Prüfungsfragen März 2018

1. Welche der folgenden Maßnahmen sollten unter anderem im Rahmen der Behandlung einer Somatisierungsstörung erfolgen? 1. Regelmäßige Vorstellung in der Sprechstunde mit Festlegen eines gemeinsamen Therapieplans 2. Wiederholte somatische Diagnostik 3. Ausschluss der Familienangehörigen 4. Ausführliche Erklärung des Therapeuten über die psychosomatischen Zusammenhänge 5. Ausführliche Sozialanamnese
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig

2. Welche der folgenden Aussagen zur anhaltenden wahnhaften Störung (nach ICD-10) trifft zu?
A) Die Betroffenen zeigen auch in Bereichen und Handlungen, die sich nicht auf den Wahn beziehen, massive Auffälligkeiten
B) Nur in seltenen Fällen bestehen Verfolgungs- und Beeinträchtigungsideen
C) Nach den diagnostischen Leitlinien müssen die Wahnvorstellungen mindestens 12 Monate dauern
D) Nicht vereinbar mit der Diagnose ist eine hirnorganische Erkrankung
E) Ständiges Stimmhören und schizophrene Symptome in der Vorgeschichte sind typisch

3. Welche der folgenden Aussagen zur Behandlung von Zwangsstörungen treffen zu? 1. Eine Medikation mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) hat sich als wirksam erwiesen 2. Exposition und Reaktionsmanagement gilt mittlerweile als veraltetes Therapieverfahren 3. Psychodynamische Therapien können zum Einsatz kommen 4. Die Kognitive Verhaltenstherapie gilt als Verfahren der 2. Wahl 5. Als unterstützende Maßnahme kann sich Psychoedukation positiv auswirken
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

4. Welche der folgenden Aussagen zu Persönlichkeitsstörungen (nach ICD-10) treffen zu? 1. Die Betroffenen profitieren nicht von psychotherapeutischen Verfahren 2. Es besteht eine hohe Komorbiditätsrate, z.B. für Alkohol- oder Substanzmissbrauch 3. Charakteristisch ist der bereits initial vorhandene hohe äußere Leidensdruck der Betroffenen 4. Das Suizidrisiko ist im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht 5. Von der Norm abweichende Verhaltens- und Denkmuster entwickeln sich häufig bereits in der Kindheit und Jugend
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig

5. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ursachen von organischen psychischen Störungen (nach IDC-10) sind am ehesten:
A) Hirninfarkte
B) Morbus Crohn
C) Atopisches Ekzem
D) Morbus Parkinson
E) Spinalkanalstenose

6. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wenn Sie einen Patienten bitten, das Sprichwort " Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" zu erläutern, 1. dann prüfen Sie das Abstraktionsvermögen 2, dann prüfen Sie das Orientierungsvermögen 3 können Sie bei Erfassung des Zusammenhangs eine leichte kognitive Störung ausschließen 4. können Sie dies bei Nichterfassen des Zusammenhangs mit einem psychopathologischen Begriff des "Konkretismus" bezeichnen 5. kann dies bei Nichterfassen des Zusammenhangs ein Hinweis auf Schizophrenie sein
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Antworten 1, 3, 4 und 5 sind richtig

7. Ein Patient äußert konkrete Suizidabsichten. Welche der folgenden Maßnahmen sind unbedingt zu treffen? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Dem Patienten Hopfen und Baldrian zur Sedierung verabreichen
B) Den Patienten zur Reizreduktion erst einmal im Behandlungszimmer alleine lassen
C) Bei akuter Suizidität muss, ggf. auch gegen den Willen des Patienten, eine beschützende stationäre Behandlung veranlasst werden
D) Den Patienten nach eingehendem Interventionsgespräch nach Hause entlassen
E) Den Patienten nicht mehr alleine lassen

8. Welche der folgenden Aussagen zur somatoformen Schmerzstörung (nach ICD-10) treffen zu? 1. Die vorherrschende Beschwerde ist ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz, der durch einen physiologischen Prozess oder eine körperliche Störung nicht vollständig erklärt werden kann 2. Die Störung tritt in Verbindung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Problemen auf 3. Betroffen sind in der Regel Funktionen der Willkürmotorik oder der Sinneswahrnehmung 4. Die Symptome sind meist vorübergehend oder stark fluktuierend 5. Oft weigern die Patienten sich hartnäckig zu akzeptieren, dass den Beschwerden keine körperlichen Ursachen zugrunde liegen
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

9. Welche Aussage trifft zu? Bei einer chronischen Alkoholerkrankung kann typischerweise folgende Komplikation auftreten:
A) Querolatorische Persönlichkeitsstörung
B) Wernicke-Enzephalopathie
C) Abhängige Persönlichkeitsstörung
D) Erstmanifestation einer schizophrenen Psychose
E) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit

10. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? In der Psychoanalyse gehörten zu den Abwehrmechanismen: 1. Sublimierung 2. Rationalisierung 3. Konversion 4. Gedankenstopp 5. Aggressionshemmung
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig

11. Welche der folgenden Aussagen zur Sexualstörung treffen nach ICD-10 zu? 1. Bei sexuellen Funktionsstörungen muss an eine organische Ursache gedacht werden 2. Anhedonie bezeichnet psychogen Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs 3. Der dauerhafte Wunsch, dem anderen Geschlecht anzugehören, wird als Transsexualismus bezeichnet 4. Exhibitionismus wird zu den sexuellen Funktionsstörungen gerechnet 5. Homo- und Bisexualität werden zu den Störungen der Sexualpräferenz gerechnet
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

12. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Merkmalen des somatischen Syndroms bei einer depressiven Episode (nach ICD-10) zählen: 1. Deutlicher Appetitverlust 2. Verminderung von Konzentration und Aufmerksamkeit 3. Morgentief 4. Suizidgedanken 5. Psychosomatische Hemmung
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

13. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Kriterien für die Zuordnung einer Verhaltensstörung zur Kategorie "abnorme Gewohnheiten und Störung der Impulskontrolle" sind nach ICD-10 bei folgenden Fallbeispielen erfüllt:
A) Eine 24-jährige Frau stiehlt mehrmals im Monat ohne Motivation im Supermarkt Lebensmittel. Direkt vor den Diebstählen ist sie sehr angespannt, danach spürt sie Befriedigung und auch eine Abnahme der Anspannung. Die gestohlenen Lebensmittel verschenkt sie. Zwischen den Diebstählen leidet sich an Schuldgefühlen.
B) Ein 30-jähriger Mann legt einmalig einen Brand, ohne ein erkennbares Motiv. Nach der Tat zeigt er eine große Erregung und beobachtet das Feuer.
C) Ein 17-jähriger Jugendlicher stiehlt mehrmals pro Woche eine Flasche Wodka, um diese noch gleich vor dem Supermarkt zu konsumieren. Nach seinem 18. Geburtstag trinkt er mehrmals pro Woche eine Flasche Wodka gleich vor dem Supermarkt, nachdem er sich diese zuvor legal gekauft hat Bei ihm wurde eine Alkoholabhängigkeit diagnostiziert.
D) Ein 42-jähriger Manager verliert bei Roulette spielen im Casino bei jedem Einsatz mehrere Hundert Euro. Nachdem er von seiner Frau kritisiert wird, spielt er nicht mehr
E) Ein 9-jähriges, normal intelligentes Mädchen reißt sich täglich Kopfhaare aus, was schon zu sichtbarem Haarverlust geführt hat. Den Eltern kann sie keinen Grund für ihr Tun nennen. Sie sagt, sie wolle damit aufhören, könne aber nicht. Die ausführliche neurologische Untersuchung ergibt einen pathologischen Befund. Wahn und Halluzination bestehen nicht.

14. Eine 45-jährige Frau kommt in Ihre Praxis und berichtet von leichter Erschöpfbarkeit, Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Durchschlafstörungen. Sie habe Angst vor der Zukunft und "dass etwas Schlimmes passieren" könne. Sie habe sich sozial sehr zurückgezogen, da ihr "alles zu viel" sei. Weitere Beschwerden nennt sie spontan nicht, wirkt im Gespräch aber abgelenkt und fahrig. Welche der folgenden Diagnosen können den beschriebenen Symptomen zugrunde liegen? 1. Eine depressive Episode 2. Eine Schizophrenie 3. Eine organische affektive Störung 4. Eine generalisierte Angststörung 5. Eine Anpassungsstörung
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

15. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Zu den Störungen der Psychomotorik bei schizophrenen Erkrankungen zählen: 1. "Wächserne Biegsamkeit" (flexibilitas cerea) 2. Haltungsstereotypien 3. Sinnlose motorische Aktivitäten 4. Bewegungs- und Sprachstereotypien 5. Echolalie
A) Nur die Aussagen 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

16. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Ein Delir
A) sollte wegen der höheren Komplikationsrate nicht medikamentös behandelt werden
B) hat typischerweise einen schleichenden Beginn und eine Symptomdauer von mehr als 6 Monaten
C) geht mit einer Bewusstseinsstörung einher
D) ist meistens medikamentös bedingt
E) kann bei Stoffwechselstörungen auftreten

17. Ein 54-jähriger Mann kommt in reduziertem Allgemeinzustand in Ihre Praxis. Er sei bis vor etwa einer Woche über 3 Monate wegen eines schmerzhaften Bandscheibenvorfalls vom Hausarzt mit "starkem Schmerzpflaster" behandelt worden. Der Mann beklagte, dass er seit etwa einer Woche an Schlaflosigkeit, starker motorischer Unruhe und einer ängstlich-depressiven Grundstimmung leide. Welche körperlichen Symptome bzw. Befunde stützen Ihren Verdacht eines bestehenden Opioidentzugssyndroms? 1. Tachykardie 2. Mydriasis 3. Diarrhoe 4. Trockene Nasenschleimhäute 5. Muskelschmerzen oder -krämpfe
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

18. Eine Frau kommt mit einem 44-jährigen Ehemann in Ihre Praxis. Der Mann sitzt wort- und teilnahmslos und nahezu apathisch neben seiner Frau. Die Ehefrau klagt, dass ihr Mann seit etwa 4 Wochen zunehmend "zu nichts mehr in der Lage" sei, ihm alles zu viel sei, er keinerlei Antrieb mehr habe, er sich über nichts mehr freuen könne und jegliche vorherigen Interessen vernachlässige. Zudem habe der Mann ihr vor drei Tagen gestanden, dass er fast täglich Stimmen höre, welche ihn diffamieren und abwerten würden. In der Vorgeschichte bestanden bisher keine psychischen Auffälligkeiten. Der Mann berichtet wortarm, dass er keinen Appetit mehr habe und nachts nicht mehr als 2 Stunden schlafen könne und daher "keine Kraft mehr" habe. Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach IDC-10) trifft am ehesten zu?
A) Erstmanifestation einer paranoiden Schizophrenie
B) Postschizophrene Depression
C) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
D) Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen
E) Anpassungsstörung mit kurzer depressiver Reaktion

19. Welche Aussage trifft zu? Die Dysthymia (nach ICD-10) ist eine
A) abhängige Persönlichkeitsstörung
B) Bewegungsstörung
C) körperliche Fehlbildung
D) chronisch depressive Verstimmung
E) schwere depressive Episode

20. Welche der folgenden Aussagen zu Angststörungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei einer Panikstörung treten die Angstattacken in bestimmten auslösenden Situationen auf
B) Herzrasen, Hitzewallungen und Übelkeit sind typische Symptome bei einer Panikattacke
C) Bei einer Phobie liegt eine unangemessene Angst vor einem konkreten Objekt oder einer bestimmten Situation vor
D) Die bei Angststörungen häufig eingenommenen Benzodiazepine (z.B. Lorazepam) haben ein erhöhtes Potential für die Entwicklung einer Abhängigkeit und sollten deshalb nach langfristiger Einnahme sofort abgesetzt werden
E) Bei spezifischer Phobie sind expositionsorientierte Verfahren kontraindiziert

21. Welche der folgenden Aussagen zur rechtlichen Betreuung treffen zu? 1. Der Aufgabenkreis eines Betreuers kann sich auf die Gesundheitsfürsorge beschränken 2. Die Behandlung von Menschen mit Betreuung ist Heilpraktikern nur mit wissenschaftlich anerkannten Methoden gestattet 3. Der Betreuer kann die dauerhafte Unterbringung eines Betroffenen im Pflegeheim anordnen 4. Im Rahmen des Betreuungsrechtes kann ggf. auch eine zwangsweise Behandlung eines Patienten erfolgen 5. Die Bestellung eines Betreuers kommt grundsätzlich nur für Volljährige in Betracht
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

22. Eine 32-jährige Frau schildert sich seit ihrer Jugend in Privat- und Berufsleben als schüchtern und ängstlich und leitet und Minderwertigkeitsgefühlen. Sie meidet neue soziale Kontakte aus Angst abgelehnt zu werden, demgegenüber steht jedoch das Bedürfnis nach Zuneigung und Anerkennung. Sie leidet zunehmend unter Gefühlen der Anspannung und übersteigerter Besorgtheit. Sie schränkt auch ihren Lebensstil aufgrund des Bedürfnisses nach körperlicher Sicherheit immer weiter ein. Welche der folgenden Verdachtsdiagnosen (nach ICD-10) kommt am ehesten in Frage?
A) Bipolare affektive Störung, gegenwärtig depressive Episode
B) Schizoide Persönlichkeitsstörung
C) Soziale Phobie
D) Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung
E) Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion

23. Welche der folgenden Kriterien lassen typischerweise an eine hebephrene Schizophrenie denken? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Ausgeprägte und häufige optische Halluzinationen
B) Erstmanifestation zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr
C) Affektverflachung und Antriebsverlust
D) Zwangshaltungen und Zwangsstellungen
E) Negativismus

24. Welche der folgenden Aussagen zur Multiplen Sklerose treffen zu? 1. Im Erkrankungsverlauf kommt es bei einem Teil der Patienten auch zu psychischen Veränderungen mit insbesondere affektiven Störungen 2. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen 3. Die Erkrankung wird durch Zecken übertragen 4. Der Ersterkrankungsgipfel liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr 5. In Spätstadien der Erkrankung ist eine dementielle Entwicklung möglich
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig

25. Welche der folgenden Aussagen zu affektiven Störungen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei den affektiven Störungen kommen bipolare Verläufe wesentlich häufiger vor als unipolare depressive Verläufe
B) Vor Beginn der Behandlung einer neu aufgetretenen affektiven Störung muss eine organische Ursache abgeklärt werden
C) Wahnideen im Rahmen einer manischen Episode sind dadurch gekennzeichnet, dass diese in der Regel mit der Gemütslage des Patienten nicht übereinstimmen
D) Die sog. Wochenbett-Depression darf von einem Heilpraktiker nicht behandelt werden
E) Im Rahmen der Behandlung einer Depression kann auch die zusätzliche Gabe eines Neuroleptikums zu einem Antidepressivum erforderlich sein

26. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zur Manie gehören: 1. Innere Getriebenheit, vermehrte Aktivität 2. Stimmungsschwankungen mit Niedergeschlagenheit und Verzweiflung 3. Unangepasstes, distanzloses Verhalten 4. Ausgeprägter Rededrang 5. Gesteigertes Schlafbedürfnis mit Tag-Nacht-Umkehr
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

27. Welche der folgenden Aussagen zur Gesprächspsychotherapie nach Rogers treffen zu? 1. Rollenspiele sind von zentraler Bedeutung 2. Eine Grundannahme ist die Aktualisierungstendenz des Menschen 3. Das Verhalten des Patienten wird ausführlich analysiert und kommentiert 4. Ein Aspekt der therapeutischen Beziehung ist die Traumdeutung 5. Kongruentes Verhalten ist dem Therapeuten nur möglich, wenn er in sich nicht inkongruent ist
A) Nur die Aussage 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, und 5 sind richtig

28. Welche der folgenden Aussagen zur Migräne treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Bei Migräne reicht in der Regel eine augenärztliche Behandlung
B) Oft besteht ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen
C) In der Auraphase treten häufig Sehstörungen auf
D) Die Kopfschmerzen bessern sich bei körperlicher Bestätigung
E) Lebensmittel können keinen Anfall auslösen