Prüfungsfragen F1 Psychische Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

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Viel Erfolg!

1. Welche Aussage trifft zu? Unter dem Begriff "Craving" versteht man:
A) Vernachlässigung von sozialen Kontakten
B) Ein unwiderstehliches Verlangen nach einer Substanz
C) Eine Toleranzentwicklung während des Substanzmissbrauchs
D) Das Suchtpotential einer Substanz
E) Beschaffungskriminalität
2. Welche Aussage zu Demenzerkrankung trifft zu?
A) Die Lewy-Körperchen-Demenz ist die häufigste Form der Demenzerkrankung
B) Die Demenz bei Alzheimer-Krankheit ist durch einen akuten Beginn und den plötzlichen Verfall der koginitiven Fähigkeiten gekennzeichnet
C) Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit tritt als sehr langsam fortschreitende Demenz in Erscheinung
D) Zu Beginn der Demenz bei Pick-Krankheit (frontotemporale Demenz) stehen Charakterveränderungen und der Verlust sozialer Fähigkeiten im Vordergrund
E) Die Blutwerte zeigen bei Demenz spezifische Veränderungen
3. Welche der Aussage zum Alkoholdelir trifft zu?
A) Ein Delirium tremens kann auch während fortgesetzten Trinkens auftreten
B) Ein Vorbote des Delirium tremens ist vermehrter Schlaf
C) Ein Alkoholentzugsdelir tritt frühestens 5 Tage nach Beginn des Entzugs auf
D) Typisch ist die Symptomatrias: Bewusstseinsklarheit, ungestörte Orientierung und akustische Halluzination
E) Bei einem Delir treten folgende vegetativen Störungen auf: Hypotonie, Bradykardie, Frösteln
4. Welche der folgenden Aussagen zur Alkoholabhängigkeit trifft (treffen) zu? 1. Als somatische Folgeerkrankung kann eine Pankreatitis entstehen 2. Frauen sind ca. 5-mal häufiger betroffen 3. Alkohol verursacht lediglich eine psychische Abhängigkeit 4. Die Suizidalität ist gegenüber der Normalbevölkerung kaum erhöht 5. Es findet sich eine familiäre Häufung
A) Nur die Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussage 3 ist richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2,4 und 5 sind richtig
5. Welche Aussage trifft zu? Der Begriff "Polytoxikomanie" bezeichnet üblicherweise
A) Eine manische Phase, die durch eine Vergiftung hervorgerufen wird
B) Eine Mehrfachabhängigkeit von verschiedenen psychotrop wirkenden Substanzen
C) Eine Zwangserkrankung, bei der Vergiftungsängste im Vordergrund stehen
D) Ein Entzugssyndrom mit manischen Symptomen
E) Eine akute Intoxikation mit Arzneimitteln
6. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Mit welchen Symptomen ist nach abruptem Absetzen der Benzodiazepinmedikation bei langjähriger Benzodiazepinabhängigkeit zu rechnen? 1. Hypersomnie 2. Wahrnehmungsstörungen 3. Krampfanfälle 4. Tremor 5. Dysphorie
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2,3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2,3,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
7. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Diagnostische Leitlinien für den schädlichen Gebrauch von psychotropen Substanzen (nach ICD-10) sind: 1. Sozial unüblicher Konsum der entsprechenden Substanz 2. Starker Wunsch oder eine Art Zwang die Substanz zu konsumieren 3. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Substanzkonsums 4. Körperliche Störung aufgrund des Substanzkonsums 5. Psychische Störung aufgrund des Substanzkonsums
A) Nur die Aussagen 1und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
8. 23. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Unkontrollierte Steigerung des Antriebs (Antriebsenthemmung) wird beobachtet 1. bei organischen psychischen Störungen 2. bei Dysthymia 3. bei Manie 4. nach Einnahme von Substanzen des Amphetamintyps 5. nach Einnahme von Alkohol
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
9. Welche der folgenden Aussagen zur Diagnosestellung eines Abhängigkeitssyndroms (nach ICD-10) trifft zu?
A) Eine Alkoholabhängigkeit besteht, wenn täglich mehr als 50 g (Männer) oder 30 g (Frauen) Alkohol konsumiert werden
B) Die Diagnose eines Abhängigkeitssyndroms kann nur dann gestellt werden, wenn eindeutig schädliche Folgen (z.B. Leberschädigung oder Führerscheinverlust) nachgewiesen werden können
C) Eine erhaltene Kontrollfähigkeit bezüglich Beginn, Beendigung oder Menge des Konsums schließt die Diagnose eines Abhängigkeitssyndroms aus
D) Zu den Kriterien für die Diagnosestellung zählt, ob ein starker Wunsch oder eine Art Zwangbesteht, eine Substanz zu konsumieren
E) Ein Abhängigkeitssyndrom kann ausgeschlossen werden, wenn der Betroffene 30 Tage lang auf die Substanz verzichten kann.
10. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische für eine Alkoholabhängigkeit sind: 1) Craving 2) Hyperarousal 3) Dissoziation 4) Kontrollverlust 5) Tolleranzentwicklung
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1,3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
11. Welche Aussage trifft zu? Bei einer chronischen Alkoholerkrankung kann typischerweise folgende Komplikation auftreten:
A) Querolatorische Persönlichkeitsstörung
B) Wernicke-Enzephalopathie
C) Abhängige Persönlichkeitsstörung
D) Erstmanifestation einer schizophrenen Psychose
E) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
12. Welche der folgenden Aussagen zur psychotischen Störung Alkoholhalluzinose treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Wahnideen sprechen gegen eine Alkoholhalluzinose
B) Psychomotrische Störungen wie z. B. Erregung können auftreten
C) Charakteristisch sind ausgeprägte vegetative Begleiterscheinungen
D) Bewusstseinseintrübung ist ein Hauptmerkmal bei der Alkoholhalluzinose
E) Die Alkoholhalluzinose ist typischerweise durch akustische Halluzinationen und Angst gekennzeichnet
13. 14.Welche der folgenden Aussagen zum Alkoholdelir treffen zu? 1. Es tritt meist innerhalb von Stunden bis Tagen nach plötzlicher Unterbrechung einer chronischen Zufuhr von Alkohol auf 2. Es tritt meist innerhalb von wenigen Minuten nach plötzlicher Unterbrechung einer chronischen Zufuhr von Alkohol auf 3. Im Vollbild eines Alkoholdelirs treten Orientierungsstörungen auf 4. Tremor ist ein typisches Symptom 5. Eine Komplikation eines Alkoholdelirs ist ein Übergang in ein Koma
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
14. Ein 50-jähriger Mann mit bekannter Alkoholkrankheit wird von Angehörigen in Ihre Praxis gebracht. Welche der folgenden Befunde stützen den Verdacht auf ein Korsakow-Syndrom? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Akustische Halluzinationen
B) Störung des Kurzzeitgedächtnisses
C) Ausgeprägte Bewusstseinseintrübung
D) Größenwahn
E) Deutliche Störung des Zeitgefühls
15. 28. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Symptomen bzw. Folgen eines häufigeren und chronischen Cannabiskonsums zählen: 1. Miosis 2. Amotivationales Syndrom 3. Echopsychosen (Flashbacks) 4. Misstrauisch-dysphorische Verstimmungszustände 5. Schizophrenieartige paranoid-halluzinatorische Psychosen
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
16. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Diagnostische Leitlinien für ein Delir (nach ICD-10) sind: 1. Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus 2. Irreversible kognitive Störung 3. Dauer seit mindestens 6 Monaten 4. Störungen des Bewusstseins und der Aufmerksamkeit 5. Affektive Störungen wie Depression, Angst oder Reizbarkeit
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
17. Welche der folgenden Aussagen zur Substitutionsbehandlung von Opioidabhängigen treffen zu? 1. Eine Schwangerschaft schließt eine Substitutionsbehandlung aus 2. Die Substitutionsbehandlung darf in Ausnahmefällen (Z.B. Sonntag/Feiertage) vom Heilpraktiker durchgeführt werden 3. Eine Substitutionsbehandlung ist ein generelles Ausschlusskriterium für das Führen eines Kraftfahrzeuges 4. Methadon ist auch suchterzeugend 5. Das Risiko von HIV-Infektionen wird durch die kontrollierte Methadonabgabe verringert
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3,4 und 5 sind richtig
18. Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit "starkem Schmerzpflaster" behandelt worden. Der Mann beklagte , dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
19. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Bei der Entwicklung eines Deliriums tremens im Rahmen eines Alkoholentzugssyndroms
A) kann es zu epileptischen Anfällen kommen
B) besteht unbehandelt ein hohes Mortalitätsrisiko von bis zu ca. 25%
C) sind ambulante Behandlungen einer sofortigen Klinikeinweisung vozuziehen
D) kommt es zu typischen Wahninhalten
E) kommt es zu Orientierungsstörungen, jedoch nicht zu Bewusstseinstrübungen
20. Die Behandlung von Alkoholikern läuft in verschiedenen Phasen ab. Welche Aussage trifft zu?
A) In der Motivationsphase werden nach erfolgter Entwöhnung die Grundlagen für eine dauerhafte Abstinenz erarbeitet
B) Die Entwöhnungsphase wird auch als Entgiftungsphase bezeichnet
C) Die Reihenfolge der Behandlungsphasen ist: Motivation - Entwöhnung - Entgiftung - Rehabilitation
D) In der Rehabilitationsphase ist die Gabe von Medikamenten entscheidend für die Langzeitstabilität
E) In der Entgiftungsphase können lebensbedrohliche Symptome auftreten
21. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Typische Symptome des amnestischen Syndroms (Korsakow-Syndrom) sind:
A) Akustische Halluzinationen
B) Zeitgitterstörungen
C) Erhöhte Vigilanz
D) Augenmuskellähmungen
E) Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses
22. Weche der folgenden Aussagen zu Rauschdrogen und psychotropen Substanzen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Cannabis kann psychotische Symptome einschließlich Horrortrips auslösen
B) Cannabis führt zu einer Steigerung der Aktivität und langfristiger Leistungsverbesserung
C) Keine bekannte Droge wirkt direkt oder indirekt auf das vegetative Nervensystem
D) Alkohol kann beruhigend, spannungslösend und angstabbauend wirken
E) Zur Diagnose eines schädlichen Gebrauchs muss nach ICD-10 eine Toleranzentwicklung vorliegen
23. Welche der folgenden Aussagen zu alkoholbedingten Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ein Delirium tremens bessert sich in der Regel rasch durch hochdosierte Vitamin C (Ascorbinsäure)-Gabe
B) Die Wernicke-Enzephalopathie beruht auf einem Vitamin B1 (Thiamin)-Mangel
C) Spider naevi (Spinnennävi, Gefäßsternchen) auf der Haut sind ein möglicher Hinweis auf eine Leberzirrhose
D) Die Alkoholhalluzinose ist gekenntzeichnet durch ausgeprägte vegetative Symptome und Orientierungsstörungen
E) Die Suizidrate ist beim Alkoholkranken eher geringer als bei der Normalbevölkerung
24. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei einer substanzinduzierten psychotischen Störung (nach IDC-10) können folgenden Symptome auftreten:
1. Stupor
2. Personenverkennungen
3. Akustische Halluzinationen
4. Ekstase
5. Verfolgungsideen

A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
25. Welche der folgenden Aussagen zur Alkoholkrankheit treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Der Entzug bei Alkoholabhängigkeit sollte ambulant erfolgen
B) Der Alkoholentzug sollte als "kalter Entzug" ohne Substitutionsbehandlung erfolgen
C) Im Alkoholentzug können schwere neurologische Komplikationen auftreten
D) Die Substitution der Vitamine B1 ( Thiamin) und Folsäure ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung der chronischen Alkoholkrankheit
E) Die Alkoholkrankheit kommt selten in Verbindung mit weiteren psychischen Erkrankungen vor
26. Welche Aussage trifft zu? Die Substitutionsbehandlung von Opioidabhängigen mit Methadon
A) darf durch den Heilpraktiker durchgeführt werden
B) führt in aller Regel zur vollständigen Abstinenz
C) hält die Opioidabhängigkeit aufrecht
D) schließt eine gleichzeitige psychotherapeutische Behandlung aus
E) ist nur stationär durchführbar
27. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Diagnostische Leitlinien für den schädlichen Gebrauch von psychotropen Substanzen (nach ICD-10) sind: 1. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Substanzkonsums 2. Körperliche Störung aufgrund des Substanzkonsums 3. Psychische Störungen aufgrund des Substanzkonsums 4. Starker Wunsch oder eine Art Zwang die Substanz zu konsumieren 5. Sozial unüblicher Konsum der entsprechenden Substanz
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1,2 und 3 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
28. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typisch für das alkoholbedingte Delirium tremens ist/sind: 1. Der Zustand hält gewöhnlich über Wochen an 2. Verwirrtheit, motorische Unruhe und Halluzinationen 3. Beginn nach Absetzen des Alkohols 4. Es kann auch während einer Periode des schweren Trinkens beginnen 5. Eine Bewusststeinseintrübung tritt nicht auf
A) nur 2 ist richtig
B) nur 1 und 5 sind richtig
C) nur 1,2 und 3 sind richtig
D) nur 2,3, und 4 sind richtig
E) alle sind richtig
29. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den Symptomen des akuten Cannabisrausches zählen: 1. Gerötete Augen 2. Konzentrationsverbesserung 3. Veränderung der Sinneswahrnehmung 4. Ideenflüchtiges Denken 5. Miosis
A) nur 1 und 3 sind richtig
B) nur 3 und 4 sind richtig
C) nur 1,3 und 4 sind richtig
D) nur 1,4 und 5 sind richtig
E) alle sind richtig
30. Welche der folgenden Aussagen zum Drogenkonsum trifft (treffen) zu?
1. Typisch für eine Opioidintoxikation ist eine Mydriasis
2. Bei der akuten Kokainintoxikation können Halluzinationen auftreten
3. Halluzinogene führen zu einer sehr starken körperlichen Abhängigkeit
4. Amphetamine führen zu einer sehr starken körperlichen Abhängigkeit
5. Bei Konsum von Cannabis ist das Risiko später harte Drogen zu konsumieren nicht erhöht

A) Nur die Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
31. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Als Absetzphänomene nach längerem hochdosiertem Cannabiskonsum können auftreten: 1. Angst 2. Tremor 3. Schlafstörungen 4. Schwitzen 5. Reizbarkeit
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
32. Ein Patient mit bekannter Suchterkrankung befindet sich in Ihrer regelmäßigen psychotherapeutischen Behandlung. Beim aktuellen Gesprächstermin zeigt er ein verändertes Verhalten. Zusätzlich fallen Ihnen sehr enge Pupillen (Miosis) auf. Die Einnahme welcher Substanz könnte hierfür an ehesten ursächlich sein?
A) Cannabis
B) Opiat
C) Kokain
D) Methamphetamin (Crystal)
E) LSD (Lysergsäurediäthylamid)
33. Welche der folgenden Aussagen treffen für Cannabiskonsum zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Regelmäßiger Cannabiskonsum führt zu ausgeprägter körperlicher Abhängigkeit
B) Cannabiskonsum verursacht eine Pupillenverengung (Miosis)
C) Durch regelmäßigen Cannabiskonsum können Psychosen ausgelöst werden
D) Längerandauernder Cannabiskonsum kann zu psychischer Abhängigkeit führen
E) Bei chronischem Cannabiskonsum kommt es häufig zu einer starken Antriebssteigerung
34. Welche Aussage trifft zu? Eine Symptomatik mit Euphorie, erhöhter Vigilanz, Tachykardie, Hypertonie und Pupillenerweiterung ist am ehesten typisch für eine
A) Lithiumintoxikation
B) Alkoholintoxikation
C) Opiatintoxikation
D) Benzodiazepinintoxikation
E) Kokaintoxikation
35. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ein Patient mit bekannter Abhängigkeitserkrankung befindet sich in Ihrer regelmäßigen psychotherapeutischen Behandlung. Beim aktuellen Gesprächstermin zeigt er ein verändertes Verhalten. Zusätzlich fallen Ihnen sehr weite Pupillen (Mydriasis) auf.
A) Kokain
B) Morphin
C) Buprenorphin (z.B. Subutex® )
D) Methamphetamin
E) Heroin
36. 24. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Kennzeichnend für den „pathologischen Rausch“ ist:
A) Rausch durch pathologisch gesteigerte Trinkmenge
B) Rausch durch illegale Droge mit dem Erscheinungsbild eines üblichen Alkoholrausches
C) Auftreten psychopathologischer Symptome, wie z. B. Situationsverkennung
D)  Der Rausch geht im Regelfall über in ein manifestes Alkoholdelir
E)  Auftreten nach Zufuhr einer relativ geringen Menge Alkohol
37. Welche der folgenden Aussagen zur Benzodiazepinabhängigkeit trifft (treffen) zu? 1. Abhängigkeitsstörungen von Benzodiazepinen sind selten und treten in der Regel erst nach sechs Monaten Gebrauch auf 2. Die Halbwertzeiten von Benzodiazepinen haben keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Auftretens von Entzugserscheinungen 3. Durch kontrollierte und zeitlich begrenzte Verschreibungen lässt sich das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung verringern 4. Risiken des langfristigen Gebrauchs von Benzodiazepinen sind neben der Abhängigkeitsentwicklung, Sturzneigung und kognitive Einbußen 5. In der Substitutionstherapie hat sich Methadon bei Benzodiazepinabhängigkeit bewährt
A) Nur die Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig