Schön, Dich hier zu treffen!

Gerne stehen wir Dir mit Rat und Tat zur Seite, beantworten individell Deine Fragen und finden Antworten für Deine Wünsche und Zielsetzungen.
Bist Du zunächst nur interessiert oder befindest Du Dich bereits in der Ausbildung? Vielleicht bist Du sogar schon fertig und überlegst nun, wie es beruflich weitergeht?
Na dann los – die Zukunft beginnt jetzt!
Riskiere gerne vorher ein Blick in unser Archiv, vielleicht findest Du schon hier Deine Lösung.

Fragen rund um den Heilpraktiker-Beruf

Bist Du interessiert?

Die meisten Menschen, die sich für den Beruf des Heilpraktikers interessieren, haben bereits eine oder sogar mehrere Ausbildungen absolviert und sich in ihrem Fachgebiet etabliert.
Wie so viele, hast Du Dich als junger Mensch noch nicht nach Deinem Herzen orientiert und herausgefunden, wo Deine Berufung liegt.

Brennst Du für die Idee Heilpraktiker/in zu werden? Hast Du Fragen? Gerne stehen wir Dir zur Verfügung, aber vielleicht ist deine Frage schon einmal gestellt und beantwortet worden.

Die Heilpraktikerausbildung beschäftigt sich mit reiner Schulmedizin. Die Inhalte sind dem klassischen Medizinstudium sehr ähnlich. Oft sind die Interessenten der irrigen Annahme, dass man Pflanzenheilkunde, Homöopathie oder ähnliches erlernt. Nein, ganz und gar nicht. Die Prüfung vor dem Gesundheitsamt zielt nur auf die Kenntnisse über die Schulmedizin ab. Genauer gesagt: es wird in der Prüfung festgestellt, ob der Heilpraktikeranwärter in der Lage ist, eine DIAGNOSE zu stellen. Therapieverfahren, wie Homöopathie oder ähnliches werden nicht geprüft. Je nach Angebot der Schule werden naturheilkundliche Therapien direkt mitgekauft oder wahlweise dazu gebucht.
Wähle die Schule, die zu Dir passt!! Es gibt ein riesen Angebot mit sehr unterschiedlichen Konzepten und Internetauftritten. Unser Tipp: Suche Dir
drei Schulen aus, mit denen Du Dir vorstellen könntest vertrauensvoll zu arbeiten. Vereinbare ein persönliches Gespräch, lasse Dir deren Unterrichtskonzept vorstellen und schaue Dir einfach mal einen Unterricht an. Es ist sicher auch nicht verkehrt, zwei oder drei Teilnehmer/innen der Schule zu fragen, ob sie mit der Schule zufrieden sind.
Das Gesetz ist tatsächlich noch von 1939!! Also ist es von Hitler erlassen worden und wurde bis jetzt noch nicht wirklich reformiert. Grundaussage des Gesetzes ist, dass der Heilpraktiker eine Prüfung ablegen muss, in der er unter Beweis stellt, dass er keine Gefahr für die Volksgesundheit ist (originale Formulierung aus dem Gesetz).
Die Bevölkerung zeigt immer mehr Interesse an alternativen Heilmethoden. Auch ist es ihnen wichtig, dass der Behandler für sie Zeit hat. Die Berufsaussichten sind grundsätzlich gut bis sehr gut, es gilt aber nicht zu vergessen, dass die Eröffnung einer Praxis mit der eines jeden anderen Wirtschaftsunternehmen gleichzusetzen ist. Werbung, Marketing, Zeitmanagement und viele betriebswirtschaftliche Aspekte sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg.
Ja, durchaus. Es kommt allerdings darauf an, welches Konzept die verschiedenen Schulen anbieten. Meist findet der Unterricht abends, 1 x pro Woche statt.
Hier finden sich sehr viele verschiedene Angebote der Schule. Einige dehnen den Stoff über die Ufer weit aus, andere arbeiten zielorientiert und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Das ist auch ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung der Schulauswahl.
Diese Möglichkeit sollte immer bestehen. Es macht Sinn sich mit den bereits dort eingeschriebenen Teilnehmern zu unterhalten, es macht Sinn herauszufinden, ob der Dozent und du die „gleiche Sprache“ sprechen.
Die Ausbildung zum Heilpraktiker befasst sich zu 95% mit reiner Schulmedizin und einem geringen Anteil Psychiatrie. Das macht Sinn, da sich das Tätigkeitsfeld des Heilpraktikers auf körperlicher Ebene befindet. Dennoch erhält er nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung die Erlaubnis, sowohl den Körper als auch die Psyche zu behandeln. Die Ausbildung zum Heilpraktiker Psychotherapie befaßt sich zu 95% mit psychiatrischen Störungsbilder und einen sehr geringen Teil mit körperlichen Krankheiten. Nach Abschluss der Ausbildung darf der Heilpraktiker Psychotherapie ausschließlich die Psyche behandeln. Keinesfalls jedoch körperliche Erkrankungen.
Befindest Du Dich in der Ausbildung?

Du baust Dir gerade ein fundiertes medizinisches Grundwissen auf. Anatomie, Physiologie und Pathologie der verschiedenen Organsysteme – komplexe Inhalte und Zusammenhänge, die vor dem Gesundheitsamt geprüft werden. Was beschäftigt Dich?
Welche offenen Punkte konnten noch nicht geklärt werden? Vielleicht findet du nachfolgend bereits deine Antwort.

Die amtsärztliche Überprüfung findet an den Gesundheitsämtern zweimal im Jahr statt und zwar im März und im Oktober. Die Prüfung ist zentralisiert, das heißt, sie findet in ganz Deutschland am selben Tag und zur selben Uhrzeit statt. Die schriftliche Prüfung umfasst 60 multiple choice Fragen, von denen 75% richtig beantwortet werden müssen.
Die Prüfung kann uneingeschränkt wiederholt werden. Solltest Du die mündliche Prüfung nicht bestanden haben, musst Du sowohl die schriftliche als auch die mündliche Überprüfung noch einmal bewältigen.
Man hat 2 Stunden Zeit.
Normalerweise meldet man sich bei dem Gesundheitsamt an, welches deinem Wohnort zugeteilt ist. Einige Gesundheitsämter nehmen aber auch Anmeldungen aus anderen Städten an. Da muss man sich im Vorfeld individuell erkundigen.
Eine Kleiderordnung gibt es so nicht, auch keine Kodex, dass ein Anzug oder ein Kostüm getragen werden sollte. Dies könnte eher nachteilig wirken. Idealerweise sollte man sich in seiner Kleidung wohl und autentisch fühlen. Zu auffällig sollte sie aber auch nicht sein.
Bist Du bereits Heilpraktiker?

Herzlichen Glückwunsch!! Du hast die schweren Hürden geschafft.
Ein schönes Gefühl, nicht wahr?
Jetzt hast Du Zeit, genau das Therapieverfahren zu erlernen, welches zu Dir passt bzw. finde heraus, mit welchen Methoden Du arbeiten möchtest. Hast Du vor, eine Praxis zu eröffnen, aber Dir fehlt das betriebswirtschaftliche Know-How? Oder weißt Du nicht, welche Tätigkeitsschwerpunkte Du setzen möchtest?

Stelle Deine konkreten Fragen – wir helfen Dir. Vielleicht findest Du bereits nachfolgend eine Antwort!

Ja, durchaus. Finden kann man die schon mal am schwarzen Brett einer Heilpraktikerschule. Am besten wäre es allerdings, bestehende Praxen anzuschreiben und nachzufragen. Vielleicht gehst du auch einfach mal persönlich vorbei und gibst deine Kurzbewerbung ab.
Sicherlich gibt es Heilpraktiker-Stammtische. Du kannst in deinem Verband nachfragen oder an deiner ortssässigen Schule. Oder in diesem Forum!
Ja, klar. Grundvorausetzung für diese Tätigkeit ist der Abschluss zur/zum Heilpraktiker/in. Sicherlich haben die Schulen weitere unterschiedliche Anforderungsprofile, die eher nicht durch eine bestandende Prüfung zu erfüllen sind. Diese könnten lauten: Ist der Dozent in der Lage sich mit der Gruppe zu verbinden? Bedient er sich eines respektvollen Umgangs mit Menschen? Kann er komplizierte Zusammenhänge verständlich vermitteln?
Portrait Tina Giesecke

Giesecke, Tina

Organisation

Moderator/in
Tina Giesecke

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