankung
B) Eine akute paranoide Psychose
C) Eine Bluthochdruckerkrankung
D) Ein Schlafapnoesyndrom
E) Eine psychosomatische Störung
14. Welche der folgenden Symptome und Verhaltensweisen können zur Prodromalphase einer Schizophrenie gehören? 1. Interessenverlust an der Arbeit 2. Sozialer Rückzug 3. Vernachlässigung der Körperhygiene und Kleidung 4. Ausgestaltetes Wahnsystem 5. Depressivität
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2,3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
15. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei einer katatonen Schizophrenie (nach ICD-10)
A) kann autogenes Training erfolgreich eingesetzt werden
B) kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen
C) treten keine Halluzinationen auf
D) stehen psychomotorische Störungen im Vordergrund
E) sind Psychopharmaka kontraindiziert
16. Welche der folgenden Aussagen zum schizophrenen Residuum (nach ICD-10) treffen zu? 1. Beim schizophrenen Residuum handelt es sich um die depressive Phase nach Abklingen der akuten Episode einer Schizophrenie 2. Vorherrschend sind paranoid-halluzinatorische Phänomene 3. Charakteristisch sind eine psychomotorische Verlangsamung sowie die Vernachlässigung der eigenen Körperpflege 4. Mehrere "negative" Symptome waren während der vorangegangenen 12 Monate vorhanden 5. Im Rahmen der Differentialdiagnose sollten eine Demenz oder eine chronische Depression ausgeschlossen werden.
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2,3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1,3,4 und 5 sind richtig
17. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Symptome der Schizophrenie sind:
1.Ambivalenz
2. Zerfahrenheit des Denkens
3. Katatoner Stupor
4. Gedankenentzug
5. Intelligenzminderung

A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
18. Welche der folgenden Aussagen eines Patienten entspricht einem Wahn?
A) Ich kann nicht gerade über die Straße gehen, sondern nur schräg, obwohl ich weiß, dass das unsinnig ist
B) Seit meinem Unfall sehe ich nachts im Traum immer wieder die Unfallstelle und wache dann auf
C) Mein Nachbar kontrolliert mich über Mikrophone, die in Elektrogeräten installiert sind
D) Ich höre Stimmen der Engel, die über mich reden
E) Der Anblick einer Spinne ruft in mir große Angst hervor
19. Welche der folgenden Aussagen zu Ursache und Symptomen der Schizophrenie treffen zu? 1) Nach aktueller Auffassung besteht eine multifaktorielle Krankheitsentstehung 2) Für eine genetische Komponente gibt es bisher keine Hinweise 3) Bei der akuten paranoiden Schizophrenie wird das klinische Bild von den Symptomen Affektverflachung und Antriebsstörung beherrscht 4) Bei manchen Patienten bestehen körperliche Wahrnehmungsstörungen (Zönästhesien) 5) Das schizophrene Residuum ist vorwiegend durch Positivsymptome gekennzeichnet
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
20. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie treffen zu? 1. Bei der medikamentösen Therapie mit Neuroleptika können im Sinne unerwünschter Arzneimittelwirkung Parkinson-ähnliche Symptome auftreten 2. Die kognitive Verhaltenstherapie hat sich als unterstützende Behandlungsmöglichkeit bewährt 3. Arbeits- und Beschäftigungstherapie sind Bestandteile im Rahmen der stationären Therapie 4. Im Gegensatz zu den Suchterkrankungen hat sich die Soziotherapie bei der Schizophrenie nicht bewährt 5. Differentialdiagnostisch sind unter anderem organisch bedingt Psychosen zu beachten.
A) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2,3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,2,3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
21. Sie haben bei einem Patienten den Verdacht auf eine schizotypische Störung (nach ICD-10) Welche der folgenden Symptome stützen Ihren Verdacht im Rahmen der Differentialdiagnose? 1. Der Patient erscheint kalt und unnahbar 2. Ausgeprägte Ideenflucht 3. Antriebsschwäche 4. Misstrauen 5. Denken und Sprache vage, gekünselt und umständlich
A) Nur die Aussagen 1,2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig
22. Sie haben bei einem Patienten den Verdacht auf eine schizotype Störung (nach ICD-10). Welche der folgenden Symptome stützen Ihren Verdacht im Rahmen der Differenzialdiagnose
1. Der Patient erscheint kalt und unnahbar
2. Ausgeprägte Ideenflucht
3. Antriebsschwäche
4. Misstrauen
5. Denken und Sprache vage, gekünstelt und umständlich

A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
23. Welche Aussage trifft zu? Ein 60-jähriger Patient berichtet Ihnen von einer quälenden Unruhe, verstärkt im Sitzen und Liegen,mit ausgeprägtem Bewegungsdrang, der den ganzen Körper betrifft. Während des Gesprächs ist er unfähig, still zu sitzen, tritt von einem Bein auf das andere oder wippt hin und her. Dies spricht am ehesten für ein/eine
A) Dissoziative Bewegungsstörung
B) Schilddrüsenunterfunktion
C) Tourette-Syndrom
D) Adynamie
E) Akathisie
24. Welche Aussage zur Negativsymptomatik (Minussymptomatik) trifft zu?
A) Im Verlauf von chronifizierten Schizophrenien treten häufig Negativsymptome auf
B) Eine Negativsymptomatik wird oft bei dissozialen Persönlichkeitsstörungen beobachtet
C) Agitiertheit ist ein typisches Negativsymptom
D) Negativsymptome sind unter medikamentöser Therapie in der Regel rasch rückläufig
E) Im Gegensatz zu Positivsymptomen sind Negativsymptome prognostisch wesentlich günstiger
25. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zum Wahn 1. Überzeugungen, die im Widerspruch zu den Einschätzungen gesunder Menschen oder den Naturgesetzen stehen 2. Intakte Realitätskontrolle 3. Subjektive Gewissheit 4. Unkorrigierbarkeit 5. Somnolenz
A) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
26. Welche der folgenden Aussagen zu psychotischen Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei der katatonen Schizophrenie treten nur selten psychomotorische Erregungszustände auf
B) Die zönästhetische Schizopfrenie ist gekennzeichnet durch körperliche Missempfindungen und Leibhalluzination
C) Die hebephrene Schizophrenie beginnt selten vor dem 25. Lebensjahr
D) Amphetaminkonsum ist ein Risikofaktor für psychische Störungen
E )Die Lebenserwartung schizophrener Patienten ist gegenüber der Gesamtbevölkerung nicht verringert
27. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typisch für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung sind: 1) Hypersomnie 2) Anhaltende akustische Halluzinationen 3) Chronisches Gefühl innerer Leere 4) Impulsivität 5) Selbstschädigende Handlungen
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
28. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Störungen der Psychomotorik bei Schizophrenie können sein: 1) Katalepsie 2) Negativismus 3) Derealisation 4) Mutismus 5) Parathymie
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
29. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Zu den Positivsymptomen (Plussymptomen) der Schizophrenie zählen:
A) Sprachverarmung
B) Aufmerksamkeitsstörungen
C) Halluzinationen
D) Sozialer Rückzug
E) Wahn
30. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Negativsymptom(e) eines schizophrenen Residuums ist/sind: 1. Psychomotorische Verlangsamung 2. Affektverflachung 3. Passivität und Initiativemangel 4. Akustische und optische Halluzinationen 5. Negativismus
A) Nur die Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
31. 21. Welche der folgenden Aussagen zur Hebephrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Das Krankheitsbild ist unter anderem gekennzeichnet durch ungeordnetes Denken, weitschweifige Sprache sowie verantwortungsloses und unvorhersehbares Verhalten
B) Der Beginn der Erkrankung liegt meist zwischen der Pubertät und er Mitte des 3. Lebensjahrzehntes
C) Eindeutige und anhaltende Verflachung oder Inadäquatheit des Affekts können zwar in leichter Form vorkommen, bestimmen aber nicht das klinische Bild
D) Halluzinationen und Wahn bestimmen das klinische Bild
E) Die Störung wird meist rasch erkannt, da katatone motorische Erscheinungen im Vordergrund stehen
32. Welche der folgenden Aussagen zum Beschwerdebild einer Schizophrenie treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Wahnideen zählen zu den formalen Denkstörungen
B) Am häufigsten wird die paranoid-halluzinatirusche Form beobachtet
C) Starke motorische Unruhe kennzeichnet die Parathymie
D) Das Phänomen des Gedankenentzuges gehört zu den sogennanten Ich-Störungen
E) Stupor ist ein affektives Symptom der Schizophrenie
33. Ein Patient berichtet beim Erblicken eines Legosteins am Boden, dass dieser eigens für ihn hingelegt worden sei, als Zeichen, er solle heute nicht Auto fahren. Welche Aussage trifft zu?
A) Wahnwahrnehmung
B) Optische Halluzination
C) Sensitiver Beziehungswahn
D) Pseudohalluzination
E) Taktile Missempfindung
34. Welche der folgenden Begriffe bezeichnen Unterformen einer schizophrenen Psychose nach ICD-10? 1. Larviert 2. Hebephren 3. Simplex 4. Kataton 5. Autistisch
A) Nur die Aussagen 1,2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2,3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2,3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig
35. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den Störungen der Psychomotorik bei schizophrenen Erkrankungen zählen: 1. "Wächserne Biegsamkeit" (flexibilitas cerea) 2. Haltungsstereotypien 3. Sinnlose motorische Aktivitäten 4. Bewegungs- und Sprachstereotypien 5. Echolalie
A) Nur die Aussagen 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig