1. Welche der folgenden Aussagen zum dopaminergen System sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Dopamin ist ein ausschließlich zentralnervöser Botenstoff.
B) Laut der Dopaminhypothese ist eine Überaktivität des dopaminergen Systems der Auslöser des Parkinsonsyndroms.
C) Dopamin ist die alleinige Ursache für Suchterkrankungen.
D) Laut der Dopaminhypothese ist eine Überaktivität des dopaminergen Systems der Auslöser schizophrener Symptome.
E) Haloperidol ist eines der (historisch) ersten antipsychotisch wirksamen Medikamente.

2. Welche der folgenden Aussagen zur Einwilligungsfähigkeit sind richtig? 1. Vor dem Beginn einer Behandlung muss der Heilpraktiker / die Heilpraktikerin die Einwilligungsfähigkeit des Patienten / der Patientin feststellen. 2. Besteht keine Geschäftsfähigkeit, liegt auch keine Einwilligungsfähigkeit vor. 3. Besteht keine Einwilligungsfähigkeit, liegt auch keine Geschäftsfähigkeit vor. 4. Bei Jugendlichen hängt die Einwilligungsfähigkeit nicht nur vom Alter, sondern auch von der individuellen geistigen und sittlichen Reife ab. 5. Bei Jugendlichen ist Einwilligungsfähigkeit in der Regel ab dem vollendeten 16. Lebensjahr anzunehmen. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

3. Welche der folgenden Aussagen zur bipolaren Störung sind richtig? 1. Die Diagnose einer bipolaren Störung kann nach Feststellung je einer depressiven und einer manischen oder hypomanischen Phase gestellt werden. 2. Das Rezidivrisiko ist bei der bipolaren Störung generell als hoch bis sehr hoch einzustufen. 3. Eine Behandlung in den akuten Phasen der Erkrankung ist ausreichend. 4. „Rapid Cycling“ bezeichnet schnell aufeinanderfolgende depressive Episoden. 5. Der Einsatz einer sogenannten „Phasenprophylaxe“ sollte erwogen werden. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination
A) Orientierungsstörungen in allen Modalitäten
B) Ich-Störungen
C) Störungen der Affektivität
D) Störung der Impulskontrolle
E) Inhaltliche und formale Denkstörungen

4. Welche der folgenden Aussagen zu depressiven Störungen sind richtig? 1. Zur Diagnose einer depressiven Störung gemäß ICD-10 müssen mindestens zwei Hauptsymptome vorliegen. 2. Suizidgedanken oder -handlungen gehören zu den Hauptsymptomen der Depression. 3. Interessenverlust oder Freudlosigkeit gehören zu den Hauptsymptomen der Depression. 4. Neben einem verminderten Appetit kann bei der Depression auch ein gesteigerter Appetit auftreten. 5. Der Schweregrad einer Depression wird anhand der Anzahl der Haupt- und Zusatzsymptome bestimmt. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

5. Herr B., 86 Jahre, wird von seiner Ehefrau in Ihre Praxis gebracht. Seit dem Vortag wirke er zunehmend verwirrt, könne sich schlecht konzentrieren und finde sich außerhalb der Wohnung nicht mehr zurecht. Nachts sei er unruhig, tagsüber schläfrig. Außerdem sei er in den letzten Monaten häufiger vergesslich gewesen, habe Wortfindungsstörungen gezeigt, öfter seine Schlüssel verlegt und sich z. B. beim Online-Banking schwergetan. Seit zwei Tagen klage er zudem über Brennen beim Wasserlassen. Welche der folgenden Verdachts-Diagnosen sind die wahrscheinlichsten? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Schlaf-Apnoe-Syndrom
B) Alzheimer-Demenz
C) Delir bei Infektion
D) Leichte depressive Episode
E) Schizoaffektive Störung

6. Welche der folgenden Aussagen zu Suchterkrankungen ist richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A) In der Kategoriegruppe F1 in der ICD-10 werden neben den substanzbezogenen auch die verhaltensbezogenen Suchterkrankungen erfasst.
B) Infolge der (Teil-)Legalisierung von Cannabis kann die Diagnose einer Cannabisabhängigkeit nicht mehr vergeben werden.
C) Eine Suchterkrankung im engeren Sinne liegt nur vor, wenn bei Abstinenz körperliche Entzugssymptome auftreten.
D) Eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Abhängigkeitserkrankungen spielt das limbische System.
E) Das Suchtpotential von Cannabis ist deutlich höher als das von Alkohol oder Nikotin.

7. Welche der folgenden Aussagen zu Zwangsstörungen ist richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A) Zwangsstörungen werden in aller Regel als Ich-synton erlebt.
B) Die Enuresis nocturna des Kindesalters gehört zu den Zwangsstörungen.
C) Menschen mit einer Zwangsstörung können die Sinnlosigkeit oder Ineffizienz ihrer Zwangshandlungen krankheitsbedingt nicht erkennen.
D) Stereotype Zwangshandlungen werden oft als Vorbeugung gegen ein objektiv unwahrscheinliches Schadensereignis erlebt.
E) Zwangsgedanken werden von den Betroffenen nicht als quälend erlebt.

8. Das AMDP-System ist ein anerkannter Standard zur methodischen Dokumentation psychiatrischer Befunde. Welche der folgenden Aussagen zum psychopathologischen Befund sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Unter Konzentrationsstörungen versteht man eine Herabsetzung oder Aufhebung der Fähigkeit, Informationen länger als ca. 60 Minuten zu speichern.
B) Eine Auffassungsstörung bezeichnet eine Störung der Fähigkeit, Äußerungen und Texte in ihrer Bedeutung zu verstehen.
C) Grübeln gehört zu den inhaltlichen Denkstörungen.
D) Ratlosigkeit ist eine formale Denkstörung.
E) Beim systematisierten Wahn können die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Inhalten logisch oder auch paralogisch sein.

9. Welche der folgenden Aussagen zur emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ sind richtig? 1. Selbstverletzendes Verhalten ist ein obligates Symptom zur Diagnosestellung. 2. Impulsives Verhalten ist auch ein Diagnosekriterium des Borderline-Typs. 3. Die Mehrzahl der von einer Borderline-Persönlichkeitsstörung Betroffenen berichtet von traumatischen Ereignissen in der Vorgeschichte. 4. Insbesondere impulsive Verhaltensweisen sind einer geeigneten psychotherapeutischen Behandlung gut zugänglich und können gebessert werden. 5. Die medikamentöse Behandlung spielt eine entscheidende Rolle in der Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig

10. Im Jahr 2023 beendeten ca. 10.300 Menschen in Deutschland ihr Leben durch einen Suizid. Schätzungen zufolge lag die Anzahl der Suizidversuche rund zehn Mal so hoch. Welche der folgenden Aussagen zu Suizidalität sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Mehrzahl der vollendeten Suizide wurde von Männern im Alter von 50 Jahren und darüber durchgeführt.
B) Frühere Suizidversuche sind kein Risikofaktor für einen vollendeten Suizid im Verlauf.
C) Suizide und Suizidversuche stehen zwangsläufig im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen.
D) Einem Suizid geht stets ein präsuizidales Syndrom voraus.
E) Maßnahmen zur Suizidprävention wie z. B. das Sichern von hohen Gebäuden durch Absperrgitter oder Fangnetze sind Teil der sogenannten Verhältnisprävention.

11. Welche der folgenden Aussagen zu Persönlichkeitsstörungen in der ICD-10 ist falsch? Wählen Sie eine Antwort!
A) Die schizoide Persönlichkeitsstörung ist u. a. gekennzeichnet durch ein einzelgängerisches Verhalten und ein nur begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken.
B) Patienten mit einer abhängigen (asthenischen) Persönlichkeitsstörung verlassen sich bei Entscheidungen häufig passiv auf andere.
C) Die dissoziale Persönlichkeitsstörung inkludiert auch die sogenannte „soziopathische“ und „psychopathische“ Persönlichkeitsstörung.
D) Patienten mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung versuchen Aufmerksamkeit zu vermeiden und neigen zu sozialem Rückzug.
E) Der impulsive Typ ist ein Sub-Typ der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung.

12. Es existiert keine einheitliche Definition der Intelligenz. Dennoch sind Aussagen über die menschliche Intelligenz möglich. Je nach Testverfahren haben IQ-Werte meist einen Mittelwert von 100 und eine Standardabweichung von 15. Welche der folgenden Aussagen zur Intelligenz ist richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A) Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat einen IQ-Wert zwischen 85 und 115.
B) Menschen mit einem IQ von >115 werden auch als „intellektuell hochbegabt“ bezeichnet.
C) Bei einer Intelligenzminderung ist das Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken, deutlich vermindert.
D) Ab einem IQ von unter 70 spricht man von einer Intelligenzminderung, was einer geistigen Behinderung entspricht.
E) Eine Intelligenzminderung geht immer mit einer deutlichen Verhaltensstörung einher.

13. Zur Abklärung einer psychischen Erkrankung muss eine ausführliche Anamnese erhoben werden. Welche der folgenden Aussagen zur Erhebung der Anamnese ist richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A) Die Anamnese sollte möglichst mit dichotomen (geschlossenen) Fragen erhoben werden.
B) Frühere Erkrankungen sind nicht Teil der Anamnese.
C) Aktuelle Lebensumstände und die Biographie spielen keine Rolle.
D) Allergien sollten nur aufgenommen werden
E) Ziel der Anamnese sind Diagnosefindung, Therapieplanung und Risikobewertung.

14. Herr L., 24 Jahre, wird von seiner Schwester vorgestellt. Seit ca. drei Monaten wirke er zunehmend zurückgezogen, spreche wenig und reagiere oft verspätet auf Fragen. Weiter gibt die Schwester ergänzend an, ihr Bruder wirke manchmal „verängstigt“ und sei misstrauisch gegenüber Fremden. Der Patient selbst berichtet, Stimmen zu hören, die ihm sagen würden, er sei „schlecht“ und dass er überzeugt sei, dass andere ihn beobachten würden. In der Arbeit falle es ihm schwer, Aufgaben zu planen oder zu Ende zu bringen. Welche der folgenden Diagnosen kommen am ehesten in Betracht? 1. Paranoide Schizophrenie 2. Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen 3. Schizoaffektive Störung 4. Bipolare affektive Störung, manische Episode 5. Angststörung Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

15. Welche der folgenden Aussagen treffen auf die paranoide Persönlichkeitsstörung zu? 1. Die Störung ist durch ein tiefgreifendes, überdauerndes Misstrauen gegenüber anderen Menschen gekennzeichnet. 2. Betroffene zeigen häufig eine emotionale Kälte und Neigung zu sozialen Rückzügen. 3. Die Störung gehört zum schizophrenen Formenkreis. 4. Typisch ist ein tief verwurzeltes, anhaltendes Verhaltensmuster. 5. Die Behandlung erfolgt primär medikamentös mit Antipsychotika. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

16. Welches der folgenden Symptome gehört zu den Ich-Störungen? Wählen Sie eine Antwort!
A) Sprachverarmung
B) Apathie
C) Gedankenabriß
D) Gedankenentzug
E) Negativismus

17. Welche der folgenden Aussagen zu Dokumentations- und Schweigepflichten von Heilpraktikern sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Heilpraktiker haben ein Zeugnisverweigerungsrecht gemäß § 53 StPO.
B) Heilpraktiker unterliegen der zivilrechtlichen Schweigepflicht.
C) Heilpraktiker stehen unter der Disziplinaraufsicht ihrer Berufsverbände.
D) Heilpraktiker haben hinsichtlich ihrer Dokumentation nur eine allgemeine Sorgfaltspflicht.
E) Vor Gericht müssen Heilpraktiker aufgrund der Schweigepflicht in keinem Fall aussagen.

18. Welche der folgenden Aussagen zur Schizophrenie sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eine psychopharmakologische Behandlung mit Antipsychotika ist zentraler Bestandteil der Akut-Therapie.
B) Eine Demenzerkrankung kann eine Schizophrenie auslösen.
C) Die Konkordanzrate bei Schizophrenie liegt bei eineiigen Zwillingen bei nahe 50%.
D) Cannabiskonsum kann das Erkrankungsrisiko vermindern.
E) Die Mehrzahl der Neuerkrankungen geht auf Hirnerkrankungen oder Drogenkonsum zurück.

19. Herr M., 21 Jahre, Ausbildung zum Bürokaufmann, berichtet von Antriebslosigkeit, Interessenverlust und Schuldgefühlen seit ca. 6 Wochen. Er schlafe viel, fühle sich morgens besonders schlecht und habe manchmal passive Todeswünsche. Auf Nachfrage berichtet der Patient: vor zwei Jahren habe er eine etwa einwöchige Phase mit deutlich erhöhter Energie, vermindertem Schlafbedürfnis und übertriebenen Online-Käufen erlebt. Welche der folgenden Diagnosen trifft am ehesten zu? Wählen Sie eine Antwort!
A) Unipolare depressive Episode
B) Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion
C) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig depressive Episode
D) Dysthymie
E) Schizoaffektive Störung

20. Welche der folgenden Aussagen zum Vulnerabilitäts-Stress-Modell sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Genetische Faktoren spielen im Vulnerabilitäts-Stress-Modell keine Rolle.
B) Empathie ist der Hauptbestandteil der individuellen Vulnerabilität.
C) Bei den meisten psychischen Erkrankungen geht man von einer multifaktoriellen Genese aus.
D) Bei schweren Belastungen und / oder bei Substanzmissbrauch können auch Menschen mit einer geringen Vulnerabilität erkranken.
E) Natürliche Veränderungen (z. B. Adoleszenz oder Menopause) sind keine Stressoren im Sinne des Vulnerabilitäts-Stress-Modells.

21. Welche der folgenden Aussagen zu Orientierung / Orientierungsstörungen ist falsch? Wählen Sie eine Antwort!
A) Ein vollständiger psychopathologischer Befund muss auch Aussagen zur Orientierung enthalten.
B) Es gibt 3 (drei) Dimensionen der Orientierung.
C) Orientierungsstörungen können stabil oder fluktuierend auftreten.
D) Bei der Beschreibung von Orientierungsstörungen sollte der Schweregrad mit angegeben werden.
E) Eine schwergradige Desorientierung kann freiheitsentziehende Maßnahmen begründen.

22. Welche der folgenden Aussagen zu psychiatrischen Notfällen sind richtig? Ein psychiatrischer Notfall … 1. ist ein Zustand, der einen unmittelbaren Handlungszwang zur Abwendung von Lebensgefahr oder von anderen schwerwiegenden Folgen mit sich bringt. 2. erfordert eine sofortige, an der akuten Symptomatik orientierte Therapie. 3. entsteht immer auf der Grundlage einer vorbestehenden psychiatrischen Erkrankung. 4. muss auf einer psychiatrischen Station behandelt werden. 5. erfordert eine Einweisung nach dem jeweils gültigen Landesgesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Erkrankungen.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig

23. Bei einer Depression können auch wahnhafte oder psychotische Symptome auftreten. Welche der folgenden Aussagen zur wahnhaften Depression ist richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A) Wenn bei einer Depression wahnhafte oder psychotische Symptome auftreten, ist diese stets als schwergradig einzustufen.
B) Psychotische Symptome im Rahmen einer Depression treten ausschließlich in Form von akustischen Halluzinationen auf.
C) Die große Mehrheit der schwergradigen Depressionen gehen mit psychotischen Symptomen einher.
D) Ein typisches Wahnthema bei der wahnhaften Depression ist der Größenwahn.
E) Eine medikamentöse Behandlung ist bei einer wahnhaften Depression nicht indiziert.

24. Welche der folgenden Aussagen zu somatoformen Störungen sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die anhaltende somatoforme Schmerzstörung beruht auf physiologischen Prozessen im peripheren vegetativen Nervensystem.
B) Somatoforme Störungen können auch ohne somatische Abklärung diagnostiziert werden.
C) Bei der klassischen Somatisierungsstörung sind multiple, wiederholt auftretende und häufig wechselnde körperliche Symptome charakteristisch.
D) Daumenlutschen und Nägelkauen gehören zu den somatoformen Störungen.
E) Pathognomonisch für die somatoforme autonome Funktionsstörung sind subjektive Symptome, die so geschildert werden, als beruhten sie auf einem System oder Organ, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert ist.

25. Welche der folgenden Störungen gehören (gemäß ICD-10) zu den anhaltenden affektiven Störungen? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Depressive Episode
B) Dysthymie
C) Bipolare Störung
D) Manie
E) Zyklothymie

26. Welche der folgenden Aussagen zum Parkinsonoid sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Zur klassischen Symptomatik gehören Rigor, Tremor und Akinese.
B) Ein Parkinsonoid kann mit Antipsychotika behandelt werden.
C) Ein Parkinsonoid kann durch Antipsychotika verursacht werden.
D) Ein hoher Lithiumspiegel spricht gegen ein Parkinsonoid.
E) Parkinsonoid ist ein Synonym für die Parkinson-Erkrankung.

27. Welche der folgenden Aussagen zur International Classification of Diseases (ICD) sind richtig? 1. In Deutschland werden Erkrankungen, Verletzungen und andere gesundheitliche Umstände gemäß der ICD-10 kodiert. 2. Neben der ICD-10 gibt es andere Klassifikationssysteme, z.B. DSM-5. 3. Im Kapitel G00 bis G99 (der ICD-10) sind psychische und Verhaltensstörungen kodiert. 4. In der ICD-10 sind die Kriterien definiert, nach denen die einzelnen Diagnosen vergeben werden können. 5. Wenn ein Patient / eine Patientin die Kriterien für zwei psychische Erkrankungen erfüllt, muss die Diagnose gewählt werden, bei der die höhere Anzahl von Kriterien erfüllt wird. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

28. Welche der folgenden Aussagen zu Bewusstseinsstörungen sind richtig? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ein komatöser Patient kann durch das Setzen starker Schmerzreize erweckt werden.
B) Man unterscheidet quantitative und qualitative Bewusstseinsstörungen.
C) Bei Somnolenz ist ein Patient schläfriger als bei Sopor.
D) Benommenheit gehört zu den quantitativen Bewusstseinsstörungen.
E) Qualitative Bewusstseinsstörungen beeinträchtigen nicht die Kontaktierbarkeit des Betroffenen.