Interaktive und kostenlose Prüfungsvorbereitung für die Heilpraktikerprüfung

Übe mit originale Prüfungsfragen aus mehr als 10 Jahren zur Vorbereitung auf deine Prüfung zum Heilpraktiker im Fachgebiet Vitalstoffe-Ernährung. Bei jeder Aktualisierung dieser Seite werden die Prüfungsfragen mit Multiple Choice-Antworten neu gemischt. Nach Beendigung der Prüfungsübung erhältst du im Ergebnis auch Erklärungen, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.

Viel Erfolg!

1. Sie vermuten bei einem adipösen Patienten eine Fettstoffwechselstörung. Welche der genannten Befunde stützen Ihren Verdacht? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Tophi am Ohr
B) Uhrglasnägel
C) Xanthelasmen
D) Ringförmige, weißliche Trübung der Hornhautperipherie
E) Tüpfelnägel

2. Eine Hypokalzämie tritt typischerweise bei den folgenden Erkrankungen oder Therapien auf: 1. Hypoparathyreoidismus 2. Vitamin-D-Mangel 3. Therapie mit Schleifendiuretika 4. Prolaktinom 5. Multiples Myelom
A - nur 3 und 4 sind richtig
B - nur 1, 2 und 5 sind richtig
C - nur 1,2 und 3 sind richtig
D - nur 4 und 5 sind richtig
E - nur 3, 4 und 5 sind richtig

3. Welche der folgenden Aussagen zum Body-Mass-Index (=BMI) treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Untergewicht
B) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Normalgewicht
C) ein BMI von 22 kg/m² spricht für Übergewicht
D) ein BMI von 29 kg/m² spricht für Normalgewicht
E) ein BMI von 29 kg/m² spricht für Übergewicht

4. Welche der folgenden Aussagen zu Adipositas treffen zu? 1. Ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 35 kg/m und mehr spricht man von Adipositas. 2. Die Waist Hip Ratio (Taille-Hüfte-Quotient) ist ein Maß für die Fettverteilung am Körper 3. Zu den Ursachen einer sekundären Adipositas gehört die Hypothyreose 4. Die arterielle Hypertonie gehört zu den Adipositas-assoziierten Krankheiten 5. Bei Adipositas ist die Sterblichkeit erhöht
A) Nur 1 und 2 sind richtig
B) Nur 4 und 5 sind richtig
C) Nur 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

5. Welche Elektrolytentgleisung wird nicht durch die nachfolgend genannte Ursache hervorgerufen? Wählen Sie eine Antwort!
A – Hyperkaliämie – terminale Niereninsuffizienz
B – Hypernatriämie – psychogene Polydipsie
C – Hyperkaliämie - Hämolyse
D – Hypokaziämie - Parathormonmangel
E – Hypokaliämie – Laxanzienabusus

6. Welche der folgenden Aussagen zu Vitaminen treffen zu? 1. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung 2. Folsäuremangel kann in der Frühschwangerschaft beim Ungeborenen zu schweren Missbildungen (z.B. einer Spaltbildung der Wirbelsäule) führen 3. überschüssiges Vitamin A wird vom Körper vor allem in der Leber gespeichert 4. Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung und verbessert die Wundheilung 5. Die Einnahme von Vitamin D kann bei Überdosierung zu Symptomen wie z.B., Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit führen
A) Nur 1, 2 und 4 sind richtig
B) Nur 1, 3 und 4 sind richtig
C) Nur 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig

7. Welche der folgenden Aussagen zu Vitaminen treffen zu? 1. Folsäuremangel verursacht eine hypochrome, mikrozytäre Anämie 2. Schwangeren oder Frauen mit Kinderwunsch sollte zur Verminderung des Risikos eines Neuralrohrdefektes die Einnahme von Folsäure empfohlen werden 3. Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin 4. Vitamin B12 (Cobalamin) wird vor allem im Magen resorbiert 5. Vitamin B12 kommt in tierischer Nahrung (z.B. Leber) vor
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig

8. Welche der folgenden Aussagen zu Adipositas treffen zu? 1. Das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen ist bei einer androiden („bauchbetonten“) Fettverteilung höher als bei einer gynoiden („hüft- und oberschenkelbetonten") Fettverteilung 2. Bei Adipositas besteht ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebserkrankungen 3. Der Body-Mass-lndex (BMI) wird mit der Formel Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch Körpergröße (in Metern) berechnet 4. Bei der Mehrheit der betroffenen Patienten liegt eine organische Ursache der Adipositas vor, z.B. eine Hypothyreose 5. Bei hochgradiger Adipositas kommt auch eine chirurgische Verkleinerung des Magens in Betracht
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig

9. Ein Übergewichtiger Patient fragt Sie zum Energiegehalt von Lebensmitteln. Welches der folgenden Lebensmittel hat bezogen auf das Gewicht den niedrigsten Energiegehalt?
A) Knäckebrot
B) Kartoffeln
C) Haselnüsse
D) Butter
E) Honig

10. Welche der folgenden Aussagen zu Vitaminen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Es ist gesichert, dass durch eine Vitaminsubstitution positive gesundheitliche Effekte bewirkt werden, auch wenn kein nachweisbarer Mangel besteht
B) Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin
C) Vitamin D fördert die renale Kalziumausscheidung
D) Mit Vitamin B12-Mangel muss bei einem chronischen Alkoholabusus gerechnet werden
E) Vitamin K führt bei Cumarinderivaten (Gerinnungshemmer) zu einer Wirkungsverstärkung

11. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Die Hyperkaliämie ist am ehesten zu erwarten bei:
A) Einnahme von Spironolacton (Aldosteron-Antagonist)
B) Chronischer Diarrhö
C) Massiver Hämolyse
D) Hyperaldosteronismus
E) Einnahme von Furosemid (Schleifendiuretikum)

12. Welche Organe sind an der Vitamin-D-Bildung beteiligt? 1. Magen 2. Leber 3. Milz 4. Haut 5. Niere
A) Nur 1 und 4 sind richtig
B) Nur 2, 3 und 5 sind richtig
C) Nur 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) 1-5, alle sind richtig

13. Welche der genannten Störungen beruht auf einem behandlungsbedürftigen Vitamin-B1-(Thiamin) Mangel?
A) Demenz bei Alzheimer-Krankheit
B) Aufmerksamkeitsdefizit / Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
C) Wernicke-Enzephalopathie
D) Manie
E) Zwangsstörung

14. Welche Aussagen zum metabolischen Syndrom sind richtig? Wählen Sie eine Antwort!
A – Zum metabolischen Syndrom gehört eine stammbetonte Adipositas, ein Diabetes mellitus bzw. eine gestörte Glukosetoleranz, eine Hypertonie und eine Dyslipidämie.
B – Ein niedriger WHR-Wert (Waist-to.Hip.Ratio) von <0,8 bei Männern korreliert mit einem hohen kardiovaskulären Risiko
C – Eine Adipositas ist kein Risikofaktor für Krebserkrankungen
D – Die Kardiomyopathierate ist bei stark Adipösen erhöht gegenüber Normalgewichtigen
E – Der Body-Mass-Index wird aus Gewicht und Alter berechnet

15. Welche Aussagen sind richtig? 1. Zu den Lebensmitteln mit hohem Vitamin K Gehalt zählen grüne Gemüse. 2. Vitamin K-haltige Lebensmittel sind Milchprodukte und Eier. 3. Vitamin K spielt für den Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle. 4. Vitamin K beeinflusst den Gerinnungshemmer Phenprocoumon. 5. Alle Patienten, die mit Gerinnungshemmern behandelt werden, müssen bei ihrer Ernährung auf die Menge an Vitamin K achten. Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A - nur 1 und 4 sind richtig
B - nur 2 und 3 sind richtig
C   - nur 2, 4 und 5 sind richtig
D   - nur 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E   - 1-5, alle sind richtig

16. Sie beraten eine übergewichtige Patientin, die gerne Süßigkeiten isst. Sie empfehlen ihr eine durchschnittliche Kalorienzufuhr von etwa 1800 kcal (ca. 7540 kJ) pro Tag. Welcher Anteil des täglichen Energiebedarfs wird durch den Verzehr von einer Tafel Vollmilchschokolade (100g, davon ca. 30g Fett, 60g KohlenhydratE) in etwa erreicht?
A) 1%
B) 10%
C) 30%
D) 70%
E) 100%

17. Welche der genannten Organe sind hauptsächlich am Vitamin-D-Stoffwechsel beteiligt? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Pankreas
B) Haut
C) Milz
D) Nebenniere
E) Leber

18. Welche Erkrankung kann durch den Mangel an Vitamin D bedingt sein?
A) Rachitis
B) Mukoviszidose
C) Morbus Crohn
D) Skorbut
E) Gürtelrose

19. Welche der folgenden Aussagen trifft (treffen) zu? Hyperkaliämie 1. Lässt eine Niereninsuffizienz vermuten 2. Äußert sich typischerweise in Wadenkrämpfen 3. Muss bei Herzrhythmusstörungen ursächlich in Betracht gezogen werden 4. Kommt bei starken Durchfällen vor 5. Bleibt häufig vom Patienten unbemerkt
A) Nur die Aussagen 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

20. Bei welchem Vitamin kann die Aufnahme durch eine gestörte Fettresorption in erster Linie beeinträchtigt sein?
A) Ascorbinsäure (Vitamin C)
B) Thiamin (Vitamin B1)
C) Cobalamin (Vitamin B12)
D) Phyllochinon (Vitamin K)
E) Pyridoxin (Vitamin B6)

21. Welche Aussagen zum metabolischen Syndrom treffen zu? 1. Das metabolische Syndrom ist gleichbedeutend mit Diabetes mellitus Typ 1 2. Das metabolische Syndrom beschreibt das gemeinsame Auftreten mehrerer Symptome bzw. Krankheitsbilder 3. Adipositas, Glukosetoleranzstörung und arterielle Hypertonie spielen dabei eine Rolle 4. Im Rahmen der Diagnostik sollten auch die Fettwerte geprüft werden 5. Besonders gefährdet sind Patienten mit stammbetonter (viszeraler) Adipositas
A) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

22. Welche der folgenden Empfehlungen entsprechen den neuen (2024) Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.? 1. Ein Glas Rotwein pro Tag 2. Bis zu 300 g Fleisch und Wurst pro Tag . Einmal pro Woche eine kleine Handvoll Nüsse 4. Bevorzugt reine tierische Öle (zum Beispiel Butter) verwenden 5. Drei Portionen Obst und Gemüse täglich Wählen Sie eine richtige Aussagenkombination!
A) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Alle Aussagen sind richtig
E) Alle Aussagen sind falsch

23. Welche der folgenden Aussagen zum Kaliumhaushalt des Menschen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über den Darm
B) eine schwere Durchfallerkrankung kann zum Kaliummangel führen
C) Durch den Verzehr von Bananen wird der Kaliumspiegel im Blut gesenkt
D) Bei einem Kaliummangel sollte die Gabe von Kalium ausschließlich intravenös erfolgen
E) Eine Diuretikabehandlung kann zu einem Kaliummangel führen

24. Welche der genannten Nahrungsmittel enthalten Cholesterin? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Nüsse
B) Fisch
C) Äpfel
D) Kuhmilch
E) Kartoffeln

25. Welche der folgenden Aussagen zu Jod treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Jod kann bei Sonnenlichtexposition im Körper selbst hergestellt werden
B) Die Schilddrüse kann Jod in einer organisch gebundenen Form speichern
C) Zur Deckung der Jodzufuhr sollte bevorzugt Süßwasserfisch gegessen werden
D) Der Jodbedarf ist in der Schwangerschaft vermindern
E) Jodmangel ist die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenvergrößerung